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Vierzig Jahre…. 29. Juni, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Als die große Feier vorbei war meinte meine Mutter zu meinem Vater: „Wenn das ein Jahr hält, haben wir Glück gehabt…!“ (Mir wurde es tatsächlich so von meinen Eltern erzählt….)

Das, was da halten sollte und von meiner Mutter (wenig schmeichelhaft für mich) sorgenvoll in später Nacht nach dem Fest unserer Hochzeit infrage gestellt wurde, war nichts anderes als diese nunmehr vierzig Jahre währende Ehe.

Ich will nun meine Mutter wirklich nicht in einem schlechten Licht dastehen lassen. Tatsächlich schien aus ihrer damaligen Sicht die Annahme, unsere Ehe könnte sehr bald scheitern, nicht gänzlich aus der Luft gegriffen, waren – und sind es immer noch – mein Liebster und ich doch sehr, sehr unterschiedlich hinsichtlich Temperament und Persönlichkeit und den damit verbundenen emotionalen, kognitiven  und kommunikativen Prozessen, die für eine gelingende Beziehung unabdingbar scheinen,  und vermutlich waren meine Eltern nicht die einzigen Menschen, die  darum der oben genannten Vermutung zugeneigt waren.

Es bleibt vielleicht ein niemals aufzuklärendes Geheimnis, warum unsere Ehe allen normal-alltäglichen und dramatischen Widrigkeiten zum Trotz Bestand hatte – und hoffentlich noch lange haben wird, ja, warum wir heute glücklicher sind denn je. Zu sagen, dass wir uns doch liebten und immer noch lieben, wäre ein bisschen zu einfach, obwohl es gerade diese einfache Feststellung ist, die am ehesten dazu taugt, das Geheimnis unseres Eheglücks zu erklären. Wobei – ich will es ausdrücklich betonen – Liebe nicht mit Gefühl oder gar Gefühlsduselei zu verwechseln ist, was nicht heißen soll, dass Gefühle keine Rolle spielen. Sich aber einzig auf ein immerwährendes Honeymoon-Gefühl zu verlassen, wäre wohl die größte Torheit, der man sich in Bezug auf Beziehung hingeben könnte. Liebe ist mehr als ein Gefühl, es, bzw. sie sei unter anderem  eine Entscheidung, meinte die Pastorin in ihrer Traurede für den Freund am vergangenen Samstag.  Es (sie) ist Arbeit, stellte Ulrich Schaffer in einem seiner vielen guten Texte fest. Es ist der Wille füreinander da zu sein, auch wenn es schwierig wird, hat einmal mein kluger Mann gesagt. „Es ist was es ist“, beschreibt Erich Fried in seinem bekannten Gedicht „Was es ist“ dieses ebenso mächtige wie seltsame intra- wie interpersonale Ereignis! Es ist (auch) ein Geschenk Gottes, glaube ich mit dankbarem Herzen.

Und so danke ich Gott für meinen wunderbaren, klugen, einfühlsamen und gescheiten Mann, der es in all den Jahren verstanden hat, mich zu verstehen – was nicht heißt, dass dieses Verstehen auch automatisch „gut finden“ bedeutet (auch so ein Trugschluss, dem sich viele Leute hingeben und deshalb das Verständnis des Partners strapazieren, bis es wirklich nicht mehr geht!) -, der mich weder eingeengt noch mir unbegrenzte Freiheiten gelassen hat, der meine kreative Lebendigkeit liebt und meinen Übermut zu zügeln weiß und dem es gar nicht gefällt, wenn ich gar zu heftig im Ärger mein Inneres nach Außen kehre…. mit dem ich über alles, wirklich alles reden konnte und kann.

Dieses miteinander Reden war, glaube ich, unser größtes Pfund, mit dem wir wuchern konnten, selbst dann, wenn wir gegensätzlicher Meinung waren oder nach Erklärungen für unser jeweiliges (unterschiedliches)  Verhalten suchten  und wir einander zunächst nicht verstehen konnten.  Zeit, braucht dieses Reden, Zeit, die wir uns dafür immer genommen haben…. manchmal haben wir für unsere ernsten Gespräche einen neutralen Ort gewählt, ein Restaurant zum Beispiel, das , obwohl „öffentlicher Raum“,  genug intime Nähe für das miteinander Reden ermöglichte.

Wie sehr wir bei aller Gegensätzlichkeit doch intuitiv und in phänomenaler Übereinstimmung interagieren konnten und können und uns nahezu blind aufeinander verlassen haben, zeigte sich im Umgang und Zusammenleben mit unseren Kindern. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen ernsthaften  Disput über Erziehungsfragen ausgefochten hätten oder hätten ausfechten müssen und schon gar nicht wäre es uns in den Sinn gekommen, mögliche (marginale) Unterschiede vor den Kindern zu verhandeln oder die Kinder gegen den Partner zu instrumentalisieren. Wir haben das immer als großes Glück erlebt und sind darüber froh und dankbar.

