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Das Glück des Nordens… 27. September, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Glück, so konnten wir es aus den Medien neulich erfahren, ist nicht nur ein subjektives Empfinden, nein, es ist auch messbar – und  wohl auch nachweisbar. Und so erfuhren wir, dass das Glücksempfinden insgesamt zugenommen habe, trotz Eurokrise, Verunsicherung über Rentenbezüge im Alter, Arbeitslosigkeit in der Jetztzeit und Streit um das Betreuungsgeld. Die Menschen trotzen der – wie in den Medien behauptet – schlimmsten Krise seit Jahrzehnten mit Glücksgefühlen.

In Hamburg sind die Leute am glücklichsten, überhaupt scheint der Norden ein Ort der Glücklichen zu sein, jedenfalls schneiden die Nordländer im bundesdeutschen Glücksatlas am besten ab.

Vor ein paar Tagen wurde der Glücksatlas ergänzt um eine Auflistung der Städte, in denen die Bewohner am zufriedensten sind und auch hier konnte der Norden punkten.

Soll ich etwas verraten?

Das stimmt!

Ja, das mit dem Glück im Norden stimmt!

Ich habe zwar keine große Umfrage gemacht, aber mein ganz subjektives Glücksbarometer  bestätigt die veröffentlichten Zahlen.

Früher, in einer längst verflossen Zeit, wollte ich unbedingt wieder zurück in die Mitte unseres schönen Landes, die befindet sich  ungefähr da wo die Städte Kassel und Göttingen in lieblicher Hügellandschaft liegen. Ich liebte diese Hügellandschaft, die sanften Berge, die den Horizont niemals unerreichbar erscheinen lassen …  Dorthin wollte ich unbedingt wieder zurück als wir vor über dreißig  Jahren nordwärts in die Ebene zogen.

Da, in der Ebene,  ist der Himmel höher und der Blick reicht weit „bis übermorgen“, wie mir mal eine Freundin das Gefühl für Horizont und Heimat beschrieb. Ich aber vermisste meine Berge und Hügel.

„Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ lautet eine gängige These, die erklären will, warum manche Leute so sind und andere so. Nun, man könnte in Abwandlung oder Spezifizierung dieser Weisheit auch sagen: Das Land prägt die Menschen, die darin wohnen. Langsam hat sich nämlich im Laufe der mehr als dreissig Jahre in der norddeutschen Ebene mein Lebensgefühl verändert. Zwar liebe ich die Berge immer noch, aber ich käme nicht auf die Idee, zurück in die hügelige Heimat zu wollen. (Schon gar nicht in einer Lebensphase, in der ich damit rechnen muss, vielleicht einmal einen Rollstuhl bergauf schieben zu müssen oder selbst bergauf geschoben zu werden. Das wurde mir spätestens klar als meine Mutter im schönen Kasseler Umland keinen Spaziergang mehr machen  und erst recht nicht meinen Vater durch die Gegend schieben konnte….)

Nun liebe ich die Ebene… das Land, das von Wäldern, Wiesen, Äckern Flüssen und Kanälen so wunderbar vielfältig gegliedert ist und den unerreichbar weiten Horizont „bis übermorgen“. Der erschließt sich natürlich nicht im Häusermeer der Stadt. Den genieße ich vor allem ganz oben im Norden meines Bundeslandes, wo es nichts mehr gibt als Himmel und Meer.

Aber auch das Häusermeer der Stadt hat einiges zu bieten, vor allem, wenn die Stadt Hannover heißt. Ich weiß, viele Leute fern der Stadt an der Leine verbinden mit Hannover bürgerliche Spießigkeit, Langeweile, Bundeswulff und Bastakanzler, langsam kochende Frösche und unser aller Ursula. Aber Hannover ist mehr, viel mehr. Ich erspare mir jetzt das Aufzählen seitenfüllender hannoverscher Glanzpunkte, von Natur und Kultur, Arbeit und Entspannung, Aufregung und Ruhe, ich verzichte auf die Hinweise auf Museen und Konzerte, den Zoo und die Eilenriede, sportliche Events und das größte Volksfest der Welt – was ja bekanntlich nicht die Wiesen in München, sondern das Schützenfest in Hannover ist… das könnte ja wieder zu bürgerlich-spießig wirken. Wir im Hannöverschen legen es nicht auf Selbstdarstellung an, eher neigen wir zu beinah britischem Understatement… was ja auch irgendwie verständlich ist, schließlich wurden die Briten jahrzehntelang von hannöverschen Adeligen regiert… ähhh.

