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Morgen, Leute, wird’s was geben… 26. Januar, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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morgen werden wir uns freun!

Dann ist endlich Feuer unterm Dach!

Nicht, dass die Hütte brennt, nein, endlich soll er kommen, der lang erwartete Kaminofen und damit ist das Häuschen dann auch im Winter bewohnbar!

Deshalb bin ich eine kleine Weile weg….

 

 

 

Melde mich dann wieder, sofern es morgen wirklich etwas gegeben haben wird. Wenn nicht, sehen wir uns hier früher wieder, dann aber vermutlich äußerst schlecht gelaunt, meinerseits!

Allen ein schönes Wochenende und eine – hoffentlich auch –  gute neue Woche…. die Woche kommt nämlich bestimmt…

So Gott will und wir leben!

Kleine Anfrage…. 23. Januar, 2012

Posted by Rika in vermischtes.
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Beim Einstellen des Textes von Gerd Buurmann ist mir aufgefallen, dass ich einen langen Text nicht teilen kann…. also diese nette Möglichkeit nicht nutzen kann, um unterhalb einer von mir definierten Linie den Text zu verbergen und erst durch „weiterlesen“ oder so ähnlich wieder sichtbar zu machen.

(mehr …)

Deutliche Worte… 23. Januar, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, terrorismus.
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zum Thema „Vergangensheitsbewältigung“ findet Gerd Buurmann.

Ich stelle den  Blogbeitrag und den  Link dazu hier unkommentiert ein und danke dem Autor für seinen grandiosen Text:

„Liebe Vergangenheitsbewältiger,

Veröffentlicht am Januar 23, 2012 by

hier stehe ich, Euer Sohn! Ich habe in meiner Schulzeit jeden 9. November mit dem Schulchor vor dem Gedenkstein in meinem Heimatdorf gesungen, der an die Synagoge erinnert, die 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde. Ich habe Klassenfahrten nach Dachau und Theresienstadt gemacht, in der Schule alles über die Emslandlager erfahren, mit Oma und Opa über die Zeit des Nationalsozialismus’ gesprochen und sogar „Schindlers Liste“ im Leistungskurs Geschichte geschaut. Ich habe gelernt, dass die Lehre nicht weniger christlicher Kirchen, die Juden hätten den Messias ermordet, dem rassistischen Judenhass der Nazis einen fruchtbaren Boden bereitet hat; ich habe gehört, wie Himmler, Hitler, Goebbels und Heydrich schon lange vor Auschwitz Juden als Bakterien, Flöhe und Ungeziefer bezeichnet haben, die vernichtet gehören und ich habe die Schilder gesehen, auf denen zu lesen war: „Diese Stadt ist judenrein!“

Immer wieder habe ich mich gefragt, wie das möglich sein konnte. (mehr …)

Kirchen an der Seite Israels… 19. Januar, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", christsein und glaube, gesellschaft, islam, israel.
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Was sich nach unverbrüchlicher Freundschaft und Treue anhören könnte, kann aber durchaus auch ganz anders betrachtet werden, so jedenfalls kommt es mir vor, wenn ich den Bericht in evangelisch.de lese, der gestern (18.1.2012) veröffentlicht wurde.

Dort heißt es bereits im Aufmacher:

Judentum – Beide großen Kirchen stellen sich klar an die Seite Israels. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat sich zugleich besorgt über die israelische Regierungspolitik geäußert.

Klar stehen die Kirche an der Seite Israels.

Ein Delinquent, der an den Pranger gestellt wird, kann nicht bessere Begleiter an seiner Seite haben, treue Freunde Vasallen ihrer Herren, die sorgfältig darauf achten, dass  sich der Beschuldigte  ja auch der Kritik, Häme und Schläge, die jedermann gegen ihn entrichten und über ihm auskübeln kann,  „würdig“ erweist, sie klaglos hinnimmt und ja keine Widerworte gibt!  Aus dem Pranger zu entkommen, ist ja sowieso nicht möglich.

Israel ist schon vor  Jahren  von  arabischen Propagandisten an den medialen Pranger gestellt worden und statt denen auf die Finger zu klopfen oder ihre wahren Absichten zu hinterfragen, die dieses „am-Pranger-Stehen“ betreiben, statt sich also mit den Herren der Fatha oder der Hamas und ihren öffentlich einsehbaren Grundsatzprogrammen ein wenig näher zu beschäftigen, machen sich allzu  viele, fromme wie  atheistische und friedensbewegte,  Menschen zum willigen Vollstrecker arabischer Interessen.

Dass auch die Herren der Kirchen dieses Spiel mitmachen und ihre demonstrierte „Stellung an der Seite Israels“ dazu nutzen, ins gleiche Horn zu stoßen wie ihre muslimischen Amtsträgerkollegen, dass sie keine Gelegenheit auslassen, den „Freunden“ mit Kritik „hilfreich“ unter die Arme zu greifen, das empört leider nur sehr wenige, will mir scheinen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass wir in wenigen Tagen des Holocausts gedenken, den die „bösen Nazis“ und ihre vielen gesichts- und namenlosen Volksgenossen deutscher Nation verübt haben. „Wir“ waren das ja schließlich nicht. Auch nicht unsere Oma oder die liebe Tante, der Onkel oder Opa. Darum können „wir“ ja ganz unbelastet unseren israelischen Freunden die Meinung geigen, dass die Fetzen fliegen, können ihnen Vorschläge zur Organisation ihres Staatswesens machen und sie heftig für laut arabischer Lesart „rassistisch“  anmutende Umtriebe geißeln oder ihnen das Zerlegen von „Fruchtbäumen“ zur Last legen, wie mir erst gestern ein netter Zeitgenosse in einem  Kommentar zu Bedenken gab.

Kein noch so winziger Frevel an unserem Verständnis von Menschlichkeit und Güte, begangen von Israelis an Arabern, entgeht den „Seitenstehern“ und selbstredend machen sie unverzüglich von ihrer Trillerpfeife Gebrauch, klagen  und schwärzen in schönster Blockwarttradition an, dass es eine Lust für alle ehemaligen und heutigen Nazis sein muss.

Gibt es aber grobe  Frevel an unserem Verständnis von Menschlichkeit und Güte  von Arabern an Juden begangen zu melden oder gar zu beklagen, herrscht friedliche Stille im Land!

Und die „Kritik“ an arabischer Politik nimmt sich eher wie ein sanftes Säuseln aus:

Ebenso äußerte Schneider sein Entsetzen über das „Versagen der palästinensischen Autonomiebehörde“, über die Aggressivität der Hamas und über die Regierungen der arabischen Staaten im Nahen Osten.

Zwar redet er von „Entsetzen“, macht aber keine Anstalten, Ross und Reiter zu nennen. Worin äußert sich das „Versagen der Autonomiebehörden“, würde der Uneingeweihte doch zu gerne wissen und was bemängelt Herr Schneider an den „Regierungen der arabischen Staaten im Nahen Osten“?  Meint er ihre administrativen Unzulänglichkeiten, die fehlende Transparenz in das Parteiensystem oder in die Parteiprogramme? Das könnte ich irgendwie nachvollziehen, denn außer den islamisch verorteten Parteien und ihrem Bezug auf den seligen Propheten und seine schriftliche Hinterlassenschaft liest man wenig bis nichts in unseren Medien, da macht selbst evangelisch.de keine Ausnahme. Die Tourismusbranche wird allerdings mit Entsetzen vernommen haben, dass das westliche Wohlfühlfeeling ein wenig darunter leiden wird, dass  – in Einklanag mit dem Propheten und seinem Wort –  Alkohl oder Bikinis verboten werden sollen… aber das wird Herr Schneider ja vermutlich nicht gemeint haben, wenn Er „sein Entsetzen äußert“.

