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„Opfer der Gesellschaft“ – ungeordnete Gedanken… 26. März, 2012

Posted by Rika in familie, gesellschaft, Kinder - Famile.
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Schnell, unüberprüft und nur aus dem Augenblick heraus aufgeschrieben:

Was ist eigentlich ein OPFER?

War das ursprünglich nicht etwas, was „man“ einem höheren Wesen als Dank für etwas oder als Verstärkung einer Bitte für etwas  darbrachte aus dem eigenen Besitz – Feldfrüchte, Tiere, Gold und Edelsteine, gar Menschen?

Mir fallen spontan die wunderbaren Erzählungen aus der griechischen Mythologie ein, ständig wird geopfert – und eben auch Menschen. Opferkulte gibt es überall auf der Welt, in allen Erdteilen, allen Kulturen.

Auch die Bibel berichtet von opfernden Menschen: Kain und Abel brachten GOTT ihr Opfer dar, Kain, so steht geschrieben, war ein Ackerbauer und opferte Feldfrüchte, Abel als Viehzüchter opferte ein Erstlingstier seiner Herde.  Wir wissen nicht genau, warum GOTT Kains Opfer ablehnte, das von Abel aber „ansah“,   es wird nicht wirklich mitgeteilt.  Die Kriterien wonach ein Opfer von GOTT angesehen wird  oder nicht, bleiben im Dunkeln, allenfalls  die Antwort GOTTES auf Kains begreiflichen „Zorn“, wie die Bibel sagt, könnte uns spekulieren lassen, dass mit Kains Haltung etwas nicht so ganz in Ordnung war: „Und der HERR sprach zu Kain: „Warum bist du zornig und warum hat sich dein Gesicht gesenkt? Ist es nicht so, wenn du recht tust, erhebt es sich. Wenn du aber nicht recht tust, lagert Sünde vor der Tür. Und nach dir wird ihr Verlangen sein, du aber sollst über sie herrschen.““

Das aber ist schwer verdauliche Kost und genau daran scheitert Kain.

Wir aber können  vermutlich nachvollziehen, dass sich Kain ungerecht behandelt fühlte und auf seinen Bruder so eifersüchtig wurde, dass er zum Äußersten griff, um die erfahrene Demütigung zu „verarbeiten“: Kain tötete seinen Bruder Abel.

Er konnte „dem Verlangen der Sünde“ nicht widerstehen, nicht über sie herrschen.

Weniger „biblisch gesprochen“ kann das doch bedeuten, dass Menschen immer in der Versuchung stehen, dem Drang nach einer schnellen (Los)Lösung ihrer intensiven negativen Gefühlen sofort nachzugehen, koste es, was es wolle, Hauptsache, „mir geht es  wieder gut“ – wobei  das Ergebnis oftmals schlimmer ist, als der ursprüngliche Frust und der Katzenjammer darauf nicht ausbleibt, auch wenn er oft erst sehr viel später folgt.

„Du aber sollst über sie herrschen!“

Das ist ein hoher Anspruch an das Menschsein und nur die wenigsten werden ihm gerecht, wenn überhaupt.

(Exkurs: Für Christen ist es Jesus, der wohl als einziger dem Anspruch GOTTES vollkommen gerecht wurde und es ist das große Paradox dieses „Gerechtseins“, dass Jesus damit auch das vollkommene „Opfer“ war. Und noch größer und unbegreiflicher erscheint dieses Paradox des  „Opfer“, wenn man genau weiß, dass GOTT seinem „Volk Israel“  Menschenopfer ausdrücklich verboten hatte!)

Zurück zu: „Du aber sollst über sie, die Sünde,  herrschen.“

Wir haben uns angewöhnt, das Unmögliche dieser Forderung als Selbstverständlichkeit zu erachten und in ihrer „offensichtlichen Nichterfüllbarkeit“ quasi  eine Entschuldigung für alle die bösen Taten zu sehen, die keinen „besonderen Anlass“ haben und darum  nicht anders als mit dieser Formel zu erklären sind.  Wenn Journalisten schreiben, dass der Mörder von Toulouse „ein Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse sei“, sagen sie nichts anderes als: „Er konnte sich gar nicht anders verhalten, als er es getan hat.“  Er ist ein OPFER des hohen Anspruchs an ihn  und „ein Opfer der Gesellschaft“, die diesen Anspruch an ihn stellte, ohne dafür zu sorgen, dass er ihm gerecht werden konnte.

Ich habe lange Zeit genauso gedacht – und manchmal denke ich auch heute noch so.

Aber meine Einstellung änderte sich langsam:

Ich habe 17 Jahre lang an einer Sonderschule / Förderschule für verhaltensgestörte Kinder und Jugendliche gearbeitet. Alle diese Kinder können mühelos als „Opfer“ ihrer Lebensbedingungen betrachtet werden – die schwierigen Sozialisationsbedingungen, die heillos zerstrittene Familie, die vollkommen überforderte, allein erziehende Mutter, der prügelnde Vater, der Alkoholmissbrauch der Eltern, die mangelnde Fürsorge und Liebe und ungefähr 150 weitere Faktoren, die ein Kind stören, zerstören können. Das ist furchtbar und schrecklich und grausam.

Aber ist wirklich die Gesellschaft dafür verantwortlich, wenn Kinder, Jugendliche, Erwachsene auch  an den minimalsten Anforderungen, die an sie gestellt werden, scheitern?

Gibt es nicht auch das ganz individuelle, sehr persönliche Versagen, das vielleicht „nur“ darin besteht, dass eine Mutter es nicht fertig bringt, morgens mit ihrem Kind um 6.ooUhr aufzustehen, ihm ein Frühstück zu machen, dafür zu sorgen, dass es im Winter warm genug angezogen ist und außerdem etwas zu Essen für den langen Schultag hat? Wäre es denn zuviel verlangt, soviel Initiative von einer Mutter zu erwarten und vielleicht auch noch ein freundliches Wort für den Tag? Ist die Gesellschaft dafür verantwortlich, wenn eine Frau nicht einmal das fertig bringt, und es wohlmöglich trotz intensiver und vom Staat finanzierter sozialpädagogischen Familienhilfe nicht schafft?

Ist die Gesellschaft dafür verantwortlich zu machen, dass junge ledige Mütter fünf Kinder von drei verschiedenen Vätern in die Welt setzen, obwohl sie mit einem Kind schon völlig überfordert wären?

Trägt die Gesellschaft die Verantwortung, wenn Väter sinnlos ihre Kinder verprügeln, nur weil ihnen irgendeine Kleinigkeit auf den Wecker geht oder sie in volltrunkenem Zustand gerade niemanden sonst haben, an dem sie ihr Aggressionspotential ablassen können? Versagt die Gesellschaft wenn ein Mann an 4 Tagen der Woche verspätet zur Arbeit kommt und darum Stress mit seinem Chef hat? Hat die Gesellschaft Schuld daran, wenn ein Mann „seine Alte mit der Brut“ sitzen lässt (verzeiht mir den Ausdruck, er gehört zu den harmlosesten, die ich in dem Zusammenhang je von den Betroffenen selbst  gehört habe!!!!)?

Wo bleibt die persönliche Verantwortung?

Nicht jeder Mensch, der von seinem Vater geprügelt wurde, wird selber zum Prügelvater oder gar zum Kriminellen, aber natürlich ist die Gefahr groß, dass sich diese „Erziehungsmethode“ als Tradition fortsetzt. (Sarrazin lässt übrigens schön grüßen!)

Ist wirklich die Gesellschaft verantwortlich für das Desaster in so vielen Familien?

Und wenn ja, welche Möglichkeiten hat die Gesellschaft, Vätern, Müttern, Kindern unter die Arme zu greifen, mehr, als sie es schon tut?

Nehmen wir den  – hier zwar, aber ansonsten leider eben nicht nur  –   hypothetischen Fall einer 23-jährigen jungen Frau, die ihr viertes Kind erwartet, Vater namentlich nicht bekannt. Das Jugendamt (der allgemeine soziale Dienst) ist eingeschaltet, die ambulante Familienhilfe kommt drei mal in der Woche, berät und hilft. Aber die junge Mutter ist für die Hilfe wenig aufgeschlossen, die Situation in der Familie wird kritisch, der ASD befürchtet eine Kindeswohlgefährdung und entzieht der Mutter das Sorgerecht. Die Kinder kommen in eine Pflegefamilie.   „Nein“, schreit die Mutter, „das lasse ich nicht zu!“ und sie findet tatsächlich eine frauenfreundliche Unterstützerinnengruppe, die gegen die Kindesentnahme Sturm läuft.

Dennn merke:  Jede Frau hat ein Recht auf ein Kind  – es können auch gerne ein paar mehr sein.

Die „Sache“ geht wieder vor Gericht (es muss übrigens immer ein Gericht entscheiden, wenn ein Kind aus der Familie genommen wird!), das Gericht erkennt trotzt umfangreicher Berichterstattung von Seiten der Familienhelferin und des ASD keinen Grund, der Frau die Kinder dauerhaft weg zu nehmen…. Das Elend vor Ort geht weiter.

Schuld der Gesellschaft?

Wie würden Sie entscheiden?

Ich kenne Dutzende Fälle, die dem oben geschilderten Beispiel entsprechen oder es sogar noch toppen.

Muss eine Familie, die sich nicht einmal 1 Kind „leisten kann“ – und ich meine nicht einmal oder  ausschließlich die finanzielle Situation! – fortwährend weitere Kinder kriegen? Ist das die Sache der Gesellschaft?

„Nein“, sagt die Gesellschaft, und das mit Recht!  Die Zeiten, in denen Menschen zwangssterilisiert wurden, weil sie nicht dem Idealbild eines „deutschen Menschen“ entsprachen, ist,  Dank sei GOTT, vorbei.

„Die Gesellschaft“ – und das sind schließlich WIR ALLE – muss sich auch darauf verlassen können, dass jeder Einzelne seinen Aufgaben und seiner Verantwortung nachkommt, würden wir das nicht tun, müssten wir, um alle Missstände zu vermeiden,  Menschen, die ihr Leben nicht geregelt kriegen,  entmündigen, sie unter ständige Vormundschaft und Beobachtung stellen oder in Einrichtungen gesondert „betreuen“,  sie wegsperren.

Das können wir nicht wollen.

Und deshalb müssen wir es ertragen, dass Menschen nicht unseren Erwartungen an ein gesellschaftliches und verantwortliches Handeln entsprechen, wir müssen es mit aller Ohnmacht hinnehmen, dass Menschen trotz aller Hilfe und Unterstützung ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen und dass sie am Ende nicht nur ihre traurigen Verhältnisse an ihre Kinder weitergeben, sondern auch gewalttätig und kriminell werden.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen, dass es unzählige Hilfen durch unzählige engagierte Menschen für Leute gibt, die es selber nicht mehr schaffen, ihr Leben allein zu meistern und leider muss ich hinzufügen, dass viele der Helfer sich fühlen wie „der Ritter von der traurigen Gestalt“, der gegen Windmühlenflügel kämpfte und scheiterte…

Wir*** kennen unsere „Windmühlen“, aber wir können sie nicht abstellen. Also werden wir es weiter (vergeblich) mit den Missständen aufnehmen, die wir vorfinden, werden versuchen und dabei unser Bestes geben, denjenigen zu helfen, die Hilfe dringend brauchen.

Aber eines kann ich wirklich nicht mehr hören, wenn einer sagt:

„Die Gesellschaft ist schuld!“    oder  „Er ist ein Opfer der Gesellschaft!“

………………………………………………………………………………………………………………………………….

***  „WIR“

Ich denke dabei an meine wunderbaren Kolleginnen und Kollegen an meiner alten Förderschule, die sich so sehr mühen um die Kinder und Jugendlichen…

Ich denke an die vielen, vielen Verantwortlichen in den Jugend- und Sozialämtern…

Ich denke an Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten und Horten ….

Ich denke an die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an „der Basis“…

Ich denke an hunderte Pflegefamilien, die Kinder zu sich nehmen und an

die vielen, vielen stationären Einrichtungen der Jugendhilfe, in denen die Kinder und Jugendlichen betreut werden, die durch alle anderen Raster gefallen sind…

Ich denke an die vielen Ehrenamtlichen, die sich um sozial Benachteiligte kümmern…

Ich denke an die Angebote von freien Trägern, die Jugendlichen eine Chance zur Berufstätigkeit verschaffen…

Ich denke an die Arbeit der Drogenberatungsstellen

Ich denke an die Mitarbeiter in Asylanten- und Flüchtlingswohnheimen…

Ich denke an Suppenküchen und Tafeln* an Kirchen und Wohlfahrtsverbände, an Caritas und Diakonie

Und … und …. und….

……….

*Dabei fällt mir ein Schüler ein, der so stolz war auf seinen Vater, der jahrelang vergeblich einen neuen Job gesucht hatte, aber immer noch arbeitslos war. Sein Vater engagierte sich bei einer „Tafel“, er, der selber mittellos und auf Hilfe angewiesen war, half anderen – unentgeldlich! Ja, der Junge war stolz auf seinen Vater, ZU RECHT!!!

Man hätte es sich eigentlich denken können… 25. März, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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… dass wieder einmal der Täter zum Opfer stilisiert wird.

 

Wie aber schreibt man über einen merkwürdigen Prozess, OHNE die eigentlichen Opfer des Terrors zu entwürdigen, ihren Tod zu instrumentalisieren, um auf eben jenen Prozess hinzuweisen, der jetzt vor unseren Augen – und zum Entsetzen vieler Menschen – abläuft?

Nimmt man nicht den Opfern im Nachhinein ihre Würde, wenn man sich jetzt vor  allem mit demjenigen befasst, der sie gemordet hat?  Vielleicht nicht, wenn es um Aufklärung  des Verbrechens und um die Verurteilung des Täters geht.

Was wir aber  erleben ist, dass es den Medien nicht um Aufklärung und schon gar nicht um Verurteilung des grauenhaften Mordens geht, nein, wir können beobachten, dass die Medien den Täter „als Opfer“ in den Fokus ihrer Betrachtung stellen und, was wohl noch gravierender ist, dass sie die Gemeinschaft, der der Täter angehörte, ebenfalls in die Nähe dieses „Opferstatus'“ rücken und Rücksichtnahme für diese Gruppe einfordern, ihr gilt die Fürsorge, sie will man schützen.

Ich könnte dieses Verhalten verstehen, wenn die Religionsgemeinschaft des Täters eine kleine, ohnehin am Rand stehende Gruppe in der Gesellschaft wäre, die auch ohne dieses Verbrechen ständigem Verfolgungsdruck ausgesetzt wäre. Aber so sind die Verhältnisse in  Frankreich wohl doch nicht. Und hierzulande auch nicht.  Muslime und muslimische Interessenverbände stehen hier in Deutschland (und gegen die deutsche Presse richtet sich meine Kritik)  nicht am Rande der Gesellschaft, argwöhnisch beobachtet von der Mehrheitsgesellschaft (das könnten vielleicht in Deutschland die Zeugen Jehovas für sich reklamieren). Muslimische Interessenvertreter  sind zu einem ernst zu nehmenden Faktor in der Gesellschaft und der Politik geworden, sie mischen sich ein, stellen Forderungen, achten auf ihre „Ehre“, ihre „Würde“ , an ihnen kommt keiner mehr vorbei (was doch an so einer interessanten Tatsache deutlich wird, dass bei der Wahl zum neuen Bundespräsidenten ausdrücklich die Muslimverbände  und ihre Sicht auf Herrn Gauck erwähnt werden, andere Migranten aber absolut nicht zum Thema befragt werden – und sich wohl auch nicht lautstark zu Wort meldeten, ja, vermutlich nicht einmal eine eigene Stimme und gar keine Lobby haben…!)!   Und  Politik und Medien verhalten sich entsprechend.

So erstaunt es eben doch nicht, dass aus dem „Täter“ ein Opfer geschrieben wird, dass die „ideologische Verblendung“, aus der heraus der junge Muslim mordete, natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat und wir  nach der Schreibweise der Medien weiter mit dem Märchen leben müssen, der „Islam“ sei „Frieden“ und alle im Namen Allahs begangenen Morde, Terrorakte und Grausamkeiten seien ihrem Wesen nach unislamisch und der  Fehlinterpretation einiger irregeleiteter Wirrköpfe geschuldet.

 

Die getöteten Juden in Frankreich sind nicht wegen einer Fehlinterpretation des Islam  gestorben. Sie sind getötet worden, weil sie Juden waren. Sie sind Opfer eines islamisch begründeten Antisemitismus.  Die Sympathie der Medien mit dem Täter und seiner Herkunftsgruppe machen vielmehr erschreckend deutlich, wie sehr der latente „klassische“  Antisemitismus in Deutschland und Europa seine Ergänzung in dem islamischen Antisemitismus gefunden hat.

Ich möchte nicht die Morde in Frankreich instrumentalisieren für meine persönliche Auseinadersetzung mit einer religiös verbrämten, totalitären Ideologie.

Aber ich möchte auch nicht schweigen…

Wie schreibt man also über diesen merkwürdig-denkwürdigen Prozess, der sich vor unseren Augen abspielt?

 

 

Passend dazu:  hierhierhierhierhier,  hier,  hierhier,

 

 

„Papst befürwortet den Abriss aller Moscheen … 24. März, 2012

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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…  in überwiegend christlichen Ländern!“***

Heißa, wäre das ein Tanz!

Der Bundestag stünde Kopf, die Islamverbände liefen Sturm, die Medien würden sich überschlagen mit Solidaritätsadressen für die Moscheebesucher, alle Christenkritiker und Papstverächter würden vor Wut aufheulen, Fahnen würden brennen, Kreuze und Bibeln vermutlich auch, es gäbe ein Getöse, das die Welt in ihren Fundamenten erzittern ließ.

Wetten das???

Aber wie seltsam still ist es in den Medien seit dieser Nachricht:

LIMASSOL/RIAD. Der oberste Mufti Saudi-Arabiens, Scheich Abdulasis bin Abdullah, hat in einer Fatwa die Zerstörung aller Kirchen auf der Arabischen Halbinsel gefordert.

Ich habe schon vor ein paar Tagen darauf hingewiesen und seitdem immer wieder mal im Internet Nachforschungen darüber angestellt, welche außer der Badischen Zeitung von den deutschen nachrichtlichen Informationsschriften wohl das Christenvolk mit dieser Nachricht „beglücken“ würde, aber bis heute habe ich außer  christlichen OnlineInformationsdiensten und einigen Blog-Beiträgen  nichts gefunden, was auf diesen doch überaus bemerkenswerten Vorgang verwiesen hätte.

SCHWEIGEN

STILLE

Heute nun die Überraschung: achgut teilt mit:

Verbieten und Abreißen

El Scheich hatte sich gegenüber Parlamentariern aus Kuwait kürzlich für ein Verbot für den Bau von neuen Kirchen auf der Arabischen Halbinsel ausgesprochen, wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur Kathpress berichtete. In dem Zusammenhang forderte er, die schon existierenden Kirchen in der Region abzureißen, da es „zu viele“ von ihnen gebe. http://www.focus.de/panorama/welt/katholiken-entsetzt-saudi-arabischer-grossmufti-will-kirchen-abreissen_aid_727220.html

Offensichtlich hat der Focus Wind davon bekommen, dass Herr Zollitsch „Besorgnis und großes Befremden“ angesichts der Ungeheuerlichkeit geäußert habe. Wer aber glaubt, der Focus spräche seinerseits „Besorgnis und Befremden“ aus, der irrt gewaltig. Damit ist nicht zu rechnen! Unsere Qualitätsmedien vermeiden alles, was die Freunde der grünen Fraktion    verärgern könnte. „Nur nicht die Pferde scheu machen“, scheint die Devise zu sein oder auch „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ „Wir tun so“, scheint die vereinigte deutsche Journalistenschar zu sagen, „als wüssten wir von NICHTS, dann müssen wir auch nicht darüber schreiben und erst recht nicht dazu Stellung  nehmen.“

„Keine Nachricht ist auch eine Nachricht“, sagt der Volksmund.

Und diese Nachricht lautet:

Wir bekennen uns nicht zu unserem Christsein und zu unseren christlichen Wurzeln.

Wir verleugnen unsere durch das Christentum geprägte Identität!

Wir verraten unsere aus dem Christentum abgeleiteten Ideale!

Wir verschweigen unseren christlichen Glauben!

Wir ignorieren unsere vom Christentum bestimmte Geschichte.

Wir tun alles, um unsere muslimischen Mitbürger nicht  zu verunsichern,  zu verärgern oder  oder gar zu beleidigen!

Wir geben uns zugunsten eines multikulturellen friedvollen Miteinanders einfach auf!

Es jammert mich angesichts dieses Schweigens und der Stille. Warum wird geschwiegen?

Wir könnten doch  trotz der veröffentlichten und beklemmenden Nachricht zeigen:

Wir ziehen nicht in einen Kampf  mit Gewaltaktionen und brennenden Fahnen gegen die, die uns mit dem Angriff auf unsere Kirchen und der Vernichtung unserer Symbole und Einrichtungen  bedrohen. Wir antworten auf die wirklich unfassbare Forderung nicht mit dem Aufruf zum „Heiligen Krieg“ gegen Muslime oder dem Aufruf  zur Zerstörung muslimischer Moscheen in Deutschland.

