jump to navigation

Herr Mazyeck sorgt für Ordnung… 28. März, 2013

Posted by Rika in gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.
Tags: , , , , , , , ,
trackback

Ganz im Sinne der OIC , Islamophobie weltweit zu  ahnden und jedwede kritische Äußerung zum Islam als islamophobe Straftat zu brandmarken, hat nun auch Herr Mazyeck laut darüber nachgedacht, Islamfeindlichkeit zur Straftat zu erklären, zur Begründung heißt es im „Tagesspiegel“:

Der Zentralrat der Muslime (ZMD) sieht in der Größe des NSU-Umfelds einen Beleg für die Verankerung der Terroristen in der Gesellschaft.

Geht’s noch ein bisschen größer?

Unverschämter hat noch kein anderer die bundesrepublikanische Gesellschaft beleidigend unter  Generalverdacht gestellt!

Deutschland müsse daraus jetzt „anders als nach Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen oder auch nach dem Mord an Marwa el-Sherbini, Konsequenzen ziehen und sehr offen über strukturellen Rassismus sprechen“. Nur dann könne man ihn auch bekämpfen. Mazyek forderte als eine Maßnahme, Islamfeindlichkeit zum Straftatbestand zu machen.

Über  Rassismus sollte man in der Tat sprechen, da stimme ich Herrn Mazyeck sogar zu, aber es wird ihn sicher nicht freuen, wenn darunter auch der  Rassismus der Muslime verstanden und näher in Augenschein genommen werden MUSS ! Denn das auch Muslime durchaus mit rassistischen Mustern öffentlich auftreten, kann doch nicht von der Hand gewiesen werden, ich erinnere nur an die Steinewerfer von Hannover. Es waren junge Muslime, die eine jüdische Tanzgruppe bei einem Stadtteilfest mit Steinen attackierten….

„Islamfeindlichkeit“ aber zum Straftatbestand zu erheben, ist dann doch eine Forderung, die mit der Wirklichkeit in unserer Gesellschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. In unserem Staat besteht Religionsfreiheit als einklagbares Recht. Kritik an Religion und religiösen Strukturen muss für alle Religionsgemeinschaften erlaubt sein, so unangenehm  das für die jeweils Betroffenen auch sein mag, man denke nur an die immer wieder aufkommende Kritik an christlichen Fundamentalisten oder an Evangelikalen….!  Im Falle der Muslime und des Islam aber Sonderrechte einzufordern, entspricht in keinster Weise unserem rechtlichen Umgang mit Meinungs- und Religionsfreiheit oder mit Religionsgemeinschaften und deren Anhängern und ist daher zurückzuweisen.

Herr Mazyeck ist ein geschickter und gewiefter Taktierer, der es versteht, unterschwellig die Kritik am Islam hier (unausgesprochen)  mit Antisemitismus auf eine Stufe zu stellen, was absolut unzulässig ist, sowohl was die historischen Tatsachen angeht, wie erst recht in Anbetracht der Ungeheuerlichkeit der Verbrechen der Judenvernichtung durch die deutsche Politik und ihrer vielen Helfershelfer in Volk und Gesellschaft während der Zeit des Nationalsozialismus.

Ich verkneife es mir, hier detaillierter auf die Situation der Christen in islamischen Ländern einzugehen und daraus die Forderung abzuleiten, weltweit die Verunglimpfung der Christen oder  des Christentums als „Straftatbestand“  einzufordern…

Advertisements

Kommentare»

1. Rika - 9. April, 2013

Hier stand ein Kommentar während des Tages, den ich jetzt erst mal in den Spam-Filter verbannt habe, weil er mir ziemlich kryptisch daher kam und ich ihn nicht unkommentiert stehen lassen wollte…. 😉

2. PEGIDA macht’s nötig… | himmel und erde - 29. Dezember, 2014

[…] Forderungen mehr – damit könnte ich mich ja noch arrangieren, wenn es denn dabei bliebe. Aber mir fällt an dieser Stelle das bekannte Sprichwort vom kleinen Finger ein, den man dem Teufel […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: