jump to navigation

Noch einmal zum ADVENT…. 28. November, 2011

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
3 comments

Vielleicht ist es ja wirklich sehr einfallslos einen Beitrag aus dem vergangenen Jahr einfach zu wiederholen, noch dazu, wenn der Beitrag gar nicht auf dem eigenen Mist gewachsen, sondern auch schon weitergereicht worden ist.

Vielleicht ist es ja auch etwas despektierlich, den Advent in gleicher Weise „verschönern“ zu wollen…

Aber ich habe immer noch viel zu wenig Zeit für ganz und gar eigene Gedanken oder Beiträge.

Und darum noch einmal zum mitsingen oder summen:

 

 

Allen christlichen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine

 gesegnete Adventszeit

und – wie auch allen anderen, die hier ab  und zu lesen –  gut durch den „vorweihnachtlichen“  Kaufrummel zu kommen und Stress und Hektik außen vor lassen zu können.

 

Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“ Jesaja 60, 1

 

 

 

Schweigende Pazifisten… 20. November, 2011

Posted by Rika in Allgemein.
Tags: , ,
1 comment so far

Das Schweigen der Pazifisten

ist ein Artikel überschrieben, in dem sich Nathan Warszawski mit einem Phänomen beschäftigt, das ich auch schon  seit Monaten mit Fassungslosigkeit beobachte: Das fehlende öffentliche Aufschreien zu den syrischen Ereignissen.  Es herrscht eine geradezu gespenstige Ruhe an der Front der Friedensengel, die sich doch sonst immer laut zu Wort melden, wenn sie ein – ihrer Vorstellung nach – kritikwürdiges Verhalten bei Freund oder Feind ausmachen; wobei man genauer sagen muss, dass sie vor allem ihren „israelischen Freunden“ gern mit kritischen Anmerkungen „hilfreich“ zur Seite stehen!  Wann immer nämlich Israel in einer Weise agiert, die den pazifistisch gesinnten guten Menschen als kritikwürdig erscheint, erhebt sich ein großes Getöse in der medialen  Welt, lärmt und tönt es in der digitalen Nachbarschaft, dass es eine Art ist und die Ohren klingen vor  lauter Kritik unter „Freunden“!

Und Syrien?

Nichts.

Man hört keinen Ton!

Keinen Lärm!

Keine Kritik an „Freunden“!

Keine Schelte für „Feinde“!

Ruhe und sonst nichts.

Gar nichts!

Wie wenig die Pazifisten die Opfer im Blick haben und wie sehr es ihnen um die Täter, genauer gesagt DIE Täter  geht, bringt Nathan Warszawski mit eindrucksvoller Genauigkeit auf den Punkt.

Er nimmt diese Nachricht zum Anlass, öffentlich über das Schweigen der Pazifisten nachzudenken:

The Globe And Mail“ ist eine bedeutende englischsprachige Tageszeitung Kanadas. Am 1. Juni 2011 veröffentlichte sie einen Artikel über die Unruhen in Syrien, der mit folgenden Worten begann:

Hamza al-Khateeb was a 13-year-old Syrian boy who loved to swim in the irrigation ditches of his family farm and watch his collection of homing pigeons circle the sky above.
On April 29, he was swept up by security forces during a violent protest near Daraa he attended with his father. A month later his body was returned, battered, broken and shot up.
His jaw and both kneecaps had been smashed. His flesh was covered with cigarette burns. His penis had been cut off. Other injuries appeared to be consistent with the use of electroshock devices and being whipped with a cable. „

Nathan Warszawski führt aus:

Deutsche Publikationen halten sich mit der Beschreibung der Folterspuren zurück. Artikel in deutscher Sprache finden sich im Tagesspiegel, in der NZZ, in der Welt. Selbsternannte Pazifisten aus Kassel bemerken, dass Minderjährige von politischen Konfrontationen ferngehalten werden müssen, denn seit Beginn der Proteste in Syrien Mitte März seien mindestens 30 Kinder erschossen worden (Stand vom Juni 2011).

Der Aachener Friedenspreis schweigt beredt, wenn man nach Hamza al-Khateeb googelt. Zumindest ein pax-christi-Twitter auf Holländisch erwähnt in einem Zweizeiler den Namen des ermordeten gefolterten Buben. Ansonsten verlangt pax christi ein Mandat für das Komitee für Folter, um speziell den Bereich der systematischen Folter während der Proteste anzuschauen. Außerdem bittet pax christi Shell, ihre Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung einzustellen.“

Er wendet sich direkt an die Leser, um seine Stellungnahme zu dem bemerkenswerten Schweigen der sonst so mitteilsamen Friedenswächter zu begründen:

Sie, verehrter Leser, werden sich fragen, warum ich auf der moralistischen Welle schwimme. Habe ich denn nicht öffentlich (Tabularasa) bekundet, dass mir Baschar al-Assad lieber ist als seine Nachfolger?

