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Das Gärtchen wartet… 28. Oktober, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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auf meine ordnende Hand, vor allem aber darauf, dass ich es endlich winterfest mache.

Ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen. Denn seit die Wiese am Meer Freude und Arbeit bedeutet, ist das Gärtchen in die zweite Reihe gerückt; eigentlich müsste es heißen: Gerückt worden.

Von mir!

Nicht, dass ich mich nicht kümmern wollte, aber seit dem letzten Arbeitseinsatz auf der Wiese zwickt  der Rücken und verhindert jede Gartenarbeit.

Vielleicht ist das Gärtchen ja jetzt ein bisschen beleidigt, weil ich ihm nicht mehr meine ungeteilte Aufmerksamkeit widme. Ich verspreche aber mit meinem großen Gärtnerinnenehrenwort, dass ich ihm wieder alle Liebe und Pflege zukommen lassen werde, sobald die Wiese „fertig“ ist (das wird zwar noch ein bisschen dauern, aber das muss man dem Gärtchen ja nicht verraten!)

 

 

Zum Glück hat der Winter bei uns noch nicht Einzug gehalten.

Ich komme nämlich auch morgen nicht dazu, die Blätter zusammenzufegen, die Pumpen aus den kleinen Teichen zu nehmen und die Terrassenmöbel der „Schwedenecke“ ins Häuschen zu räumen. Denn morgen beginnt wieder eine „Wiesenwoche“, d.h. der letzte Arbeitseinsatz vor dem Winter. Ein paar Büsche müssen noch eingepflanzt und ein paar Blumenzwiebeln verbuddelt werden…. (Selbstverständlich werde ich mir die größte Zurückhaltung auferlegen und dem besten Ehemann die körperlich schweren Arbeiten freiwillig überlassen, ich übernehme dafür die Verantwortung für die Durchführung… 😉  ) Aber dann, ich schwöre, dann ist das Gärtchen dran und es wird so fein und winterfest gemacht, wie es mir nur möglich ist.

Hoffentlich hat der Winter noch ein bisschen Geduld und verweilt noch ein wenig im Süden bevor er zu uns in den Norden kommt…. Sonst könnte es zum ersten Mal nach 30 Jahren passieren, dass das Gärtchen unversorgt der kalten Jahreszeit standhalten muss…

*****

Ach ja, der Eberesche geht es gut! Sie hatte in diesem Jahr nur mäßig Blüten angesetzt und demzufolge kaum Früchte,  die wenigen haben die Amseln schon vertilgt. Dafür hat sie sehr viele neue Zweige gebildet, was nach dem „Rupfen“ vor zwei Jahren ausgesprochen schön ist, wobei der Meinige schon darauf lauert, die neuen Triebe einzukürzen, man soll ja die Bäume bekanntlich nicht in den Himmel wachsen lassen, schon gar nicht, wenn sie die Aussicht aus dem Arbeitszimmer versperren… 😉

 

 

Für ‚heute‘ nicht wichtig…. 24. Oktober, 2012

Posted by Rika in gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau.
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Gestern war Claus Kleber gut in Form.

Seine Anmoderation zum hohen „Staatsbesuch“ im Gazastreifen perfekt.

Wie müssen sie darben und leiden in ihrem von Israel abgeriegelten Staatsgebiet.

Aber die Rettung naht!

Der Emir von Katar kommt mit seinen Petrodollars und schafft ein Paradies in der Ödnis. Jedenfalls hat er das versprochen und die Kinder der Ödnis huldigen ihn mit selbstverfassten Versen.

Ach ja, und unser Claus natürlich auch!

Ist es denn nicht schön?

Endlich werden die armen Kinder Schulen und Spielzeug bekommen und tolle neue Wohnungen, die dann auch gleich und praktischerweise von der Militärführung der Staatsmacht als bombensichere Befehlsstände genutzt werden können. Die Burschen sind nämlich schlau, die wissen genau, dass die verda…. Zionisten nie und nimmer ohne Vorwarnung zivile Einrichtungen unter Feuer nehmen. Ist doch wirklich praktisch für die Kriegsführung gegen die „Besatzer“. Man sitzt in von Frauen und Kindern bewachten Unterständen und kann sich wie in Abrahams Schoß fühlen.

Ob das schöne Geld des Emirs auch für die zur Kriegsführung nötigen Waffen verwendet werden wird, wusste unser Claus nicht. Vermutlich will er es auch gar nicht wissen. Es reicht ihm völlig aus, das Israel „Besatzungsmacht“ ist und den Gazastreifen von allen Versorgungsgütern abriegelt. Dass Israel seit 2005 nichts mehr in Gaza zu sagen hat, aber dennoch die legale Versorgung Gazas mit allen zum Leben notwendigen Gütern sicherstellt,  Ägypten durchaus den arabischen Brüdern einen Riegel vorschiebt und sogar das lukrative Tunnelgeschäft erschwert, das interessiert den Claus natürlich auch nicht. Sonst hätte er ja irgendwie so etwas verlauten lassen in seiner tollen Moderation.