Ein Freund schenkte uns zur Hochzeit ein selbst gestaltetes Bild: „Sukzessive Approximation“ hatte er es genannt – allmähliche Annäherung!  Unsere Zweisamkeit ist immer diese Annäherung geblieben, wir sind nicht zu einer  symbiotischen Einheit verschmolzen, wir sind uns nahe, sehr nahe und manchmal scheinen wir  eins zu sein,  aber wir sind immer noch Zwei.

Zwei – mit unseren Eigenheiten, Stärken und Schwächen, unseren Gefühlen und unserem Willen, unserem Reden und Schweigen, mit unserer Liebe. Unsere Zweisamkeit war und ist kein statischer Zustand, sie ist vielmehr immer ein Prozess gewesen und ist es noch. Ich beschreibe das oft mit der Bewegung der Hände: Dicht beieinander, das kein Haar dazwischen zu passen scheint und dann wieder soweit voneinander entfernt, wie es die Länge der Arme zulassen. Beides, das absolut Dichte, wie das absolut Ferne kann man, können wir,  nicht lange aushalten,  wir schwingen aufeinander zu und voneinander weg und sind darin doch (immer) zusammen.Wir brauchen die Nähe und die Weite, das jeweils Eigene und das Gemeinsame.   Ulrich Schaffer beschreibt das in einem Text so:

„Paarlaufen

Wir sind zwei Eisläufer, die ihre getrennten Figuren laufen; aber immer wieder, ein jeder vom Ende seines Eises kommend, laufen wir aufeinander zu, begegnen uns, berühren einander vorsichtig und führen dann den Zauber einer gemeinsamen Figur aus. In jedem Moment sind wir allein, laufen auf dünnen Stahlkufen auf dieser glatten Oberfläche, immer Gefahr zu fallen. Jeder von uns läuft allein, und doch sind wir uns voll des anderen bewußt. Wir zittern für uns selbst, aber auch für den anderen. Es ist nicht zu sagen, ob wir allein sind oder zu zweit. Wir sind allein und sind es nicht. Unsere Übung heißt „Paarlaufen“. Aber wir können es nur, wenn jeder auch als einzelner laufen kann.“ (Quelle)

Wir sind manchmal gestolpert und manchmal konnten wir die gemeinsame Musik nicht hören… unsere Übung dauert noch an, wir werden noch immer besser!

Es waren ereignisreiche, gute, arbeitsame, auch manchmal schwierige und vor allem glückliche Jahre.

Und so erschließt sich mir nach  vielen Jahren auch der Trautext, den uns der Pastor „meiner“ damaligen Gemeinde mit auf den Weg gab. Er findet sich im Johannes-Evangelium, Kapitel 2, 1 – 7  Es ist der Bericht über das erste Wunder, das Jesu bei der „Hochzeit zu Kana“ tat, besser gesagt, es ist der erste Teil des Berichts. Das Wunder selbst, das nämlich Wasser in Wein verwandelt wird, folgt erst in dem folgenden Vers 8. Immer habe ich mich gefragt, warum der Pastor damals nur den Text bis Vers 7  in unsere Traubibel schrieb. Ein Versehen? Jetzt, nein, schon seit einiger Zeit,  weiß ich es, wir haben in den Jahren das getan, was Jesus den Leuten damals auftrug: „Bringt dem Küchenchef eine Probe davon!“ wie es in der Übersetzung „Hoffnung für alle“ heißt. Wir haben Probe für Probe genommen…. und dabei den Wein des Lebens und die Fülle der Liebe Gottes erfahren!

DANK sei GOTT

und DANK sei Dir, mein lieber Liebster!

Und Danke auch an unsere Kinder – die uns so unendlich bereichert haben!

„Still crazy after all these years….“ 24. Juni, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Still crazy…

ein bisschen verrückt war es ja schon, mitten in der Nacht (4.00h früh ist für mich normalerweise mitten in der Nacht!) aufzustehen und wieder einmal als Taxi Mama  eines der „Kleinen“*** von einer Feier abzuholen.

Aber der Reihe nach:

Nein, ich hätte das nicht tun müssen!

Das „Kleine“ ist schon groß und findet sich immer irgendwie zurecht und hätte sicher auch einen anderen Schlafplatz als den beim Bruder und seiner Frau gefunden!