Zu den „Regierungen der arabischen Staaten im Nahen Osten“ darf sicher auch Syrien gezählt werden. Ist von Syrien die Rede in dem schönen Artikel in evangelisch.de? Davon, dass Menschen tagtäglich ihr Leben verlieren? Nein, nichts. Gar nichts. Dabei wäre das doch mal ein richtig wichtiger Grund, die Trillerpfeife zu benutzen und laut „Alarm“ zu brüllen  oder wenigsten „Hilfe“! Vermutlich will man sich nicht die letzte diplomatische Option kaputt machen – wie immer die  auch aussehen mag – oder die syrischen Christen schützen…. ja, das Letztere würde selbst mir ein einleuchtender Grund sein, ich sagte es vor fast einem Jahr schon einmal. Aber so rein gar nichts zu dem Grauen sagen und Israel gleichzeitig wegen einiger Gesetze rügen, die vielleicht nichts ins Konzept der christlichen Kirchen und ihrer Arbeit von „Menschenrechtsgruppen“ passen???

Das geht. Das geht immer!

Wobei an dieser Stelle der Hinweis auf den wunderbaren Bericht über die „Arbeit“ der Menschenrechtsgruppen in Ramallah angebracht ist… über Disko-Feeling und die Freiheit der reichlich mit Wohlstand gesegneten Gutmenschen  aus Europa und der Welt, die sich als Wächter gegen „israelische Willkür“ aufspielen und ansonsten das Leben  genießen, mit allem, was das Leben eben so bietet in Judäa, Samaria und am Strand von Tel Aviv.

Gelungen ist auch der heutzutage politisch korrekte und notwendige Hinweis der hohen Geistlichkeit auf den Umstand, dass sich  der Konflikt zwischen „Israelis und „Palästinensern“ abspiele“ und beileibe nicht etwa ein Konflikt zwischen Juden und Moslems sei. Gut, dass das so deutlich gesagt wurde. Leute wie ich, die aus gegebenem Anlass immer wieder mal einen Blick in die Charta der Hamas werfen oder Berichte über arabische Schulkinder lesen, die mit Büchern arbeiten, in denen das ganze „Heilige Land“ (so ein netter Ausdruck!!!) „Palästina“ heißt und von Israel keine Spur zu finden ist, Leute wie ich also könnten auf ganz andere Gedanken kommen.

Wenn es nämlich in arabischen Schulbüchern gar kein Israel gibt, gibt es doch logischerweise im arabischen Sprachgebrauch auch gar keine Israelis. Es gibt aber Menschen in dem Land. Die sind in aller Regel Juden, böse zionistische Juden, folgt man der Propaganda der Araber und ihrer Sympathisanten in Deutschland und Europa. Also muss es sich wohl doch um einen Konflikt zumindest zwischen Juden und Arabern handeln, und,  folgt man den Worten der Hamas, ist es die Pflicht eines jeden Moslems, das Land „Palästina“ von den  Juden  Zionisten zu befreien….  Ich weiß, ich bin gerade ein wenig kleinkariert…

Ach ja, nicht unerwähnt soll auch die Forderung der Kirche nach freier Religionsausübung bleiben:

Darüber hinaus forderte der Bischof von Aachen einen freien Zugang zu den heiligen Stätten in Israel und den palästinensischen Gebieten sowie die freie Religionsausübung für Juden, Christen und Muslime. Niemand dürfe aufgrund seiner Religionszugehörigkeit diskriminiert werden.

Ich wüsste nicht, dass Israel den Arabern den Zugang zu Moscheen oder frommen christlichen Pilgern oder überhaupt an Israel interessierten Reisenden den Zugang zu „den heiligen Stätten“ verwehrt, allerdings haben Muslime es nicht so gerne, wenn Ungläubige ihre heiligen Moscheen betreten und es war auch schon davon zu lesen, dass man jüdischen Menschen den Zugang zu jüdischen „heiligen Stätten“ in Samaria oder Judäa verweigert, die unter der Obhut der Abbas’schen Verwaltung stehen.  Überhaupt kann ich mich nicht ganz des Eindrucks erwehren, das freie Religionsausübung nur für Muslime in überwiegend christlichen oder jüdischen Gesellschaften oder Orten zu gewähren sei, im Umkehrschluss fehlen die deutlichen Worte der Kirche!

„Religionsfreiheit“ wird in muslimischen Ländern oft dahingehend interpretiert, dass ein muslimisches Land frei von anderen Religionen zu sein habe.

Aber das würde Herr Schneider niemals so deutlich sagen und der Bischof von Aachen, der Herr Mussinghoff vermutlich auch nicht.

Es ist doch immer wieder schön, Berichte bei evangelisch.de zu lesen. Man bekommt ein völlig neues Feeling für Glaubens- und Religionsfreiheit…. DANKE!

Ich weise  darauf hin, dass ich mich in Zukunft nicht mehr des arabischen Sprachgebrauchs bedienen werde, wenn von Arabern die Rede ist, die Gaza, Samaria oder Judäa bewohnen. Macht es der Text notwendig, weil ich wörtlich oder dem Sinn nach zitiere, setzte ich die arabische Sprachverdrehung in Anführungszeichen.

Der Kampf der Hamas gegen Israel .. 18. Januar, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, terrorismus.
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wird von unseren Medien ja gerne als „Widerstand gegen die Besatzung“ dargestellt, wobei es Menschen, die nicht so genau hinsehen, gar nicht weiter auffällt, dass damit NICHT die „besetzten Gebiete“ gemeint sind, was der gute Mensch von nebenan ja irgendwie noch verstehen könnte, nein, wenn von „Besatzung Israels“ von Seiten der Hamas die Rede ist, dann ist schlicht nichts anderes gemeint, als der Staat Israel selbst.

Der „Widerstandskampf“ ist vielfältig.

Da ist zum einen der beinahe tägliche Raketenterror auf Städte in Israels Süden, wobei man hierzulande die Bedrohungslage für die Israelis  gerne herunterspielt, indem man von „selbstgebastelten“ Raketen redet, die in etwa so harmlos seien wie Silvesterböller. Dass die Dinger einen nicht unerheblichen Schaden anrichten und eine ständige Alarmbereitschaft der Bevölkerung bedeuten, wird als nicht gravierend betrachtet, wobei völlig außer Acht gelassen wird, dass für die psychische Situation der betroffenen  Bevölkerung, vor allem der Kinder und Jugendlichen, mit ernst zu nehmenden Folgeschäden gerechnet werden muss, von den bereits zu beklagenden Verletzten und dem Verlust an Menschenleben ganz zu schweigen.