Er ist übrigens  in seiner fairen Berichterstattung nicht alleine beim Sender, der auf einem Auge blind ist und nur mit dem zweiten „besser“ sieht. Nun ja, was will man da schon erwarten.

Heute hätte ich bei ‚heute‘ allerdings einen kleinen dezenten Hinweis darauf erwartet, dass die arabischen Freunde aus dem Gazastaat wieder Raketen gegen Israel schickten, viele Raketen und wirkliche Raketen und keine Silvesterböller, wie es ja immer so gerne verniedlichend dargestellt wird. Raketen die verletzten, Raketen die zerstören, Raketen die das Leben unerträglich machen. Den kleinen Hinweis gab es aber nicht. Fehlanzeige!

Und da der Claus ja vermutlich auch heute nicht beim heutigen journal auf den Beschuss hinweisen wird, gebe ich hier einen Link weiter.

„Southern Israel under Attack from massive Hamas Rocket Fire“

Sollte aber das Wunder geschehen und Herr Kleber über den Raketenbeschuss der Hamas berichten, kann der doppelte Hinweis auf diese mörderischen Attacken ja nicht schaden.

Leider kann ich den Link zur der wunderbaren gestrigen Sendung nicht herstellen, es wird mir immer ein Fehler angezeigt.

Da aber auch die ARD dem ZDF kaum nachsteht in ihrer einseitig Partei ergreifenden Berichterstattung aus dem größten Katastrophengebiet der Welt, hier der Link zur Tagesschau...

Die Jubelorgien, die man in den großen Internetmedien über die „faktische Anerkennung“ des Staates Gaza lesen kann, will ich hier nicht auch noch „zum Besten geben“, ist mir doch auch so schon zum Erbrechen übel!

Kindlicher Widerspruch…. 23. Oktober, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Die Familie sitzt am Frühstückstisch im Häuschen auf der Wiese am Meer.

Gut gelaunt wird gefrühstückt und dabei beratschlagt  was und wie gearbeitet werden soll, denn noch immer gibt es einiges zu tun auf der Wiese.

Der junge Vater bestreicht sich eine Scheibe Toastbrot mit dieser vollkommen ungesunden, aber leckeren braunen Creme, die ihm seit den späten Kindertagen vertraut ist, auf dem eigenen Frühstückstisch aber nicht mehr vorkommt, da man den kleinen Sohn nicht auf den Geschmack bringen will. (Auch auf unserem Frühstückstisch kommt die braune Creme nicht vor, aber Gäste unseres Häuschens haben uns ein Glas dagelassen… wie es eben so geht!)

Der junge Vater isst mit Genuss sein Toastbrot mit brauner Creme, plötzlich aber hält er inne und fragt seinen kleinen Sohn, der in diesen Tagen drei Jahre alt wird, ob er vielleicht mal probieren möge.   (Ja, ja, ich weiß und er weiß es natürlich auch, dass das nicht unbedingt pädagogisch klug ist, aber es ist Wochenende, die Sonne scheint und im Häuschen gehen Uhren, Zeit und Sonstiges sowieso anders als zu Hause… 😉 )

Der kleine Kerl schaut skeptisch. Er isst ohnehin nicht besonders gerne und soooo vertrauenserweckend sieht das Zeug auf dem Brot ja auch nicht aus.

Der Großvater unterstreicht die Skrupel, behauptet gar, dass das Brot gewiss ganz und gar nicht schmecke.

Schließlich knappert der Kleine ein winziges Bisschen ab….

kaut und schmeckt ….

und erwidert dem Großvater standhaft:

„Mir schmeckt das aber gut, Opa!“

Wir drei „Großen“ sehen uns an, können nur mühsam das Lachen verbeissen, so ernsthaft und überzeugend ist der Widerspruch des Kleinen. Und das, obwohl der Opa höchstes Vertrauen genießt und überhaupt der Größte ist.

Natürlich muss der Vater nun dem Sohn das Brot überlassen!   Und er, der sonst nur wie ein Spätzchen isst, genießt mit Inbrunst und mit großem Wohlbehagen das Brot mit dem braunen Aufstrich.

„Noch entscheiden wir, was auf den Frühstückstisch kommt!“ meint der junge Vater im weiteren Verlauf des Frühstücks  und deutet damit an, dass er auch in Zukunft zu Hause auf die leckere, schokoladig-nussige und vollkommen ungesunde Frühstücksbereicherung verzichten wird….

NACHTRAG:
Es gibt ein „Kind“ in unserer Familie, das der ungekrönte „Braune-Creme-König“ ist, der Onkel des Kleinen!
Hier:
Nutella! 84

Was unsere Zeitungen verschweigen… 9. Oktober, 2012

Posted by Rika in gesellschaft, israel.
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und auch im ZDF oder in der ARD wohl nicht berichtet wird:

Das Konzert eines  Kibbuz-Chores zugunsten des Jüdischen Nationalfonds wurde massiv von pro-palästinensischen „Aktivisten“ gestört.