Ich denke da an die Erzählung über Übernachtungen in Sydney in einem winzigen Zimmer, auf dem Fußboden,  in dem  etwa 40 cm breitem „Gang“ neben  dem Bett der Freunde…. oder an den Trip der beiden „Kleinen“ zum Tag der Rothaarigen …. an Jungschar-Pfingstlager im Gewitter** und an das 10-Bettzimmer der Jugendherberge am Fuße Massadas – alle Betten waren belegt, es war ziemlich crazy! –  ….nein, zimperlich ist das Kleine nicht und verwöhnt schon gar nicht!  

Ich wurde auch nicht gefragt oder gar gebeten, diese Taxifahrt durch das frühmorgendliche Berlin zu unternehmen, es war ganz allein meine Idee. Und – das sei hier verraten – ich hatte große Lust dazu! Früher, als die „Jungsbrüder“*** und die „Kleinen“  noch bei uns im Dorf wohnten und ab und zu zu Feiern in der großen Stadt am Dorfrand eingeladen waren, habe ich sie auch abgeholt, wenn kein Zug mehr ging und die Schlafplätze rar waren…. Schon damals hatte ich immer meinen Spaß dabei…  Merkwürdigerweise war ich auch nie zu müde, im Gegenteil, meistens war ich putzmunter. Aber als alte Nachteule, die ich nun einmal bin, ist das nicht einmal etwas Besonderes…  und Auto zu fahren macht mir ohnehin meistens Spaß!  Und so hatte ich  meine mütterlichen Taxidienste geradezu aufgedrängt und freute mich über die Annahme des Angebots.

Ein Freund der „Kleinen“ feierte seine Hochzeit, und weil dieser Freund mir lieb ist wie ein eigenes Kind, hatte ich mich schon am Tag zuvor aufgemacht zum fernen Berlin, um an der kirchlichen Trauung teilnehmen zu können. Im „Heiligen Dorf“ am Stadtrand von Berlin fand ich freundlich-liebevolle Aufnahme bei Sohn und Schwiegertochter, den beiden, die auch den Kleinen Quartier angeboten hatten.  Der Tag der Hochzeit kam und wir fuhren zum Gottesdienst in die große Stadt. Das heißt, ich fuhr. Ich habe keine Mühe und auch keine Not in großen Städten zu fahren, sofern ich entweder  Weg und Ziel einigermaßen kenne, oder mich irgendjemand, der sich auskennt oder gut die Karte lesen kann (sofern es eine gibt) durch das unbekannte  Straßengewirr lotst. Wir haben nämlich keinen Navi und der Liebste weigert sich beharrlich, einen anzuschaffen. Er meint, das hielte seine kleinen grauen Zellen in Bewegung….   Ich kannte weder Ziel noch Weg, aber der Sohn hatte vorgesorgt (er selber hatte einen anderen Termin und konnte nicht mitfahren) und dieses praktische Ding seiner Frau programmiert, mit dem man telefonieren, Facebook-Einträge schreiben, Kochrezepte aufrufen und alle möglichen sonstigen Sachen  machen kann. Das Ding navigierte mich mit quakender Stimme und seltsamer Betonung der Straßennamen durch den Berliner Verkehr  – und mit der eigentlich nicht notwendigen, aber doch hilfreichen Unterstützung eines Co-Navigators, der gleichfalls mit so einem Ding ausgestattet neben mir saß, kamen wir auch gut und viel zu früh an der Gemeinde an.  („Besser als auch nur eine Minuten zu spät“, hatte ich mein Drängen auf eine frühe Abfahrt begründet!)

Gottesdienst und Trauung  näher zu beschreiben, hebe ich mir für persönliche Erzählungen auf, nur so viel, es war ein sehr schöner  Traugottesdienst…. und ich bin dankbar, dass ich dabei sein konnte.  Nach dem anschließenden Empfang lotste mich die merkwürdige Frauenstimme wieder durch den Verkehr zum Ort der Feier, um dort „die Kleinen“ abzuliefern….

Der Co-Navigator, meine Schwiegertochter und ich fuhren zurück ins „Heilige Dorf“. Wir Frauen verbrachten einen netten Abend miteinander …  die Waldbühne kam ins Zimmer …  Mendelsohn, Beethoven und die Berliner Luft… Ein schöner Tag klang leise aus. Ich legte mich schlafen.

Als ich erwachte war es schon hell, ich sah auf die Uhr, es war kurz nach Vier. Fast zeitgleich klingelte mein Telefon und eine fröhliche Stimme teilte mir mit: „Mama, ich bin jetzt fertig mit Tanzen!“

Wir Frauen hatten beschlossen, gemeinsam den Taxidienst zu bestreiten. Wieder leistete das „Telefon“ gute Dienste. Es war ein zauberhafter Morgen, über den Wiesen lagen zarte Nebelschleier und rosa Wolken segelten durch den goldblauen Himmel. Romantische Landidylle am Rand der großen Stadt.  Wir näherten uns Spandau und immer mehr Fahrzeuge kamen uns entgegen.  Ich hätte nicht gedacht, dass am frühen Sonntagmorgen schon so viele Menschen unterwegs sind…    Auf den Straßen in Berlin viele Fußgänger, manchen sah man die lange Nacht an, die hinter ihnen lag, andere schienen offensichtlich auf dem Weg zur Arbeit zu sein, andere joggten durch die Gegend, einer von ihnen wäre mir fast vors Auto gelaufen…. wollte wohl schnell noch bei Rot über die Straße….