Mehr „Durchschlagskraft“ als der Raketenterror hat im Weltbewusstsein jedoch die nimmermüde Propagandaschlacht der propalästinensischen Aktivisten in Politik und Medien, seien es die Linken, die Flotten gen Gaza entsenden, um sie dann Mitleid erregend öffentlich wirksam scheitern zu lassen oder  Boykottandrohungen gegen israelische Waren, Wissenschaftler, Künstler, Sportler.  Ja, ja, die Künste, Wissenschaften und Gedanken sind eben nicht frei und für  israelische Protagonisten aus den entsprechenden Bereichen gilt das  leider eben nicht nur in dem arabisch-persischen Einflussbereich, sondern leider auch in Europa unddabei besonders in Deutschland, dessen prominente Vertreter ganz sicher am 27. 1. wieder gedankenschwer und teilnahmsvoll der getöteten Juden während der Nazizeit „gedenken“, sich aber nicht scheuen, die israelische Regierung in die Nähe der Nazis zu rücken und von Rassismus zu salbadern, mit denen angeblich Araber in Israel tagtäglich zu kämpfen hätten und ansonsten stille schweigen, wenn es um die laut und deutlich erklärten Absichten der Araber in Gaza und sonstnochwo geht, Israel zu delegitimieren und zu vernichten.

Nun hat Hamas ein neues Betätigungsfeld entdeckt und ruft offen zum Beginn des „elektronischen Kriegs gegen die israelische Besatzung“ auf.

So stellt es jedenfalls der Spiegel in seinem Bericht über Hackerangriffe dar und lässt – wieder einmal – offen, dass es der Hamas um die Vernichtung Israels geht.

Den „Propagandakrieg“ um die Gunst oder Sympathie der Medien und Menschen scheinen  die Hamas und (ihre nicht weniger perfide Schwester im Geiste)  die Fatah des Herrn Abbas, längst gewonnen zu haben. Das ist die bittere Erkenntnis, die man aus den veröffentlichten Pressemeldungen zum Thema Israel   -„Palästina“ gewinnt.

Schon die inzwischen übliche Bezeichnung „Palästina“ als Synonym für einen bisher niemals existenten Staat und ein zuvor unbekannte „Volk“ machen das deutlich.

Als „Palästinenserpräsident“ wird Herr Abbas von unserem Bundespräsidenten empfangen, ohne Rücksicht auf dessen terroristische Vergangenheit und seine Vorliebe für ein „judenreines“  „Palästina“. Was Israel, sollte es jemals die Forderung nach einem „araberreinen“   Israel stellen, (zu Recht) als blanker Rassismus ausgelegt würde, findet man in Sachen „Palästina“ vollkommen in Ordnung. Da erheben weder die Friedensbewegten  (aus Aachen z.B.), noch die Menschenrechtsfreunde ihre Stimme. Es ist in Ordnung, dass Araber in einem „judenreinen“ arabischen Staat namens „Palästina“ leben sollen, aber man bezichtigt Israel des Rassismus und setzt es dem (ehemaligen?) Apartheidsstaat südafrikanischer Prägung gleich, weil angeblich Araber in Israel weniger Rechte haben als Juden oder Christen.

Die Macht der Worte und Begriffe in einer lange währenden Auseinandersetzung wird spätestens seit dem Jom-Kippur-Krieg der Araber gegen Israel überaus deutlich. Damals kämpften Araber gegen Israelis. Heute redet die Welt von der  Besatzung „Palästinas“  wenn sie das Westjordanland meint, das bis zum „6-Tage-Krieg“ zum Verwaltungsgebiet Jordaniens gehörte  und von der Unterdrückung der „Palästinenser“ und fordert einen „Palästinenserstaat“ – selbstredend „judenrein“!

Hoffen wir darauf, dass der von der Hamas geforderte „elektronische Krieg“ gegen die „Besatzung“ nicht auch noch zugunsten der Feinde Israels entschieden wird.

Nichts für Vegetarier… 17. Januar, 2012

Posted by Rika in aus küche und keller.
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und auch nichts für Leute, die dem biodynamischen Kochen mit Leidenschaft frönen, sind viele der sogenannten „Partysuppen“, die aus frischem Gemüse, Fleisch, Gemüse aus der Dose, diversen Soßen und Suppen aus Flaschen und Tüten zusammengebraut werden.

Aber schmackhaft sind sie, diese   (nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten doch eher grauenhaften Zusammenstellungen)  herrlichen Kalorienbomben, die bei keinem größeren Familientreffen oder einem ähnlichen gesellschaftlichen Ereignis, das in den eigenen Vierwänden stattfindet, fehlen sollten. Man kann sie nämlich unglaublich gut vorbereiten, ohne dafür tagelang in der Küche zu stehen, man kann sie nach Belieben und Gutdünken erweitern mit allem „was sich nicht wehrt“, wie ich jene Lebensmittel zu benennen pflege, die man nicht wirklich „braucht“, die aber dennoch ihren Nährwert haben und damit einen guten Beitrag leisten, um viele hungrige Menschen arbeits- und kostengünstig zu sättigen. Schmecken soll es ja schließlich.

Seit knapp drei Jahren habe ich dieses delikate Süppchen in meinen „Fundus“ aufgenommen, sprich in meine Rezeptsammlung für schnelle und leckere Suppen.

Gyrossuppe

Die Internetrecherche ermöglicht es heutzutage, nahezu jedes Gericht detailgenau und personengerecht auf „Rezept“ zu erhalten, wer also neben meinen Angaben (die ich der Schwiegermutter meines Sohnes in erster Linie und meiner Lust am Variieren in zweiter Linie verdanke) weitere Nachforschungen anstellen möchte, mag getrost das Suchmaschinchen  nutzen.

Ich mache es so:

Die Angaben beziehen sich auf einen Personenkreis von 12 Menschen mittleren Alters und mit gemäßigtem Essverhalten. Das ist die Personenzahl, die bei meiner Familie bei einem Familientreffen (mit der jeweiligen Bruder-/Schwager-/Schwägerinfamilie) mindestens zusammenkommt. Ich habe die Suppe auch schon für 20 Personen gekocht und auch nur für 8. Bei weniger als 4 Leuten, könnte ich mir denken, muss man eine Waage benutzen, um die diversen Zutaten dann noch im „richtigen“ Verhaltnis zueinander zusammen zu stellen. Und erfahrungsgemäß schmecken soche Suppen sowieso am besten, wenn man sie für richtig viele Leute in großen Töpfen zusammenbraut! Da man sie ohne Probleme einfrieren und auch wieder auftauen kann, sollte man sie ruhig etwas üppiger vorbereiten als zu knapp.  (Das Suchmaschinchen ermöglicht es, das „Originalrezept“ für jede nur denkbare Personenzahl zu errechnen! Man kann es aber auch ganz leicht mit einem einfachen Dreisatz selbst hinkriegen.)

Zutaten und was man damit macht:

1,5 kg Schweineschnitzel  unter kaltem, fließenden Wasser abspülen und anschließend gut trockentupfen. (Ich nehme dazu ein frisches Küchentuch, manche Leute bevorzugen die angeblich  reißfesten Dinger aus der Werbung für die Papierindustrie.) Die Schnitzel in fingerbreite Streifen schneiden und je nach Größe des Schnitzel  die Streifen nochmals quer halbieren.