Einzig die Tatsache, dass es in der schönen Stadt an der Leine einen nicht unerheblichen Streit an der Verkehrsfront gibt, könnte den guten Eindruck trüben: Wer einmal mit dem AUTO (pfui, pfui, pfui sagen die Verkehrsberuhiger) quer durch die Stadt gefahren ist, weiß, wovon ich rede. Eine chaotische Ampelschaltung, die einem das Autofahren vergällen soll, Pläne zum Zurückbauen großzügig angelegter Straßen zugunsten von Bussen, Straßenbahnen und Fahrradfahrern….  Fußgänger spielen in dem Konzept übrigens nur eine untergeordnete Rolle, lediglich als Nutzer der Öffis finden sie Beachtung und kaum ein Mensch fragt sich, wo und vor allem wie sie ihre Rechte wahrnehmen können, sobald sie Bussen und Bahnen entstiegen sind. Ein Graus! Aber das sind ja nur Niggeligkeiten und spielen kaum eine Rolle….
Wobei es natürlich zu den Pluspunkten der Stadt gehört, dass sie so ein gut ausgebautes Öffi-Netz hat! Aber die Grünen können den ohnehin recht dicken Hals nicht vollkriegen und würden die Stadt am liebsten zu einer vollkommen autofreien Zone degradieren…

Aber ich schweife ab.

Zum Glück des Nordens gehören nämlich ganz unbedingt die Menschen!

Nirgendwo anders bisher habe ich soviel nette und entspannte und hilfsbereite Leute getroffen wir ganz oben an der Küste. Dort begenet man statt heilloser Hektik einer großen Gelassenheit im Umgang miteinander, mit Problemen, mit allem, was das Menschsein so ausmacht… jedenfalls ist das mein Eindruck, den ich mit den Jahren dort oben gewonnen habe. Und so kommt es, dass auch ich automatisch in den Gelassenheits-und-Entspannungsmodus umschalte, sobald ich mich dem Land am Deich und dem dahinterliegenden Meer nähere.

….

Und ich bin einfach nur noch glücklich – trozt mancher Zipperlein und Probleme, die das Leben für mich immer häufiger bereit hält.

Thorsten Fuchs von der HAZ hat das norddeutsche Glück beschrieben, den letzten Absatz seines Leitartikels will ich hier zitieren:

„Probleme hat auch der Norden genug. Aber daneben gibt es auch noch etwas anderes, etwas, das schwer in Worte zu fassen ist. Kurt Tucholsky hat 1929 ein Buch über Deutschland geschrieben. Es ist ein sehr böses Buch. Freundlich ist es nur, wo es um den Norden geht. „Je weiter nordwärts man kommt, desto lauter schlägt das Herz“, schreibt Tucholsky. „Die See – wie schon Kilometer vorher jeder Pfahl, jedes Strohdach plötzlich eine tiefere Bedeutung haben … Wir stehen nur hier, weil hinter uns das Meer liegt.“ So kann man es auch sehen. Vielleicht ist Tucholsky nicht der Einzige, dem es so geht.“

Nur Theater…. 21. September, 2012

Posted by Rika in gesellschaft, islam.
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Es war einmal eine Zeit in der es weder Telefon, noch Internet, Kino, Radio oder Fernsehen gab, wohl aber Bücher und Theaterhäuser, mit und in denen neugierigen Menschen Informationen, Unterhaltung, Anregungen und Abwechselung geboten wurden.