Vergnügt und anscheinend kein bisschen müde wartete die liebste Tochter in Begleitung des Bruders und seiner alten Schulfreunde schon auf mich. (Die vier Männer hatten ein anderes Ziel / Quartier! Aber die Situation erinnerte mich an die Zeiten, als es noch ein absolutes Muss für die Jungsbrüder war, solange bei den, dem oder der  „Kleinen“ zu warten, bis ihr Heimweg gesichert war oder gleich selbst den Taxidienst***²  zu übernehmen 😉   !!!

Wir waren die letzten, die vom Ort des großen Festes aufbrachen….***³

Wieder die morgendliche Idylle außerhalb der Stadt, vor uns ein leuchtender Regenbogen über dem „Heiligen Dorf“….  Erfüllt mit großer Dankbarkeit und Freude dachte ich dennoch während der Heimfahrt   „Du bist verrückt, total verrückt, solche Aktionen zu machen….“  Ja, es ist vielleicht verrückt, aber ich fühlte mich lebendig, jung und unbekümmert wie vor Zeiten als die Kinder noch kleiner waren und mütterliche Taxidienste wirklich brauchten …   und eine leicht schnulzige Melodie kam mir in den Sinn….

„Still crazy after all these years…“

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** Im heftigen Gewitterwind hatten sich einige Heringe des Zeltes, in dem die Jungscharlerinnen schliefen gelöst und A. (12 oder 13 Jahre alt) war in stockdunkler Nacht, Gewitter und strömendem Regen zum Materialzelt gelaufen, hatte Heringe und Hammer besorgt und das Zelt wieder windfest gemacht…

**** („Jungsbrüder“ = die beiden älteren Kinder der Familie, „die Kleinen“ = die beiden jüngeren… )

***² Die „Jungsbrüder“ waren damals Mitarbeiter der Gemeinde-Teenie-Gruppe und schon im Besitz der Fahrerlaubnis. Spätestens ab Freitagabend zur „Teenie-Stunde“ verlor ich die Verfügungsgewalt über MEIN Auto, weil die „Jungsbrüder“ es doch so dringend für ihre „Nach-Teenie-Aktivitäten“ benötigten und unser Dorf mit  Öffis abends nicht mehr wirklich gut zu erreichen war….    Deshalb galt die Vereinbarung, entweder die „Kleinen“ nach „der Teenie“ nach Hause zu fahren, oder sie in andere sichere Obhut für die Heimfahrt zu geben….   🙂   In den Jahren der Teeniearbeit,  in deren Mitarbeit die „Kleinen“ später ebenfalls einstiegen, war mein Auto das inoffizielle Teenie-Taxi für alle, die mehr als 50 m von der Bushaltestelle oder Straßenbahnstation nach Hause hätten laufen müssen und gefahren von den jeweiligen Führerscheinbesitzern der Rika-Kinder  😉    

Zur Erklärung:  Die regelmäßigen elterlichen Taxidienste begannen allerdings weit vor der Teenie-Zeit des Nachwuchses, nämlich schon mit der Jungscharzeit und waren notwendig, weil „unsere Kirche“ eben nicht im Dorf stand, wir aber den Kindern Jungscharbesuch und damit auch den Freundeskreis in  unserer Gemeinde ermöglichen wollten und sie endeten erst, als das erste der Kinder den Führerschein gemacht hatte und nun die Fahrten übernahm…. aus reiner Lust am Autofahren, natürlich 😉

***³ Beim Nachsinnen  über „Taxi-Mama“   kommt es mir so vor, als sei mein letzter Taxidienst in frühmorgendlicher Stunde bei der Abi-Fete des Jüngsten und seines guten Freundes gewesen, jenes Freundes, dessen Hochzeit gefeiert wurde…. und auch der saß damals im  „Taxi-Mama“ ! Wo bleibt die Zeit? Auch  vor 12 Jahren war es ein wunderschöner Sonntagmorgen, meine Taxigäste mussten sich ein wenig quetschen auf der Rückbank und es war gut, dass wir keiner Polizeistreife begegneten. 😉

Wie soll ich das verstehen? 13. Juni, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Fast seit Beginn meiner Bloggerei befindet sich in meiner Blogroll unter „Lieblingsplätze“ der Link zu unserem Lieblingsskigebiet am Kronplatz.

