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Was treibt die Deutschen ins Schuhgeschäft? 23. April, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
3 comments

Ja, was wohl?

Raten Sie mal oder tun Sie hier Ihre Meinung kund!

Ich könnte auch fragen:

Was treibt die Deutschen in die Klamottenläden?

Nähmaschine kaputt?

Nix mehr anzuziehen?

Selber machen kann ich nicht?

Herr Plasberg lässt heute die Leute darüber nachsinnen, wo der Hammer hängt und was die Deutschen in den Baumarkt treibt….

Wenn ich die Sendung – gerade eben kurz angeklickt –  auch nur noch eine Sekunde länger anschaue, können Sie auch die Frage beantworten:

Was trieb Frau Rika in die Klappse?

Deutschland und der Islam … 23. April, 2012

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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und warum er nicht dazu gehört, dies beschreibt Monika Maron in selten zu lesender Klarheit:

Das Fragwürdige des Satzes liegt in seiner gleichzeitigen Eindeutigkeit und Unschärfe. Er duldet keinen Widerspruch. Der Islam gehört zu Deutschland. Punkt, Schluss. Er erlaubt nicht einmal eine Nachfrage.

Frau Maron erlaubt sich dennoch die kleinen Anfragen, ob die Scharia dazu gehöre und die praktizierte  Ungleichheit und damit die Unfreiheit der Frauen. Auch möchte sie wissen, nach wessen Pfeife getanzt wird, nach der schiitischen, der sunnitischen, der wahhabitischen? Und wieso so viele türkische Beamte hierzulande sich zuständig erklären für ehemals türkische Staatsangehörige und deren Kinder und Kindeskinder und wieso die DITIB so viel Macht hat, überall mitzuregieren, oder wie sonst kann man das ständige Insistieren türkischer Religionsbeamter in Deutschland begreifen?

Leichtfertig sei es, meint Frau Maron, diesen Satz wie ein Gesetz anzusehen, ohne gleichzeitig klar zu stellen, wie der Islam zu reformieren sei, um sich in einen modernen Rechtsstaat, wie es die Bundesrepublik ist, einzupassen, und,  ich füge hinzu, ohne dass sich die Gläubigen in einem ständigen Gewissenskonflikt befinden und sich   zwischen Koran und Grundgesetz entscheiden zu müssen.

Herr Kauder, so Frau Maron, habe den Satz: „Der Islam gehört zu Deutschland“ vom Kopf auf die Füße gestellt, mit seiner Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, wohl aber die Muslime – (übrigens nicht erst Herr Kauder hat diese Formulierung gewählt um klar zu machen, dass Muslime  zu Deutschland gehören).

Frau Maron schreibt weiter:

Der Protest der muslimischen Verbände war vorhersehbar. Aber warum protestieren auch die SPD, die Grünen, die FDP?

Warum beten sie alle Wulffs gedankenlose Parole nach, als ginge es jetzt schon darum, die Wahlen von 2030 zu gewinnen, wenn in den Ballungsgebieten wahrscheinlich mehr Muslime als Christen, Atheisten, Juden und Hindus zusammen leben werden?

Aber vermutlich geht es gar nicht nur darum die Wahlergebnisse für die eigenen Parteien zu sichern. Spätestens nach den Mohammed-Karikaturen ist doch jedem Menschen klar, was passiert, wenn er sich mehr oder weniger offen gegen die starken muslimischen Verbände wendet, sei es durch Kritik an Muslimen  oder durch die auch noch so kleinste Andeutung von Kritik am  Religionsgründer selbst. Mohammed steht -folgt man den öffentlichen Bekenntnissen der Muslime –  außerhalb jeder kritischen Debatte. Und damit steht,  meiner vielleicht etwas naiv anmutenden Logik nach,  ja wohl  auch der Islam selbst außerhalb jeder notwendigen kritischen Auseinandersetzung.

Darüber täuschen auch die nun vollmundig verkündigten Bezeugungen über Zwangsverheiratung und Ehrenmord nicht hinweg. Das ist Piddelpaddel am Wegesrand. Nicht der Rede wert, auch wenn nichtmuslimische Islamkonferenzteilnehmer das gerne schon als Durchbruch in die Moderne feiern würden. Geschenkt! Das ist nichts als ein  Täuschungsmanöver und wird den Frauen, die es betrifft, herzlich wenig helfen, weil die nichtmuslimische Öffentlichkeit ja wohl kaum in Form von Polizei oder Sozialamtsmitarbeitern die Einhaltung dieser hehren Forderung überprüfen wird….

