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Da bin ich ja mal gespannt … 13. September, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, islam.
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…  mit welcher Betroffenheitslyrik

Herr Kleber vom ZDF uns heute mitteilt, dass vermutlich gar nicht das schmutzige Filmchen der Auslöser für die mörderische Barberei an US-Diplomaten war, sondern dass dies eine ganz gezielte Aktion islamischer Friedenskäpfer war zur „Feier“ des Jahrestages der Anschläge von New York, wie man heute in ersten vorsichtigen Vermutungen lesen kann.

Und,  macht das die Sache nun „besser“   oder gar schlechter?

Ein Filmchen über einen Propheten in seiner ganzen eindrucksvollen Größe mit all seinen Fehlern und  Schwächen mag zwar von dessen Anhängern als Trigger für ihren wütenden Mob missbraucht werden, aber die aufgeklärten Journalisten des Westens sollten nicht in das gleiche Horn tuten, schließlich empfehlen sie doch immer, der Islam möge endlich so etwas wie seine Zeit der Aufklärung durchlaufen, damit wir alle miteinander besser die weltliche und religiös-spirituelle Sphäre voneinander unterscheiden und als Vernuft begabte Wesen miteinander leben können.

Auf, auf, Herr Kleber! Fangen sie schon mal an mit dem Aufklärungsprozess, indem sie die Begrifflichkeiten eines aufgeklärten, freiheitlich denkenden Menschen verwenden, statt kriecherisch mit größter Betroffenheit von Beleidigung des Propheten und Verständnis für die beleidigten Anhänger zu reden!

Das gilt im übrigen für die meisten anderen Vertreter der schreibenden und fernsehmachenden Zunft ebenso.

Und gleichzeitig möchte ich einen dringenden Appell an potentielle Nachahmer des Filmkünstlers richten: Vermeidet doch in Zukunft solche Machwerke, die den Islamisten in die schmutzigen Hände spielen. Lasst sie ihre Entschuldigungen für ihr entmenschlichtes Treiben selber produzieren. Dann wird auch allen Menschen klar, wes Geistes Kind sie sind.

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Ach, übrigens:

Die seltsame Akzentuierung in der deutschen Berichterstattung, in der der Film und seine Macher und Finanziers (angeblich Juden und Christen!) heftig verurteilt werden, wohingegen die Täter – Mörder und Brandschatzer –  mit mitfühlendem Verständnis bedacht werden, entspricht der gleichen verqueren Logik mit der viele Leute in Politik und Medien (und vermutlich auch im Volk) das Märchen verbreiten, wonach die „Siedlungen“ das Hindernis zum Frieden in Nahost seien und die „Besatzung“ die mörderischen Attentate arabischer Terroristen rechtfertigten. Wie wenig dieses Märchen der Realität entspricht zeigt eindrucksvoll die Situation im Gazastreifen. Dort gibt es nicht eine einzige jüdische Siedlung, wohl aber eine „demokratisch gewählte Regierung“, die nahezu täglich gar nicht freundlich gemeinte Grüße in Form von zerstörerischen Raketen nach Israel sendet.

Journalisten – und auch Politiker – täten gut daran, sich etwas mehr der Recherche zu widmen bevor sie seltsame Geschichten verbreiten. Ich empfehle dazu im Fall des Märchens von den Siedlungen mit den Grundsatzprogrammen von PLO und Hamas zu beginnen…

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NACHTRAG:

Die politischen Zusammenhänge beschreibt Clemens Wergin, lesenswert!

Diese wenig hoffnungsvoll stimmenden Aussichten zeichnet Richard Herzinger am 15. 9. 2012: „Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft“

 

UND HIER GUDRUN EUSSNERS bemerkenswerte Antwort auf Richard Herzinger. Unbedingt lesen!

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