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Iwan, der schreckliche … 6. Dezember, 2012

Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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…Hügel, der die Welt ins Chaos stürzen wird, wenn, ja wenn Israel tatsächlich seine furchtbare Drohung wahr machen sollte und ihn, den Hügel, bebauen wird.

Wie das Kaninchen auf die Schlange so starrt die Welt auf Israel. Werden sie bauen, diese … diese …. diese Juden? Und wenn, was dann? Müssen dann die armen, armen arabischen Bewohner der neuerdings „Palästina“ genannten Gebiete zu den Waffen greifen und diesen Frevel aus der Welt schaffen? Werden sie am Ende gar Frieden mit den Terrorbrüdern von der Hamas schließen und sich mit ihnen verbünden und dann Israel in die Zange nehmen? Sollte vielleicht sogar der Herr der iranischen Finsternis mit von der Partie sein? Und müssten dann alle, die immerzu beteuern, dass das Existenzrecht Israels unverhandelbar sei auch in die Schlacht ziehen. Und würden die Saudis dann den Ölhahn zudrehen und mit ihnen alle anderen Öllieferanten jenseits des Jordan???

Furchtbare Aussichten!!!

Wie wir ja seit Jahren von den um Frieden so sehr besorgten Arabern hören, gibt es fast nur einen Grund für die nach wie vor währende Verstimmung zwischen Israel und den arabischen Bewohnern des neuerdings „Palästina“ genannten Gebietes: Das ist die unentwegte Bauwut der Israelis in dem neuerdings „Palästina“ genannten Gebiet.

Wirklich!
Die verhindert den Frieden.

Denn die „Siedlungen“, wie die Wohngebiete von Zionisten (das ist der Ausdruck der Araber für Israelis) üblicherweise von den Arabern (und Herrn Trittin, Frau Roth, Herrn Westerwelle, Frau Merkel und anderen Geistesgrößen der deutschen Politik samt den ihnen untergeortneten Medien) genannt werden, also diese Wohngebiete verhindern den Frieden.

Es gibt nur diesen einen wirklich ernst zu nehmenden Grund:
Israel baut „Siedlungen“.

Mir tun die Leute leid, ich meine die Politiker, die solche Begründungen ins Feld führen und die Medienleute, die das einfach so nachplappern, ohne gründlich zu recherchieren. Die haben einfach keine Zeit, sich in die Materie einzulesen. Daran liegt es vermutlich!
Die Medienleute müssten ja eigentlich von Berufs wegen alle verfügbaren Informationen zur Beurteilung der Lage hinzuziehen und eigentlich könnte man das auch von den Politikern erwarten, aber die sind ja mit Euro-Rettung, Rentendiskussionen und ähnlichen Problemen so überfordert, dass sie gar nicht mehr dazu kommen sich mit Informationen zu befassen, die ihnen ein ganz anderes Bild als die „Siedlungen“ vermitteln würden.
Wenn sie Zeit hätten, könnten sie beispielsweise dieses „Friedenspapier“ lesen, die Charta der Hamas. Da würden sie erfahren, dass dem Frieden nicht nur die Siedlungen entgegenstehen, sondern alle Juden gleich mit, die in den Siedlungen, Städten, Kibbuzim, Dörfern und überhaupt in Israel leben. Die, so würden die Politiker beim Lesen der Charta erfahren, haben nämlich in dem schönen „Palästina“ (was nach Lesart der Hamas Israel einbezieht) nichts zu suchen und deshalb wird solange gekämpft, bis „Palästina“ judenrein ist. Das haben die Araber von Adolf Hitler übernommen, dem es fast gelungen wäre, Europa von den Juden zu reinigen, weswegen die Politiker heute ja auch immer anläßlich von Gedenktagen und vor Mahnmalen so bemerkenswerte Reden halten von „wehret den Anfängen“ und so und sich mächtig ins Zeug legen, gegen die Nazis – die alten wie die neuen – vorzugehen. Irgendwie haben sie leider immer noch nicht begriffen, dass die Araber genau die gleichen Ziele verfolgen wie die Nazis, egal ob alte oder neue. Übrigens gibt es auch unter Linken und Roten und Grünen etliche Leute, die in der Zielsetzung mit den Arabern kooperieren wollen, siehe Frau Roth, die so gerne mit der Hamas pragmatische Gespräche führen will oder Frau Nahles, die mit der Fatah eine strategische Partnerschaft eingehen möchte. Ja, sie schreiten Seit an Seit mit den Feinden Israels. Ob sie dabei auch die alten Lieder singen, weiß ich zwar nicht so genau, aber sie schwingen zumindest sehr ähnliche Reden….