Monika Maron merkt zu recht an:

Nun bedeutet die Formulierung „Der Islam gehört zu Deutschland“ ja mehr, als dass in Deutschland Menschen leben, deren Religion der Islam ist. In Deutschland werden viele Religionen und Ideen ausgelebt, gute und böse, ohne dass wir ihnen diese bekenntnishafte Formel zugestehen würden.

Niemand käme auf die Idee, zu behaupten: Der Hinduismus und der Konfuzianismus gehören zu Deutschland, obwohl hier Inder und Chinesen leben. Schon gar nicht würden wir sagen wollen: Der Rechtsradikalismus gehört zu Deutschland, obwohl wir leider zur Kenntnis nehmen müssen, dass auch der Rechtsradikalismus hier ausgelebt wird.

Manchmal machen es eben diese kleinen Zuspitzungen deutlich, wie absurd eine Behauptung sein kann. In Deutschland leben Rechtsradikale, mehr als uns lieb ist oder lieb sein könnte. Zu sagen, nur weil diese Leute in Deutschland zu Hause sind, gehört der Rechtsradikalismus zu Deutschland, wäre doch absolut  irrsinnig. Dagegen wehren wir uns doch mit aller Kraft – und leider oft genug vergeblich. Warum sollten wir darum einer anderen totalitären Ideologie – manche nennen es Religion – darum weniger energisch entgegentreten?

Die Anwesenheit von Glaubensrichtungen oder Überzeugungen, auch das Recht sie zu leben und zu propagieren, heißt doch nicht, dass sie zu unserer Vorstellung von der Gesellschaft gehören, in der wir leben wollen.

schreibt Frau Maron und führt weiter aus:

Als Frau kann ich das nicht.

Und der Islam in seiner gegenwärtigen Verfassung mit seinem politischen Anspruch kann schon aus rechtlichen Vorbehalten so uneingeschränkt nicht zu Deutschland gehören.

Dem Islam steht seine Aufklärung, die das Christentum schon vor mehr als 200 Jahren erdulden musste, noch bevor. Bis dahin aber wünsche ich innigst, dass er nicht zu Deutschland gehört. Mag sein, dass Männer die Probleme gelassener sehen; als Frau kann ich das nicht.

Mag sein, dass andere Frauen das ebenfalls gelassener sehen können als Frau Maron. Ich pflichte ihr in vielen Gedankengängen bei, so auch, wenn sie sagt:

Seit 20 Jahren gewöhnen wir uns nun daran, dass wir nicht mehr Bundesbürger und DDR-Bürger sind, sondern einfach Deutsche, wie die Bewohner anderer Länder einfach Polen, Engländer, Franzosen oder Türken sind.

Ich möchte nicht, dass man mich jetzt mit der rassistischen Bezeichnung Bio-Deutsche belegt, wie ich auch gerne auf die Klassifizierung „mit Migrationshintergrund“ verzichten würde, wenn die so Genannten sich auch als Deutsche verstehen wollten, weil sie hier geboren wurden, vielleicht sogar schon ihre Eltern, weil wir alle gemeinsam hier leben, und weil es mir gleichgültig ist, an welchen Gott jemand glaubt, solange es dem anderen auch gleichgültig ist.

Das heißt aber nicht, dass außer seinen Gläubigen auch gleich der zugewanderte Gott in das deutsche Selbstverständnis integriert werden muss, unabhängig davon, ob der Islam eine prägende Rolle für die deutsche Kultur gespielt hat oder nicht. Hätte er das, hätte er vermutlich wie das Christen- und das Judentum seine Aufklärung erlebt. Oder Deutschland wäre heute ein islamisches Land.

Vielleicht halten viele Leute diese feine Unterscheidung, wonach Muslime zu Deutschland gehören, der Islam aber nicht, für Haarspalterei. Solange muslimische Mädchen und Frauen sich danach sehnen, als „Deutsche“,  oder wenigstens „wie Deutsche“ zu leben und dafür ihr Leben riskieren, dies auch zu tun, solange kann der Islam, der die Basis ihres religiösen und kulturellen Lebens darstellt, nicht zu Deutschland gehören.

