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„Schön war die Zeit….“ 27. November, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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hieß es mal in einem Schlager, dessen kompletten Text ich längst vergessen habe.

Am Wochenende haben wir Geburtstag gefeiert, den des Liebsten, mit Kindern, Schwieger- und Kindeskindern. (Manchmal muss es einfach die alte Ausdrucksweise sein… Kindeskinder…!) Neben dem traditionellen Familienkuchen, den es nur zu besonderen Anlässen gibt, gehört es zur Familientradition, alte Bilder zu zeigen. Dann holt der Herr des Hauses ein Uraltgerät aus dem Schrank  (und ich möchte fast wetten, dass es davon in Deutschland kaum mehr als hundert immer noch gebrauchsfähige gibt), seinen ersten Diaapparat nämlich, den er um das Jahr 1968 herum erstanden hat, so ein Ding, bei dem noch mit Handbetrieb das Magazin weitergedreht und so das nächste Dia eingeschoben wird und das einfach unverwüstlich ist, selbst die Lampe ist schon uralt!  Der einzige Nachteil dieses Geräts bzw. seiner Handhabung ist, dass die Dias nicht in fertig zusammen gestellten Magazinen im Schrank lagern, die man dann einfach „durchschiebt“, sondern immer neu in die drei oder vier vorhandenen Magazine gesteckt werden müssen, was ein bisschen zeitaufreibend ist. (Vermutlich ist es aber diese notwendige, blöde Umsteckerei die verhindert, dass wir stundenlang eine Zeitepoche nach der nächsten aus dem Rika’schen Familienleben betrachten.)

Und so war dann die kleine Show am Samstagabend ein echtes Glanzlicht! Keiner von uns konnte sich daran erinnern die Bilder je gesehen zu haben…. jedenfalls nicht in einer Zeitspanne die das Kurzzeitgedächtnis noch wiedergeben könnte.

Nur ein einziges der schönen Bilder will ich hier präsentieren…

Der Liebste hat es inzwischen digitalisiert ….  und die Altersflecken des Dia gleich mit  . 😉

Ja, schön war die Zeit. Schön und anstrengend auch. Unsere Vier vor 27 Jahren – so alt ist nämlich der Jüngste inzwischen, der da in der Babywippe liegt…

Und ich kann es kaum glauben, dass unser jüngstes Enkelkind nun just so jung ist, wie unser Jüngster damals war…

Die Zeit vergeht!

Die Kinder sind groß und erwachsen geworden.

Schön war es mit ihnen als sie klein waren.

Schön ist es heute mit ihnen  wenn wir uns treffen, uns austauschen über das was war und das was ist, uns gegenseitig von unseren Vorhaben und Plänen erzählen und auch das, was heute schwierig ist nicht ausklammern.

Ich bin dankbar für diese wunderbaren Kinder und dankbar für meinen Mann, dessen Geburtstag wir gefeiert haben!

Gebe Gott, dass auch die Zeiten die uns bevorstehen in der Rückschau dann mal einst „schön“ sind, allen (auch) möglichen Schwierigkeiten zum Trotz…

Denn Dank sei Gott für Alles!

Über deutsch-palästinensische Propaganda … 23. November, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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in den öffentlich-rechtlichen Desinformationsanstalten schreibt Stefan Frank in Lizas Welt und nimmt sich damit eines Phänomens an, das schon seit Jahren seltsame Blüten treibt und sicher sehr wesentlich dazu beigetragen hat, das „Feindbild“ im  sogenannten „Nahostkonflikt“ so zu justieren, dass es nur eine Seite trifft:

I S R A E L  !!!

Schon mehrfach habe ich selbst auf allzu dreiste Volksverdummung hingewiesen und auf die Folgen, die diese stetige Falschinformation auf „unser“ Verhältlnis zu Israel bewirkt.***

Es lohnt sich die ausführliche Analyse zu lesen!

Nichts habe ich dem hinzuzufügen!

………………………………………………….

