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Keine große Sache… 15. Februar, 2012

Posted by Rika in christsein und glaube, meditatives.
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Nein, eine „große Sache“ ist die Operation, die mir morgen bevorsteht, wirklich nicht.

Schon gar nicht, wenn man an die vielen Leute denkt, die mit unheilbaren Krankheiten in den Kliniken liegen und wirklich schwere Operationen über sich ergehen lassen mit der Hoffnung, wieder gesund zu werden.

Es ist ja nur der Fuß.

Und dennoch.

Als ich mir sorgfältig die Informationen über die Op samt  Anästhesie durchlas und von den Ärzten im Sinne ihrer ärztlichen Sorgfaltspflicht  auch über die jeweiligen Risiken aufgeklärt wurde, wurde mir einmal mehr bewusst, dass Leben in letzter Konsequenz „endlich“ ist und es eben nicht selbstverständlich ist, gesund und munter das Krankenhaus auch wieder zu verlassen, selbst wenn das in vermutlich 99% aller Fälle, in denen Füße operiert werden, der Fall ist.

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!“ (Psalm 90,12)

Dieses Nachsinnen über den Tod, meinen Tod, ist nicht nur jetzt an die Situation vor einem chirurgischen Eingriff gebunden, immer wieder wurde und werde ich durch das Leben um mich herum, durch Freunde, Texte, Erlebnisse, Erfahrungen anderer mit  „Sterben“  konfrontiert.

Für mich bedeutet Sterben nicht das Ende aller Dinge, es ist  der Übergang in ein neues, ein ewiges Leben und es ist auch nicht der Zufall, der das Ende bestimmt, ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Gott den Beginn und das Ende des Lebens setzt.

Und das gilt für morgen und die Op und für all die Tage meines Lebens, die ich, „so Gott will und wir leben“, noch vor mir habe.

 

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Kommentare»

1. theomix - 15. Februar, 2012

Dass es dir glückt und die ärzte das richtige tun, das ist mein wunsch und mein gebet.

2. Rika - 16. Februar, 2012

theomix, ich danke dir!

3. Yael - 16. Februar, 2012

Ich wünsche dir alles Gute und das du nicht zuviel Schmerzen haben wirst.

4. Paul - 17. Februar, 2012

Rika, möge Gott Dich und die Bemühungen der Ärzte segnen.
Mein Gebet begleitet Dich schon seit einigen Tagen.
Fast jeden Tag „besuche“ ich die Grotte in Lourdes und hinterlege dort meine Gebetswünsche.

5. Rika - 18. Februar, 2012

Ich danke Euch!

Die Operation ist gut verlaufen – DANK SEI GOTT – und der Arzt mit dem Ergebnis zufrieden! Das ist doch eine gute Nachricht, oder?! 😉

Direkt nach der OP waren die Schmerzen trotz der Medikamente doch ziemlich heftig und ich fühlte mich arg gerädert…. Gestern ging es schon besser.
Heute hat mich mein Mann nach Hause geholt und nun sitze ich gemütlich im Sessel am Fenster, habe das Bein hoch gelegt und kühle den Fuß mit Eis. Der Doktor hat mir jegliche Arbeit strikt untersagt…. ich nehme an, dass bloggen nicht als Arbeit gilt 🙂 Für den Fuß sei das eine große Operation gewesen, meinte der gute Doktor, so dass jetzt wirklich Ruhe angesagt sei.

Dem will ich mich gerne beugen… auch wenn es natürlich bedeutet, dass der Meinige deutlich mehr Arbeit zu bewältigen hat.

6. Yael - 19. Februar, 2012

Gut, dass du es hinter dir hast. Weiterhin gute Besserung. Und erhole dich gut. Genieß es auch mal, nichts machen zu müssen.


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