Diese jungen Frauen sind der Indikator dafür, dass etwas nicht zusammen passt, was Politiker so gerne über einen Kamm scheren wollen: Die Freiheit unserer Gesellschaft und die archaische Struktur des Islam.

Solange  muslimische Männer im Namen des Koran ihre Schwestern oder Cousinen, ihre Frauen oder ihre Mütter  unter die Gesetze des Islam zwingen und ihnen ein freies und selbstbestimmtes Leben vorenthalten, solange gehört der Islam nicht zu Deutschland.

Es gibt vermutlich noch viele „solange“ und vermutlich hat jeder, jede eine sehr eigene Vorstellung davon, was dieses „solange“ ausmacht.

Arbeiten wir daran!

Das Christentum, besser gesagt die Kirche,  hat jahrhundertelang die Knechtung und Versklavung des Menschen unter ein System propagiert, das sich vermeintlich auf die Bibel berief. Zu Recht sind Menschen dagegen vorgegangen und haben sich gegen diese Knechtschaft erhoben und haben sich eingesetzt für die Freiheit des Geistes und die Freiheit des Glaubens. Das hat zu einem neuen Verständnis der biblischen Schriften geführt, zu einer Veränderung des Christentums, zu  persönlichem Glauben an Jeus Christus, aber auch zur Abkehr vom Christentum oder zur kritischen Auseinandersetzung mit den biblischen Texten.

Das gehört zur Basis unser Freiheit und ist gleichzeitig  die Grundlage unserer Verantwortung für die Freiheit dieser Gesellschaft. Wir sollten sie nicht zugunsten einer unaufgeklärten Religion aufs Spiel setzen.

Der ganze Artikel Monika Marons findet sich hier. Durch facebook bin ich auf ihn aufmerksam geworden.

„Was gesagt werden muss…..“ 22. April, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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meinte der deutsche Dichter in seinem Gedicht gesagt zu haben. Einem Gedicht übrigens, das jeder Vorstellung eines deutschen Gymnasiallehrers von dem, wie und was ein Gedicht zu sein habe, spottet. (Nur um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Das ist nicht meine Erkenntnis, ich habe an einer Förderschule gearbeitet 😉  )

Aber ich schweife ab.

Was aber muss gesagt werden in Bezug auf den Iran und Israel, im Rückblick auf die Geschichte der Judenvernichtung und in Erwiderung des grasslichen Orakels  –  ob in Gedichtform oder in unzerknautschter Prosa?

Dazu  hat der israelische Premierminister  klar und unmissverständlich in einem Interview Stellung bezogen, das er den Journalisten der „Welt am Sonntag“,  Andrea Seibel, Clemens Wergin und Michael Borgstede gegeben hat:

Die Parallele besteht in dem Ruf nach der Zerstörung des jüdischen Volkes. In den 30er-Jahren waren wir ohnmächtig, außer Stande, etwas dagegen zu tun oder zu widersprechen.

Wir hatten keine Vertretung in der Gemeinschaft der Nationen. Heute haben wir sie. Damals ging die Forderung nach unserer Vernichtung von der wahnsinnigen Ideologie einer Herren-Rasse aus, heute geht sie von der wahnsinnigen Ideologie einer Herren-Religion aus.

Heute sind wir in der Lage, uns auch physisch zur Wehr zu setzen – und uns in der öffentlichen Debatte zu verteidigen, wie ich es gerade tue.

und weiter:

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass sich das iranische Regime unsere Vernichtung zum Ziel gesetzt hat. Es wird mit Sicherheit alles in seiner Macht Stehende tun, um dieses Ziel zu erreichen. Führen Sie sich nur vor Augen, was Teheran schon ohne Atomwaffen alles tut: Man hat uns mit zwei giftigen Fangarmen umklammert – der Hamas in Gaza und der Hisbollah im Libanon.

Die Mullahs beliefern diese Milizen mit Zehntausenden von Raketen, und Tausende davon haben sie schon auf unsere Städte abgefeuert. Sie schaffen immer fortgeschritteneres Kriegsgerät in die Region und entwickeln immer tödlichere Waffen. Und sie machen keinen Hehl aus ihrem Ziel, Israel von der Landkarte zu radieren. Sie sagen auch, dass das nur der erste Schritt ist.

