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Menschenwürde – oder der Kuhhandel der Ziegenhirten… 24. Juni, 2011

Posted by Rika in israel.
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Es mag ja im alten Orient Brauch gewesen sein, Menschen im Tauschhandel zu verschachern:

Eine Frau gegen 4 Ziegen und 1 Kamel etwa.

Deshalb müsste es korrekter Weise ja eigentlich „Kamelhandel“ statt Kuhhandel heißen, vermutlich wussten die arabischen Ziegenhirten nämlich bis vor etlichen Jahren nicht einmal, dass es Lebewesen namens „Kuh“ überhaupt gibt. Kühe wurden erst durch  die Zionisten im Heiligen Land populär. Und vermutlich wissen die arabischen Ziegenhirten des schönen Morgenlandes auch nicht, dass der Begriff „Kuhhandel“ für uns Deutsche ein „Ihhh Bähhh“ ist, etwas, was nicht ganz mit rechten Dingen zu geht, Kuhhandel ist irgendwie ziemlich anrüchig, gleichwohl aber in unserem Land immer noch gang und gäbe.

Aber es dürfte den Arabern mit der Kuh-Kamelhandelmentalität ohnehin ziemlich  wurscht sein, was Deutsche von ihrem Geschäftsgebarden halten, wie ihnen ohnehin reichlich schnuppe ist, was die Welt VON ihnen hält, solange sie nur ZU ihnen hält.

Und das tut sie, die Welt!

Die Kamelhandelmentalität der vorderorientalischen, arabischen Ziegenhirten ist nämlich auch heute noch zu bewundern. Ob sie noch Frauen gegen Ziegen und Kamele tauschen – ich weiß es nicht so genau, aber der Handel mit Menschen gehört nach wie vor zu ihrem Geschäft.

Und das funktioniert so:

Man raube einen Menschen, vorzugsweise einen Mann, am besten aber einen Soldaten des zionistischen Feindes, verschleppe ihn in das eigene Stammesgebiet und lege dann seinen Wert fest.

Die gegenwärtige Handelseinheit beträgt:

1  jüdischer Mann gegen 1000 terroristische Ziegenhirten  Araber

Das ist die Zahl der Ziegenhirten  Araber, die in einem Gefängnis des zionistischen Feindes schmoren, weil sie ihrem Freiheitskampf   ihren terroristischen Umtrieben nachgingen und dabei geschnappt wurden.

Da aber die terroristischen Umtriebe der Araber im vorderen Orient von der Welt als „Freiheitskampf“  gegen die Unterdrückung durch Juden, die dem Zionismus huldigen, angesehen und darum auch per se legitim sind (jedenfalls nach Meinung der Leute, die den „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“, wie man die Araber des Gazastreifens  politisch inkorrekt zu nennen pflegt, nach Kräften fördern und unterstützen!), findet sich in der deutschsprachigen Öffentlichkeit kein allzu großes Aufbegehren gegen den Kuhhandel Menschenhandel dieser Art. Vielmehr gibt man sich verwundert darüber, dass die Israelis so gar keine Meinung haben, Mörder und Verbrecher wieder ungestört ihrem blutigen Handwerk nachgehen lassen zu können, weshalb sie bisher das Tauschgeschäft mit den arabischen Ziegenhirten verweigern!

Aus gutem Grund, will ich meinen!

Denn jeder auf diese Weise frei gepresste israelische Mensch vergrößert die Verlockung zu weiteren Verschleppungsaktionen.

Immerhin, Gespräche über die Freilassung des verschleppten Soldaten hat es immer gegeben und gibt es wohl auch immer noch. Sogar auf internationaler Ebene.

So hat das IRK versucht, die „Regierung des Gazastreifens“ zu bewegen, Gilad Shalit frei zu geben.

Vergeblich!

Das IRK hat um ein Lebenszeichen gebeten.

Vergeblich!

Die Terrrorbande der Araber im Gazastreifen  beharrt auf ihrem Kuhhandel

1000 eingesperrte Terroristen gegen einen israelischen Soldaten!

