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Danke…. 28. Dezember, 2012

Posted by Rika in aktuell.
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DANKE!

Es war ein wunderschönes Christfest.

Die ganze Familie – Kinder, Schwiegertöchter, Enkel – wieder einmal unter einem Dach bei uns versammelt…

Weihnachtsbaum …
Christvesper …
die Weihnachtsgeschichte …
Weihnachtslieder …
Musik machen und hören …
traditionelles und feines Essen …
Spiele …
klönen ….
lachen …
Familientreffen mit der „Schwagerfamilie“ in G. – 26 Leute im Alter zwischen 75 Jahren und 6 Monaten …
nostalgische Rückschau …
reden … erzählen …
Pläne … Veränderungen … Wünsche … Hoffnungen … und auch Schmerz …

Weihnachtsbaum

Danke!

Ein reiches und volles Jahr liegt hinter uns!

Wir sind dankbar und voller Freude:

Hochzeit im Frühjahr – Th. und C. … so schön…

M., unser zweites Enkelkind im Juni geboren … neues, wunderbares Leben … glücklich die Eltern, R. und S. …

A. sehr erlebnisreiche 3-monatige Australienreise – und gut wieder hier gelandet…

T. lebt und arbeitet in der für ihn so typischen Weise …

Wir genießen das neue Häuschen am Meer in wechselnder Besetzung … Es gibt dort immer noch einiges zu tun, doch auch die Arbeiten bereiten mehr Lust als Frust…

Begegnungen und Gespräche mit Freunden haben uns bereichert…

Unser Alltag in stressfreier Ruhe tut uns gut…

Die Familie erfüllt uns immer noch und vor allem mit Freude …

Es geht uns gut!

So viele Gründe Gott zu danken!

Und so wollen wir auch das kommende Jahr dankbar und in froher Hoffnung und Gelassenheit aus Gottes Hand nehmen …

und wünschen uns und allen – den Freunden und der Familie – Gottes guten Segen für das Neue Jahr.

Sentimentales Wunschdenken… 22. Dezember, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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In meiner Kindheit lag zu Weihnachten immer Schnee!
Immer!
Jedenfalls sagt das meine verklärende Erinnerung. Vermutlich war es aber nicht immer so…. das Gehirn hat ja die vorzügliche Eigenschaft, unangenehme und unerwünschte Erinnerungen einfach auszublenden….!

Ich weiß aber noch genau, dass wir – die ganze Familie – an Heiligabend immer bei Dunkelheit und Schnee hinunter ins Tal zu den Großeltern wanderten. Dort war die gemeinsame Familienweihnachtsfeier und die Bescherung für uns Enkel. Die Geschwister meiner Mutter wohnten wie wir oben am Berg und so stapften wir meistens alle gemeinsam talwärts durch den Schnee. Die Straßen waren glatt, aber die Bürgersteige gut mit Asche bestreut. So machte man das damals nämlich; was vom Herdfeuer übrig blieb landete bei Schnee und Eis auf den Bürgersteigen. Das war vermutlich weder umweltfreundlich noch ökologisch sinnvoll, war aber in jedem Fall besser als die Schutzmaßnahmen, die heutzutage Städte und Gemeinden ihren Bürgern angedeihen lasse, schützen die doch in erster Linie die Umwelt und kümmern sich erst in zweiter Linie darum, die Bürger vor Hals- und Beinbruch zu bewahren.
Aber ich schweife ab.
Es geht ja hier um „Weiße Weihnacht“ und nicht um die Ökologie oder die Straßenräumung moderner Zeit!

Seit meinen Kindertagen wünsche ich mir „Weiße Weihnachten“, aber leider geht der Wunsch ja nur selten in Erfüllung.

