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Nur Theater…. 21. September, 2012

Posted by Rika in gesellschaft, islam.
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Es war einmal eine Zeit in der es weder Telefon, noch Internet, Kino, Radio oder Fernsehen gab, wohl aber Bücher und Theaterhäuser, mit und in denen neugierigen Menschen Informationen, Unterhaltung, Anregungen und Abwechselung geboten wurden.

Zu den Theaterstücken, die lange Zeit in der Versenkung verschwunden waren, gehört wohl auch eines aus der äußerst schaffensreichen Epoche Goethes.  Nicht, dass Sie jetzt glauben, ich sei eine Expertin in Sachen Goethe oder Theater…. leider gehöre ich eher zu denen, die man getrost mit Banause bezeichnen könnte. Ich raffe mich nur selten noch auf, um ins Theater zu gehen, das hat Gründe, wenn auch keine edlen und deshalb soll von ihnen hier auch nicht weiter die Rede sein.

Heute aber habe ich mir die Zeit genommen ein Stück zu lesen. Bei facebook bin ich darauf gestoßen, zu verdanken ist der Eintrag Gerd Buurmann, der einen Link der „Quotenqueen“ weitergibt.

„Trauerspiel in fünf Aufzügen nach Voltaire. Von W.von Goethe.“

Mit „Mahomet“ beschäftigt sich das Stück, mit Krieg, Liebe, Verrat, Gewalt, Drohungen, Einschüchterungen und Mord.

Theater, könnte man meinen, nichts weiter.

Aber nein, es bietet einen überaus aktuellen Einblick in das Wesen mahomedanischer Vorgehensweise: Einschüchterung, Androhung, Gewaltanwendung, Unterwerfung.

Das hat zu der Zeit so funktioniert, in der das Theaterstück angesiedelt ist, nämlich der Zeit Mahomets selbst und sie funktioniert immer noch so. Heute aktueller als jemals zuvor in den letzten Jahrhunderten seit Goethe das Trauerspiel schrieb. (Und wenn Sie nun einwenden wollen, dass Theaterstück sei ja der Phantasie des Autors entsprungen, so trifft das vermutlich auf die Szenerie selbst, nicht aber auf die historische Authentizität zu, in der sie verortet ist.)

Ein Trauerspiel ist auch heute zu bewundern.

Es ist ein Trauerspiel, wie sehr eine freie Gesellschaft vor den Drohgebärden einer  –   immer noch nach archaischen Vorstellungen und Regeln  funktionierenden –   Ideologie einknickt.

Es ist ein Trauerspiel, wie willig unsere Regierenden sich dem Diktat der mahometischen Scharfmacher beugen.

Es ist ein Trauerspiel, dass wir dem Mahometismus nichts entgegen zu setzen haben als Nachgiebigkeit – die manch ehrenwerte Leute „Toleranz“ nennen – und Selbstaufgabe der eigenen Werte.  Glaubt denn irgendeiner der Toleranz predigenden Gutgläubigen, die  beispielsweise die   „Ringparabel“ zum Umgang der Kulturen und Religionen miteinander empfiehlt, dass ein Anhänger Mahomets so ein Stück hätte schreiben dürfen, oder können?   Denn wären wir „Ungläubigen“ nicht im besten Falle Dhimmis, aber in gar keinem gleichberechtigte Teilhaber in einer Gesellschaft nach den Regeln der Religion Mahomets?

Ist es nicht genau das, was wir nicht mit Staunen, sondern eher mit Angst beobachten in den Gesellschaften, die nach diesen Regeln funktionieren?

Eine gleichberechtigte Existenz der Religionen sieht der Islam bekanntlich nicht vor!

Es ist doch nur ein Film, der nicht unbedingt ehrerbietig mit dem Leben des Propheten umgeht, aber die Reaktionen darauf sind so heftig, so brutal, mit solch brachialer Wucht und Gewalt geführt, wie das Heer des Propheten vor Zeiten über die Bewohner der arabischen Halbinsel und der angrenzenden Länder hereingebrochen ist: mordend, brandschatzend, plündernd.

Ohne Gnade.

Nein, das ist nicht ganz richtig, wer sich der Lehre der marodierenden Mahometisten anschloß, durfte am Leben bleiben, zu dem Preis, dass er alles aufgab, was ihm bis dahin wichtig, gar heilig war: Sich selbst, das Eigentum, den Glauben, die Vernunft!

„Mahomet –  Trauerspiel in fünf Aufzügen …“

Es ist leider gar kein Theater….

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Kommentare»

1. Just Wondering - 21. September, 2012

Ich habe mich schon immer gefragt, was um alles in der Welt alle an der Ringparabel so toll finden. Fakt ist: Von den drei Ringen war einer echt und zwei Fakes, auch wenn sie echt aussahen. Das eigentliche Problem, vor dem Lessing stand, hat er nicht gelöst.


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