In diesem Jahr bekam ich zum ersten Mal Post von einem netten Menschen, der den Internetauftritt der Kronplatz-Werber betreut. Er bat mich höflich, den Link aus meiner Seitenleiste zu entfernen. Ich war etwas erstaunt über dieses Ansinnen und habe  zunächst nicht reagiert. In dieser Woche kam erneut die Bitte um Löschen des Link. Diesmal habe ich nachgefragt.

Die Antwort des netten Menschen:

Also ein Link in der Blogroll bzw. in deinem Beispiel Lieblingsplätze ist für unser Portal Kronplatz.net nicht ideal, eher kontraproduktiv. Er befindet sich auf jeder Seite deines Blogs und für Google bedeutet dies kein guter Link, auch wenn es gut gemeint ist von dir. Wenn du den Link in einem passenden Blogeintrag setzten könntest, wo es um den Kronplatz geht, wäre ideal. Den Link in der Blogroll wäre ich dir dankbar, wenn du ihn entfernen würdest.

Google meint also, es sei kein guter Link  – auf meine Seite?  Vielleicht weil ich ein bisschen zu radikal über manche Themen schreibe ?

Dass mir aber dieses blöde Google-Programm die aberwitzigsten Werbeportale zumutet, sobald ich mich bei facebook oder auf irgendwelchen Online-Medien-Seiten blicken lasse, das muss ich wohl klaglos ertragen!

Aber vielleicht ist ja auch gar nicht google sondern Kkronplatz.net selbst, das meine Beiträge nicht so passend findet und es nicht so gerne hat, von sooo einer Seite verlinkt zu werden.

Lösche ich halt den Link….

Hat es doch…. 12. Juni, 2013

Posted by Rika in gesellschaft, islam, terrorismus.
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meint Katharina Szabo und schreibt:

Wer sagt, der Islam neige zur Gewalt, bekommt xxxx ***

Vor einigen Jahren war es Mode zu behaupten, die Muslime seien die ‘neuen Juden’. Dies ist natürlich ausgemachter Schwachsinn. Man kann sagen, die Situation der Muslime in Europa heute stellt sich exakt gegenteilig zur Situation der Juden in Europa während des Dritten Reiches dar. Zur Veranschaulichung vielleicht ein Beispiel. In Deutschland zelebriert man alljährlich eine Deutsche Islamkonferenz. Hier können Vertreter deutscher Islamverbände, Abgesandte der türkischen Botschaft oder aber Mitglieder der islamischen Organisation Milli Görüs Forderungen an ebenfalls anwesende Vertreter der Regierung stellen.

In der Regel geht es um die Durchsetzung besonderer Privilegien für die jeweilige Anhängerschaft. Offiziell wird die Islamkonferenz veranstaltet, um eine bessere Integration von Muslimen herbeizuführen. Heute spricht man übrigens etwas ernüchtert nicht mehr von Integration, sondern von Inklusion. 

….

Zur Zeit der Nazidiktatur gab es keinerlei staatliche Bestrebungen, Juden zu inkludieren. Dies wäre auch unnötig gewesen, waren die Juden Europas bereits bestens integriert. Es ging vielmehr darum, Juden zu segregieren, also auszuschließen. Anfänglich wurden Geschäfte jüdischer Kaufleute gekennzeichnet, um den Konsumenten eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Dann folgten Enteignung, Entrechtung, Stigmatisierung und Vertreibung. Auf einer einmalig abgehaltenen Wannseekonferenz wurde schließlich die “Endlösung der Judenfrage” beschlossen.

Parallelen lassen sich also schwerlich erkennen.

….

Jedes islamistische Attentat, jeder Bombenanschlag mit unzähligen Toten, jedes öffentliche Köpfen unschuldiger Passanten, jede im Internet zur Schau gestellte Hinrichtung entführter Ungläubiger, jede Messerattacke auf Karikaturisten beginnt und endet mit einem Bekenntnis des Attentäters zum Islam. Irgendeinen Zusammenhang muss es da doch geben.