Vor ein paar Tagen hatten wir schönen Schnee und ich freute mich sehr, dann taute die weiße Pracht und die Wiese im Gärtchen leuchtete wieder frühlingshaft grün. Schade!
Gestern begann es ganz, ganz zart zu schneien und das Gärtchen wurde puderweiß. Hoffnung auf weiße Weihnacht kam auf, obwohl der Wetterbericht sich noch sehr indifferent äußerte!
Heute kommt seit dem frühen Morgen feinster Spühregen vom Himmel und ich kann dabei zusehen, wie sich das wunderbare Schneeweiß in grauen Matsch verwandelt….
SO sieht es derzeit bei uns aus:

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Nun wünsche ich mir, dass die im Osten zugesagte starke sibirische Kälte bis Hannover reicht und wir nicht vom schmuddelwarmen Westen regiert werden – rein wettermäßig, natürlich! Dann nämlich bliebe mir wenigstens das bisschen Weiß erhalten ….

Wunschdenken, würde mein Mann jetzt sagen…. und vermutlich behält er damit Recht!

Amen… 19. Dezember, 2012

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft.
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Nach der Tragödie an der amerikanischen Grundschule in Newtown fehlen die Worte.
Die hat „Frau Ringel“ gefunden. Sie ist Pastorin und lebt und predigt in den USA.
Hier ihre Predigt ohne weiteren Kommentar:

What does one say on a day like this? What does one say after what happened at Sandy Hook Elementary School? I have to admit: I am not sure. Together with you I am speechless, shocked, saddened and confused.

I don’t know what to say but I have a pretty good idea what not to say:

“God had a reason for this to happen.” No. no, no! This had nothing to do with God. This is a product of our human brokenness. God did not make this happen. Who could trust a God who promises to love us and then does something like this? No, this was not God’s work but ours.
“God needed some more angels in heaven.” Again, no no no! God does not kill our loved ones because God wants to live with them closely someplace else. A real human being killed the victims and God mourns with us over our losses.
God mourns with the parents and siblings of the victims. God feels their pain and never, ever leaves them alone. God has not left us. God was with every child, every grown up, every victim of this tragedy. God was with all, even with the perpetrator. Because God promises to always be with all of us.

Last week we came together after our Christmas Dinner and we light candles as a reminder that God is the Light of the World and that no darkness can ever overcome it. And we saw the sanctuary getting lighter and lighter with each candle.

The prophet Isaiah promises: The people who sat in darkness have seen a great light, and for those who sat in the region and shadow of death light has dawned.

We are living in dark times right now and we yearn for God’s light to come and heal this world.
We heard the angel telling the shepherds of the birth of the Savior. A Savior who will not fight but will bring Peace. God’s Peace. More than ever, we need to hear this good news too.

We feel lost – but the angel promises: God is coming. God will lead you. God is with you.

We feel hurt, shocked, pained – but the angel promises: God is with you. God’s peace is all around you. God will heal all pains and wounds.

We feel sad, angry, insecure – but the angel promises: Unto you a Savior has been born. God comes into your life as a human being to live with you, walk with you and to support you.

Today we are the shepherds on the fields and we hear God’s promises. And even though on dark days like this it seems hard to trust and believe in those promises, they never stop to be real.

We can see God’s promises coming to live in all the people who helped, cried, and prayed over the last few days.
We can see God’s promises coming to live in a little boy who lead out his fellow students into safety.
We can see God’s promises coming to live here in our midst, this morning.
We can see God’s promises when we hear that our sins are forgiven.
We can feel God’s promises in the water of the font.
And we can taste and touch God’s promises in the bread and wine of the table. There we all come together to be healed, forgiven and be gifted with a new life.

In the coming days a lot of things will be said about what happened on Friday. Some good, some not so good.

But in all the noise listen to God’s promises:

“Do not be afraid; for see—I am bringing you good news of great joy for all the people:
to you is born this day in the city of David a Savior, who is the Messiah, the Lord.
This will be a sign for you: you will find a child wrapped in bands of cloth and lying in a manger.”