*** eine kleine Auswahl der letzten 1 1/2 jahre….

Claus Kleber und die Demokratie

Marx will die Auflösung Israels

Der Realitätsverlust der deutschen Nachrichten

Für ‚heute‘ nicht wichtig

Was unsere Zeitungen verschweigen

Der Klang der Solidarität

Die Show des Ahmadinedschad

Hätten Sie’s gewusst?

Der Kampf der Hamas gegen Israel

Leute wie Bettina Marx

Hört ihnen doch einfach einmal zu

Was für ein Tag…. 21. November, 2012

Posted by Rika in vermischtes.
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Heiter, sonnig, wunderschön, angemessen für das Geburtstagskind, das wir heute feiern.

Während der Vorbereitungen in der Küche immer mit einem Ohr am Radio…. keine guten Nachrichten, seltsame Kommentare …

Es ist genug„, schreibt Lila in ihrem Blog. Genug. Mehr als genug. „Wie hält man das bloss aus?“, fragt sie.

Wir essen Kuchen, trinken Kaffee …. in kleiner Runde, die „auswärtigen“ Kinder kommen erst am Wochenende …

Auch bei uns das Thema „Kein Friede für Israel“, aber entgegen den in den Medien  üblichen Schuldzuweisungen an Netanjahu  und die unvermeidlich immer „schuldigen“ Siedlungen  klingt auch hier bei uns das an, was Lila schreibt:

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen! Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.  … Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht! …“

„Der bettelarme Landstrich“… 19. November, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Was kann damit wohl gemeint sein?

Bangladesch?

Burkina Faso?

Nordkorea?

Ahh, ich hab’s: Griechenland!

Auch nicht????

Nein, wie dumm von mir!

Es gibt nur ein bettelarmes Land auf dieser Welt!

Richtig!

Gaza!

Gaza ist bettelarm!

Jetzt gehen im Landstrich sogar die Mullbinden aus***².

Es fehlt an allem – Krankenbetten, Strom, Verbandmaterial, Medikamenten, ja sogar Kochsalzlösung.

So schreibt es bei spon!

Keine Kochsalzlösung, dafür aber jede Menge Raketen!

Die schießen die Hamas-Terroristen unverdrossen auf israelische Zivilisten.

Sind das etwa auch Geiseln, ich meine die israelischen Zivilisten?

Geiseln von Hamas und Netanjahu vielleicht???

Nein, nein! Das würde spon nun doch nicht schreiben. In Israel leben keine Geiseln, da leben nur Zionisten und Besatzer.

Gaza!

Gaza ist der bedauernswerteste Landstrich der Welt:

Die Bewohner von Gaza leiden seit sechs Jahrzehnten unter einer Besatzung. Erst war die ägyptische Armee im Gaza-Streifen stationiert, dann die israelische***. Die zog zwar 2005 ihre Soldaten ab, doch nach wie vor kontrolliert Israel einen Großteil der Landesgrenzen, die Seegrenze sowie den Luftraum.

Wer und was offiziell ein- oder ausreist, bestimmen noch immer Israel und Ägypten.

***   (Kleine Ergänzung von mir: Die englische und türkische Besatzung sollte nicht vergessen werden. Davor war Gaza natürlich ein eigener Staat, wie eigentlich doch jedes Kind weiß…!)

Tragisch, nicht wahr?

Die Israelis liefern Tag für Tag alle nötigen Güter in den Gazastreifen, aber das weiß die Weltöffentlichkeit natürlich nicht.  Deshalb müssen ja auch von Zeit zu Zeit diverse lebensnotwendige Dinge, die hierzulande kein Mensch mehr braucht und die man darum getrost und auf elegante Art entsorgen kann,  auf Blockadebrechern nach Gaza geliefert werden. Ganz offiziell angekündigt.

Nun ja, und was inoffiziell einreist, bestimmt die Hamas und Ägypten: Luxusgüter aller Art werden durch die Tunnel in den „bettelarmen Landstrich“ gebracht, nichts, was es nicht zu kaufen gibt in dem „bettelarmen Landstrich“.

Und Waffen!

Vor allen Dingen Waffen – oder das, was man zur Herstellung von Waffen so benötigt.