Auch das jüngste Beispiel islamistischen Terrors weist wieder eindeutig in Richtung Islam. Der deutsche Publizist ägyptischer Abstammung, Hamed Abdel-Samad, hatte vergangene Woche während eines Vortrags in Kairo dargelegt, warum religiöser Faschismus im Islam selbst angelegt sei. Als ursprünglich verantwortlich für religiös-faschistische Tendenzen im Islam sieht er die Durchsetzung des Islam als Monokultur durch den Propheten Mohammed. Jede Kritik am Islam wird also in religionsfaschistischer Manier sofort unterbunden. Scheich Assem Abdel-Maged, Führer der islamistischen Bewegung Dschamaa Islamiya wollte diese Behauptung nicht gelten lassen. Um Hamed Abdel-Samad zu widerlegen, rief er sofort im ägyptischen Fernsehen zu dessen Ermordung auf. Der Islamistenführer und Salafist Assem Abdel-Maged gilt als enger Verbündeter von Präsident Mursi.   …  „

***  „Änderung“ des Titels  und die Hervorhebung  von mir.

Den ganzen Text kann man zusammenhängend bei achgut lesen:  http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wer_sagt_der_islam_neige_zur_gewalt_bekommt_eins_in_die_fresse

Danke für die klaren Worte…

Hat aber alles nichts mit dem xxxxx zu tun… 10. Juni, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich will mich ja nicht schon wieder aufregen, das schadet schließlich meiner Gesundheit…

Und schließlich will ich auch nicht wie eine unverbesserliche Phobikerin daherkommen. Wenn ich nämlich über das Thema xxxxx schreibe, gelte ich als xxxxxxphob und muss mich außerdem sehr dagegen verwehren, in die rechte Ecke gestellt und / oder als schlimme Rassistin bezeichnet zu werden. Darum – und das werdet ihr doch verstehen – schreibe ich nur ganz unverbindlich über xxxxx, mag sich ein jeder, eine jede, seinen oder ihren Teil dazu denken.

Nein, um Fußball, Bayern München und Dortmund geht es nicht, obwohl mich das ja auch immer ganz fürchterlich aufregt, wie schon mehrfach hier beschrieben.

Auch nicht um die Grünen, obwohl die mich gerade auch ganz schön auf die Palme gebracht haben mit ihrer „Kleinen Anfrage“   – und weil die Regierung dem Ersuchen der Grünen zugestimmt hat, könnte ich auch darüber aus der Haut fahren. (Bin ich auch, der ärmste Gatte hat meinen ganzen Frust anhören müssen, und glaubt mir, das war nicht mitteilungsfähig hier bei mir in Himmel und Erde!)

Im xxxxxx  SA-Land dürfen Frauen nicht mehr öffentliche Bibliotheken besuchen! Wenn sie Bücher ausleihen wollen, müssen sie eine männliche Person bitten, dies für sie zu erledigen. Ob die Grünen nun eine „Kleine Anfrage“ an Herrn Rösler richten mit der Bitte um Auskunft, wie sich dies mit den exzellenten wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen SA und BRD vereinbaren lässt und ob nicht ein modernes Land wie Deutschland, das so viel auf seine Demokratie, die Gleichberechtigung und Menschenwürde hält,  besser keine Geschäfte mit archaischen Ländern machen sollte, in denen Frauen keine Rechte haben, das Rechtssystem sich am xxxx orientiert und drakonische Strafen verhängt, die nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun haben, was das Strafgesetz in unserem Staat für kleine oder große Diebe und andere Straftäter vorsieht; Christen um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen….  Werden demnächst Firmen in Deutschland,  die Aktienanteile an SA-Aktionäre vergeben, auch besonders kenntlich gemacht, damit der informierte Verbraucher die Produkte dieser Firmen nicht aus Versehen überhaupt nicht kauft, um das SA-Land nicht zu unterstützen!? Schließlich sollen ja auch israelische Produkte, die nicht im Kernland hergestellt werden,  kenntlich gemacht werden, damit nicht der Verbraucher versehentlich   ISRAEL   das zionistische Gebilde unterstützt… ist natürlich ganz legal im Sinne der antiisraelischen EU-Politik!

In Ägypten wird ein deutscher Staatsbürger öffentlich mit Mord bedroht, weil er etwas getan hat, was man bei uns „Bildungsarbeit“ nennt: Er hat einen Vortrag gehalten, in dem er laut über den Zusammenhang von xxxxx und Faschismus nachdachte. So was macht man natürlich nicht in einem Land, das ganz wesentlich xxxx  ist.  Deshalb haben vermutlich weder die Grünen  eine „Kleine Anfrage“ an die Bundesregierung gestellt, wie man zukünftig mit dem  xxxxxxxx Ägypten umgehen will (vielleicht könnte man die Kartoffeleinfuhr aus Ägypten stoppen??), noch hat die Regierung den Botschafter  Ägyptens einbestellt und ihm klar gemacht, dass das schlimme Konsequenzen haben wird, wenn sich die xxxxx Regierung von Ägypten nicht sofort von dem xxxxxxx Mordaufruf gegen den deutschen Staatsbürger distanziert und die Aufrührer zur Rechenschaft zieht (nach xxxxxxxx Recht könnte man ihnen doch die Zunge abschneiden….   sag ich mal ein ganz bisschen gemein).