God is with us. With all of us. Saints, sinners, the healed and the ones still waiting for healing. God is with us all. Last Friday. Today. Tomorrow. Every day!
Amen. (mehr …)

Kleine Zwischenbemerkung…. 8. Dezember, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Rosa Wolken segeln sanft vorbei und Dämmerung legt sich über das Gärtchen und die ganze Welt da draußen…
Am Adventkranz brennt die erste Kerze…
es ist ganz still…
der Liebste liest…
mild leuchtet der Stern …
die Scheibe spiegelt den Raum …
vor dem Fenster streiten Amseln um Futter…

Das scheint in diesem Abenddämmern der einzige Streit der Welt…
wenn ich einfach aufhörte die Nachrichten zu verfolgen, könnte ich glauben, der Friedefürst sei schon angekommen…

Stille

Iwan, der schreckliche … 6. Dezember, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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…Hügel, der die Welt ins Chaos stürzen wird, wenn, ja wenn Israel tatsächlich seine furchtbare Drohung wahr machen sollte und ihn, den Hügel, bebauen wird.

Wie das Kaninchen auf die Schlange so starrt die Welt auf Israel. Werden sie bauen, diese … diese …. diese Juden? Und wenn, was dann? Müssen dann die armen, armen arabischen Bewohner der neuerdings „Palästina“ genannten Gebiete zu den Waffen greifen und diesen Frevel aus der Welt schaffen? Werden sie am Ende gar Frieden mit den Terrorbrüdern von der Hamas schließen und sich mit ihnen verbünden und dann Israel in die Zange nehmen? Sollte vielleicht sogar der Herr der iranischen Finsternis mit von der Partie sein? Und müssten dann alle, die immerzu beteuern, dass das Existenzrecht Israels unverhandelbar sei auch in die Schlacht ziehen. Und würden die Saudis dann den Ölhahn zudrehen und mit ihnen alle anderen Öllieferanten jenseits des Jordan???

Furchtbare Aussichten!!!

Wie wir ja seit Jahren von den um Frieden so sehr besorgten Arabern hören, gibt es fast nur einen Grund für die nach wie vor währende Verstimmung zwischen Israel und den arabischen Bewohnern des neuerdings „Palästina“ genannten Gebietes: Das ist die unentwegte Bauwut der Israelis in dem neuerdings „Palästina“ genannten Gebiet.

Wirklich!
Die verhindert den Frieden.

Denn die „Siedlungen“, wie die Wohngebiete von Zionisten (das ist der Ausdruck der Araber für Israelis) üblicherweise von den Arabern (und Herrn Trittin, Frau Roth, Herrn Westerwelle, Frau Merkel und anderen Geistesgrößen der deutschen Politik samt den ihnen untergeortneten Medien) genannt werden, also diese Wohngebiete verhindern den Frieden.

Es gibt nur diesen einen wirklich ernst zu nehmenden Grund:
Israel baut „Siedlungen“.

Mir tun die Leute leid, ich meine die Politiker, die solche Begründungen ins Feld führen und die Medienleute, die das einfach so nachplappern, ohne gründlich zu recherchieren. Die haben einfach keine Zeit, sich in die Materie einzulesen. Daran liegt es vermutlich!
Die Medienleute müssten ja eigentlich von Berufs wegen alle verfügbaren Informationen zur Beurteilung der Lage hinzuziehen und eigentlich könnte man das auch von den Politikern erwarten, aber die sind ja mit Euro-Rettung, Rentendiskussionen und ähnlichen Problemen so überfordert, dass sie gar nicht mehr dazu kommen sich mit Informationen zu befassen, die ihnen ein ganz anderes Bild als die „Siedlungen“ vermitteln würden.
Wenn sie Zeit hätten, könnten sie beispielsweise dieses „Friedenspapier“ lesen, die Charta der Hamas. Da würden sie erfahren, dass dem Frieden nicht nur die Siedlungen entgegenstehen, sondern alle Juden gleich mit, die in den Siedlungen, Städten, Kibbuzim, Dörfern und überhaupt in Israel leben. Die, so würden die Politiker beim Lesen der Charta erfahren, haben nämlich in dem schönen „Palästina“ (was nach Lesart der Hamas Israel einbezieht) nichts zu suchen und deshalb wird solange gekämpft, bis „Palästina“ judenrein ist. Das haben die Araber von Adolf Hitler übernommen, dem es fast gelungen wäre, Europa von den Juden zu reinigen, weswegen die Politiker heute ja auch immer anläßlich von Gedenktagen und vor Mahnmalen so bemerkenswerte Reden halten von „wehret den Anfängen“ und so und sich mächtig ins Zeug legen, gegen die Nazis – die alten wie die neuen – vorzugehen. Irgendwie haben sie leider immer noch nicht begriffen, dass die Araber genau die gleichen Ziele verfolgen wie die Nazis, egal ob alte oder neue. Übrigens gibt es auch unter Linken und Roten und Grünen etliche Leute, die in der Zielsetzung mit den Arabern kooperieren wollen, siehe Frau Roth, die so gerne mit der Hamas pragmatische Gespräche führen will oder Frau Nahles, die mit der Fatah eine strategische Partnerschaft eingehen möchte. Ja, sie schreiten Seit an Seit mit den Feinden Israels. Ob sie dabei auch die alten Lieder singen, weiß ich zwar nicht so genau, aber sie schwingen zumindest sehr ähnliche Reden….