Seltsamerweise reicht für die paar Raketen die seit Jahr und Tag auf israelisches Gebiet abgefeuert werden doch noch das Geld in dem „bettelarmen Landstrich“…..

Nun würde ich gerne wie Gernot Hassknecht von der heute-show vor Wut schäumend in die Luft gehen und fragen, für wie bescheuert mich die Leute vom spon halten, dass sie mir so einen Sermon vorsetzen und vermutlich auch noch davon ausgehen, dass ich ihren Schwachsinn glaube!

Aber ich verbeiße mir meinen Wutrausbruch. Mir tun nämlich die Menschen leid, die in Gaza unter der Hamas leiden.

Deshalb verbiete ich mir hier jeden bösen Kommentar zu Leuten, die ihre Kinder zum Hass auf Israel erziehen, für Mütter, deren höchstes Glück es ist, ihre Söhne als Märtyrer verehrt zu sehen, für Frauen, die ihre Männer darin unterstützen, die Juden ins Meer zu treiben und für Männer, die ihre Frauen und Kinder als Schutzschilde für ihr mörderisches Handwerk missbrauchen.

Nein, dazu sage ich jetzt gar nichts.

Aber der Spiegel und seine Berichterstattung über den „bettelarmen Landstrich“, der kann mich mal… und auch da verkneife ich mir nähere Angaben über das, was er kann….

———————————–

***² Wie menschenverachtend die Hamas gegen die eigenen Leute vorgeht, zeigt sich doch gerade auch darin, dass sie zwar jede Menge Waffen hortet, aber für die Bevölkerung in keinster Weise vorsorgt. Weder stellt sie ausreichende Schutzräume bereit (davon, dass sie vorzugsweise Schulen und Moscheen als Waffenlager nutzt und ebenso ihre Raketen ausgerechnet dort in Stellung bringt, will ich gar nicht reden), noch sorgt sie für die notwendige medizinische Versorgung vor. Und sage mir niemand, es sei kein Geld oder kein Baumaterial vorhanden. Wer Millionen Dollars oder Euros in Waffen investiert und keine Mühe scheut, diese durch die Tunnel zu schleusen, für den müsste es ein Klacks sein, die Ausrüstung der Krankenhäuser oder Sanitätsstationen für den doch immerhin geplanten Ernstfall ebenfalls zu beschaffen, einschließlich der Materialien, die man für Schutzräume braucht. Aber was kann man schon von einer Führung erwarten, die ihre Kleinsten und Jüngsten bereits zum Hass erzieht, sich hinter Frauen und Kindern versteckt und Opfer dazu missbraucht, mitleiderheischend und tränenreich propagandistisch gegen Israel zu wettern. Die EU und die USA sollten endlich die Geldleitung nach Gaza stilllegen… Sie dient nicht dem Frieden  sondern dem Krieg!

Es ist an der Zeit…. 18. November, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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die kleine Fahne hervor zu kramen und einen langen, langen Spaziergang zu machen.

Heute und morgen und wenn es sein muss an jedem neuen Tag an dem es Raketen auf Israel hagelt.

Wir, die wir uns mit Israel solidarisieren, sollten dies  jeweils in unserem Ort und in unserem Alltag  auch sichtbar machen. Es ist nur eine kleine Geste, aber sie setzt ein  Zeichen, dass wir uns nicht einlullen lassen von der gleichgeschalteten israelkritischen Berichterstattung in den Medien, die von der Anmoderation in den Hauptnachrichten bis hin zu solch „genialen Vorschlägen“ einer Frau Putz reicht.

Vor neun Tagen erst wurden wieder Reden geredet und Kränze niedergelegt als Zeichen der Erinnerung an die zerstörten jüdischen Synagogen, die ermordeten jüdischen Menschen in Deutschland und Europa.

Es ist an der Zeit Zeichen zu setzen für  die Lebenden  – Juden – in Israel!

Der Realitätsverlust der deutschen Nachrichten…. 11. November, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, meine persönliche presseschau.
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…. kann  könnte beinahe stündlich von aufmerksamen Hörern, Lesern und Zuschauern besichtigt werden. Bewusst habe ich den Konjunktiv gewählt, denn, wie man doch aus dem Hörer-Zuschauer-Leser-Echo schließen muss, haben die Hörer, Leser, Zuschauer gar kein Interesse daran, die Realität in Israel zur Kenntnis zu nehmen.