In Deutschland wird ein Fernsehteam von jungen xxxxx Männern bedroht und tätlich angegriffen, weil es einen Bericht über xxxxx junge Männern machen will, die in Syrien   für den  xxxxx kämpfen wollen. Ich bin gespannt, wie man das richtig drehen kann in den Medien, damit allen Leuten hierzulande klar ist, dass das keinesfalls etwas mit dem  xxxxxx  zu tun hat, sondern die jungen Männer einfach nur unglücklich sind, weil  wir in Deutschland alle nur erdenklichen Freiheiten haben (Frauen dürfen Bücher ausleihen, Männer dürfen Reden halten, man kann sich öffentlich küssen oder Gott und die Welt kritisieren, jedenfalls den christlichen Gott) und die xxxxx Brüder in Syrien nun mal nicht. Da kann man schon mal ein bisschen gereizt reagieren, wenn ein Fernsehteam das berichten will, oder? Und dann das südländische Temperament! Das muss man ihnen einfach zugestehen… ja, ich bin gespannt, was die Medien dazu sagen. Vermutlich waren aber wieder die unglaublich düsteren Verhältnisse schuld, aus denen die Jugendlichen stammen, aber nicht dass ihr denkt, es seien xxxxx Verhältnisse, nein, bewahre, es sind einfach die Verhältnisse.   Man kann ja nicht mal mehr soziale Verhältnisse sagen , das ist doch auch diskriminierend und außerdem hört sich das zu sehr nach Sarrazin an.Und das wollen wir doch auch nicht.

Nur noch mal zur Klarstellung und damit niemand beleidigt ist: DAS HAT ALLES NICHTS MIT DEM XXXXX ZU TUN !!!

Du liebe Güte…. 10. Juni, 2013

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Warm und trocken sitze ich im Wohnzimmer am Esstisch, schaue aus dem Fenster in unser schönes, wildes, grünes Gärtchen und versuche mir vorzustellen, wie es den Leuten an der Elbe gerade geht….

Unser Keller ist früher einige Male bei starken Gewitterregen abgesoffen, weil der kleine Gulli am Fuße der Kelleraussentreppe das Regenwasser nicht fassen konnte und gleichzeitig Wasser aus der Kanalisation hochdrückte. Der Meinige hat dann irgendwann vor Jahren den Durchlauf des Gullis reduziert und ein kleines Mäuerchen vor die Kellertür gesetzt, das ist zwar etwas umständlich, aber seitdem ist der Keller trocken. Ab und zu haben wir das Mäuerchen verteidigen müssen und eimerweise Wasser vom Kellereingang ins Gärtchen befördert… Aber kein Hochwasser mehr im Keller, was auch wirklich richtig gut ist, denn unser Keller ist vollgestopft:  Schränke mit Ski- und Winterklamotten, Schuhe, die nicht jeden Tag gebraucht werden, Werkzeuge, Farben und Fahrradtaschen, Schmuck und Schnickeldi  für Weihnachten und Ostern, Kisten aus dem Nachlass der Eltern und der Schulzeit der Kinder, Sachen, die  bisher niemand zu sich nehmen wollte… und  Gedöns aus unseren 40 Jahren gemeinsamen Lebens, das wir nicht so einfach wegwerfen wollten. Nebenan das Näh- und Bügelzimmer mit dem „alten“ Bücherregal, voller Bücher, die eigentlich ausgelesen sind und oben in den Arbeitszimmern keinen Platz mehr haben… Und natürlich stehen auch Waschmaschine und Trockner im Keller und ebenso die Vorräte an Lebensmitteln und das, was der Mensch  so in netten Stunden gerne isst und trinkt…

Und nun sitze ich hier und denke an die armen Leute, denen nicht nur der Keller vollgelaufen ist…

Unfassbar! Unglaublich!

Mit Freunden und den „Kleinen“***  sind wir vor 11 Jahren von Passau nach Wien geradelt  – die Donau ein wunderbarer Strom in einer grandiosen Landschaft, der Radweg gut ausgebaut, die Örtchen so schmuck und die Menschen so freundlich …

und vor 9 Jahren von Magdeburg nach Dresden. Gestern habe ich mir das Fotoalbum der Elbetour angeschaut…

und im Fernsehen das Kontrastprogramm dazu … Magdeburg in den Fluten, Schönebeck im Wasser, die Route entlang der Elbe …

Dec21001

(Am Elberadweg in Schönebeck….  wieder überflutet!)

…   fast jeder Ort vom Hochwasser schwer betroffen.  Bei Dessau hat der Jüngste nach dem  Elbehochwassers 2002    beim Abräumen der Sandsäcke geholfen… und nun wieder Bilder des Jammers!

Deiche brechen und Polder werden vorsorglich geflutet, Land unter!

Keine romantischen Abende  am Elbufer…

MEDION DIGITAL CAMERA

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dafür Sandsäcke füllen, schleppen, arbeiten bis zum Umfallen.