3 Knoblauchzehen (wenn die Zehen sehr mickrig sind, lieber 1 – 2 mehr nehmen!) abziehen,  pressen und mit

2 El Gewürzmischung „Gyrosgewürzsalz“ und

6 El Olivenöl vermischen und zu den Schweineschnitzelstreifen geben, alles gut miteinander vermengen und ca 2 – 3 Stunden ruhen lassen. Es empfiehlt sich, dazu  ein verschlossenes Gefäß, das gut in den Kühlschrank passt, zu nehmen.

Die Ruhezeit lässt sich nutzen, um die weiteren frischen Zutaten zu putzen, zu waschen und zu schneiden.

3 große Zwiebeln abziehen, halbieren (vom Nordpol zum Südpol) und in feine Spalten schneiden.

3 rote, 2 grüne und 2 gelbe Paprikaschoten waschen und in fingerbreite und etwa 4 cm langeStreifen schneiden.

Zwiebeln und Paprika können gemeinsam in einem Gefäß kalt gestellt werden.

Das „Originalrezept“ sieht vor, dass das Fleisch nach seiner Ruhepause in einer Pfanne portionsweise angebraten wird und anschließend mit

ca 600 ml Sahne übergossen wird und in  einer weiteren Pause (von ca 12 Stunden) in einem geschlossenen Gefäß marinieren soll. Es schadet aber dem gustatorischen Vergnügen nicht, wenn man aus Zeitgründen diese 12 Stunden (über Nacht am besten) nicht einhält.

Möchte man die Ruhepause in der Sahne einhalten, empfiehlt es sich allerdings, das Putzen und Schneiden des Gemüses erst am Tag der weiteren Verarbeitung vorzunehmen.

Und die sieht so aus:

In einem entsprechend großen Topf das vorbereitete Gemüse (Zwiebeln und Paprika) in Olivenöl andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. (Der Topfboden sollte knapp mit dem Öl bedeckt sein!)

Den Inhalt von 2 Beuteln Zwiebelsuppe „Meisterklasse“  darüber streuen und  ca 1 1/2 l Wasser zugeben, alles zum Kochen bringen und bei geringer Energiezufuhr ca 10 Minuten kochen lassen.

1 Glas Zigeunersoße (500 ml),

1 Glas Chillisoße (500 ml),

1 Glas Champgignons in Scheiben (750 g oder zwei entsprechend kleine Gläser),

2 Ds. Mais und

das vorbereitete Fleisch mit der Sahne zugeben und alles weiter köcheln lassen.

In der köchelnden Suppe 1 Pck Schmelzkäse ohne und 1 Pck Schmelzkäse mit Kräutern (je 200 g ) unter Rühren auflösen.

Heiß servieren.

(Die Zugabe des Wassers kann nach eigenem Belieben variiert werden, ja nachdem wie „flüssig“ die Suppe werden soll.)

Zu dieser köstlichen Schlemmerei isst man am besten Weißbrot oder Fladenbrot.

Das Süppchen schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut und / oder lässt sich mit etwas gekochtem Reis zu einer weiteren Mahlzeit aufhübschen…. Ich bin ein Fan der kreativen Resteverwertung!

„Mir kocht der Blut!“ 13. Januar, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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pflegt eine Freundin zu sagen, wenn sie sich heftig über etwas ärgert.

Nun, heftig ärgern ist gerade gar kein Ausdruck!

Mir kocht der Blut sozusagen über!

Schon in der Planungsphase für unser neues Ferienprojekt hatten wir uns geeinigt, das Häuschen mit einem Kaminofen zu beheizen. Seit 30 Jahren haben wir einen Ofen von DanSkan, mit dem wir sehr zufrieden sind. Er ist allerdings mehr dem Notfall und vor allem der Nostalgie vorbehalten, unser Haus wird per Gas über eine Fussbodenheizung schön warm gehalten. Der Ofen lediglich in der Übergangszeit als Ofen genutzt und ansonsten aus nostalgischen Gründen wie ein offener Kamin betrieben. Wir haben nämlich noch ein scheibenloses Modell, bei dem sich die halbrunden Stahlblechtüren seitlich verschieben lassen und so den Feuerraum freigeben.

Im Häuschen sollte es aber ein geschlossener Kaminofen werden, was angesichts der Tatsache, dass wir ein Blockhaus gebaut haben, ja auch sinnvoll ist.

Dank einer Werbekampagne in unsererm heimatlichen Qualitätsblättchen suchten wir LEIDER  nicht  das Geschäft der Firma DanSkan auf, sondern landeten in der Niederlassung der Firma HARK – Kaminöfen in Isernhagen – Altwarmbüchen, gleich neben der A2.   Das hätte uns vielleicht ein Menetekel sein sollen, auf der A2 ist IMMER Stau oder sonst welches Ungemach zu erwarten!

Ein sehr, sehr freundlicher Herr pries uns die Vorzüge der HARK-Öfen an. Ich hatte schon im Internet recherchiert und dort schneiden die Öfen wirklich gut ab, so dass der nette und überaus freundlich-geschäftstüchtige Verkäufer gar  nicht mehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten hatte.

Wir entschieden uns für ein passendes Modell und unterschrieben den Kaufvertrag.

Der ursprüngliche  Lieferzeitraum war mit „Oktober“ terminiert. Der überaus freundliche Kundenberater der Hark Niederlassung in Altwarmbüchen gleich neben der A2  hatte uns zudem eine gute Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen zugesagt, das auf seinen Rat hin auch den Kamin setzen sollte.

Der Bau des Häuschens verschob sich auf den November, der Verkäufer der HARK-Kaminöfen wurde entsprechend informiert.

Im November war das Häuschen fertig (so ein Blockhaus ist ratzfatz schnell aufgebaut, gerade mal eine Woche von der ersten Balkenlage bis zur letzten Dachpfanne und allen Wänden, Türen, Fenstern und Fensterläden dazwischen!), auch der Außenkamin stand, der Schornsteinfeger hatte zu allem seinen Segen gegeben, im Wohnraum waren die Fliesen verlegt (12 Tage nach Baubeginn!!!). Was fehlte, war der Ofen.

Der freundliche Berater der HARK Niederlassung versicherte uns bei unseren Nachforschungen, dass der Ofen noch vor Weihnachten geliefert werde. Nun denn!

Er kam sogar extra vorbei, um vor Ort sich zu vergewissern, dass die vorgenommenen Durchbrüche der Außenwand für das Rauchrohr und die Frischluftzufuhr korrekt seien – sind sie!

Dann aber, der November ging ins Land und der Dezember zügig auf Weihnachten zu, geschah nichts mehr in Sachen Kamin.

„Nein“, meinte der freundliche Berater bei meinem schüchternen Anruf, „vor Weihnachten geht gar nichts mehr. Die Firma HARK kommt mit den vielen Bestellungen einfach nicht nach!“

Aber gleich nach Weihnachten im Januar sei eine Lieferung möglich, flötete er mit treuherzigem Verkäuferton ins Telefon.

„Gut“, sagte ich, „am 8. Januar sind wir aus dem Skiurlaub zurück, vereinbaren wir also den 10. Januar (Dienstag!) als Liefertermin.“

„Das geht in Ordnung!“ behauptete der smarte Verkaufsleiter. Wir würden darüber eine Woche zuvor noch schriftlich benachrichtigt.