Nun bin ich aber ganz vom Thema abgekommen. „Iwan“, der Hügel, der der Welt das Chaos beschert.
Von Ulrich Sahm habe ich diese hübsche Bezeichnung übernommen.
Damit ist das Gebiet zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim gemeint.
(Wenn es mir gelingt, werde ich eine Karte hierher kopieren, die das näher beschreibt.)
Israel hat gute Gründe für die Bebauung des Hügels, könnte damit doch eine Lücke geschlossen werden, die bisher im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung Ma’ale Adumim von Jerusalem abschneiden würde.
Die Araber aber reklamieren, dass damit ihr „Palästina“ in einen nördlichen und südlichen Teil zerrissen würde. Und natürlich beeilen sich die pragmatischen und strategischen Verbündeten von Hamas und Fatha in Deutschland diese Sicht der Dinge zu übernehmen und lautstark unters Volk zu bringen.

Ganz offensichtlich lesen unsere Politiker nicht nur keine Informationen, die ihrer Sicht der Dinge nicht entsprechen, sie haben auch keine Ahnung von der geografischen Lage des Gebietes über das sie schwadronieren, sonst würden sie doch die nörgelnden Araber darauf hinweisen, dass auch Israel in dieser mieslichen Situation ist, nahezu geteilt zu sein in ein nördliches und südliches Gebiet.

Demonstrare ad occuli:

Aber es ist natürlich zu viel verlangt, sich diese Fakten zu Gemüte zu führen. Lieber tradiert man die alten Vorurteile im neuen Gewand, als da u.a. heißen: Israel gefährdet den Weltfrieden…. Dass nun auch noch Frau Merkel in diesen Chor einstimmt, irritiert und frustriert mich gleichermaßen, hatte ich doch bisher den Eindruck, dass sie nicht nur Lippenbekenntnisse in Bezug auf Israel abliefert.
Aber nun hat ihre Rede von der Staaträson ein ganz anderes Geschmäckle bekommen. Zwar hat sie die schon von ihren Vorgängern gepflegte Beteuerung übernommen, dass das Existenzrecht des Staates Israel „Staatsräson“ jeder Bundesregierung sei, aber überzeugend klingt das nicht (mehr), und schon gar nicht klingt es so, als sei es auch ihre persönliche Überzeugung.

Nun komme ich aber endgültig zu „Iwan“ und verweise auf den informativen Artikel, den Ulrich Sahm dazu geschrieben hat.
Hier: Ivan im Auge des Sturm

Liebe Frau Bundeskanzlerin Merkel! 3. Dezember, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, terrorismus.
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Liebe Frau Merkel,

In den Zeitungen muss ich heute zu meiner großen Betrübnis lesen, dass Sie ganz schön sauer sind auf Israel und den Herrn Netanjahu. Weil, so werden Sie zitiert, weil er einfach nicht aufhören will mit dem „Siedlungsbau“, obwohl Sie ihm doch so eindringlich wie liebevoll ans Herz gelegt haben, das Bauen nun endlich mal zu lassen.