Auch in Wittenberge, wo die Eltern der Schwiegertochter wohnen…

Und noch ist kein Ende abzusehen und es regnet schon wieder im Süden und Südosten.

HERR, erbarme dich…

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***   „die Kleinen“, so werden bei uns immer noch zusammenfassend die beiden jüngsten der vier Geschwister genannt… die beiden älteren sind die „Jungsbrüder“  🙂

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe keine Sandsäcke gefüllt oder geschleppt, wohl aber Sohn und Schwiegertochter in Wittenberge… und tausende Menschen in den Flutgebieten, Betroffene wie Freiwillige, Soldaten, Ehrenamtliche….  Meine Hochachtung gilt denen, die helfen und nicht aufgeben ….

Sicher hinterm Deich…? 6. Juni, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Von der Wiese aus kann man ihn sehen, den Deich, der uns und das ganze Land drumherum schützen soll vor dem Wüten der Natur – in unserem Fall ist es die Nordsee.

Grün und breit und sehr stabil schaut er aus, der Deich, so als könne ihm nichts und niemand etwas anhaben,  8, 3 m misst er  in der Höhe, der Deichfuß ist 99 m breit,  die Kuppe 3.0 m ! In den  80-er Jahren wurden Deich und Sieltor gründlich saniert

Schafen und Rindern dient er als Sommerweide, den Urlaubern als  Ku(h)damm-Promenade und Ausguck über Deichvorland und Meer bis hin zum Horizont.  Die Kinder lassen ihre Drachen steigen und im Winter lädt er zum Schlittenfahren ein.  Er vermittelt Sicherheit und Geborgenheit.

Nur am Pegel im kleinen Kutterhafen bekommt man einen Eindruck davon, dass die Sicherheit trügerisch ist und keineswegs  leichtfertig als absolut gesehen werden kann.  Schilder am Pegel weisen  auf die Pegelstände hin, die bei den letzten großen Sturmfluten erreicht wurden….  5.45 m über NN reichte die Flut 1962 und 1976 waren es 5,13m.  Der Wellenauflauf war 1962 nochmals deutlich höher mit 7.70 m über NN!   Knapp war es, sehr knapp und zum Glück hat der Deich gehalten an dieser Stelle. Und trotzdem bauen Menschen hinter dem Deich neue Häuser, betreiben Landwirtschaft, genießen die Ferien, leben, als gäbe es keine Bedrohung durch den Blanken Hans, der vor dem Deich lauert.

Daran muss ich in diesen Tagen denken, wenn ich die verstörenden Bilder der zerstörerischen Flut an Donau, Inn, Mulde, Elster, Saale und Elbe sehe. Mit großer Selbstverständlichkeit  leben Menschen seit ewigen Zeiten an Wasserläufen – Bächen, Flüssen,  gr0ßen Strömen. Es lebt sich gut am Wasser  – in normalen Zeiten.  Aber dann regnet es tagelang und das Erdreich kann die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, Bäche und Flüsse schwellen an, gefährlich hoch steigt das Wasser, reißend schnell wird die Strömung. Schutzmaßnahmen greifen nicht mehr, die Katastrophe ist da.  Menschen erleiden materielle Verluste und manchmal sogar mehr als das, wenn Leben zu beklagen sind.

So selbstverständlich wie die Leute an den Flüssen, so  unbekümmert leben wir auf der Wiese hinterm Deich.

Sicher, wir entrichten die Deichsteuer , wie alle, denen ein bisschen Grund und Boden gehört und getreu dem Motto, das seit Jahrhunderten gilt: „Deichen oder weichen!“   Natürlich, der Gedanke an Sturm und Fluten ist auch da, als   Möglichkeit, die hoffentlich nie eintritt und dennoch unberechenbar bleibt für alle, die hinter dem Deich in  vermeintlicher Sicherheit leben. Klimaforscher stellen Berechnungsmodelle auf, die zeigen, dass am Ende dieses Jahrhunderts Städte wie Wilhelmshaven und  Cuxhaven verschwunden sein werden, dafür Oldenburg Hafenstadt sein wird…. Aber hindert das die Küstenbewohner daran weiter so zu leben, wie sie es gestern, vorgestern und vor 45 Jahren getan haben?  Die Deiche werden optimiert, Notfallpläne vermutlich immer wieder aktualisiert, aber sonst? Sonst geht das Leben seinen Gang ….

Die Natur –  Flüsse und Meere, Stürme, Regen oder Trockenzeiten –  ist ein Teil des Lebens, eigenständig, unberechenbar, unbeherrschbar… sie macht uns demütig.

Hoffentlich!

MEDION Digital Camera

.Vorm Deich,  auf der Seeseite ….