Ihnen reicht es vollkommen, wenn sie in ihrem Verständnis israelischer Macht- und Besatzungspolitik bestätigt werden. Denn so wird es doch seit Jahr und Tag über die Medien verbreitet: Israel übt militärische Macht aus.

Oder wie soll ich diese „Nachrichten“ anders verstehen?

Keine Ruhe am Gazastreifen“ heißt es bei der ARD. Ein Torsten Teichmann***  berichtet. Den Namen sollte man sich merken, steht er doch für hervorragenden Journalismus! Dieser (der Journalismus) hat nach meinem Verständnis vor allem objektiv und sachlich richtig zu sein. Herr Teichmann liefert die perfekte sachliche und objektive  Hamas – Berichterstattung. Das entspricht zwar nicht so ganz dem, was man von einem deutschen Journalisten erwartet, aber genau dem, was die Hamas will und was viele Menschen hierzulande in ihrem Voruteil  Urteil über Israel bestätigt.

Die anderen Beispiele aus der heutigen Hitliste ist dieses:

Israel feuert Warnschüsse Richtung Syrien ab

Israel feuert Warnschüsse auf Syrien ab“

Vergeblich wartet man indessen Tag für Tag auf Berichte, die sich mit den Schüssen AUF Israel beschäftigen. Das ist einfach nicht der Rede wert, oder, was vermutlich die eigentliche Haltung der Journalisten ausdrückt: Angriffe auf Israel sind vertretbar oder im Sinne der Hamas*** sogar notwendig, denn Israel ist der Besatzer! So jedenfalls kommt es mir immer vor, wenn ich unseren wunderbaren  Berichterstattern aus „dem Nahen Osten“ andächtig lausche!

***

Wen kümmert es eigentlich, dass die Hamas an ihrer   Charta   festhält, die die „Befreiung“ Palästinas vorsieht, bzw. ausdrücklich als gemeinsame Aufgabe aller Muslime ansieht? Wobei mit Palästina ausdrücklich das ganze Gebiet zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan gemeint ist, also das gesamte Staatgebiet Israels! Was sagt Herr Teichmann dazu? Stimmt er der Hamas-Charta zu?

Und wird die SPD demnächst auch eine strategische Partnerschaft mit der Hamas eingehen? Mit der Fatah hat sie ja inzwischen die gemeinsame Zielsetzung bekräftigt…. zu Lasten Israels.

Die EKD und das „Heilige Land“… 10. November, 2012

Posted by Rika in antisemitismus, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, israel, judentum.
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Bei facebook bin ich auf eine neue Publikation der EKD aufmerksam geworden.

Das „Heilige Land“ ist Gegenstand der Betrachtung, und, wie könnte es anders sein, die darin wohnenden Menschen.

Noch bin ich über die Einleitung nicht hinaus gekommen und werde auch weder heute noch morgen dazu kommen, das ganze Schriftstück ausführlich zu lesen. Aber mir schwant angesichts des Vorworts  und des ersten Kapitel wenig Gutes, darin heißt es zum Beispiel:

Christliche Theologie hat biblischen Aussagen zum Land Israel
oft nur einen übertragenen Sinn zugestanden, sie spiritualisiert
und für das Christentum beansprucht. Die Realität des Staates
Israel hat diese Deutung nachhaltig erschüttert.
Als evangelische Christen in Deutschland haben wir verstanden,
dass das Bestehen eines jüdischen Staates für Juden von
existenzieller Bedeutung ist. Jüdische Organisationen im damals
von Großbritannien verwalteten Mandatsgebiet »Palästina
« hatten bereits während der Schoah verfolgten Juden
das Leben gerettet. Der neu gegründete Staat Israel nahm die
Überlebenden der Schoah auf. Nach wie vor hat der Staat Israel
für Juden die Bedeutung einer Existenzsicherung.
Das Land Israel (hebr. erez israel) hat für die große Mehrheit
der Juden auch religiöse Bedeutung. Es war kein historischer