Nun bin ich aber ganz vom Thema abgekommen. „Iwan“, der Hügel, der der Welt das Chaos beschert.
Von Ulrich Sahm habe ich diese hübsche Bezeichnung übernommen.
Damit ist das Gebiet zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim gemeint.
(Wenn es mir gelingt, werde ich eine Karte hierher kopieren, die das näher beschreibt.)
Israel hat gute Gründe für die Bebauung des Hügels, könnte damit doch eine Lücke geschlossen werden, die bisher im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung Ma’ale Adumim von Jerusalem abschneiden würde.
Die Araber aber reklamieren, dass damit ihr „Palästina“ in einen nördlichen und südlichen Teil zerrissen würde. Und natürlich beeilen sich die pragmatischen und strategischen Verbündeten von Hamas und Fatha in Deutschland diese Sicht der Dinge zu übernehmen und lautstark unters Volk zu bringen.

Ganz offensichtlich lesen unsere Politiker nicht nur keine Informationen, die ihrer Sicht der Dinge nicht entsprechen, sie haben auch keine Ahnung von der geografischen Lage des Gebietes über das sie schwadronieren, sonst würden sie doch die nörgelnden Araber darauf hinweisen, dass auch Israel in dieser mieslichen Situation ist, nahezu geteilt zu sein in ein nördliches und südliches Gebiet.

Demonstrare ad occuli:

Aber es ist natürlich zu viel verlangt, sich diese Fakten zu Gemüte zu führen. Lieber tradiert man die alten Vorurteile im neuen Gewand, als da u.a. heißen: Israel gefährdet den Weltfrieden…. Dass nun auch noch Frau Merkel in diesen Chor einstimmt, irritiert und frustriert mich gleichermaßen, hatte ich doch bisher den Eindruck, dass sie nicht nur Lippenbekenntnisse in Bezug auf Israel abliefert.
Aber nun hat ihre Rede von der Staaträson ein ganz anderes Geschmäckle bekommen. Zwar hat sie die schon von ihren Vorgängern gepflegte Beteuerung übernommen, dass das Existenzrecht des Staates Israel „Staatsräson“ jeder Bundesregierung sei, aber überzeugend klingt das nicht (mehr), und schon gar nicht klingt es so, als sei es auch ihre persönliche Überzeugung.

Nun komme ich aber endgültig zu „Iwan“ und verweise auf den informativen Artikel, den Ulrich Sahm dazu geschrieben hat.
Hier: Ivan im Auge des Sturm

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Kommentare»

1. Yael - 7. Dezember, 2012

Ich erinnere auch daran, dass die Genfer Friedensinitiative, von der die Israel“kritiker“ immer so begeistert waren, vorgeschlagen hat, das Gebiet Maaleh Adumim Israel zu geben. Auch Palästinenser, unter anderem, Jassir Abed Rabbo, haben diesem Vorschlag zugestimmt.
Und nun ist die Welt empört, was damals begeistert begrüßt wurde.
Besser als die westliche Doppelmoral kann man so nicht bezeugen.

2. just wondering - 7. Dezember, 2012

Naja, ohne Angie per se zu verteidigen, muss man um der Wahrheit willen sagen, dass sie sich schon in der Tat schon weit aus dem Fenster gehängt hat. Gerade was die Waffenlieferungen und die Rüstungskooperation mit Israel anbelangt – die IDF Marine hat wesentlich moderneres Gerät geliefert bekommen als es die Bundesmarine besitzt. Und mit den Abschussvorrichtungen für Marschflugkörper (die nuklear bestückt werden können) verraten wir einige der Werte, auf denen unser Land aufgebaut ist. Gerade eben erst wurde die Lieferung der deutschen “Panzerfaust 3″ an Israel genehmigt; Israel wollte die unbedingt haben, weil sie komplett rückstoßfrei ist und sich sehr gut für den Häuserkampf eignet. Die Genehmigung des Bundessicherheitsrates wurde auf Druck “von ganz oben” erteilt. Ich glaube nicht, dass sie das nur aus schlechtem Gewissen heraus macht …

3. Rika - 7. Dezember, 2012

Rolf,
sicher liefert die Bundesrepublik AUCH Waffen an Israel, moderne und den israelischen „Bedürfnissen“, sprich Notwendigkeiten angepasst. Sie werden allerdings nicht verschenkt, und so macht die BRD doch in erster Linie ein gutes Geschäft.
Das mit den Pnazerfäusten fand ich schn wieder sehr parodistisch, liefert Deutschland doch Panzer an Saudi-Arabien. Man könnte fast von einem Gleichgewicht des Schrecken reden (Parodie), die einen kriegen die Panzer und die anderen die Panzerknackerfäuste!
Du glaubst doch nicht wirklich, dass die Waffen, die nach SA (wie schön das im Zusammenhang mit Juden und Israel passt, gell) gehen, nicht im Zweifelsfall GEGEN Israel zur Anwendung kommen würden???

