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Neue Lügengeschichte der UNWRA … 15. Mai, 2013

Posted by Rika in araber, gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau.
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Dass es immer wieder zu „bedauerlichen Einzelfällen“  im Umgang mit der Legitimation Israels durch die freundlichen Mitarbeiter internationaler oder kirchlicher Organisationen  kommt, ist ja inzwischen hinreichend bekannt.

Ich gebe ja zu, das Land ist klein, geradezu winzig und auf einem nur DIN A 6 oder 7  großem Blatt, das ganz Europa, das Mittelmeer, halb Afrika und halb Asien zeigt, kann es schon mal vorkommen, dass Israel zu einem einzigen dicken Strich geschrumpft werden und der Name im Meer schwimmen muss, allein des Platzes auf dem Papier wegen. Da will ich ja gar nicht kleinlich sein.

Wenn aber einer Mitarbeiterin des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen anlässlich einer Feierlichkeit eine Karte überreicht wird, auf der ISRAEL nicht mal als dicker Strich vorkommt – und das nicht etwa, weil die Karte die Ausmaße einer Visitenkarte hätte -, man zudem weiß, dass das besagte Flüchtlingshilfswerk sich ausschließlich um die Belange der sogenannten Palästinenser kümmert, dann ist das nicht als Versehen oder bedauerlicher Einzelfall zu betrachten, sondern als gezielte   Provokation  Aktion! So hat es wohl auch Ron Prosor, der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen empfunden und „Beschwerde eingelegt“, wie es in dem    Bericht bei Israelnetz heißt.

Dismorr, die die UNRWA im Libanon leitet, eröffnete am 2. Mai in dem arabischen Land Hilfsprojekte. Nach Angaben der Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) nahm sie eine Landkarte der östlichen Mittelmeergegend entgegen. Auf dieser sind Länder wie Ägypten und Jordanien eingetragen, nicht aber Israel. Anstatt dessen heißt das ganze Gebiet, in dem Israel und das Westjordanland liegen, „Arabisches Palästina“. Die Karte zeigt auch eine palästinensische Fahne.

„Man braucht keinen Doktor in Geographie zu haben, um zu verstehen, dass eine Karte des Nahen Ostens ohne Israel zutiefst mit Vorurteilen beladen ist“, schrieb Prosor am 14. Mai in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Israel unterstütze die Arbeit der UNRWA, betont Ron Prosor, vertritt aber die  Ansicht:

Eine Karte entgegenzunehmen, die das Existenzrecht Israels leugne, sei „ungeheuerlich und steht der Integrität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Flüchtlingsorganisation entgegen“.

und verlangt Aufklärung des Vorgangs.

Die UNWRA  machte in ihrer Erwiderung deutlich, dass es sich keinesfalls um eine gezielte Auslöschung Israels von einer Landkarte handelt (da fühlt man sich an den Radiergummi schwingenden Präsidenten des Iran erinnert….), vielmehr handele es sich bei dem Geschenk um eine „Stickarbeit“, die „die Gegend“ vor der Zeit der Gründung des Staates Israel zeige und man möge in Zukunft sich doch genauer informieren, bevor man mit unhaltbaren Vorwürfen an die Öffentlichkeit gehe…..

Ach so, die Stickarbeit ist somit ein Kunstobjekt, das keinerlei Ansprüche auf Genauigkeit oder politische Gegebenheiten erhebt.

Dann bin ich ja beruhigt. Irgendeine nette Frau wird entweder die Stickarbeit ihrer Urururgroßmutter noch in der Kommodenschublade gehabt und sie aus lauter Dankbarkeit für die uneigennützige Arbeit der UNWRA Miss Dismorr geschenkt haben oder sie nach der alten  ururgroßmütterlichen Vorlage selbst angefertigt haben, weil sie das Erbstück selbst nicht aus der Hand geben wollte.

Mit den Plänen der Hamas, Hisbollah und Fatah, Israel mit Hilfe der   arabischen Nachbarn und mit Unterstützung der muslimischen Freunde von der Landkarte zu tilgen, hat das natürlich rein gar nichts zu tun.  Wie heißt es doch so schön bei Filmen und Romanen: ‚Mögliche Übereinstimmungen mit Personen und Gegebenheiten sind rein zufällig und liegen nicht in der Absicht der Autorin / des Autors.‘

Und so speist uns denn auch  die araberfreundliche UNWRA mit einem neuerlichen Lügenmärchen ab, denn ‚mögliche Übereinstimmungen‘ alter Stickereien mit den Landkarten im Arbeitszimmer des Herrn Abbas    sind keineswegs zufällig, sondern entsprechen exakt den Tagträumen und   konkreten Vorstellungen und Plänen all derjenigen, denen der jüdische Staat schon länger ein Ärgernis ist.

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