Aber man stelle sich vor, die von mir fabulierte päpstliche Empfehlung sei tatsächlich ausgesprochen worden. Wir stünden weltweit und  augenblicklich in einem heftigen Kampf der Muslime gegen die Christen…

Nicht das Verschweigen einer Nachricht oder das Wegducken vor einer schlimmen Botschaft ist gefragt, sondern das Bekenntnis zum Christentum in Europa und für uns Christen  das Bekennen zu Jesus Christus TROTZ der schlechten Nachricht und der Bedrohung. Das werden die „neutralen“ MSM natürlich nicht so mittragen, sagen oder schreiben.  Aber sie könnten sich deutlich für die Religionsfreiheit überall auf dieser Welt einsetzen und dazu gehören auch Kirchen auf der arabischen Halbinsel, Gottesdienste, Bibelverkauf und öffentliche Hinweise darauf!

Und vielleicht gibt es ja sogar die Möglichkeit, dass hier lebende Muslime, die die Religionsfreiheit dieses Landes so selbstverständlich erleben, sich gegen die Fatwa wenden und zum Fürsprecher der Christen in muslimischen Ländern werden…

….

Über allem steht für mich das Wort Jesu selbst:

„Ich rede mit euch, damit ihr Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“  Johannes 16,33

.

*** fabuliert von Frau Rika von Himmel und Erde

 

 


Die Show des Ahmadinedschad… 20. März, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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…   und das Schweigen des Claus  Kleber.

Gestern schon, als ich Ausschnitte des 43 minütigen Interviews in den ZDF-Sendungen sah, kam es mir merkwürdig vor, dass Herr Kleber, wie gewohnt höflich, auch  die Leugnung des Holocaust durch den iranischen Präsidenten freundlich lächelnd zur Kenntnis nahm, OHNE zu widersprechen. (Inzwischen habe ich mir das komplette Interview angesehen.)

Vielleicht, so dachte ich gestern, wäre das Interview sehr schnell beendet gewesen, wenn der nette ZDF-Mann dem Herrn des Iran in die Parade gefahren wäre und wir hätten vermutlich nicht erfahren, „wie Herr Ahmadinedschad tickt“, denn das, so kann man aus dem Nachspann des langen Interview folgern, war, wenn schon nicht das ursprüngliche Anliegen des Interviews, so aber doch der Ertrag der Ein-Mann-Show, die, wie auch unzweideutig mitgeteilt wurde, auf Betreiben des Interviewten zustande kam.

Herr Ahmadinedschad hat das Gespräch unter Freunden („wir lieben Deutschland“) angeregt und  dem ZDF kommt die zweifelhafte „Ehre“ zu, dem Herrn des Iran die große Bühne geboten zu haben, die es ihm ermöglichte, seine weltpolitische Sicht dem (deutschen)  Volk weltweit auseinander zu setzen, ruhig, konzentriert, vollkommen unaufgeregt und staatsmännisch. Nein, er bot ganz und gar nicht das Bild des „Irren aus Teheran“, vielmehr argumentierte er äußerst geschickt, versuchte, das „deutsche Volk“ als Verbündeten des Iran anzusprechen und einen Keil zwischen Europa und USA zu treiben. Das wird alle diejenigen freuen, die ohnehin die USA so lieben wie Zahnschmerzen und die auch der Meinung sind, dass alles übel dieser Welt dort Anfang und Ursprung hat.

Wer möchte, kann sich das ganze Interview zu Gemüte führen:

http://www.zdf.de/ZDFportal/inhalt/0/0,6751,1600000,00.html?dr=1

Nein, um zu wissen, „wie der Herr tickt“, hätte es dieser Show nicht bedurft! Er redet doch schon seit Jahren unermüdlich darüber, dass seiner Meinung nach die USA und die „Zionisten“ das Grundübel der Welt sind. Er redet von der Illegitimität des Staates Israel, spricht den Juden die historische Verbundenheit zum Land Israel ab, nennt den Holocaust eine erfundene Geschichte,  die notwendig war, um einen Grund zu haben, den „Palästinensern“ das Land zu stehlen usw. usw.  Frühere Aussagen zu diesem Themenkomplex hat man gerne mit „Übersetzungsfehler“ zu erklären versucht. Das wird in diesem Fall wohl nicht wieder gelingen, weil der Originalton Ahmadinedschads so deutlich zu hören war, dass des Persischen Kundige  – Kritiker wie Freunde des Iran –  zweifellos die Aussagen des Übersetzers bestätigen können.

Und zu all dem schweigt Herr Kleber – freundlich lächelnd. Er insistiert kaum, widerspricht so gut wie gar nicht, wechselt allenfalls die Unterthemen, lässt es dann aber immer wieder zu, dass Ahmadinedschad in den Wiederholungsmodus fällt und mit immer neuen Worten und Wendungen seine Anklagen gegen den Westen vorbringt und muss es sich gefallen lassen, dass sein Interviewpartner ausdrücklich davon spricht, dass „wir uns nicht als Politiker, sondern von Mensch zu Mensch begegnen“!

Wie gerne hätte Herr Kleber im Iran große Politik gemacht: „Die Welt schaut auf dieses Interview und erwartet von Ihnen ein Einlenken“, zumindest aber „offene Türen“ (zu den Atomanlagen).

Aber am Ende steht seine (Klebers) Erkenntnis, dass er nun nachvollziehen kann, warum Diplomaten die Verhandlungen mit dem Iran so schwierig finden.

Nun ja. Hätte man es sich nicht denken können, dass einem Journalisten, der zu einem 45-minütigen  Interview einbestellt wird, wohl kaum der Durchbruch in der schwierigen Frage von Atom-Krieg-und-Frieden gelingen wird!