Den ganzen Bericht liefert Ulrich Sahm auf n-tv.

Hier ein Auszug:

„Eine Gruppe von etwa 20 pro-palästinensischen Aktivisten hat ein Konzert des israelischen Givatron-Kibbuz-Chores gestört. Sie trugen roten T-Shirts mit der Aufschrift „Viva Palästina“ und provozierten mit lauten Schreien, Spruchbändern und hoch gehaltenen Plakaten. Videoaufnahmen belegen, dass die Störer auch handgreiflich wurden. Das Konzert hatte der Jüdische Nationalfond organisiert, um Spenden zu sammeln.

Die Aktivisten, darunter Palästinenser, Iraner, ein Spanier und zwei Israelis riefen auf Englisch: „Vom (Jordan-) Fluss und bis zum (Mittel-) Meer wird Palästina frei sein.“ Auf einem Spruchband bezichtigten sie den Jüdischen Nationalfond der „ethnischen Säuberung“.

Der Jüdische Nationalfond – 1901 gegründet und in Israel „Keren Kajemet LeIsrael“ genannt –  sammelt weltweit Gelder und ist federführend bei der Wiederaufforstung Israels. Der JNF ist die größte israelische Umwelt-Organisation. Sie kümmert sich um die Reinhaltung von Wasser, kämpft gegen die Wüstenbildung und führt erzieherische Projekte durch.“

(Hervorhebung von mir)

Es ist schon bemerkenswert, dass von Jerusalem aus die deutsche Öffentlichkeit informiert wird, während hier das große Schweigen im Blätterwald herrscht.

Mich wundert es allerdings gar nicht mehr, dass die deutschen Medien diesen Vorfall als nicht erwähnenswert betrachten. So wenig wie sie es wert befinden, den nahezu täglichen Raketenbeschuss zu registrieren und / oder zu erwähnen, dass dabei Menschen zu Schaden kommen, Kinder traumatisiert werden, die Lebensqualität derjenigen, die unter dem Terror leiden, sehr, sehr beeinträchtigt ist. Wenn sich allerdings Israel zu Wehr setzt und die Angreifer seinerseits angreift, dann ist das Geschrei groß.

Wäre aber – sagen wir – eine Veranstaltung eines  Moscheevereins durch Sprechchöre und Spruchbänder gestört worden, hätte es mit Sicherheit ein riesiges Medientamtam gegeben! Vermutlich hätte die Bundeskanzlerin persönlich Abbitte leisten müssen bei den Beleidigten…

(Jüdische) Veranstaltungen, die sich auf Israel beziehen, darf man aber stören hierzulande, weil Israel, wie Sie alle wissen, ein rassistischer Terrorstaat ohne Recht und Gesetz ist und die Störer mit ihren Aktionen den Freiheitskampf der Unterdrückten unterstützen…. Dabei spielt es auch gar keine Rolle, dass nur eine Minderheit der arabischen Israelis es vorziehen würde, in einem Palästinenserstaat zu leben. Die Mehrheit weiß Recht und Gesetzt und die sozialen Errungenschaften des Staates Israel zu schätzen.

Ein kleines Detail des Berichts finde ich erwähnenswert:

„Auf Facebook bezeichnet sich die Gruppe als „Linksextremistische Politische Organisation“ und wurde nach eigenen Angaben am 10. September 2012 gegründet.“

Ich sehe darin bestätigt, dass linker Antisemitismus dem rechten in NICHTS nachsteht. Im Gegenteil, es sind die gleichen menschenverachtenden Ansichten die die Linken wie die Rechten in einer ungenießbaren rot-braunen Ideologie vereint- und  analog zu Loriots großartigem Sketch würde ich sagen: Mit einer  deutlichen Annäherung zu  Grün … siehe Roth, Ströbele und Konsorten!

Wobei es doch eigentlich ins „grün-rote Konzept“ gehört, die Umwelt zu schützen. Aber in Israel ist das alles ganz anders zu sehen, da dient der Umweltschutz der Unterdrückung der „Palästinenser“ und deshalb kann man eine Veranstaltung, die dem Schutz der Natur und der Umwelt dienen soll, getrost als „rassistisch und imperialistisch“ verschreien und darum stören. Es sei aber überhaupt kein Antisemitismus auf diese Weise „Kritik an Israel“ zu üben…

Hoch lebe unsere freie Berichterstattung – so sie denn stattfindet….

Einen Videomitschnitt kann man hier ansehen.

NACHTRAG

Wes Geistes Kind die „Aktivisten“ sind, geben sie in ihrem Internetauftritt selbst preis. Den Hinweis auf dieses Aktionsbündnis gibt der Vorsitzende von ILI,   Sacha Stawski,  bei facebook.