Zu den Theaterstücken, die lange Zeit in der Versenkung verschwunden waren, gehört wohl auch eines aus der äußerst schaffensreichen Epoche Goethes.  Nicht, dass Sie jetzt glauben, ich sei eine Expertin in Sachen Goethe oder Theater…. leider gehöre ich eher zu denen, die man getrost mit Banause bezeichnen könnte. Ich raffe mich nur selten noch auf, um ins Theater zu gehen, das hat Gründe, wenn auch keine edlen und deshalb soll von ihnen hier auch nicht weiter die Rede sein.

Heute aber habe ich mir die Zeit genommen ein Stück zu lesen. Bei facebook bin ich darauf gestoßen, zu verdanken ist der Eintrag Gerd Buurmann, der einen Link der „Quotenqueen“ weitergibt.

„Trauerspiel in fünf Aufzügen nach Voltaire. Von W.von Goethe.“

Mit „Mahomet“ beschäftigt sich das Stück, mit Krieg, Liebe, Verrat, Gewalt, Drohungen, Einschüchterungen und Mord.

Theater, könnte man meinen, nichts weiter.

Aber nein, es bietet einen überaus aktuellen Einblick in das Wesen mahomedanischer Vorgehensweise: Einschüchterung, Androhung, Gewaltanwendung, Unterwerfung.

Das hat zu der Zeit so funktioniert, in der das Theaterstück angesiedelt ist, nämlich der Zeit Mahomets selbst und sie funktioniert immer noch so. Heute aktueller als jemals zuvor in den letzten Jahrhunderten seit Goethe das Trauerspiel schrieb. (Und wenn Sie nun einwenden wollen, dass Theaterstück sei ja der Phantasie des Autors entsprungen, so trifft das vermutlich auf die Szenerie selbst, nicht aber auf die historische Authentizität zu, in der sie verortet ist.)

Ein Trauerspiel ist auch heute zu bewundern.

Es ist ein Trauerspiel, wie sehr eine freie Gesellschaft vor den Drohgebärden einer  –   immer noch nach archaischen Vorstellungen und Regeln  funktionierenden –   Ideologie einknickt.

Es ist ein Trauerspiel, wie willig unsere Regierenden sich dem Diktat der mahometischen Scharfmacher beugen.

Es ist ein Trauerspiel, dass wir dem Mahometismus nichts entgegen zu setzen haben als Nachgiebigkeit – die manch ehrenwerte Leute „Toleranz“ nennen – und Selbstaufgabe der eigenen Werte.  Glaubt denn irgendeiner der Toleranz predigenden Gutgläubigen, die  beispielsweise die   „Ringparabel“ zum Umgang der Kulturen und Religionen miteinander empfiehlt, dass ein Anhänger Mahomets so ein Stück hätte schreiben dürfen, oder können?   Denn wären wir „Ungläubigen“ nicht im besten Falle Dhimmis, aber in gar keinem gleichberechtigte Teilhaber in einer Gesellschaft nach den Regeln der Religion Mahomets?

Ist es nicht genau das, was wir nicht mit Staunen, sondern eher mit Angst beobachten in den Gesellschaften, die nach diesen Regeln funktionieren?

Eine gleichberechtigte Existenz der Religionen sieht der Islam bekanntlich nicht vor!

Es ist doch nur ein Film, der nicht unbedingt ehrerbietig mit dem Leben des Propheten umgeht, aber die Reaktionen darauf sind so heftig, so brutal, mit solch brachialer Wucht und Gewalt geführt, wie das Heer des Propheten vor Zeiten über die Bewohner der arabischen Halbinsel und der angrenzenden Länder hereingebrochen ist: mordend, brandschatzend, plündernd.

Ohne Gnade.

Nein, das ist nicht ganz richtig, wer sich der Lehre der marodierenden Mahometisten anschloß, durfte am Leben bleiben, zu dem Preis, dass er alles aufgab, was ihm bis dahin wichtig, gar heilig war: Sich selbst, das Eigentum, den Glauben, die Vernunft!

„Mahomet –  Trauerspiel in fünf Aufzügen …“

Es ist leider gar kein Theater….

Die unschuldigen Muslime… 18. September, 2012

Posted by Rika in gesellschaft, islam.
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…. und die Meinungsfreiheit.