Das ist der Kern der politischen Situation im Nahen Osten:

Die mehr oder weniger offen geplante Vernichtung des jüdischen Staates Israel

Alles andere sind Ablenkungsmanöver und Scheingefechte, die die Gegner Israel anstellen, um von ihren eigentlichen Zielen abzulenken. Nachlesen konnte man diese Zielsetzung schon immer in der Charta der Hamas zum Beispiel oder den Statuten der PLO. Es geht der „Herrenreligion“ eben nicht um eine friedliche Koexistenz von Arabern und Juden in dem Landstrich, der den Römern seinen Namen „Palästina“ zu verdanken hat. Und  es geht den geistlich-politischen Führern dieser Religion eben  nicht um „Siedlungen“ oder um „Besatzung“. Sie sagen es doch unumwunden und immer wieder: Es geht ihnen um die „Befreiung Palästinas“ und darunter verstehen sie die Auslöschung des jüdischen Staates Israel.

Das „Existenzrecht Israels“ ist darum mehr als nur eine leere Worthülse, die in Sonntags- und Gedächtnisreden gern zur Anwendung kommt. Es geht um das Sein oder Nichtsein des jüdischen Staates. Das Existenzrecht Israels anzuerkennen ist nicht mehr und nicht weniger als die schlichte Zusage:

ISRAEL IST EIN JÜDISCHER STAAT UND SEINE DASEINSBERECHTIGUNG IST UNANTASTBAR!

Man mag die Regierung dieses Staates an dem einen oder anderen Punkt für kritikwürdig halten  (und viele Israelis kritisieren ihre Regierung), wie man auch die Bundesregierung oder die britische Regierung oder die französische Regierung  oder die Regierung Brasiliens oder Chinas kritisieren kann, aber im Grundsatz gibt es keinen noch so geringen Zweifel an der Legitimität des jeweiligen Staates an sich!  Und das gilt  für Israel doch genauso! Mögliche Kritik an Israel kann doch besten- und allenfalls an die Regierung gerichtet sein aber doch niemals an den Staat an sich!

Das aber ist genau der heikle Punkt. Viele „Israelkritiker“ nehmen eben nicht Anstoß an der Regierung des Staates, sondern an dem Vorhandensein des Staates an sich  und liegen damit auf einer Linie mit den Mullahs im Iran, der Hamas, der Hisbollah, den Islamisten des arabischen Frühlings und der islamischen Ummah.

Die jahrzehntelange Propaganda der arabisch-islamischen Strategen trägt langsam aber sicher Früchte.

Noch nicht bei den Entscheidungen der (meisten) westlichen Regierungen, aber auch das scheint inzwischen nur noch eine Frage der Zeit zu sein –   liest man nämlich die Kommentare unter dem Interview, kann einem himmelangst werden angesichts der offenen Feindschaft und des Hasses der Netanjahu, Israel und den Juden  entgegenschlägt. Und ich frage mich schon, wann diese bisher schweigenden „Israelkritiker“ sich immer lauter zu Wort melden und von der Regierung entsprechendes Verhalten einfordern. Das gilt nicht nur für die Bundesrepublik, ähnliche Prozesse lassen sich auch in Skaninavien, den Benelux-Ländern, in Frankreich und in Großbritanien beobachten.  Schon früher  haben Menschen diese Haltung der Feindschaft und des Hasses gegen Juden in Handeln (Pogrome) umgesetzt, es war aber bislang der deutschen Regierung „vorbehalten“, dieses Handeln zu einem organisierten und staatlich verordnetem  Morden bis zur geplanten und fast erreichten völligen Ausrottung der Juden voranzutreiben.

Wir alle werden Zeugen, dass  wieder ein Staat verkündet und sich  auch rüstet, Juden und Israel zu vernichten. Ein Staat, der aufgrund seiner geopolitschen Lage durchaus weltweiten Einfluss hat.

Netanjahu beschreibt das so:

In meiner Rede erklärte ich, dass die größte Bedrohung der Menschheit in dem Streben des Iran nach Atomwaffen besteht. Damals runzelten einige Leute die Stirn.

In den Jahren, die seitdem vergangen sind, ist Teheran der Erlangung nuklearer Waffen immer näher und näher gekommen, ohne seine Ideologie zu ändern. Die Welt wird sich drastisch wandeln, wenn der Iran Atomwaffen erlangen sollte: wegen seiner Fähigkeit, die Ölmärkte trocken zu legen, wegen der Fähigkeit, uns anzugreifen, wegen der Ermutigung, die militante Islamisten überall auf der Welt bekämen durch den Eindruck, dass der Lauf der Geschichte sich geändert hat und ihr zurückgebliebener und apokalyptischer Glaube eine Chance hat, zu siegen. Wir würden Terror in einem viel größeren Ausmaß als zuvor erleben.

