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Titelt es riesengroß…. 16. Februar, 2013

Posted by Rika in araber, israel.
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Bei Kämpfen zwischen Rebellen und der syrischen Armee auf dem Golan unweit der Grenze zu Israel wurden Kämpfer verletzt.

Israelische Soldaten leisten Syrern erste Hilfe und bringen die Verletzten in ein Krankenhaus in Safed – ISRAEL .

Ob es sich um Zivilisten, Rebellen oder regimetreue Soldaten handelte und wie ihr Zustand war, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen.

heißt es in dem Bericht bei   spon.

Ist das zu fassen, Soldaten des Apartheidstaates – wie die Kritik freudigen Freunde Israels und der durch Deutschland tourende Autor des „Schambuches“,  Herr Braverman,  Israel zu nennen belieben – helfen vollkommen uneigennützig  „nicht-israelischen“ Menschen, die in Not sind…. Ironie und Zynismus aus!

Ich denke an die Briefschreiberin von Rungholt – in einem ihrer letzten „letters“ schrieb sie, dass eines ihrer Kinder genau dort stationiert ist und es würde mich nicht wundern, wenn ihr Sohn einer derjenigen gewesen wäre, die die Hilfe leisteten – unabhängig von Person, Geschlecht,  Uniform, Staatsbürgerschaft oder Religionszugehörigkeit!

Leider werden das die ARD- und ZDF-Nachrichtenexperten vermutlich nicht in der tagesschau heute berichten… Israelis in Gestalt hilfreicher barmherziger Samariter passen einfach nicht in ihr „Feindbild“…. da gehört das „Siegerfoto“  des Foto-Award schon eher ins Schema, nicht wahr?!

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Kommentare»

1. Lila - 16. Februar, 2013

Mein Secundus ist tatsächlich genau da stationiert, wo das passiert ist – aber er war auf Heimaturlaub. Sonst wäre er vermutlich einer der Sanitäter gewesen, die zu Hilfe gerufen wurden.

Israelische Sanitäter sind verpflichtet, JEDEM zu helfen. Ihr Gelöbnis hebt diese Verpflichtung hervor. Jeden Tag gefährden sich IDF-Sanitäter, wenn sie palästinensischen Unfallopfern helfen, während aus dem nächstgelegenen Dorf die Steinewerfer schon gelaufen kommen. Es sind dabei schon Sanis verletzt worden.

Meine Söhne sind beide Sanitäter und sagen übereinstimmend, daß etwa 50% der von ihnen Behandelten Palästinenser sind.

Apartheid eben.

2. Rika - 17. Februar, 2013

Wir können doch nur hoffen und beten, dass das Schlachten in Syrien endlich ein Ende nimmt…. wobei es aber Beklemmungen auslöst sich vorzustellen, dass dann ähnliche Machtverhältnisse wie in Ägypten entstehen und Israels Lage dadurch noch bedrohlicher wird als sie ohnehin schon ist.
Und natürlich hoffe ich, dass der Syrienkrieg nicht über die Grenze schwappt und Israel mit in den Strudel der Gewalt zieht!

Lila, ich möchte nicht in Deiner Haut stecken in dieser Zeit und ich wünsche Euch sehr – und Sekundus besonders – dass ihr bewahrt bleibt!

3. AMC - 17. Februar, 2013

Rika, Du schreibst es! Und man kann es nicht groß genug schreiben und nicht oft genug schreiben!Die „Ungläubigen“ werden es weiterhin nicht glauben, und je überzeugender Du argumentierst, desto mehr werden die „Ungläubigen“ von ihrer Meinung überzeugt sein. Trotzdem muss man weiter schreiben, denn man kann es nicht zulassen, dass Israel zum „Paria“ gemacht wird.


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