(Ich habe den „Filmtitel“ ein wenig modifiziert, auch im Hinblick darauf, dass nach dem Verständnis der meisten deutschen Magazine die Muslime vollkommen unschuldig an den Aufständen, Brandschatzungen, Gewaltorgien und Morden sind!)

Ich will doch noch einmal auf das Thema  „beleidigte Gefühle“ zurückkommen.

Kanzler, Innenminister und viele freundlich gesinnte Menschen, denen an der Unversehrtheit der leicht zu beleidigenden Gefühle einer verhältnismäßig kleinen Bevölkerungsgruppe in Deutschland  mehr gelegen ist als an der Meinungsfreiheit,  überlegen allen Ernstes die  „FILM“ genannten Videoschnipsel zu verbieten, bzw. deren Aufführung in Deutschland zu untersagen.

Der „Film“ könnte zu Straßenschlachten und Massendemonstrationen führen, warnte  Herr Mazyek . (Schön übrigens, wie „welt“ mit der deutschen Sprache umgeht, man beachte den Untertitel: „Der Zentralrat der Muslime in Deutschland plädiert für ein Aufführungsverbot des islamfeindlichen Schmähvideos. Dadurch könne der öffentliche Frieden gefährdet werden!“ Hervorhebung von mir.   Durch das Aufführungsverbot kann der öffentliche Frieden gefährdet werden… Tja, wenn das so ist...)

Straßenschlachten und Massendemonstrationen sind wirklich unschön, besonders für die Polizei, die sich dann wieder zwischen die Kämpfenden werfen muss, wobei ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, wer außer den leicht zu Beleidigenden wegen dieses blöden „Films“ auf die Straße gehen will, um Kämpfe zu veranstalten. Irgendwelche Leute haben zwar angekündigt, den „Film“ in einem Kino zeigen zu wollen, aber wollen sie sich darum auch prügeln?

Vermutlich nicht.

Und da liegt doch der Hase im Pfeffer!

Ganz sicher soll der Film nicht außerhalb eines Gebäudes auf einer Großleinwand in belebten Innenstädten gezeigt werden, oder?  Es bleibt also der Mehrheit der Menschen verborgen, was in dem Kino abgeht. Und keine Menschenseele wird gezwungen, sich ein weder künstlerisch noch inhaltlich wertvolles Machwerk anzuschauen. Niemand muss sich beleidigenden Bildern aussetzen. Kein einziger Moslem wird etwas von dem „Film“ zu Gesicht bekommen, wenn er es nicht will.

Wozu dann also die ganze Aufregung und Androhung von Straßenschlachten?

Weil ein Film, der sich mit einem Propheten beschäftigt,  überhaupt existiert???

Leute regen sich darüber auf, dass es einen Film gibt und deshalb soll die Aufführung verboten werden, obwohl kein Mensch gezwungen wird, das „Meisterstück der Filmkunst“ anzuschauen?

Das kann doch nicht sein!

Es kann nicht sein, dass Bücher, Filme, Bilder verboten werden, weil andere, die nicht gezwungener Maßen Bücher lesen, Filme anschauen oder Bilder betrachten MÜSSEN mit dem Inhalt der jeweiligen Erzeugnisse nicht einverstanden sind.

Aber, so argumentieren die „Filmkritiker“, der „Film“ wurde ja gemacht, umzu provozieren.

Ja, und?

Wieviele Kunstwerke werden produziert um zu provozieren?

Wieviele Theaterstücke werden aufgeführt, um zu provozieren?

Wieviele Bücher werden geschrieben, um zu provozieren?

Solange es nicht um die Religion des Friedens geht, sind alle Provokationen in diesem Land erlaubt, werden schlechte Theaterstücke aufgeführt, nervige Lieder gesungen, unsinnge Bücher geschrieben, miserable Fernsehshows produziert.