Noch ordnen die meisten das iranische Säbelrasseln hierzulande unter “ dümmliche Propaganda“  ein und halten die Bedenken Netanjahus und die Sorgen und Ängste von Menschen wie mir für absurde Hirngespinste – oder meinen selbstherrlich und zynisch die Ansichten des israelischen Regierungschefs  sei „zionistische Machtpolitik“ ….

Wie gut aber, dass die Regierung in Israel nicht ihren Kritikern in Deutslchland verpflichtet ist, sondern dass sie vorausschauend und vorbereitet ist und es nicht zulassen wird, dass Juden vernichtet werden, weil sie Juden und / oder Staatbürger Israels sind.

… und gebe Gott, dass ich mich irre und diese Ängste und Sorgen unbegründet sind….

Das ganze Interview mit Benjamin Netanjahu findet sich hier.

Eine Wiese am Meer… 21. April, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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mit einem kleinen Häuschen darauf

und viel Land nebendran

Weite

Wolken

Sonne und Licht

ein nimmermüder Maulwurf in der Wiesenschaumkrautwiese

Möwen im Wind

Sterne in der Nacht

Einfach

nur

schön!

Glück

Dankbarkeit…

Solange ich lebe… 19. April, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel.
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… wird es diese Frage nach dem WARUM geben und Antworten, die doch nichts wirklich erklären können, außer der einen vielleicht …

Noa schreibt: „Weil sie Juden waren!“  als  Antwort auf das WARUM“, eine schreckliche Antwort, eine unvorstellbar furchtbare Antwort und vielleicht doch die einzige „richtige“ Anwort, die nichts mehr beschönigt, nichts mehr „verharmlost“, nichts mehr „erklären“ will, die sagt was bleibt hinter den Phrasen.

Sie waren Juden.

Darum mussten sie sterben. Alle.

Hier, bei uns, ist für die Mehrheit der Bevölkerung das Geschehen  weit weg. Weit weg genug, um für ein schreckliches Gedicht viele, viel zu viele Befürworter zu finden, die meinen, es müsse gesagt werden, was all die vielen denken. „Genug“ denken sie und meinen, mit den Fingern auf die Überlebenden des Mordens zeigen zu können und sie massregeln zu müssen für ihre Wehrhaftigkeit gegen eine nicht nur denkbare, sondern sogar angekündigte Wiederholung der Vernichtung. Sie erkennen nicht, wie sich die Reden gleichen und die  Aufforderungen zur „Ausrottung“ und die Ankündigungen der potentiellen Mörder.

Vielleicht wollen sie nicht erkennen, weil sie es wären, die dann Konsequenzen ziehen müssten aus ihrer Erkenntnis und mahnen und warnen und sich den Juden an die Seite stellen in Israel und auch bei uns.

 

In Israel heulten heute die Sirenen und das Leben stand still…

Wenn die Sirenen heulen“ hat Barbara Engels ihre Eindrücke aus Tel Aviv überschrieben.

Und ich denke, hoffe und bete, dass sie „nur“ aus diesem einzigen Grund heulen und nicht morgen schon oder in nächster Zeit ein neues Grauen und Morden ankündigen… müssen!

 

 

 

Glaubt denn Frau Schröder allen Ernstes… 18. April, 2012

Posted by Rika in familie, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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… dass sie OHNE die Verdienste der Frauenbewegung das geworden wäre, was sie heute ist???

Meine Heimatzeitung bringt heute auf Seite 3 die Frau Ministerin ganz groß raus, mit Bild und Buch und Text. Nun will ich nicht den Fehler der Sarrazin-Kritiker machen und über ein Buch kritische Töne anschlagen, das ich gar noch nicht gelesen habe – und wohl auch nicht lesen werde, schließlich will ich nicht  der Bereicherung der Frauenbewegungskritikerin durch den Kauf eines Buches Vorschub leisten! Aber die wenigen inhaltlichen Angaben zum Buch und die vielen kleinen Seitenhiebe, die Frau Schröder gegen Frauen wie mich in den letzten Wochen und Monaten öffentlich austeilte, will ich schon kritisch beleuchten. (Jetzt nur im Anriss, vielleicht später mehr – die Zeit….!)