Aus dem Skiurlaub zurück sortierte ich natürlich zuerst die Post, um zu sehen, wann genau am Dienstag der Ofen geliefert werden würde. Es gab aber keine Post von der Firma HARK. Nichts. Gar nichts.

Nun bin ich meistens ein freundlicher Mensch und   was geschäftliche Dinge angeht,  so nett-naiv wie ein ausgewachsenes Schaf! „Sicher kommt die Post am Montag, wenngleich das auch etwas spät ist!“ dachte ich.

Von wegen.

Das Schaf denkt und der Verkäufer grinst sich eins.

Den Dienstag ließ ich noch verstreichen in der Hoffnung, dass ich vielleicht doch noch….

Das Schaf hofft und der Verkäufer macht andere Geschäfte!

Am Mittwoch rief ich den netten Verkäufer an und fragte vorsichtig nach, was denn aus dem Liefertermin für unseren Ofen geworden sei.

Der scheinheilige Mensch am Telefon meinte – ganz gewiefter Taktiker: „Wie, Sie haben noch keine Nachricht bekommen?“

„Nein!“ war meine Antwort. Und auf meine Frage, was mit der zugesagten Metallverblendung hinter dem Ofen sei, die der Herr Verkaufsgenie für uns in Auftrag gegeben hatte (hatte er nicht, wie sich herausstellte!!!), tat er ganz unschuldig und meinte, nein, den Auftrag habe er noch nicht erteilt! Er wolle sich aber umgehend darum kümmern und mich noch am gleichen Tag zurückrufen.

Seit Mittwoch ist nun Mittwoch!

Ich habe lange gewartet.

Heute habe ich ihm eine Nachricht geschrieben. Nicht mehr ganz so freundlich, wie ich sonst zu  schreiben pflege.

Und, ja, ICH BIN SAUER!

MIR KOCHT DER BLUT!

PS.

Nun hoffe ich inständig, dass wenigstens der Ofen besser ist als die Verkaufsstrategie der Firma HARK….. man weiß ja nie, am Ende ist das so hoch angepriesene (und  sehr teure) Stück auch nur ein elender Versager wie der …… na, Sie wissen schon!

Der arme Herr Wulff… 12. Januar, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft.
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Endlich, endlich hatte er es geschafft.

Er gehörte dazu, zu den Großen und Wichtigen dieser Welt – na, sagen wir, Niedersachsens und des Umlands.

Ministerpräsident war er geworden –   nach zwei vergeblichen Anläufen und,   das behaupte ich keck, weil Gabriel so größenwahnsinnig war, sich für unschlagbar zu halten und einen entsprechend miserablen Wahlkampf gemacht und die ehrbaren Leute in Niedersachsen zunehmend durch seine schier grenzenlose „Ich-bin-der-Größte-Haltung“ nachhaltig verprellt hatte.

Der nette junge Mann mit dem freundlichen Gesicht – immer höflich, immer korrekt, kein Wässcherchen trübend – stand an der Spitze der Regierung seines Landes.

Es dauerte nicht lange und neue „Freunde“ stellten sich ein, bekannte und weniger (öffentlich wirksame) bekannte Personen aus Handel und Wandel. Bauunternehmer, Versicherungsbosse, Finanzjongleure – einflussreiche Männer eben, die es für angebracht hielten, einen MP als „Freund“ zu haben.

Freunde, das wissen wir alle und halten es wohl genauso, helfen sich gegenseitig, machen sich kleine Geschenke, erfreuen einander durch nette und selbstverständlich völlig zweckfreie Gefälligkeiten – allenfalls, dass ich während der Abwesenheit meiner nachbarlichen Freunde deren Haus und Postkasten hüte und dabei selbstredend davon ausgehen, dass sie das bei meiner Abwesenheit genauso tun werden. Im Sommer ist es ein bisschen lästiger, weil dann auch noch die Gartenpflege, sprich, das Blumengießen dazu kommen. Aber was tut man nicht alles für gute Freunde!

Das haben sich sicher auch die netten Herren gedacht, die den netten Herrn Wulff einluden, in ihren repräsentativen Villen die Flitterwochen und andere Urlaube zu verbringen, unentgeldlich oder vielleicht auch zum Selbstkostenpreis.

Das kenne ich auch.

Unsere Freunde haben uns jahrelang ihr Ferienhaus zum „Selbstkostenpreis“ überlassen, was nichts anderes war, als eine sehr kleine finanzielle Beteiligung an Strom-, Wasser- und Gaskosten. Dafür war und bin ich ihnen sehr dankbar und habe ihre Gastfreundschaft immer sehr genossen. Bei meinen Freunden war und bin ich sicher, dass sie dieses Angebot um meiner (unserer) selbst willen machten, verfügten wir doch über keinerlei Einfluss auf Handel und Wandel, den sie sich zum Vorteil hätten machen können.

Und das eben unterscheidet die Freunde des netten-armen Herrn Wulff von meinen Freunden.

Einem Bürger wie mir ist es nur schwer vorstellbar, dass jemand, der „sein Geld“  mit der angeblichen oder tatsächlichen Geldmaximierung anderer Leute Geld macht, indem er dafür horrende Provisionen kassiert, dass so jemand NICHT auf eine ministerpräsidiale Gegenleistung abzielt, zumal der (ehemalige) Herr der Geldvermehrungsanlage AWD ja auch schon ein enger „Freund“ des Herrn Schröder war.

Nachtigall, oh, Nachtigall!

Überhaupt ist das mit den Amigos so eine Sache und hätte der nette-arme Herr Wulff sich ein Beispiel an dem ehemaligen Ministerpräsidenten des großen südlichen Bundeslandes genommen, wäre er vielleicht nicht zum gemeinsamen Kochen in das Feriendomizil des begüterten „Freundes“ gereist und hätte stattdessen eine kleine bescheidene und bezahlbare Finca auf der Deutschlen Lieblingsinsel gemietet oder eine hübsche Ferienwohnung in der Toscana  oder wäre, wie Reinhard May, zum Urlauben nach Baltrum gefahren…

Hätte, wenn und aber bringt aber nicht weiter.

Das weiß auch der Herr Wulff und deshalb klammert er sich eisern an die Überzeugung, dass Freunde bei Freunden Urlaub machen dürfen und können und natürlich auch bei Freunden Geld (sehr viel Geld) leihen können.

Wohl dem, der so reiche Freunde hat, die mal eben so locker 500000 Euro für ein Eigenheim auf den Küchentisch legen können. Wobei aus dem „Wohl“ ja nun ein „Wehe“ zu werden scheint, denn die Sache mit dem Freundeskredit schien oder scheint nicht ganz koscher zu sein. Das Gespenst der Bestechlichkeit im Amt schwebt deutlich über dem Präsidenten, der als Minister-präsident eben auch unter das niedersächsische Ministergesetz fällt, das solche seltsamen Geschäftsverbindungen ganz eindeutig untersagt.

