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Dreiste Provokation…. 20. August, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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… oder absichtsvolle Irreführung?

Wie soll man das verstehen?

Dummejungenstreich?

Stadtteilprobleme?

Drohgebärde?

Provokation?

Falsche Fährte?

In der Papierausgabe meiner Zeitung war diese Überschrift zu lesen:

„Wieder Brandstiftung in Garbsen

Holzschuppen neben Willehardi-Kirche geht in Flammen auf / 5000 Euro Schaden“

Und im Internet findet sich dieser Hinweis:

Brandstiftung neben Willehadi-Kirche

Die Brandstiftungsserie im Garbsener Stadtteil Auf der Horst reißt nicht ab. Drei Wochen, nachdem ein vorsätzlich gelegtes Feuer die Willehadi-Kirche im Orionhof vollkommen zerstört hat, haben Unbekannte am Sonntagabend einen Holzschuppen im Talkamp in Brand gesteckt.

 

Leider kann ich nicht auf den Internet-Text zugreifen  und muss deshalb kurz zusammenfassen, was im Text meiner Morgenzeitung steht.

„Drei Wochen, nachdem ein vorsätzlich gelegtes Feuer  die Willehardi-Kirche vollständig zerstört hat, haben Unbekannte am Sonntagabend einen Holzschuppen im Talkamp in Brand gesteckt. Die beiden Tatorte liegen nur wenige Meter voneienander entfernt. Passanten hatten kurz nach 23 Uhr Flammen aus dem Holzschuppen schlagen sehen und die Feuerwehr alarmiert…“

Der Verdacht, es könne sich um einen vorsätzlich gelegten Brand handeln, bestätigte sich schnell. Die Polizei prüft  nun, ob  ein Zusammenhang zwischen dem Brand, der die Kirche zerstörte und dem neuerlichen Zündeln besteht.

Was die Täter angeht, tappt die Polizei nach wie vor im Dunkeln, der von den Anwohnern geäußerte Verdacht, es könne sich um die Jugendlichen handeln, die schon seit Monaten Garbsen terrorisieren, konnte bisher nicht bestätigt werden. Und die Polizei hat nach Aussage der HAZ auch keinen Hinweis darauf, dass Mitglieder der Jugendgangs etwas mit dem Feuer in der Kirche zu tun haben könnten.

Wohl deshalb ist die Reaktion der Kirchenvertreter auf den Kirchenbrand auch so ausgesprochen verhalten.  Und vermutlich ist auch diese Unsicherheit hinsichtlich der Täterschaft ein Grund dafür, dass die erneute Brandstiftung in den Medien so gut wie keine Rolle spielt. Eher beiläufig wird sie mitgeteilt, jegliche Spekulation in Bezug auf die Täter unterlassen.

Dabei ist das doch die eigentlich interessante Fragestellung, die meiner Meinung nach zu einer gezielten Reaktion der Öffentlichkeit führen könnte.

Waren es wirklich die jugendlichen „Gangster“, die nach einer kleinen Unterbrechung ihren provozierenden Terror fortsetzen oder waren es Trittbrettfahrer, die selber Spaß am Zündeln haben (im vergangenen Sommer brannten auf den Felder rund in der Region Hannover immer wieder Heu- und Strohballen mit erheblichen finanziellen Verlusten für die Landwirte), oder waren es  möglicherweise sogar  nette Bürger in Garbsen, die einfach nicht hinnehmen wollen, dass die Gewalt, die sie erdulden müssen, stillschweigend zur Kenntnis genommen, aber nicht aktiv angegangen wird und die so ein Zeichen setzen wollten, dass dem Spuk endlich ein Ende gemacht werden muss.

Alle Szenarien sind denkbar.

Müssten sie nicht öffentlich diskutiert werden?

Wer auch immer aber diesen Brand gelegt hat, stellt sich damit so oder so gegen die Gesellschaft in Garbsen, verachtet die Gemeinschaft, nimmt in Kauf, dass es zu noch größeren Spannungen kommt.

Ich bin nicht sicher, ob die Strategie des Herunterspielens, wie sie auch die Offiziellen der Evangelischen Kirche verfolgen, wirklich das Problem lösen wird, das es ja tatsächlich in Garbsen gibt. Wem ist damit gedient?

Viel zu lange hat die Kirche mit einer Stellungnahme zum Kirchenbrand gewartet. Wenn jetzt das Schweigen weitergeht, wird sich das Blatt nicht zum Besseren wenden, fürchte ich. Denn wer immer hinter dem sinnlosen Tun steht, wird ja keinen Anlass haben, auf sein schändliches Werk zu verzichten…

Es geht nicht um „Vorverurteilungen“, wie Bischof Ralf Meister befürchtet und die er rigoros ablehnt, es geht um Aufklärung, die kann man aber in diesem Fall nicht nur im stillen Kämmerlein der Forensik betreiben, dazu gehört auch die öffentliche Debatte.