Liebe Frau Merkel, als meine Kinder noch klein waren habe ich mich auch immer sehr geärgert, wenn sie meinen liebevollen Ermahnungen nicht gefolgt sind. Ich kann Sie daher im Prinzip verstehen. Es muss einen schon sehr bekümmern, wenn die guten Ratschläge, die man erteilt, einfach nicht gehört und schon gar nicht befolgt werden.

Aber wissen Sie, liebe Frau Merkel, was ich gar nicht verstehe ist, dass Sie die anderen beiden Streithähne nicht auch ermahnt haben. Wenn ich früher mit meinen Kindern geredet habe um einen Streit zu schlichten, habe ich mir immer beide (bei vier Kindern waren es manchmal sogar vier) Seiten angehört und dann habe ich auch alle Seiten aufgefordert, die Streiterei zu lassen.

Und, sehen Sie, Frau Merkel, das habe ich bei Ihnen ganz doll vermisst. Als nämlich die Hamas von Tag zu Tag mehr Raketen auf Israel geschossen hat, da haben Sie nur sehr allgemein von Spiralen gesprochen, die sich nicht weiter drehen sollen. Das hat mich etwas gewundert, weil ja nur die Hamas mit den Raketen rumgeschossen hat. Erst als sich Israel gewehrt hat, haben Sie gesagt, dass die endlich mit dem Unfug aufhören sollen und waren ganz böse über die Zerstörungen in Gaza, aber die traumatisierten Kinder in Beer Sheva, Sderot und anderswo in Israel, die haben sie gar nicht erwähnt.

Und, Frau Merkel, das muss ich nun auch noch sagen: Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass einer irgendwie gearteten Staatgründung eines arabischen Staates zwischen dem arabischen Jordanien und dem Staat Israel Verhandlungen vorausgehen müssten und die „Anerkennung des Existenzrechts Israels“, wie Sie es ja auch bei Ihrem Besuch in Israel gesagt haben. Nun hat aber der Herr Abbas mit einem geschickten – ich würde ja sagen – fiesen Schachzug diesen schönen Plan ausgehebelt. Er muss sich nun gar nicht mehr mit Israel an den Tisch setzen, denn de facto hat die UN ja dieses von Abbas als „palästinensisches Land“ bezeichnete Gebiet als Staat anerkannt. Nun muss Abbas im Gegenzug gar nicht  mehr den jüdischen Staat Israel anerkennen. Das ist doch sehr praktisch für die Fatah, aber auch für die Hamas und alle anderen arabischen Staaten.

Aber leider stimmt das ja gar nicht mehr mit Ihrer Staatsräson überein, nicht wahr?

Warum haben Sie aber dann nicht gegen die Umwandlung des Status gestimmt, bzw. den deutschen Vertreter stimmen lassen?  Meine Zeitung schreibt, weil Sie eben sauer auf Herrn Netanjahu sind. Er soll Sie irgendwie als „sichere Bank“ bei der Abstimmung gesehen haben, aber das soll Ihnen nicht gefallen haben, weil er Ihnen keine Zusage für einen Baustopp gemacht hat.

Sehen Sie, Frau Merkel, und da hätte ich das mit meinen Kindern ganz anders geregelt:

Keine Anerkennung Israels = Ablehnung der UN-Umwidmung. Ohne wenn und aber!

Was nun die Baumassnahmen angeht muss ich Sie doch noch fragen, ob Sie  überhaupt jemals die Pläne des Herrn Abbas angesehen haben. Neulich habe ich nämlich ein Bild gesehen, darauf war der Herr Abbas vor einer Landkarte „seines Landes“ zu sehen und wissen Sie, was auf der Landkarte stand? Nein? Das kann ich Ihnen sagen: Palästina!

Aber, werden Sie sagen, das ist doch auch in Ordnung. Nein, das ist es eben nicht! Weil nämlich die Karte „Palästina“ vom Mittelmeer bis an die syrisch-jordanische Grenze zeigt – ohne irgendein ISRAEL dazwischen.