Ich gebe zu, dass ich mich auch schon oft genug geärgert habe und auch wirklich schon heftig beleidigt war, das geht mir bei manchem Spiegelartikel so und auch bei mancher Karikatur, ganz abgesehen davon, dass z.B. Sendungen wie die von  Herr Bohlen eine ständige Beleidigung meines zarten und empfindsamen Gemüts wären, würde ich ihnen auch nur eine Minute meiner Aufmerksamkeit widmen. Mach ich nicht. Zum Glück gibt es, anders als in der Orwellschen Vorstellugn von 1984, einen Schalter, mit dem ich mir nicht genehme Filme, Shows, Songs usw. einfach – schwupps – abstellen kann.

Und Bücher, von denen ich ahne, dass sie meinen Seelenfrieden auf das empfindlichste stören könnten, lese ich einfach nicht, von kaufen gar nicht erst zu reden.  Es sei denn, ich will mich bewusst mit einem schwierigen Thema auseinandersetzen… aber dann laufe ich nicht wegen des Inhalts auf die Straße und zettel einen Aufstand an. Das auch gilt für Theaterstücke oder Kinofilme.

Wo, also, ist das Problem?

Sollen sie doch den „Film“ zeigen.  Er spricht für sich selbst und auch für die Macher, die ihn gefertigt haben.

Und es spricht für unsere freie, demokratische und tolerante Gesellschaftsordnung, dass wir solche und ähnliche „Kunstwerke“ ertragen.

Würden wir sie verbieten, wäre es mit unserer Freiheit bald vorbei.

Ein gutes und süßes Jahr… 16. September, 2012

Posted by Rika in judentum.
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wünschen sich Juden in aller Welt  zu ROSH HASHANA, dem jüdischen Neujahrsfest, das heute mit dem Abend beginnt ….   und mit Silvester wenig gemein hat.

Nicht so sehr die guten Vorsätze für das kommende Jahr sind es, die die Menschen bewegen, vielmehr blicken sie auf das vergangene Jahr zurück, ziehen Bilanz, machen sozusagen einen inneren Kassensturz , was auch dazu führt, dass Menschen Fehler bekennen und um Verzeihung bitten. So habe ich es in Israel erlebt und es hat mich tief beeindruckt.

Mit dem heutigen Abend beginnt das Jahr 5773 jüdischer Zeitrechnung.

Die religiöse Bedeutung des Festes sollen die erklären, die davon so viel mehr verstehen als ich Christin. Darum gibt es hier Links zu   entsprechenden    jüdischen    Seiten  für alle diejenigen, die nicht jüdisch sind, sich aber für jüdisches Leben interessieren.

Den jüdischen Leserinnen und Lesern meines Blog wünsche ich natürlich ein gutes und süßes Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass es  hier in Deutschland ein friedvolles Jahr wird, das für Juden in Deutschland frei ist von Beeinträchtigungen, Bedrohungen und Anfeindungen durch ignorante Besserwisser ebenso wie durch erklärte Gegner. Und ich wünsche insbesondere Israel, dass es nicht noch stärker in den Strudel der Ereignisse in den Nachbarländern gerät und es am Ende kein bitteres Jahr sein wird.

SHANA TOVA UMETUKA !

Erntezeit…. 15. September, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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….  neben der Wiese!

Neben unserer Wiese am Meer ist ein großer Acker. Im vorigen Jahr war er mit Mais bestellt, mit Mais, der so hoch wächst, dass man  gegen Ende des Sommers nicht mehr über ihn hinwegsehen kann. Dann bildet er eine undurchdringliche grüne Wand, und genau deshalb gibt es ja auch viele Landwirte, die in ihrem Maisfeld ein Labyrinth anlegen.

Das Maisfeld neben der Wiese versperrte uns im letzten Jahr die Sicht in die Landschaft, darum war ich sehr froh als ich im Frühjahr feine Halme entdeckte, die dicht nebeneinander in Reih und Glied standen. Das würde kein Mais werden, war mir schnell klar.

Die kleinen grünen Halme wuchsen auch in die Höhe, versperrten aber nicht den Blick in die Landschaft. Sie setzten Fruchtstände an, Ähren, Weizenähren, glaube ich.