Schon gar nicht einem so zahnlosen Tiger, der es nicht einmal fertig bringt, den HOLOCAUST als ein extremes  Ereignis von historisch einmaliger Dimension  und als eine unleugbare Tatsache darzustellen.

DAS war für mich das eigentlich Bemerkenswerte an diesem „Interview“: Der deutsche Journalist Claus Kleber lässt die Holocaustleugnung unwidersprochen und erweckt damit den Anschein, man hätte Herrn Ahmadinedschad  am Ende  die Möglichkeit geboten,  mit diesen Behauptungen sogar noch punkten zu können bei  deutschen und europäischen Nazis, L(l)inken  Faschisten,  Arabern, Palästinensern und den bekannten und bekennenden „Israelkritikern“, die ja so gerne ins gleiche Horn tuten, wie der Herr des Iran. Und wenn schon „die Welt auf dieses Interview schaut“, dann doch sicher auch das „Volk des Iran“ – und das wird seinen großartigen Präsidenten durch einen deutschen Journalisten bestätigt sehen in den Aussagen über „Zionisten und den Holocaust“, denn der  deutsche Journalist, der es doch wissen muss, hat ja nicht widersprochen, den Präsidenten nicht korrigiert.  So tickt doch das Volk, „irgendwie muss es schon stimmen, was unser Ahmadinedschad so von sich gibt“!

Bravo, Herr Kleber!

Bravo, ZDF!

Und, by the way, wäre es einem Journalisten nicht auch aus eigenem Berufsethos angemessen, zumindest die Frage nach der Presse– und Meinungsfreiheit im Iran zu stellen? Aber wer sich zu Höherem berufen fühlt und glaubt, die Welt vor dem Atomkrieg retten zu können, kann sich mit solchen Nebensächlichkeiten wohl nicht auch noch abgeben….

München – Olympia – 1972…. 19. März, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", israel, Sport, terrorismus.
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Terroraktion arabischer Terroristen gegen israelische Sportler während der Olympischen Spiele in Münschen.

Der Film läuft gerade!

Er ist so schei…. nicht nur, weil er schlecht gemacht ist, damit könnte man als Fernsehkonsument ja noch leben, man ist ja schließlich einiges gewohnt,

ABER:

die Art, wie Israel dargestellt wird….  nun, das sind wir ja von den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten auch gewohnt!

Israel in der Rolle des Buhmanns, die arabischen  Terroristen als Freiheitskämpfer, der Unterhändler so  ein netter, freundlicher Mann…

„Ich verstehe, dass sie schreckliches Leide erfahren haben!“ sagt die nette deutsche Polizistin.

Natürlich!

Die Araber haben schreckliches Leid erfahren …. von den bösen Israelis, natürlich!

Und auch die Anspielung darauf, dass „die Deutschen ein besonderes Verhältnis zu Israel haben aufgrund der Vergangenheit“ darf natürlich nicht fehlen und es klingt so, als würde man ansonsten doch auf der Seite der arabischen Freunde stehen…

WIDERLICH!

2 NACHRICHTEN… 18. März, 2012

Posted by Rika in christsein und glaube, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Vermutlich hat die eine Nachricht   (Krieg gegen die unsichtbaren Christenjäger) nichts mit der anderen (Fatwa zur Zerstörung aller Kirchen) ***  zu tun…

Vermutlich haben die Nachrichten einen gemeinsamen Nenner.

PREISFRAGE:

a) Wer findet die Gemeinsamkeiten ?

b) Wer findet den Unterschied?

Wer die Aufgabe löst erhält den Rika-Religionsfreiheit-Award!

JEDER!

 

 

***Durch Gudrun Eussner bin ich auf den Bericht aufmerksam geworden!

Herr Gabriel war in Hebron… 15. März, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", islam, israel, sammelsurium.
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Sigmar Gabriel, seines Zeichens Politiker, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der SPD war auf Reisen.

„Reisen bildet“, weiß der Volksmund und meistens trift das ja auch zu. Man lernt andere Länder, Sitten und Gebräuche kennen, trifft andere Menschen mit anderen Ansichten und Vorstellungen, Wertsystemen und Gewohnheiten. Man erfährt und erlebt, wenn man es richtig anstellt auf so einer Reise, dass man selbst nicht der Nabel der Welt ist und man darum von der Welt durchaus etwas lernen kann.

Herr Gabriel wollte wohl auch etwas lernen, seinen Horizont erweitern, neue Wege einschlagen im politischen Weltgetümmel. Darum wollte er nach  Gaza und mit der Hamas in aller Freundschaft auskundschaften, wie weit die gegenseitige Anerkennung und Zuneigung geht und ob die Hamas wirklich so böse ist, wie ihr Grundsatzprogramm oder ob sie nicht doch dialogbereit ist und mit den übrigen Bewohnern des von ihr „Palästina“ genannten Gebiets über friedliche Koexistenz verhandeln will. Mit den arabischen Brüder in „Palästina“ hat es ja schon eine Annäherung gegeben, die ist zwar noch äußerst fragil, aber doch auf dem  gute Weg der Übernahme aller politischen Macht durch die Hamas.  Bleiben noch die nichtarabischen Bewohner „Palästinas“. Die machen allerdings Schwierigkeiten. Sie wollen ihr „zionistisches Gebilde“ einfach nicht aufgeben, die schlimmen Siedlungen“ nicht räumen und sind auch sonst nicht sehr kooperativ. Beispielsweise lassen sie sich ungern in die Schießübungen der kämpfenden Hamasanhänger einbeziehen, wollen weder als Zielscheibe noch als Statisten in der Opferrolle herhalten. Sie schießen im Gegenteil einfach zurück! Ihre Abwehrsysteme können die Abschußplätze der Hamasraketen orten und dann macht es dort „Peng“ und das findet die Hamas nicht so nett. Das eben  macht den Dialog so schwierig.