„Danke, emanzipiert sind wir selber“ heißt ihre Partnerarbeit zum Thema Frauen und Selbstbestimmung. Gabi Stief, die für die HAZ das Buch gelesen und dazu geschrieben hat, hält es nicht für notwendig, das „Werk“ zu empfehlen. Langatmig und zäh und schlecht zu lesen sei das Stück, wenig Neues biete es und  für Frauen gäbe es so gut wie keine  Anhaltspunkte wie frau  ein selbstbestimmtes Leben führen könne außer eben diesem „selbstbestimmt“. Nach Frau Schröder ist jede Frau ihres eigenen Glückes Schmiedin, will heißen, welche will, die kann. Dabei blendet Frau Schröder (so die Rezensentin!) vollkommen aus, dass Frauen eben nicht selbstverständlich ALLES in gleicher Chance erreichen können wie Männer und, so sagt Frau Stief, Frau Schröder findet die Ungleichheit auch völlig normal:

Die Linke wolle noch heute die Menschheit umerziehen. Das müsse ein Ende haben.  Also auch der Kampf für mehr Gleichberechtigung? Eine Frauenquote in der Wirtschaft ist in dem Buch kein Thema. Betreuungsgeld, Elterngeld, Kitaausbau? Fehlanzeige. Schröder ist der Ansicht, dass es in einer freien Gesellschaft immer Ungleichheit zwischen Frauen und Männern geben wird.“ schreibt Frau Stief über die im Buch geäußerten familienministeriellen Ansichten.

Dass es immer Ungleichheiten geben wird, denke ich auch.

Ungleichheiten zwischen armen, wohlhabenden und reichen Mitgliedern der Gesellschaft, zwischen kranken und gesunden, klugen und weniger begabten, hiesigen und zugereisten, Alten und Jungen und eben auch Männern und Frauen. Das ist und wird mit Sicherheit immer so sein. Was mich aber irritiert, ist dieses Achselzucken, mit dem die Ministerin über diese Ungleichheiten hinwegzugehen scheint. Mich irritiert  die Unverfrorenheit, mit der sie für sich in Anspruch nimmt, dazu zu gehören, es geschafft zu haben aus eigener Kraft und mich erzürnt die Kälte , mit der sie den Frauen begegnet, die eben weniger eigene Kraft haben und darum auch weniger Macht, für ihr eigenes Leben zu kämpfen.

Wir scheinen eine Familienministerin zu haben, die nach dem Motto agiert: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“

Vielleicht kommt Frau Schröder ja aus einer Familie, in der Frauen niemals für ihre Rechte kämpfen mussten, in der Bildung und Ausbildung für Mädchen immer schon eine große Selbstverständlichkeit war, in der Mädchen alles das ermöglicht wurde, was Jungen (wohlhabenden allzumal)  schon immer möglich war: Teilhabe an (fast) allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Vielleicht ist ihr der Kampf vieler Frauen darum, in ihrer Familie mitreden zu dürfen (von mitbestimmen ist ja bei vielen Mädchen erst recht  und gar nicht die Rede) absolut unbekannt, oder die Sorge um das buchstäblich tägliche Brot etwas, was sie in der Dritten Welt verordnet, aber nicht bei uns! Vielleicht hat Frau Schröder noch nie etwas davon gehört, dass Mädchen in ihren Familien dazu angehalten werden, so schnell wie möglich Geld zu verdienen und darum auf eine gute Schul- oder Ausbildung verzichten müssen, die es ihnen ermöglichte, besser bezahlte Stellen anzunehmen oder gar „Karriere“ zu machen.

Es ärgert mich, dass Frau Schröder die Verdienste der  Frauen meines Alters um gesellschaftliche Mitbestimmung und Verantwortung, um Mitreden und Mitdenken, um Bildungsförderung und Sorge für mehr Gerechtigkeit einfach so in Abrede stellt. Ohne die emanzipatorische Leistung der Frauen meiner Generation wäre Frau Schröder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl kaum in dem Stand gewesen, im Partei internen Geschacher um einen Ministerposten als mögliche Kandidatin aufzufallen. Man erinnere sich: Herr Jung aus Hessen musste seinen Hut nehmen, ein Bayer rückte auf seinem Posten nach – der smarte Theodor – und jemand aus Hessen musste in die Regierungsriege eingestellt werden, um den CDU-CSU-Parteien- und Länderausgleich wieder herzustellen….! Und unsere Bundeskanzlerin hatte wohl ein Herz für Frauen – das macht sich ja auch gut bei der überwiegend weiblichen Wählerschaft, nicht wahr?!!! Frau Schröders Verdienst???