Das grüne Feld wurde langsam golden und als die liebste Nichte mit ihren Kindern auf der Wiese Urlaub machte warteten alle gespannt auf den Zeitpunkt der Ernte. Wie toll würde es sein, wenn die kleinen Jungen den großen Mähdrescher auf dem Acker bei der Arbeit beobachten könnten…

Hier in unserer hannöverschen Provinz hatte die Getreideernte zu der Zeit  schon lange begonnen, aber am Meer ließ sie noch auf sich warten – und so konnten die kleinen Jungen den Mähdrescher leider nicht beobachten.

Für sie stelle ich darum ein paar Bilder ein, denn als der Liebste und ich auf der Wiese Arbeitsurlaub machten, kam er, der riesig große Mähdrescher …

und fuhr ganz nah an der Wiese vorbei…

Den ganzen Tag bis in die Abendstunden waren überall auf den Feldern die Mähdrescher im Einsatz…

Der Schein der Abendsonne  auf den Silotürmen  … und der Vollmond über der Landschaft…

Am nächsten Tag ratterte der Strohbinder …

und der Bauer mit dem Trecker und den Anhängern…

Das Stroh wird verladen…

Und dann kam der Bauer mit dem großen Güllefass und jauchzte die ganze Welt ein…

Zum Glück pflügte er aber schon am nächsten Tag die Gülleschollen unter…

Und darüber freuten sich besonders die Möwen…

Herbstzeit, Erntezeit…

Zeit für Erntedank…

Dank für unser tägliches Brot….

„… unser tägliches Brot gib uns heute…“

Da bin ich ja mal gespannt … 13. September, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, islam.
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…  mit welcher Betroffenheitslyrik

Herr Kleber vom ZDF uns heute mitteilt, dass vermutlich gar nicht das schmutzige Filmchen der Auslöser für die mörderische Barberei an US-Diplomaten war, sondern dass dies eine ganz gezielte Aktion islamischer Friedenskäpfer war zur „Feier“ des Jahrestages der Anschläge von New York, wie man heute in ersten vorsichtigen Vermutungen lesen kann.

Und,  macht das die Sache nun „besser“   oder gar schlechter?

Ein Filmchen über einen Propheten in seiner ganzen eindrucksvollen Größe mit all seinen Fehlern und  Schwächen mag zwar von dessen Anhängern als Trigger für ihren wütenden Mob missbraucht werden, aber die aufgeklärten Journalisten des Westens sollten nicht in das gleiche Horn tuten, schließlich empfehlen sie doch immer, der Islam möge endlich so etwas wie seine Zeit der Aufklärung durchlaufen, damit wir alle miteinander besser die weltliche und religiös-spirituelle Sphäre voneinander unterscheiden und als Vernuft begabte Wesen miteinander leben können.

Auf, auf, Herr Kleber! Fangen sie schon mal an mit dem Aufklärungsprozess, indem sie die Begrifflichkeiten eines aufgeklärten, freiheitlich denkenden Menschen verwenden, statt kriecherisch mit größter Betroffenheit von Beleidigung des Propheten und Verständnis für die beleidigten Anhänger zu reden!

Das gilt im übrigen für die meisten anderen Vertreter der schreibenden und fernsehmachenden Zunft ebenso.

Und gleichzeitig möchte ich einen dringenden Appell an potentielle Nachahmer des Filmkünstlers richten: Vermeidet doch in Zukunft solche Machwerke, die den Islamisten in die schmutzigen Hände spielen. Lasst sie ihre Entschuldigungen für ihr entmenschlichtes Treiben selber produzieren. Dann wird auch allen Menschen klar, wes Geistes Kind sie sind.

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Ach, übrigens:

Die seltsame Akzentuierung in der deutschen Berichterstattung, in der der Film und seine Macher und Finanziers (angeblich Juden und Christen!) heftig verurteilt werden, wohingegen die Täter – Mörder und Brandschatzer –  mit mitfühlendem Verständnis bedacht werden, entspricht der gleichen verqueren Logik mit der viele Leute in Politik und Medien (und vermutlich auch im Volk) das Märchen verbreiten, wonach die „Siedlungen“ das Hindernis zum Frieden in Nahost seien und die „Besatzung“ die mörderischen Attentate arabischer Terroristen rechtfertigten. Wie wenig dieses Märchen der Realität entspricht zeigt eindrucksvoll die Situation im Gazastreifen. Dort gibt es nicht eine einzige jüdische Siedlung, wohl aber eine „demokratisch gewählte Regierung“, die nahezu täglich gar nicht freundlich gemeinte Grüße in Form von zerstörerischen Raketen nach Israel sendet.