Und deshalb konnte Herr Gabriel nicht nach Gaza. Da waren ein paar Raketenabschüsse mal wieder außer Kontrolle geraten und die Bewohner des zionistischen Gebildes hatten sich zur Wehr gesetzt.

Also musste Herr Gabriel auf seine Gespäche mit der Hamas in Gaza verzichten.

Er fuhr darum nach Hebron.

Und was er dort erlebte, war ja der reinste Horror. Dagegen sind die permanenten Angriffe auf die Städte und Ortschaften des zionistischen Feindes der Araber ja das reinste Silvesterfreudenfeuerwerk.

In Hebron können Juden nicht ohne den Schutz durch die israelische Armee leben, deshalb nennt Herr Gabriel die Zustände dort „Apartheid“!  Zu recht, wie ich finde. Eine Stadt, in der Juden nicht unbehelligt leben können, in der die nichtjüdischen Bewohner nichts anderes wünschen, als endlich wieder in einer „judenreinen Stadt“ zu leben, muss sich den Vorwurf des Rassismus gefallen lassen.

Aber Herr Gabriel hat das ganz anders gemeint. Er meint, dass die armen arabischen „wir-wollen-die-Juden-vertreiben-Befürworter“  unter dem Apartheidsregime      des  „zionistischen Gebildes“  „unserer israelischen Freunde“ (Gabriel) leiden.

Ja, wenn das so ist, dann hat Herr Gabriel keine Ahnung von Israel oder keine Ahnung von Apartheid oder einfach die falschen Berater und Begleiter. Irgendwo habe ich gelesen, dass er von „internationalen Friedensexperten“ über die unhaltbaren zustände in Hebron unterrichtet worden sei.

Bei der Sarrazin-Affäre hat er ja auch nicht selbst das Buch gelesen, sondern sich auf das verlassen, was andere verkürzt zitiert und kommentiert hatten.  Vermutlich kann jemand, der seit gefühlten 100 Jahren in der Politik ist und sich auf einen riesigen Stab von Zuträgern und Beratern stützt und in den allmorgendlichen Lagebesprechungen nach der Bekanntgabe der aktuellsten Meinungsumfragen erfährt, was gerade Thema des Tages ist, gar nicht mehr selber denken und eigene Schlüsse ziehen. Dazu hat er einfach gar keine Zeit! Und wenn man dann in Hebron ausgerechnet an einen antisemitischen internationalen Beobachter gerät, dann hat man einfach Pech gehabt, jedenfalls, wenn man so trottelig oder so selbstherrlich oder so vermessen ist, die antisemitischen Tiraden als eigene Erkenntnisse bei facebook einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es sei denn, die Erkenntnisse sind den eigenen Hirnwindungen entsprungen und geraten nun endlich an die Öffentlichkeit. Dann passt er gut in die Riege der „Israelfreunde“, die von Freundschaft reden, aber dem Freund unaufhörlich das Messer an die Kehle setzen, wenn der nicht so will wie die Hamas, die Fatah, die Hisbollah, der Herr des Iran, die Muslimbrüder, die Anhänger des Islam. Denn die alle wollen, dass der Staat Israel endlich verschwindet und sich die Juden aus dem Land entfernen.  Sie alle wollen ein „judenreines Palästina“!

Und da wären wir wieder bei der Apartheid. Ganz richtig! Bei der rassistischen Vorstellung der Araber und ihrer Freunde von einem Land, in dem Juden kein Recht haben  zu leben  und erst recht kein Recht auf einen eigenen Staat.

Nachtrag:

Ein lesenswerter Bericht zu HEBRON    findet sich bei INGO WAY: „Nachhilfe für Sigmar Gabriel“

Nicht zu fassen… 14. März, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, terrorismus.
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 „Arabische Welt | 14.03.12

Syrien verurteilt „israelische Aggressivität“

DAMASKUS (inn) – Die syrische Regierung hat am Dienstag die jüngsten israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen gerügt. In einer offiziellen Mitteilung forderte das Außenministerium in Damaskus die internationale Gemeinschaft dazu auf, dem Bombardement ein Ende zu setzen.

Syrien „verurteilt scharf die israelische Aggressivität gegen das palästinensische Volk“, heißt es in der Bekanntmachung laut der israelischen Tageszeitung „Ma´ariv“. „Es drängt die internationale Gemeinschaft, dringende Schritte zu unternehmen, um die Aktivitäten zu stoppen und auch gegen diejenigen vorzugehen, die dafür verantwortlich sind.“ Das syrische Ministerium betonte zudem seine Unterstützung für die Bewohner im Gazastreifen.“

Von: E. Hausen

Quelle: Israelnetz

Der Steiger kommt…. 14. März, 2012

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft.
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Das passt … ?

„Die Steiger Awards sind seit 2005 jährlich vergebene Auszeichnungen an Persönlichkeiten, die besonderes Engagement in den Bereichen Toleranz, Charity, Musik, Film, Medien, Sport, Umwelt und Zusammenwachsen der europäischen Staatengemeinschaft gezeigt haben.

