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Kindlicher Widerspruch…. 23. Oktober, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Die Familie sitzt am Frühstückstisch im Häuschen auf der Wiese am Meer.

Gut gelaunt wird gefrühstückt und dabei beratschlagt  was und wie gearbeitet werden soll, denn noch immer gibt es einiges zu tun auf der Wiese.

Der junge Vater bestreicht sich eine Scheibe Toastbrot mit dieser vollkommen ungesunden, aber leckeren braunen Creme, die ihm seit den späten Kindertagen vertraut ist, auf dem eigenen Frühstückstisch aber nicht mehr vorkommt, da man den kleinen Sohn nicht auf den Geschmack bringen will. (Auch auf unserem Frühstückstisch kommt die braune Creme nicht vor, aber Gäste unseres Häuschens haben uns ein Glas dagelassen… wie es eben so geht!)

Der junge Vater isst mit Genuss sein Toastbrot mit brauner Creme, plötzlich aber hält er inne und fragt seinen kleinen Sohn, der in diesen Tagen drei Jahre alt wird, ob er vielleicht mal probieren möge.   (Ja, ja, ich weiß und er weiß es natürlich auch, dass das nicht unbedingt pädagogisch klug ist, aber es ist Wochenende, die Sonne scheint und im Häuschen gehen Uhren, Zeit und Sonstiges sowieso anders als zu Hause… 😉 )

Der kleine Kerl schaut skeptisch. Er isst ohnehin nicht besonders gerne und soooo vertrauenserweckend sieht das Zeug auf dem Brot ja auch nicht aus.

Der Großvater unterstreicht die Skrupel, behauptet gar, dass das Brot gewiss ganz und gar nicht schmecke.

Schließlich knappert der Kleine ein winziges Bisschen ab….

kaut und schmeckt ….

und erwidert dem Großvater standhaft:

„Mir schmeckt das aber gut, Opa!“

Wir drei „Großen“ sehen uns an, können nur mühsam das Lachen verbeissen, so ernsthaft und überzeugend ist der Widerspruch des Kleinen. Und das, obwohl der Opa höchstes Vertrauen genießt und überhaupt der Größte ist.

Natürlich muss der Vater nun dem Sohn das Brot überlassen!   Und er, der sonst nur wie ein Spätzchen isst, genießt mit Inbrunst und mit großem Wohlbehagen das Brot mit dem braunen Aufstrich.

„Noch entscheiden wir, was auf den Frühstückstisch kommt!“ meint der junge Vater im weiteren Verlauf des Frühstücks  und deutet damit an, dass er auch in Zukunft zu Hause auf die leckere, schokoladig-nussige und vollkommen ungesunde Frühstücksbereicherung verzichten wird….

NACHTRAG:
Es gibt ein „Kind“ in unserer Familie, das der ungekrönte „Braune-Creme-König“ ist, der Onkel des Kleinen!
Hier:
Nutella! 84

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Kommentare»

1. Paul - 23. Oktober, 2012

Das verstehe ich jetzt nicht.
Ich denke Rübensaft oder wie wir sagen, Sirup, ist etwas gesundes. 😉
Warum soll der Kleine das nicht bekommen? 😦

2. Rika - 23. Oktober, 2012

Paul, es war kein Rübensaft!
Bei uns heißt das übrigens Rübenkraut, und Rübenkraut kommt natürlich auf den Tisch!
Die Rede ist von dem braunen Zeug aus dem Glas, das nach Schokolade und Nüssen schmeck(en soll)… und für das ich hier keine Reklame machen will…. 😦

3. Paul - 24. Oktober, 2012

Der Förster trifft einen Wilderer im Wald, der auf der Schulter das erlegte Reh trägt..
„Na endlich habe ich Sie erwischt. Sie haben doch schon wieder ein Reh geschossen.“
„Ich? Wie kommen Sie denn darauf?
„Na jetzt können Sie es aber nicht leugnen. Sie tragen das Reh doch auf der Schulter.“
Erschrocken sich umdrehend: „Huch, wo kommt das den her?“

Rika, Verzeihung, mir sitzt der Schalk noch immer im Nacken. 😀

4. Just Wondering - 24. Oktober, 2012

Ich schätze mal, dass Opas Einschätzung der wirkliche Antrieb zum Probieren war …

5. Rika - 24. Oktober, 2012

Paul und JuWo
🙂


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