Zufall, dass Juden genau dieses Land für die Staatsgründung
Israels wählten. Seine Geographie ist von jüdischer Geschichte
durchwoben. Herausgehobene Bedeutung kommt dabei der
Stadt Jerusalem (Abb. 2) mit dem Berg Zion, einst Ort des
Tempels, zu. Von daher gab sich die jüdische Nationalbewegung
am Ende des 19. Jahrhunderts den Namen »Zionismus«.“

Hervorhebung von mir

……

und weiter:

Der Konflikt um die Gründung des Staates Israel führte für die
im damaligen Mandatsgebiet »Palästina« lebende arabische Bevölkerung
zu einer geschichtlichen Katastrophe: Mehr als zwei
Drittel der arabischen Bevölkerung, etwa 700.000 Menschen,
wurden im Krieg des Jahres 1948 vertrieben oder flohen, als
der Staat Israel von fünf arabischen Nachbarstaaten angegriffen
worden war. Im Verlauf des Krieges und später wurden Hunderte
arabischer Dörfer in Israel zerstört. Im Krieg des Jahres
1967 flohen noch einmal etwa 300.000 Palästinenser aus den
von der israelischen Armee besetzten Gebieten. Um das Land
gibt es bis heute einen Konflikt zwischen zwei Völkern. Dabei
spielen religiöse Begründungen wie etwa der Bezug auf die
biblischen Landverheißungen eine bedeutende Rolle.“

Die Katastrophe der nahezu vollständigen Vernichtung des europäischen Judentums wird weiter oben im (hier nicht zitierten Teil des) Texts als „Versuch“ verniedlicht und ich kann nur hoffen, dass die Kirchenschreiber vollkommen Bibelunkundige im Blick haben, wenn sie davon reden, dass es kein historischer Zufall sei, dass sich die Juden genau dieses Land ausgesucht haben für ihren Staat…! Das Land (seine Geografie) sei durchwoben von jüdischer Geschichte.  Welch ein Zugeständnis der EKD an die jüdische Bevölkerung Israels. (Ironie aus!)

Wer „Lust“ verspürt, sich den EKD-Text in ganzer Länge anzutun, kann diesen Link nutzen:

Gelobtes Land“

Und hier gibt es einen interessanten Kommentar Ulrich Sahms dazu:

„Die EKD und ihr problematisches Verhältnis zu Israel“

Meine Gedanken dazu folgen später…

Erleichterung…. 7. November, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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(Nein, hier folgt ganz gewiss kein Kommentar zur Wahl in den Vereinigten Staaten von Amerika!)

Ich bin erleichtert!

Vor 14 Jahren um diese Zeit merkte ich zum ersten Mal, dass meine von Natur aus leicht kratzige Stimme noch kratziger geworden war, mir das Singen Beschwerden machte und ein langer Unterrichtstag Halsschmerzen verursachte.  „Berufskrankheit“, dachte ich und vermutete außerdem, eine dem herbstlichen Wetter geschuldete Erkältung sei die Ursache für die Befindlichkeit meiner Stimme. Es würde bestimmt wieder besser werden.

Aber es wurde nicht besser. Im Gegenteil, es wurde immer schlechter.

Im Frühjahr bat ich einen befreundeten Artzt um eine Empfehlung für einen HNO-Experten. Die kam prompt. Der gute Doktor schaute mir in den Hals und legte mir dringend nahe, mich noch am gleichen Tag in der HNO-Ambulanz der MHH zu melden, denn es bestehe der Verdacht auf ein Stimmbandkarzinom.  Das war nicht besonders feinfühlig vorgetragen und in mir ratterten die Gedanken und Befürchtungen, zumal mein Großvater an Kehlkopfkrebs gestorben war….

Mein Mann begleitete mich in die Medizinische Hochschule Hannover – und nach einer schier endlos langen Wartezeit und mehren Besichtigungen meines Halses durch verschiedene Ärzte meinte eine sehr nette Oberärztin, „es“ sei vermutlich nur eine Leukoplakie, die sei in aller Regel harmlos, man wolle die entsprechende Stelle „abschälen“, gleich am nächten Montag.