Das, Frau Merkel, sind nämlich die Pläne von Herrn Abbas und seinen Feindfreunden bei der Hamas. Das können Sie auch in der Charta der Hamas nachlesen. Alle Muslime, so heißt es da, haben die Pflicht solange zu kämpfen, bis das ganze Land „vom Meer bis zum Fluss“ ein Staat „Palästina“ ist. Und das haben sie ja auch getan, die Muslime, bzw. die muslimisch regierten Staaten, die haben in der UN alle für Herrn Abbas gestimmt (und vielleicht haben sie auch mit diplomatischen Mitteln die nicht-muslimischen Staaten so ein ganz bisschen beeinflusst mit dem Hinweis auf Öl …könnte ich mir jedenfalls denken, aber die Diplomaten denken ja vermutlich ganz viel Wichtigeres als ich!)

Ach, entschuldigen Sie bitte, das ich etwas abgewichen bin…. ich wollte ja was zu den Baumassnahmen fragen. Nämlich dies:  Wenn ca. 20% der Bevölkerung des Staates Israel Araber in arabischen Siedlungen sind (unter Siedlungen versteht man ja auch Städte und Dörfer), warum dürfen dann keine jüdischen Siedlungen in einem arabischen Bereich existieren, bzw. dürfen bereits vorhandene Wohngebiete nicht weiter ausgebaut werden?

Sie sagen jetzt vermutlich, weil Netanjahu ein Zeichen setzen soll, dass er mit den Arabern in Frieden leben will.  Und, sehen Sie, da hakt es doch gewaltig. Warum verlangen Sie kein Zeichen von den Arabern, dass sie mit den Juden in Frieden leben wollen, sagen wir mal, das Zeichen der grundsätzlichen Anerkennung des jüdischen Staates Israel!?

Sehen Sie, Frau Merkel, da stimmt etwas nicht. Das haben Sie vielleicht übersehen.

Deshalb weise ich Sie auch ganz freundlich darauf hin, von Frau zu Frau – und, wenn Sie erlauben – von Mutter zu Mutter! Das sind Sie doch, die Mutter der Nation!

Mit freundlichen Grüßen

Rika

Advent – trotz alledem…. 1. Dezember, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, meditatives.
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Trotz alledem….

Ich habe nicht geschrieben über die Abstimmung der UN zum neuen Status der Araber in Samaria und Judäa…  nicht über die schmachvolle Enthaltung der Bundesrepublik, nicht über die Freudengesänge und auch nicht über die wenig hoffnungsvollen Aussichten…

Ich habe nicht geschrieben über Ägypten und die so ungleichen Hoffnungen der Revolutionäre – die einen wollen einen Gottesstaat nach Sharia-Recht errichten, die anderen träumen von Menschenrechten und Demokratie.

Ich habe nicht geschrieben über Syrien, den Irak, Afghanistan.

Ich habe nicht geschrieben über die Kämpfe in Afrika, nicht über den Kongo und nicht über Mali.

Ich habe nicht geschrieben über Erdogans Pläne zu einem großtürkischen Reich, nicht über verfolgte Christen und nicht über hungernde Menschen, nicht über den Brand in einer Textilfabrik und nicht über den Mord an einer mexikanischen Hoffnungsträgerin.

Ich habe über das Elend der Armen nicht geschrieben und nicht über die Verelendung der Reichen.

 

Morgen ist der 1. Advent.

Ich werde – ganz traditionell – die erste Kerze am Adventkranz anzünden… schon am Morgen.

Und werde trotz alledem oder gerade wegen alledem darauf warten und hoffen, dass ER kommt, „dass der König der Ehren einziehe“!

Hier….

bei mir…

der Friedefürst…

„Machet die Tore hoch und die Türen in der Welt weit, dass der König der Ehre einziehe…“  (aus Psalm 24)

Trotzdem, zum Trost und weil es so gut ist, noch einmal:

Allen Leserinnen und Lesern, die den Advent leben und feiern wünsche ich eine gesegnete Adventszeit …

und ALLEN gemeinsam eine gute und stressfreie Zeit!