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Aufgelesen…. 10. Februar, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Um Bio- Lebensmittel geht es in dem Artikel der HAZ  und darum, dass die (heimischen) Bio-Bauern die Nachfrage kaum noch decken können.

Auf die bioideologische Basis will ich hier nicht eingehen, ich gehöre nicht zu den absolut überzeugten Biogemüseessern, eher halte ich es mit der alten Weisheit, von jedem (Angebot der Grundnahrungsmittel ) etwas und in Maßen; da kann Bio dabei sein, muss aber nicht.

Natürlich habe ich mich schon immer gefragt, wie es überhaupt möglich wäre, die Bevölkerung mit den gesunden Erzeugnissen der Land-, Fleisch- und Fischwirtschaft zu versorgen…. Ich halte die ausschließliche Versorgung mit Bioprodukten schlicht für unmöglich.

Aber Not macht bekanntlich erfinderisch und so berichtet dann die HAZ auch ganz stolz:

 Auf der vergangenen „Biofach“ wählten die aus aller Welt kommenden Fachbesucher ein „Zweinutzenhuhn“ zur besten Neuheit. Diese Züchtung eignet sich sowohl als Legehuhn als auch zur Mast, liefert also Eier und Fleisch.

Das war in früheren Jahren auch so, erst wurden die Eier der Legehennen verspeist und irgendwann landeten die Hühner dann im Kochtopf – als Suppenhuhn zumeist, aber auch zu leckerem Frikassee taugten die Hennen noch.  Das Zweinutzenhuhn ist aber vermutlich nicht identisch mit der Eierlieferantin früherer Zeiten, es scheint doch eher um grossstalltaugliche Hühner zu gehen. Wie auch immer, ich kann dem sogar zustimmen, nachdenklich macht mich aber die Schlussfolgerung des  Autors:

Das bedeutet, dass die männlichen Brüder der Legehennen nicht mehr – wie bislang millionenfach üblich – getötet werden, weil es für sie keine Verwendung gibt.

 

Soll das heißen, dass die Zweinutzenhühner zu biologisch-dynamischen Zwittern mutiert wurden, also nun auch Hahn und Henne in einem sind?

Was passiert mit den männlichen Küken, die es ja immer noch gibt, wenn man nicht von Zwitterhühnhähnen ausgeht.

Oder werden die kleinen Hähne doch so gepäppelt, dass sie respektable Brathähnchen werden?

Wenn doch nicht, dann landen sie vermutlich  millionenfach gleich bei den Zoos und Tierhandlungen als biodnamisches Futter für Eulen und sonstiges Getier…. oder in den Futtermittelherstellungsbetrieben….  streng biologisch, natürlich!  

 

Darüber denke ich nun nicht mehr so genau nach.

 

 

 

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