Journalisten – und auch Politiker – täten gut daran, sich etwas mehr der Recherche zu widmen bevor sie seltsame Geschichten verbreiten. Ich empfehle dazu im Fall des Märchens von den Siedlungen mit den Grundsatzprogrammen von PLO und Hamas zu beginnen…

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NACHTRAG:

Die politischen Zusammenhänge beschreibt Clemens Wergin, lesenswert!

Diese wenig hoffnungsvoll stimmenden Aussichten zeichnet Richard Herzinger am 15. 9. 2012: „Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft“

 

UND HIER GUDRUN EUSSNERS bemerkenswerte Antwort auf Richard Herzinger. Unbedingt lesen!

Ich bin wieder da … und habe schon wieder die Nase voll… 12. September, 2012

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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War das eine schöne Zeit auf der Wiese am Meer!

Wir haben ganz entspannt gearbeitet und geruht, die Landschaft, das Wetter und die Wiese genossen.

Doch das Beste für einen Menschen wie mich, der sich schnell über alle möglichen Sachen aufregt,  ist, dass die Wiese so völlig vom Netz abgeschnitten ist, wobei ich natürlich schon wüsste, wie ich Abhilfe schaffen könnte, aber ich werde mich hüten, das zu tun!

Wovon ich die Nase voll habe?

Ist das wirklich eine Frage???

Irgendein Mensch hat ein Filmchen gedreht, das nicht gerade zimperlich mit dem Propheten aller Propheten umzugehen scheint. Man mag dem Filmemacher zugestehen, dass er ähnlich wie ich eine wenig ausgeprägte Sympathie für die Religion des Friedens hegt und ihm vielleicht zugute halten, seinem Frust Ausdruck gegeben zu haben. Ich finde solche Aktionen extrem schwachsinnig und überhaupt nicht nachahmenswert.

Was mich aber noch mehr aufregt als ein dummdämlicher Film, ist die Reaktion auf denselben.

Und beinahe ebenso schlimm wie die entsetzliche Tat muslimischer Mörderbanden ist die öffentliche Darstellung in UNSEREN Medien über den Furor, der mal wieder wütet.

Es kann doch nicht sein, dass die FREIEN und an  RECHT und DEMOKRATIE  ausgerichteten Medien in diesem Land sich der vollkommen überzogenen Begründung islamischer Horrorbanden anschließen und völlig frei von jeglicher kritischen Betrachtung nachbeten, was ihnen die Prophetenanhänger weiß machen wollen, dass nämlich der Prophet beleidigt wurde und dies ein ausreichender Grund ist, Menschen zu ermorden, Gebäude anzuzünden, Fahnen zu verbrennen und infernalische Szenen aufzuführen.

Bei allem Verständnis für die empfindsamen religiösen Gefühle meiner südländischen Mitbürger – sie mögen temperamentvoller sein als ich -, aber das geht nun wirklich entschieden zu weit.

KEIN NOCH SO DÄMLICHER UND GESCHMACKLOSER FILM RECHTFERTIGT DAS TÖTEN UND MORDEN VON MENSCHEN!

Ich fordere unsere Medien dringend dazu auf, sich wieder an den Menschenrechten und der Freiheit zu orientieren.

Einen Menschen zu töten, weil ein anderer einen blöden und sogar beleidigenden Film gemacht hat, ist vollkommen inakzeptabel!

DAS hätte im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen müssen und nicht das Herbeten islamischer Begründungen für den Aufruhr in Kairo und Bengasi.

Siehe dazu   sponweltfazsz  –  zdf ard-kommentar  –

Aber auch dies:

Blasphemie ist kein Freibrief zum Mord

Und das meint – ebenfalls beschwichtigend –  Jörg Lau