Ich meine, wenn ein einfacher Beamter im Finanzamt nicht mal zu Weihnachten oder Ostern eine Flasche billigen Rotweins annehmen darf, um sich nicht der Bestechlichkeit anheim zu  geben, wieviel weniger sollte dann ein Ministerpräsident, der ja ungleich mehr Macht und Einfluss hat als ein einfacher Beamter im Finanzamt, Präsente entgegennehmen dürfen. Und ein privater Kredit oder die Vermittlung eines überaus günstigen Kredits zum Erwerb eines Eigenheimes ist doch nichts anderes als ein Geschenk, jedenfalls dürfte die Ersparnis bei den Zinsen sehr viel mehr ausmachen, als der Finanzbeamte für den Rotwein bezahlen müsste, wenn er die Flasche selber kaufen würde, die ihm ein netter Mensch schenken wollte.

So gesehen verstehe ich als einfacher Bürger nicht, dass der Herr Wulff immer noch glaubt, es sei alles in Ordnung und nur die Taktik des Eingestehens sei ihm etwas aus dem Ruder gelaufen oder die bösen Medien (Medien sind wirklich von grundauf böse wenn es um das Aufdecken von kleinen, unsauberen Geheimnissen geht!!!) wären Schuld an der ganzen Affäre.

Nein, niemand anderes ist Schuld, als der nette Herr Wulff, dem es nicht reichte, Ministerpräsident zu sein, der auch dazu gehören wollte zu den Schönen und Reichen und irgendwie mithalten musste oder wollte und doch nicht konnte und darum verführbar war mit schönen Reisen und teuren Feriendomizilen und all dem Luxus, der ihm entgegengebracht wurde als „Freund“.

Vielleicht nimmt er sich ja doch noch ein Beispiel an einer aus Hannover, der das Amt – die Würde des Amtes – wichtiger war, als daran kleben zu bleiben. Oder er macht es wie der Freiherr aus dem Bayrischen, er tritt mit Würde und Pathos zurück, taucht eine Weile in Amerika  unter (das hat die Dame aus Hannover auch gemacht) und betritt alsdann geläutert und mit neuem Ansehen erneut die Weltbühne von Niedersachen oder Großburgwedel ….

Nur bleiben, bleiben sollte er nicht in Berlin.

Denn Reden halten kann er auch nicht!

Friedensengel und Wölfe im Schafspelz 11. Januar, 2012

Posted by Rika in israel.
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Frieden braucht die Welt.

Das ist gar keine Frage.

Die Hindernisse für einen wirklichen Frieden sind zahlreich und darum  wage ich  zu behaupten, dass es ihn niemals geben wird, diesen „Frieden für alle“. Wobei ich ausdrücklich unter „Friede“ mehr verstehe, als die Abwesenheit von kaltem oder gar heißem Krieg.

In Deutschland scheint die Mission „Friede“ besonders akribisch betrieben zu werden, wobei die Friedensbringer sich – aus Gründen der Rationalisierung will ich hoffen – auf ein kleines und darum überschaubares Gebiet konzentrieren.

Nein, es ist  darum wohl nicht Somalia, der Sudan  und auch nicht Nigeria, es geht nicht um den Frieden zwischen Nord- und Südkorea und auch nicht um den Frieden zwischen den Drogenbaronen und dem Staat etwa in Mexiko oder Kolumbien, es geht nicht um die Krisenregionen in der ehemaligen UdSSR, nicht um Zypern und auch nicht um Syrien. Unsere deutschen Friedensbringer widmen sich vielmehr mit Hingabe einem ganz speziellen regionalen Konflikt, den sie aber – folgt man ihren Ausführungen – für das Grundübel des Unfriedens weltweit halten.

Die Rede ist von „Palästina“. Wir wir alle wissen, wird „Palästina“ brutalst möglich behandelt: man raubt „palästinensiches“ Land, sperrt seine Bewohner hinter riesengroßen Mauern ein, behindert die Wirtschaft, ja, man versucht sogar, einen „Genozid“ an seinen Bewohnern. Kein Wunder, dass sich die Friedensengel um keinen anderen Konflikt in der Welt kümmern können.

„Palästinas“ herrorischer „Widerstandskampf“ gegen die Bösen wird mit warmen Worten und seltsamen Taten unterstützt, das Morden und Töten geradezu als Allah gewollt hingenommen, die palästinensereigenen Unzulänglichkeiten entschuldigt und den anderen zur Last gelegt, in Anlehnung an Luther und getreu dem Motto: „So leben sie, sie könn‘ nicht anders“.

Es könnte einen das Grausen packen, wenn man die Bemühungen der selbsternannten  Friedensexperten näher betrachtet und unter die Lupe nimmt und man könnte weinen, angesichts der Verschleuderung friedenschaffender Ressourcen durch ständig wiederkehrende Fehlleistungen und vor ohnmächtiger Wut heulen über die intellektuelle Unzurechnungsfähigkeit, denn wie anders soll man ein Verhalten erklären, das die Leute, die sich ausdrücklich als Anti-antisemiten bezeichnen, bar jeder intellektuellen Durchdringung des Problems und ohne jedes Bemühen um Informationen zu der immer gleichen stereotypen Vorsatzformel kommen, derer  man sich  schon in den zurückliegenden Jahrhunderten gern bedient hat: „Die Juden Israelis sind an allem schuld“!

Ob es die wackeren Männer und Frauen des „Aachener Friedenspreises“ sind, die nicht anders können, als gebetsmühlenartig das oben genannte Klischee zu bedienen, oder die theologisch vorgebildete Ministerpräsidentin des schönen Thüringen und ihr Tross in der Regierung, sie verfallen einer propalästinensischen Propaganda und einem alten Judenhasswahn, dass einem die Augen tränen und die Ohren klingeln und das Wort im Halse stecken bleibt.

Zwei, denen zum Glück nicht das Wort im Halse stecken geblieben ist, haben das Vorgehen der Friedensapostel beschrieben – neben vielen anderen, die immer wieder gegen den Irrsinn anschreiben. Ihre Berichte sind mir in den letzten Tagen seit meiner Rückkehr aus dem Skiurlaub aufgefallen. Ich weise darum hier darauf hin:

Frau Lieberknecht und die Leere der Geschichte

Kevin Zdiara

Im letzten Jahr wurden knapp 680 Raketen und Granaten auf Israel geschossen und 20 Israelis, sowie eine britische Touristin von Terroristen ermordet. Das jüngste Opfer war die gerade einmal 3 Monate alte Hadas Fogel, der von ihren palästinensischen Mördern die Kehle aufgeschlitzt wurde.