* Häuserkampf, ja, der wird den Israelis dort aufgenötigt, wo sich die wackeren Kämpfer der Hamas in den zivilen Behausungen ihrer Mitbewohner verkriechen…. Das war ja die Sorge beim letzten Gaza-Manöver, dass nämlich Bodentruuppen eingesetzt werden müssten, um die Hamas-Stellungen zu zerstören. DAS ist Häuserkampf!

4. Just wondering - 8. Dezember, 2012

Sie werden nicht verschenkt? Von den 6 bisher an Israel gelieferten U-Booten wurden 2 voll von Deutschland bezahlt, bei den anderen bezahlten die Deutschen je ein Drittel des Kaufpreises. Auch der tolle neue Merkava-Panzer besteht zu mindestens einem Fünftel aus Teilen aus Deutschland. Wenn es rein ums Geschäft ginge, wäre es dämlich, Israel Waffen zu liefern, weil man sich damit viel zahlungskräftigere Kunden verprellen würde. Und, davon abgesehen: gegen die Saudi-Panzer hat Israel wesentlich wirkungsvollere Möglichkeiten. Ich glauben nicht, dass einer von denen wirklich mal in Reichweite einer israelischen Panzerfaust kommt. Was für die Israelis wichtig war, war die Fähigkeit der Waffe, auch dicke Betonwände zu durchschlagen.

Ich stimme diesen Waffenlieferungen an Israel ja auch zu und finde sie nicht verkehrt. Aber sich immer wieder das Mantra: „Deutschland macht zu wenig / gar nichts / das falsche anzuhören, das finde ich auf die Dauer etwas ermüdend.

5. Rika - 9. Dezember, 2012

Deutschland macht und tut!
Und es ist in der Tat sehr ermüdend, immer wieder darauf hinzuweisen, dass dabei doch bitte ALLE Fakten berücksichtigt werden sollten. Zu diesen Fakten gehört es, dass Herr Abbas sehr einseitig das Oslo-Abkommen aufgekündigt hat und eine „Abkürzung“ zu einem Staat „Palästina“ gewählt hat (mit Hilfe der europäischen Staaten), die es ihm ermöglicht, jegliche Gespräche mit Israel um Sicherheit, Grenzen, Frieden, Anerkennung zu umgehen.
Zu den Fakten gehört es, dass die Hamas gerade wie im Rausch ihr 25 jähriges Bestehen feiert und dabei laut und dezidiert betont, mit ihr sei ein Friede mit dem zionistischen Feind nicht zu machen, im Gegenteil, sie, die Hamas und ihre Sympathisanten befeuern sich in ihren Bemühungen, Israel als jüdischem Staat den Garaus zu machen. Diese Beteuerungen hat sogar die ARD berichtet, aber gleichzeitig wieder von den „Siedlungen als Friedenshindernis“ geredet.
Das ist wirklich ermüdend! Windmühlenflügel sind harmlos gegen diese Propagandamaschine, die bestens von den Arabern zum Einsatz gebracht wird!
Zu den Fakten gehört ja leider auch, dass Israel zunehmend isoliert da steht, nicht zuletzt in Deutschland. Lies einfach mal die online-Magazine zum Thema Israel und dort die Kommentare. Da vergeht einem Hören und Sehen.
Und deshalb werde ich, auch wenn es mühsam ist, eben nicht müde, den Finger auf genau diese Punkte zu legen.

Die Saudis gehören ja nun wirklich nicht zu den Friedensengeln und ich habe genug Phantasie mir vorzustellen, zu was sie fähig sind….in
Inwieweit Panzerfäuste meterdicke Betonwände durchschlagen können, entzieht sich meiner vollkommen unmilitärischen Kenntnis. Aber vielleicht spielst du damit ja auf den Iran an.
Das ist allerldings ein Fass, das ich in diesem Thread nicht auch noch öffnen will, zumal die Gemengelage an der Grenze der Türkei ja auch nicht koscher ist… Wozu benötigt die Türkei Patriots, wenn es doch „nur“ um Syrien geht…. ???

6. Verräterische Sprache… | himmel und erde - 17. November, 2014

[…] Propaganda dienen, wobei der Vergleich eine sehr, sehr große Schieflage hat, über die ich an anderer Stelle bereits geschrieben […]


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