Der Preis ist nach dem Steiger benannt, einen Aufsichtsbeamten, der nach Bergbautradition besonders für Tugenden wie Geradlinigkeit, Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz steht. Er trägt Verantwortung für einen Teil des Bergwerks und die ihm unterstellten Personen. Außerhalb des Ruhrgebiets ist der Begriff vor allem durch das populäre Bergmannslied, dem Steigerlied (Glückauf, Glückauf; der Steiger kommt …) bekannt.

Der Name des Preises soll an die positiven Eigenschaften des Berufs im Bergbau anknüpfen. Die Wahrnehmung der Vergabe soll der kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Förderung der Rhein-Ruhr-Region dienen (Zitat aus der Selbstdarstellung[1]).“

(siehe Wikipedia, Hervorhebung von mir)

Und der diesjährige Preisträger ist???

Der allerseits hochverehrte und für sein um Toleranz, Frieden und gesellschaftliches Miteinander bemühtes Reden und Handeln bekannte

Recep Tayyip ERDOGAN !!!!

Tusch und Trommelwirbel!!!

„Ehre, wem Ehre gebührt“ habe ich mit zynischem Sarkasmus  über die Preisvergabe an einen antisemitischen „Friedensschaffer“ aus Bethlehem geschrieben. Ich wiederhole mich nur ungern, aber genau das muss auch zu dieser Preisvergabe gesagt werden:

Ehre, wem Ehre gebührt!

DENN:

DAS PASST ÜBERHAUPT NICHT!

Bei achgut findet sich eine Auflistung, die sagt, warum:

„Er verweigert die Anerkennung des EU-Mitgliedsstaats Zypern.

Er hindert Migranten türkischer Herkunft an einer nachhaltigen Integration in Deutschland.

Er duldet keine Pressefreiheit in seinem Land.

Er lässt seine Justiz türkische Intellektuelle verfolgen: Orhan Pamuk, Hrant Dink, Dogan Akhanli, Ragip Zarakoglu, Büsra Ersanli usw.
Viele von ihnen sitzen derzeit ohne Prozess in Haft.

Er lässt Folter und Misshandlungen von Gefangenen zu.

Er praktiziert Repressalien gegen nichtmuslimische und nichttürkische Ethnien.

Er leugnet den Völkermord an den Armeniern und hindert die Hinterbliebenen der Opfer, ihrer Trauer an den Tatorten Ausdruck zu geben.

Er verweigert den Christen in der Türkei elementare Rechte.

http://www.zentralrat.org/de/node/10878

Hinzuzufügen ist:

Er fährt offen einen gefährlichen  Kurs der Feindschaft zu Israel.

Weiter heißt es bei achgut:

„Siehe auch:
Wenn in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich Recep Tayyip Erdogan mit diesem Preis und aus diesem Anlass ausgezeichnet werden soll und sich auch noch ein sozialdemokratischer Altbundeskanzler für die Laudatio hergibt, dann besteht nicht nur die Gefahr, dass dieses Land sich lächerlich macht, sondern auch, dass die Integration in Deutschland um Jahre zurückgeworfen wird. Das falsche Signal, das eine Auszeichnung Erdogans darstellen würde, gilt es zu verhindern. In diesem Sinne fordern wir auch alle Beteiligten auf, der Auszeichnung fernzubleiben. http://www.peri-ev.de/

KEIN PREIS FÜR ERDOGAN !

Keine Ehrung durch deutsche Politiker, Künstler oder Medienleute!

 

 

Nun brennt er….. 13. März, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
6 comments

ENDLICH!

Ich verkneife mir den Spruch vom lange währen und so…. obwohl der schon sehr angebracht wäre…!

Dafür bedanke ich mich bei dem netten Herrn Kozlowski von der Firma Hark, der – so ist unsere Vermutung – die Angelegenheit so beschleunigt hat, dass er nun brennt,

der HARK  77 GT ECO PLUS.

Schöner wäre es, wenn der Ofen um etwa eine 16tel Drehung aufgestellt worden wäre, aber das hätte eine Sonderanfertigung des Rauchrohres notwendig gemacht, standardmäßig sind nur Viertel oder Achteldrehungen im Programm, und leider sind wir wegen der relativ geringen  Schornsteinhöhe auf das Rauchroh angewiesen, das hinten waagerecht aus dem Ofen  geführt wird; bei einem Rauchrohr, das oben aus dem Ofen geführt wird, gäbe es das Problem nicht!   Leider haben  wir erst gestern erfahren, dass die Sonderanfertigung durchaus möglich ist!!!   Haaahhh!

Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass man das ja „später“ nachholen kann, wohlwissend, dass an dieser Stelle eigentlich  der Konjunktiv angebracht  wäre – „nachholen könnte“ –  nämlich,  findet sich doch in unserem Haus, das wir vor exakt 30 Jahren erwarben und bezogen, immer noch die eine oder andere „später-Ecke“   😉

Es ist seit 30 Jahren bei diesem „später“ geblieben, macht aber auch nichts (mehr), denn würde es mich stören, wäre „später“ erledigt… 😉

Schade finde ich, dass die Firma Hark uns keinen Schmerzenrabat gewähren wollte… das mag aber auch daran liegen, dass nicht restlos geklärt werden konnte, wer den Schwarzen Peter wirklich hatte, der Bauunternehmer oder doch der Kaminofenlieferant…

Am Ende landete er, der Schwarze Peter,  bei uns – lange Wartezeit und KEIN Schmerzensgeld, aber immerhin:

Jetzt brennt er wenigstens, der Ofen und der Schornstein raucht, obwohl man das so gut wie gar nicht sieht (wegen der wunderbaren Brennführung und Technik, vermute ich).