Mir geht es nicht darum, die NATO aufzuhetzen, damit sie in Syrien den Folter-Diktator ermorden lässt. Wenn Baschar al-Assad gestürzt wird, werden nicht nur Juden und Araber in Israel unter den nach ihm regierenden moderaten Muslimbrüdern leiden. Auch die jetzt in Syrien herrschende Minorität der Aleviten, die von gläubigen Muslimen als Apostaten betrachtet wird, wird nach Assads Sturz vertrieben, gefoltert und wegen Apostasie ermordet werden. Die orthodoxen und katholischen Christen Syriens halten öffentlich zu Assad, da sie von seinen Nachfolgern das Schlimmste befürchten.

Doch rechtfertigen all diese erdrückenden Argumente das Schweigen, wenn ein Kind lebendig verstümmelt wird? Von den von uns gewählten Politikern brauchen wir nichts zu erwarten; sie sind mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Das Schweigen der Kirchen und Moscheen lässt sich aus oben Geschriebenen ableiten. Doch warum schweigen deutsche Pazifisten?“

Warszawski  guckt hinter die Maske der  selbsternannten „Streiter“ für den Frieden und  entlarvt die vermeintlich so friedlichen Beweggründe der Wahrer einer friedlichen Welt:

„Schweigen die Pazifisten aus Angst, dass ihr Aufschrei gehört werden könnte, der der NATO den Vorwand liefert, einen Krieg gegen Syrien und seinen Erdölquellen anzuzetteln? Selbst wenn dem so wäre, wäre Schweigen verantwortungslos!

Warum schweigen also die Pazifisten?

Wenn Palästinenser leiden, sind deutsche Pazifisten stets an vorderster Front, sie zu beschützen, den Aggressor beim Namen zu nennen, sofern er Jude ist. Zuweilen reicht es aus, wenn der Aggressor Christ ist. Werden Palästinenser von Arabern gepeinigt, seien sie Jordanier, Ägypter, Libanesen oder Syrer, so relativiert sich das palästinensische Leid auf wundersamer Weise.

Das Mitgefühl deutscher Pazifisten für unterdrückte Araber ist leer und falsch. Nicht den Arabern soll geholfen, den Juden soll geschadet werden! Pech für die gequälten Syrer, dass Baschar al-Assad kein Jude ist.

Lassen wir die blasphemischen Pazifisten außen vor. Das Verhalten der syrischen Regierung ist nicht tolerabel. Kinder gehören nicht gefoltert, verstümmelt und ermordet, genauso wenig wie Erwachsene. Das unsägliche Leid der Syrer ist die logische Konsequenz des Hasses auf Juden.

Zurück zu den deutschen Pazifisten, welche Antisemitismus schüren und Araber treffen:

Juden, Zionisten und Israelfreunde ergötzen sich nicht am Leid syrischer, palästinensischer und arabischer Kinder. Hört auf, Israel zu hassen! Nicht der Juden, der Araber wegen. Heute schweigt Ihr aus Antisemitismus zu den Qualen, die Syrer in Syrien durch Syrer erleiden. Morgen (oder bereits heute?) werdet Ihr wegen Antisemitismus wegschauen, wenn in Deutschland Menschen mit islamischen Wurzeln verfolgt werden. Wir Juden mögen Euerer Ansicht nach am Leid der Welt schuld sein. Wir sind zu schwach, es zu verhindern. Helft den unterdrückten Arabern und Muslimen! Hört in Gottes Namen auf mit Euerem Antisemitismus!“

Hören wir in Gottes Namen auf Menschen wie Nathan Warszawski!

kleines intermezzo…. 14. November, 2011

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
2 comments

ich bin beschäftigt

sehr beschäftigt

habe keine zeit

gar keine zeit für meinen blog

keine zeit für ärger

keine zeit für sorgen

keine zeit für ängste

keine zeit

zeitlos

glücklich

bin ich trotzdem…

 

bald wieder mehr hier von mir

über kleines

großes

ärgerliches

schönes

über GOTT

und die welt

bis dahin…

 

allen

die hier lesen

eine gute zeit