Frau Schröders Verdienst…

„Danke, emanzipiert sind wir selber!“  sagt sie und lacht über alte Emanzen und Feministinnen…

Wenn ihr da mal nicht eines Tages das Lachen noch vergeht!

NACHKLAPP

„“Danke, emanzipiert sind wir selber“ 

„Wir – das sind die Bundesfrauenministerin  Kristina Scchröder und Mitautorin Caroline Waldeck, eine langjährige Freundin und Mitarbeiterin der Ministerin“ schreibt Frau Stief in der HAZ .

Und bei der FAZ heißt es zu dieser Zusammenarbeit:

Das Buch hat Schröder gemeinsam mit der Leiterin ihres Redenschreiberteams im Ministerium, Caroline Waldeck, verfasst.

Da drängen sich doch geradezu die Fragen auf,

a) ob die „Leiterin des Redenschreiberteams“ schon vor der Redenschreiberteamleitung mit der Frau Minister befreundet war und über diese Freundschaft an den Job gelangt ist,  was ja in Bezug auf das Thema „Emanzipiert sind wir selber“ doch eine nicht unerhebliche Relevanz hätte,

b) ob die Schreiberei am Buch ausschließlich in der Freizeit der Redenschreiberteamleiterin geschah,

c) und wieviel Schreiberei am Buch tatsächlich von der Ministerin selbst geleistet wurde, bzw. ob sie lediglich die Ideen- und Stichwortgeberein war und ihre Freundin das professionelle Schreiben übernommen hat….  was ebenfalls emanzipationstechnisch betrachtet höchst interessant wäre zu ergründen, auch im Hinblick auf die Arbeitsbelastung berufstätiger Mütter, die noch dazu, im Fall der Redenschreiberteamleiterin (nach Recherche der HAZ) allein erziehend ist.

Ich will ja nicht kleinkariert erscheinen, aber soviel emanzipatorisches Nachfragen muss dann doch sein. Schließlich werden auch von meinen selbstverdienten Steuergeldern die Ministerin samt ihrem Redenschreiberteam und die Leitung desselben bezahlt und ich durfte während meiner Arbeitszeit auch nicht für mein privates Vergnügen (oder das, was andere für „privat“ und „Vergnügen“ hielten), tätig sein, schon gar nicht für privaten Profit in Form von Einnahmen aus nicht genehmigter Nebentätigkeit.  Herr Wulff ließe an dieser Stelle (Arbeitszeit privat genutzt) schön grüßen, der auch nicht immer so genau Amt und Wulff voneinander zu trennen wusste.

Tausche Bibel gegen Koran! 11. April, 2012

Posted by Rika in christsein und glaube, familie, gesellschaft, islam.
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DAS  ist ja mal eine wirklich gute Idee!

25 Millionen Exemplare eines heiligen Buches sollen kostenfrei  an Ungläubige (gemeint sind u.a. Christen, Juden  und alle anderen, die noch nicht zur Ummah gehören!) verteilt werden!

Ich gebe mich an dieser Stelle nicht dem verlockenden Gedanken hin zu überlegen, was wohl passieren würde, wenn – sagen wir mal  evangelikale – Christen auf die Idee kämen, vor den Moscheen in ihrem heimatlichen Gebiet Bibeln zu verteilen, in konkreter „Umsetzung“ der islamischen Initiative, die jedem Haushalt einen Koran schenken möchte! Eine Bibel für jeden muslimischen Haushalt!   Ich höre schon den Volker Beck grummeln…. hach…. Nein, diesen Gedanken führe ich jetzt nicht weiter aus.

Ich will stattdessen eine Idee weitergeben, die mir nach einem Kommentar zum Koranverteilbeitrag bei den Freunden der offenen Gesellschaft gekommen ist:

Ich tausche eine meiner vielen Bibeln gegen einen Koran!

