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„Wir stehen fest an der Seite Israels…“ 2. Oktober, 2011

Posted by Rika in israel.
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…tönt auch die Kanzlerin anlässlich gegenseitiger Besuche oder an den bekannten Gedenktagen und setzt ihre schönste Betroffenheitsmine auf.

Wenn es aber gilt, „Butter bei die Fische“ zu tun, macht sie lieber die Affenpose – nichts hören, nichts sehen und schon gar nichts sagen -, jedenfalls gar nichts vor der UN sagen, was Herrn Abbas oder seine freundlichen Mitstreiter von der Fraktion     ‚arabische Widerstandsbewegung zur Vernichtung Israels‘ in irgendeiner Weise beunruhigen, verärgern oder gar beleidigen könnte. (Beleidigen ist das allerschlimmste Vergehen, dessen man sich im Umgang mit den oben genannten Freunden des Empfängers geflüsterter nächtlicher Botschaften schuldig machen kann!) Da hält man doch lieber den Mund.

Natürlich ist es aber gelegentlich nötig, den lieben Freunden im Heiligen Land (nein, gemeint sind jetzt NICHT die bereits oben  erwähnten Friedensengel) in aller Freundschaft  freundliche Kritik    um die Ohren zu schlagen  zukommen zu lassen und sich dabei im Rückgriff der  „bewährten“   deutschen Taktik zu bedienen,  mit der Forderung nämlich, einen von jüdischen Menschen befreiten Raum für alle übrigen Bewohner deutscher, fast-deutscher  oder heiliger Länder zu schaffen. Das hat ja in Europa schon recht gut funktioniert, weshalb die Kanzlerin ja auch immer ihre Betroffenheitsmine zur Betroffenheitsrede aufsetzen muss. Warum sollte es im von Arabern bevorzugten Siedlungsgebiet östlich des Mittelmeeres nicht auch funktionieren, sofern man die renitenten jüdischen Menschen dazu bringen könnte, endlich dem arabischen Frieden zuzustimmen und auf das weitere Wohnen im besagten Raum gänzlich zu verzichten? Probehalber beginnt man, die Forderungen für Jerusalem und Umgebung aufzustellen und gleichfalls den Rückzug aller nicht arabischen Menschen aus diesem Gebiet und dem westlich des Jordan gelegenen Landes zu propagieren!

Denn dann würde Frieden herrschen, meint unsere Kanzlerin und mit ihr die vielen Freunde der arabischen Menschen im Gebiet östlich des Mittelmeeres.

Umgekehrt wäre es natürlich rassistisch und menschenrechtsverletzend, wenn ich beispielsweise vorschlagen würde, alle Araber aus Israel zu entfernen. Araber dürfen überall siedeln wohnen, Juden hingegen nur in dem von der UN dafür vorgesehenen und gemäß Teilungsplan vorgegebenen  Ghetto    Staatsgebiet, dessen Grenze allerdings nach Meinung der arabischen Friedensbringer  und ihrer Sympatisanten noch einer genauen „besseren“  Festlegung bedarf, haben sich die ursprünglichen – und nach Meinung der Araber wieder herzustellenden – Gebietsgrenzen doch im Zuge arabischer Angriffe auf den jüdischen Staat Israel verschoben. (Üblicherweise gelten die durch kriegerische Auseinandersetzungen getroffenen Grenzverschiebungen, siehe z.B. Polen / UdSSR nach dem 2. Weltkrieg.  Über die sogenannten „deutschen Ostgebiete“ wird mit Sicherheit auch nie wieder verhandelt werden! Das würde ich auch nicht fordern oder wollen, nur um das klar zu stellen!)

Aber das alles mag nicht nur unsere Kanzlerin  gar nicht gerne hören, da halten sie und andere es lieber wieder mit den berühmten Affen, nicht genau hinsehen, nicht genau zuhören und nichts, aber auch gar nichts dazu sagen, außer eben „Juden raus“  .

Das kriegen sie alle ganz prima und ohne rot zu werden hin!

Die Anregung zu diesem Post verdanke ich Kevin Zdiara bei achgut.

Zur Klärung des Sachverhaltes um den Jerusalemer Stadtteil Gilo trägt Claudio Casula mit seinem Beitrag  „Schöner wohnen in Gilo“ bei.   Bitte lesen!

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Kommentare»

1. Knallchargen « abseits vom mainstream – heplev - 22. Oktober, 2011

[…] Merkel, Bundeskanzlerin – die Genehmigung der Baupläne für Gilo wirft Zweifel an der Friedensbereitschaft […]


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