(Wie man ein nur Millimeter „dickes“ Stimmband noch schälen kann verwundert mich bis heute … 😉 !)

Gesagt, getan.

Eine Woche verbrachte ich im Krankenhaus, durfte kein einziges Wort sprechen, wurde täglich mehrmals benebelt und von den Gesprächen meiner Bettnachbarinnen berieselt…. Das Ergebnis der histologischen Untersuchung gab Entwarnung. Kein Krebs. Gott sei Dank!

Sechs Wochen später stand die nächste Schälung an, denn wieder hatte sich „etwas“ gebildet, was nicht auf das Stimmband gehört. Diesmal schälte man etwas gründlicher. Aber auch dieser Schälung folgte eine weitere, wieder nur wenige Wochen später.

Diesmal, so sagten mir die behandelnden Ärzte, schnitten sie noch „tiefer“ und weiträumiger…

Diesmal war der Befund eindeutig, es waren Krebszellen im Gewebe. Mir war nicht wohl, obwohl die nette Oberärztin mutmachend meinte, ich hätte mir die beste aller Krebssorten ausgesucht, es sei gut zu kontrollieren und man habe „ihn“ ja wohl auch ganz „erwischt“!

Sie sollte Recht behalten.

Nach einem Jahr und zahllosen Reha-Maßnahmen war ich, bzw. meine Stimme, sogar wieder arbeitsfähig.

In den nächsten Jahren, in denen ich engmaschig kontrolliert wurde, ergab sich kein neuer Schälgrund.

Fünf Jahre nach der ersten Operation waren sich die Kontrolleure aber nicht sicher, also wurde eine Biopsie angeordnet und wieder geschält.

Alles im grünen Bereich!

Die Abstände zwischen den Kontrollen wurden immer länger … irgendwann nach vielen Jahren ging ich dann  einfach nicht mehr hin.

Vor knapp zweieinhalb Wochen traf ich eine gute Bekannte wieder, die eine ausgebildete Spezialistin für Hören und Sprechen ist und mich damals gut betreut hatte. Wir unterhielten uns nett und ausführlich. An meine Stimme dachte ich überhaupt nicht, bis sie fragte: „Sag mal, wann warst du zuletzt zur Kontrolle?“  Mhhhm…. schon eine ganze Weile her, den genauen Termin konnte ich ihr gar nicht sagen.

„Damit ist nicht zu spaßen! Du gehst sofort zum Arzt!“

Augenblicklich spürte ich meinen Hals.

War das Kratzen meiner Stimme nicht wieder stärker geworden?

Hatte ich nicht manchmal das Gefühl, da sei irgendetwas, was da nicht hingehörte?

Viel mir das Schlucken nicht deutlich schwerer?

Tat mir der Hals nicht ständig weh?

Fühlte ich mich nicht dauernd müde und erschöpft?

„Du spinnst, Rika!“ schalt ich mich. „Du siehst Gespenster. Das ist alles nur psychisch.“

Wie aber, wenn es nicht „nur psychisch“ ist?

Gleich am nächsten Werktag kramte ich die Nummer meines alten HNO-Arztes hervor, der hatte inzwischen seine Praxis aus Altersgründen aufgegeben (das war auch mit ein Grund, warum ich nicht mehr zu den Kontrollen gegangen war…) und den Nachfolger kannte ich noch nicht. außerdem war der Nachfolger inzwischen in neuen Räumen gelandet.

Die junge Frau am Telefon war sehr nett.

Gestern war der Termin.

Die Ärztin, die sich meine Geschichte anhörte und meinen Hals gründlich in Augenschein nahm, war ebenfalls sehr nett!

Noch netter war das Ergebnis ihrer Bemühungen.

Alles in Ordnung….!

Aber, so gab sie mir mit auf den Weg, ich solle den Hals doch wieder regelmäßig untersuchen lassen, spätestens in einem Jahr, denn mit „so einer Sache“ soll man nicht spaßen, auch wenn es die harmloseste „Sorte“ ist.

Ich bin erleichtert.

Dankbar!