Im deutschen Nahost-Diskurs werden diese Fakten schlicht ignoriert. Sie werden mit der Lupe nach Protestnoten und Reaktionen von Seiten der deutschen Politik hierzu suchen müssen. Die deutsche Empörungsindustrie in Berlin wird weder diese Morde an Juden als…“ Bitte weiterlesen

Und:

Waschzwang statt Katharsis

Nathan Waszawski

Wenn ultra-orthodoxe Juden das Unrecht in die eigene Hand nehmen, um jüdische Kinder zu ängstigen und jüdische Frauen zu belästigen, dann demonstrieren säkulare und orthodoxe Juden gemeinsam gegen die erbärmliche Ideologie der Fundamentalisten.
Wenn deutsche Pazifisten gegen Antisemiten in den eigenen Reihen vorgehen, dann suchen sie einen Sündenbock und finden ihn in Juden und in Israel. …“   Bitte weiterlesen

Mir macht es Angst, dass  heutzutage ausgerechnet evangelische Theologen immer noch nicht in der Lage sind, die durch Luther eingefärbte Brille des Antijudaismus ablegen zu können. Frau Lieberknecht ist ja nicht die erste Theologin, die meint, sie müsse „Palästina“ vor den Israelis Juden retten. Ich erinnere mich mit Entsetzen an den von vielen so angesehenen Bischof Huber, der bei seiner Reise durch das „Heilige Land“ schon in seinem benutzten Kartenmaterial auf „Israel verzichtete“ und, darauf angesprochen, mit einer überaus fadenscheinigen Erklärung den Tatbestand begründete. Ich denke mit Scham an die zahllosen Kirchengemeinden, die mit Freuden immer wieder die „Friedenstaube“ Frau Sumaya Farhat-Naser einladen, die vorgibt, als Christin für den Frieden in Nahost einzutreten, aber in ihren Büchern und Vorträgen nichts anderes tut, als Israel an den Pranger der  Unmenschlichkeit zu stellen. Es entsetzt mich, wenn ich immer wieder erlebe, dass Christen in vermeintlicher Solidarität „mit verfolgten Brüdern und Schwestern“ das Kairos-Palästina-Pamphlet als Grundlage für eine ernsthafte Diskussion über den Nahostkonflikt und das Land / den Staat  „Palästina“ benennen und nicht in der Lage sind, den perfiden „christlich“ (meiner Meinung nach ausdrücklich NICHT BIBLISCH)  begründeten Antijudaismus, der geradezu schreiend in dem Papier zum Ausdruck kommt, zu erfassen. Ich finde es unglaublich, wenn christliche „Pilger“ sich der „verfolgten“ Palästinenser annehmen, aber nicht mit einer Silbe in der Lage sind, die Bedrohung Israels, die Terrorangriffe, die Morde und die unverhohlenen Aussagen zur Vernichtung des jüdischen Staates zur Sprache zu bringen.

Und es füllt mich mit großer Angst und Sorge, dass sich der Satz:

Was sich aber zu verändern scheint, ist, dass man mittlerweile auf die früher noch übliche formelhafte Verdammung des palästinensischen Terrors vollständig verzichtet.“

auch in Gesprächen in meinem unmittelbaren Umfeld immer mehr zu bewahrheiten scheint und wir nicht mehr weit davon entfernt sind, bis auch das von Gedenktagsrednern viel beschworene „Existenzrecht Israels“,  sich nicht nur als Formel in feierlichen Reden  sondern auch in der „politischen Alltagsarbeit“ aufgelöst haben wird und deutsche Politiker sich nicht mehr einsetzen werden für einen  freien, demokratischen  und jüdischen Staat Israel, sondern in geschwurbelten Worten von Ein- oder Zweistaatenlösungen faseln werden, in denen sie Israel als eigener Staat untergehen lassen würden.

Hoffen, wünschen, beten und arbeiten (schreiben) wir dafür, dass ISRAEL  lebe in Frieden und sicheren Grenzen!

Viel zu kurz …. 9. Januar, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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war unser diesjähriger Winter-Ski-Urlaub,

den wir, wie seit Jahren schon, wieder an, bei  und auf „der Glatze“ verlebten, mit Mann und Maus***, Kindern, Schwiegerkindern, Enkel und Freunden und natürlich in unserem geliebten und vertrauten „Pichlerhof“ in Stefansdorf.

Herrlicher Schnee – nicht nur auf den Pisten – ließ das richtige Wintergefühl aufkommen.

Familie Mayer verwöhnt die Gäste mit wunderbarem Frühstück, schmackhaften Abendmahlzeiten…

Sensationell leckere Kasnocken mit gefüllten Teigtäschchen und geschmelzter Butter als Vorspeise!

(das Salatbuffet ist einsame Spitze!!!) und freundlicher und sehr persönlicher Zuwendung und Atmosphäre. Dass nicht alle Zimmer den neuesten Standard bieten, veranlasst die verwöhnten Beurteiler im Internet zu kritischen Äußerungen, uns aber, die wir schon so lange die Mayers und ihren Pichlerhof kennen, kann das nicht über die wahren Qualitäten unserer Unterkunft täuschen. So viel familiäre Wohlfühlatmosphäre findet man selten.

Spiele im Haus und Schneetreiben draußen…

Das sehen auch andere Stammgäste so, die, wie wir,  immer wieder kommen.

Und sicher genießen auch sie die Wintertraumaussicht …

am frühen Morgen bei verheißungsvollem blauen Himmel ebenso wie …

… den Blick am Nachmittag auf Stefansdorf und die Schneewolken über den Bergen.

Soviel Schnee wie in diesem Jahr hatten wir, glaube ich, noch nie, jedenfalls nicht in den letzten 10 Jahren. Ich bin allmählich in dem Alter, in dem sich die Erinnerungen golden verklären und früher „alles viel besser war“!  Und so einen Schneewinter würde ich garantiert erinnern… auch in 20 Jahren noch, sollte ich das je erleben!

Apropos „früher und besser“:

Heute, fast 40 Jahre nach unserem ersten Skiurlaub am Kronplatz in den Weihnachtsferien 1973/74, ist es zwar deutlich voller als damals, aber die Pisten und Aufstiegsanlagen sind deutlich BESSER!!! Ich brauche keinen 600m langen Schlepper über hubbelige Liftspuren, in denen Eis und Steine sich mit Matschschnee und Wasserbächen abwechseln! Ich brauche auch keine „Naturpisten“, die man nur unter Einsatz seiner Gesundheit befahren kann, von Spaß gar nicht zu reden! Ich brauche keine Schlangen am Lifthäuschen, an dem die Punktekarte noch von Hand „entwertet“ wird und darum Wartezeiten von gut 35 Minuten das Normale sind. Nein, das alles brauche ich nicht (mehr)  – so schön es auch (damals) immer  war!

Meine Knochen freuen sich über gute Skischuhe und die drehfreudigen modernen Skier. Meiner Blase bekommt es bestens, dass ich nach einer tollen, aber kalten Abfahrt auf einer beheizbaren Bank sitzen kann und in einer komfortablen Gondel zurück auf den Gipfel befördert werde. Meinem Alter ist es dienlich, dass die Pisten übersichtlich und gut planiert sind! Mag Buckelpisten fahren, wer will, ich will es nicht – ich wollte es eigentlich noch nie, aber was sollte ich machen…. früher!

Früher war es vermutlich romantischer (meine Verklärung sagt das jedenfalls) als heute, aber der Schnee glitzert noch genauso hell und gleißend  in der Sonne wie damals, die Wolken jagen ebenso über die umliegenden Bergspitzen wie vor 30 Jahren, der Wind ist immer noch kalt und die Sonne macht auch den anstrengendsten Skitag zu einem wunderbaren Wintertraum.

Schöner als heute – und das ist wirklich nicht der goldenen Erinnerung geschuldet – war unser Treffpunkt beim „Toni“, dieser urigen Hütte am Rand der Furkelpiste („Furcia 12“), die nicht gut zu Fuß zu erreichen war und auch nicht einfach  per Ski, weil die Piste stellenweise steil und verdreht, eng, bucklig und nachmittags schnell sulzig war ( jedenfalls  ganz eindeutig nicht meine Lieblingspiste!!) und darum nur von Eingeweihten und Liebhabern zur Rast aufgesucht wurde. Toni hat die Hütte verkauft, seither steht sie leer, bzw. den hungrigen und Ruhe suchenden Skifahrern nicht mehr offen.