Wenn mir ein freundlicher Missionar  Salafist (wie der nette Herr Vogel z.B.)  eine Koranausgabe schenken will, wehre ich das nicht mit dem  Hinweis auf meine Bedenken gegen eine sich religiös gebende politische Ideologie ab, nein, ich biete ihm freundlich eine meiner Bibeln zum Tausch, frei nach dem Motto:

Nehme Koran – schenke Bibel oder auch:

JESUS statt Mohammed!

Man stelle sich nur mal vor: 25 Millionen Bibeln würden gegen Koranausgaben getauscht!!! So viele Muslime gibt es  in Deutschland ja gar nicht – aber vielleicht so viele Leute, die auch die Bibel nicht kennen…. Welch eine grandiose Gelegenheit Gottes Wort unters Volk zu bringen! Und gegen so einen Tausch können ja auch Volker und seine Freunde eigentlich nichts einzuwenden haben… Oder?

Wem die Idee gefällt, kann sie gerne weitergeben, ich verzichte sogar aufs Urheberrecht!

Ich werde dem Zwiebelhäuter nicht die Ehre… 10. April, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, terrorismus.
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…eines langen Blogbeitrags erweisen, aber das muss eben doch  noch gesagt werden:

Wer sich    des alten antisemitischen Ressentiments („Die Juden sind unser Unglück„)  im neuen Gewand („Israel gefährdet den Weltfrieden„)   bedient, muss es sich  gefallen lassen als Antisemit bezeichnet zu werden. Nobelpreis hin oder her!

Und wer für sich die Freiheit der Kunst und der Meinungsäußerung in Anspruch nimmt, um üble Lügen, Hetze und Propaganda gegen einen durch seine Nachbarn bedrohten  Staat zu verbreiten, muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, ein Hetzer, Lügner und Demagoge zu sein. Da hilft auch kein Jammern über die angebliche Gleichschaltung der Presse (die im übrigen, wäre sie eindeutig auf  Seiten des Blechtrommel schlagenden Alt-SSlers, doch  diesem überaus willkommen wäre….)!!!

NACHKLAPP:

Da das israelische Einreiseverbot für den Pfeife rauchenden Butt-Versteher auf Kritik stößt und auch im Netz seinen Niederschlag findet, hier mein Kommentar, den ich an anderer Stelle abgegeben habe:

„Auch die Bundesrepublik Deutschland nimmt für sich das Recht in Anspruch darüber zu entscheiden, wen sie in keinem Fall ins eigene Land einreisen lassen will.
Dieses Recht sollte man auch Israel zubilligen.
Für alle, die es noch nicht wissen sollten: Angehörigen der SS war es schon immer nicht erlaubt, in Israel einzureisen, was ja durchaus auch Sinn macht. (Man stelle sich doch nur einmal die Situation vor, ein Überlebender des Holocaust trifft ausgerechnet im Land seiner Zuflucht auf seinen ehemaligen Peiniger.)

Wer einer deutschen Organisation angehört hat, die es sich zur „Lebensaufgabe“ gemacht hatte, „den deutschen Volkskörper von jüdischen Krebsgeschwüren o.ä. zu befreien“ hat in Israel nun wirklich nicht das Recht auf unbegrenzte Gastfreundschaft! Das gilt meiner Meinung nach selbst für Zwiebel häutende Nobelpreisträger, die schon als 15-jährige dem Führer dienen wollten, mit 17 wohl doch eher freiwillig zur Waffen-SS gingen und dies aber lange Jahre lang einfach „vergessen“ hatten. Es gilt schon gar, wenn selbiger Zwiebelhäuter keine Probleme damit hat, für ein Land zu sprechen, das seinerseits ebenfalls „die Welt von Krebsgeschwüren befreien“ will, wie es nicht nur Herr Ahmadinedschad so gerne „maulheld“enhaft verkündet!

Leider solidarisieren sich die Deutschen wohl aber mehrheitlich mit dem armen Dichter und finden, dass man das durchaus sagen darf, was gesagt werden muss…

Ich finde auch, dass man sagen darf, was gesagt werden muss:
Wer die alte Formel „die Juden sind unser Unglück“ in neuer Aufmachung „Israel gefährdet den Weltfrieden“ unter das Volk trommelt, muss / kann in freier Meinungsäußerung als Antisemit bezeichnet werden.“

und noch mehr Worte will ich dann doch nicht zum Herrn über Butt, Katzen und Mäuse, Krebs, Rättin, Trommlern und Zwiebeln   verlieren….!