Mir kommt dieser Handel irgendwie bekannt vor.  Die RAF stellte damals ähnliche Forderungen, nur dass sie damals weniger als 1000 eingesperrte Terrorkumpane zu beklagen hatte, es waren vielleicht ein knappes Dutzend.

„Nein!“

hat damals die Bundesregierung gesagt. Auf so einen Handel lassen wir uns nicht ein.

Das Wort „Kuhhandel“ hat sie damals nicht benutzt, aber das wäre er gewesen, wäre er je zustande gekommen.

Damals hat es für einige Menschen sehr schmerzliche Folgen gehabt, dass dieser Handel nicht zustande kam, Folgen, unter denen die Angehörigen der Opfer der RAF bis heute leiden. Und doch gab es keine Alternative.

Die Alternative scheint es auch für Israel nicht zu geben. Das ist für die Angehörigen Gilads Shalits und für viele Menschen in und außerhalb Israels kaum auszuhalten.

Die Politiker in Europa hätten vielleicht einen Schlüssel zur Lösung des Problems:

KEINEN EINZIGEN EURO MEHR AN DIE PALÄSTINENSER   ARABER  BIS GILAD SHALIT FREI IST! 

Dieser Grundsatz müsste meiner Vorstellung nach  übrigens alle Araber betreffen, nicht nur die in den sogenannten „besetzten Gebieten“.   Das wäre ein Handel, der der Würde und dem Wert des entführten und gefangenen jungen Mannes entspräche.

Kein unwürdiger Kuhhandel!

Aber das sehen vermutlich nicht viele so in meinem schönen, demokratischen Vaterland, das die Würde des Menschen als  „unantastbar“  grundgesetzlich verbrieft hat und stolz darauf ist, die  Menschenrechte überall zu verteidigen wo sie in Gefahr geraten sind oder drohen, in Gefahr zu geraten.

Immerhin hat heute sogar das d-radio in seinen Nachrichten über die vergeblichen Bemühungen des IRK berichtet. Und auch Greenpeace greift das Thema in einem Bericht auf, der mich zu diesem Beitrag „inspirierte“.

Bei Greenpeace liest es sich so:

Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) haben in den vergangenen fünf Jahren Geheimverhandlungen mit der im Gazastreifen herrschenden Hamas-Organisation geführt. Ziel sei es gewesen, Zugang zu dem entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit zu bekommen, sagte IKRK-Sprecher Ran Goldstein am Freitag dem israelischen Rundfunk. Zu seinem großen Bedauern habe die radikalislamische Hamas jedoch alle Bitten abgelehnt.

Schalit war am 25. Juni 2006 von militanten Palästinensern in den Gazastreifen verschleppt worden. Während seiner Gefangenschaft durfte er nur drei Briefe, eine Audio- und eine Videobotschaft an seine Familie übermitteln. Seit Anfang Oktober 2009 fehlt jedes Lebenszeichen.

Das IKRK hatte die Hamas deshalb am Donnerstag aufgefordert, Beweise vorzulegen, dass der heute 24-Jährige noch am Leben sei. Die Hamas lehnte auch dies ab. Sie befürchtet, dass Israel mit Hilfe der IKRK-Vertreter den Aufenthaltsort des Entführten ermitteln und ihn dann befreien könnte.

Eine Freilassung Schalits steht derzeit in den Sternen, weil sich Israel und die Hamas nicht auf die Bedingungen für einen Gefangenenaustausch einigen können. Die Hamas verlangt, dass 1000 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen freigelassen werden, darunter auch Häftlinge, die wegen Beteiligung an Terroranschlägen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden sind. Dies lehnt die Regierung in Jerusalem ab. #

„Eine Freilassung Schalits steht derzeit in den Sternen, weil sich Israel und die Hamas nicht auf die Bedingungen für einen Gefangenenaustausch einigen können.“

Hört Ihr auch den Vorwurf an Israel?

Israel kann sich nicht mit der Hamas einigen….

Hätte es nicht an Ende des Berichts  heißen müssen:

Die Hamas verletzt in eklatanter Weise die Menschenrechte. Wir fordern sie auf, Gilad Shalit unverzüglich frei zu lassen!

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