Welch ein furchtbarer Verlust!

Inzwischen hat man die „Furkel 12“ entschärft und  verbreitert und so auch weniger begabten Skifahrern bequem  nutzbar gemacht … eigentlich könnte doch die Hütte wieder öffnen!

Das Treiben im Kron habe ich mit meinem vorhergehenden Bericht über „Reste“ und Vögel schon angedeutet. Eine laute und vor allem funktionale Beköstigungsstation, in der mehrere hundert Gäste (oder gar mehrere Tausend?) gleichzeitig abgefertigt werden können. Abfertigen ist schon das richtige Wort, und dennoch konnten wir in diesem Jahr dem Riesenbetrieb doch etwas Positives abgewinnen.

Niemand kümmerte sich darum, wie lange wir dort saßen, ganz im Gegensatz zu einem unfreundlichen Hüttenwirt auf dem Klausberg, der uns mit finsteren Blicken musterte und kurz davor war, uns an die frische Winterluft zu setzen.

Dabei ist die alte Hütte auf dem Klausberg ….

auch ein Geheimtip für Spätromantiker wie mich…

Ich weiß, es gibt schönere Fotos von mir, aber kein aktuelleres von mir und Glühwein auf dem Klausberg in, nein, vor der alten Hütte. Der Gockel auf dem Helm MUSS übrigens sein, genauso wie der Helm selbst. (Der leicht leidendene Gesichtsausdruck täuscht, mir geht es wunderbar!!!)

Seit letztem Jahr fahren der Liebste und ich mit Helm, das sieht blöd aus, zumal die Dinger eben keine hochmodernen Luxusanfertigungen sind, sondern die etwas preiswerteren, die wir nach einer Empfehlung des größten deutschen Automobilclub in dem Mehrzweckladen der berühmten A-Brüder günstig erstanden haben. Sie erfüllen ihren Zweck und ich will eh keinen Modelwettbewerb gewinnen, der Meinige erst recht nicht.

Aber ich schweife ab. Der Hüttenwirt auf dem Klausberg war ein bisschen irritiert, weil wir vier Frauen, ein Kleinkind und ein Baby einen ganzen Tisch in Anspruch genommen hatten, dabei aber nur Milchkaffee tranken und die Mittagszeit doch bedenklich nahe gerückt war, in der er normalerweise sein Geschäft machen musste. Auch der Hinweis auf die noch erwarteten Männer und die dann gemeinsame Mittagsmahlzeit stimmte ihn nicht gnädiger. Er sei schon immer etwas mürrisch gewesen, meinte mein Psychologieprofessor. Mir war das „früher“ nicht aufgefallen.

Wie auch immer, im Kron mit seinem Massenbetrieb waren wir mit Baby und Kleinkind besser aufgehoben, trotz des Lärms, trotz der nüchternen Umgebung und trotz der Massenabfertigung.

Sollten wir wieder mit Babies und Kleinkindern eine Pausenunterkunft am Kronplatz brauchen, werden wir wohl wieder den Kron aufsuchen. Der mürrische Wirt in der schönen alten Hütte wird uns wohl nur noch für einen nostalgischen Glühwein zu Gesicht bekommen.

Zu sagen ist auch noch, dass mein Ehrgeiz alle, na, fast alle Pisten an einem Tag abzufahren, damit sich der Skipass auch lohnt, nicht mehr ganz so heftig lodert wie „früher“; und auch, dass ich nicht mehr schwarze Abfahrten fahren MUSS, dafür aber dem Einkehrschwung durchaus viel abgewinnen kann…

Erwähnenswert ist die neue Piste, die von der „Spitzhorn“ abzweigt und hinunter nach Percha führt. „Ried“ ist sie genannt und als rote Piste ausgewiesen, doch  Dank der langen Gleitstrecken ist sie überaus familienfreundlich. Lediglich ein, zwei kurze Steilhänge erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit und machen bei Neuschnee auch richtig Arbeit, zumal dann, wenn viele, sehr viele Leute unterwegs sind und sich an der jeweiligen „Einfahrt“ in den Hang ein riesiger Stau von Menschen bildet, die sich nicht sicher sind, wie sie den Berg hinunterkommen sollen. Abhilfe würde eine Verbreiterung der Piste an diesen Stellen bieten und eine etwas bessere Pistenpflege, damit sich nicht so schnell Buckel aufbauen, die jüngeren Kindern und Anfängern doch arge Probleme machen. Der Stau war an einem Tag so groß, die Skifahrer so dicht beieinander, dass kaum Platz blieb, nach einem (erzwungenen) Stopp einen Schwung ordentlich anzusetzen. Das habe ich lange nicht erlebt! Ansonsten hat sie das Zeug zur „Lieblingspiste“ für ältere Semester wie mich. Meine Kinder dagegen fanden sie langweilig zu wenig herausfordernd. Die vergnügen sich lieber auf der „Silvester“…

(Blick aus der Reischach-Gondel auf einen Streckenabschnitt der „Sylvester“)

oder dem „Piculin„.

Die Gondelfahrt von Percha über die Herzlalm-Zwischenstation wieder hinauf auf die Glatze beschert wunderschöne An- und Aussichten und bietet den Luxus gewärmter Bänke.  Der Clou der neuen Piste und Gondel ist aber die Anbindung an die Bahnstation in Percha – aus dem Zug in die Gondel, auf die Piste – und die Möglichkeit, bequem mit dem Zug das Skigebiet am „Helm“ zu erreichen, der Super-Dolomiti-Skipass macht’s möglich! Das probieren wir im nächsten Jahr aus, wenn wir wieder am Kronplatz sind, dann aber in der Nebensaison, wenn die Pisten nicht ganz so überlaufen sind wie heuer in den Weihnachtsferien.

Ja, ich genieße den Winter am Kronplatz, fahre immer noch gerne Ski, freue mich an der Gemeinschaft mit der Familie in den Pausen und an den Abenden und wünsche mir, dass das auch noch in einigen Jahren so sein wird. „Solange ich meine Schuhe noch zu kriege“, habe ich zu meinen Kindern gesagt, „werde ich noch Ski fahren.“  Und zur Not müssen mir eben die Kinder die Schuhe zumachen, denn das ist wirklich anstrengend und bücken kann ich mich auch nicht mehr so gut wie früher, ich werde so leicht schwindelig….

Viel zu kurz waren die Tage in Südtirol.

Dafür war dieRückfahrt umso länger, kamen wir doch zuerst in den üblichen langen Rückfahrerstau vor dem Brenner und dann, auf dem Weg nach Biberach, wo wir – auch wie immer – liebe Verwandte besuchten, in einen Megastau auf dem Fernpass mit heftigem Schneetreiben und langen, langen Pausen zwischen kurzen Fahrzeiten.

Im nächsten Jahr dann wieder…

PS  *** Die erwähnte Maus war die „Piepsimaus“, mit der unser Enkel gerne spielt, und die im Skiurlaub natürlich nicht fehlen darf.