Ein Kommentator des Berichts bei Idea findet u.a. diese Worte:

 

Bei Betrachtung der Reaktionen der Landeskirche und ihrer Würdenträger auf den Kirchenbrand in Garbsen stellt sich für mich die Frage, was eigentlich passieren muss, damit diese Kirche noch reagiert? Agieren, dies macht sie schon lange nicht mehr. Eigentlich hätte man doch einen Aufschrei erwartet, zumindest den Anspruch anmelden müssen, die Ursachen zu klären und weiteren möglichen ähnlichen Vorgängen zu wehren, bzw. Maßnahmen auf den Weg zu bringen? Behandelt wurde dies aber als Versicherungsfall, nur keinen Staub aufwirbeln und nur kein Aufsehen erregen. Der materielle Schaden ist abgedeckt. Es war eben ein Vorgang, der nicht hätte passieren dürfen, da er nun passierte, möge der Kelch möglichst schnell vorübergeben und schnell Gras über die Geschichte wachsen und die übliche Tagesordnung das Tagesgeschäft möglichst schnell wieder bestimmen. Es kann eben nicht sein, was nicht sein durfte. Was kann man aber von einer Kirche erwarten, die nicht mehr kämpferisch die eigenen Standpunkte und Interessen vertritt? Die offensichtlich selbst nicht mehr weiß, wessen Meinung sie wie vertreten soll? Wahrscheinlich die der vielgenannten „schweigenden Mehrheit“, nur wer stellt diese Meinung fest bzw. her? …“

 

Dem will ich nichts mehr hinzufügen.

 

 

 

 

Sorgen um die ägyptischen Christen? 19. August, 2013

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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Zwar lautet der Titel bei spon

Angriffe auf Kopten: Ägyptens Christen in Gefahr

aber das, was Frau Putz unter diesem Titel zu Papier bringt, eignet sich wenigstens genauso gut als verständnisvolle Inschutznahme der Muslimbrüder und ihrer Verbündeten, von denen die Kopten in Ägypten angegriffen werden.

Frau Putz versteht es nämlich meisterhaft ihre Leserschaft „richtig“ einzustimmen, so ist die Rede von der großen Kirche, die „an einem der teuren Boulevards“ steht.  Die unterschwellige Botschaft dabei: „reiche Christen in einem armen Land“, die christliche Minderheit in der „feine-Leute-Gegend“. Nachdem so klar gestellt ist, dass es nicht die armen Kerle sind, mit denen man Mitleid haben müsste, wendet sie sich zielsicher den Menschen zu, deren Bedrohungslage sie angeblich darstellen will und nimmt Malek Fuad in den Fokus ihrer Betrachtung:

 „Die Armee hat Erfahrung mit Terroristen. Jetzt, wo sie da ist, wird uns nichts mehr passieren“, sagt Malek Fuad. Dass er sich auf den Schutz der Soldaten verlassen kann, hatte sich am Freitag gezeigt. „Wir hatten Warnungen erhalten, dass die Muslimbrüder unsere Kirche angreifen wollten. Wir haben die Armee alarmiert, zum Glück kam sie.“

Malek kann ja nicht ahnen, dass die Deutschen nicht so arg viel von Armee und Militär halten, es sei allenfalls denn, die Soldaten bauten Brücken in Afghanistan oder verteilten Süßigkeiten an darbende Kinder in Afrika. Noch weniger kann Malek wissen, dass die Deutschen überhaupt nichts von einer Armee halten der man vorwirft, gerade einen demokratisch  gewählten Präsidenten aus dem Amt gejagt zu haben. Die Deutschen sind nämlich Spezialisten darin, demokratisch gewählte Diktatoren gewähren zu lassen. Das haben sie im Tausendjährigenreich erfolgreich bewiesen. Und weil Herr Mursi ja ein Demokrat reinsten Wassers ist, haben die Leute, die ihn nicht länger im Amt dulden wollten, natürlich Unrecht, nichts als Unrecht, da können sie noch so lange davon reden, dass es ihnen angesichts der islamistischen Demokratie des Herrn Mursi langsam aber sicher unheimlich wurde und sie sich die Demokratie, für die sie im ägyptischen Frühling gekämpft hatten,  sooo nicht vorgestellt hatten….  Nein, das alles kann Malek nicht wissen, und so schildert er  frei von der Leber weg seine Erlebnisse ….

und Frau Putz  ergänzt:

Etwa 3000 Islamisten marschierten die Straße entlang der Kirche vorbei, viele von ihnen hätten Waffen dabeigehabt, sagt Fuad. Ein Offizier, der in den Kirchhof tritt – die Soldaten dürfen die Toiletten dort benutzen -, erzählt, dass es zu schweren Gefechten zwischen den Islamisten und den Sicherheitskräften kam. „Ich lag mit meinem Maschinengewehr auf dem Vordach der Kirche. Von dort aus habe ich geschossen und auch ein paar Männer getötet.“

Das mit dem Töten hätte der Offizier besser nicht gesagt, schließlich mögen das die Deutschen auch nicht so gerne, es sei denn, die armen Unterdrückten wehren sich gegen ihre Unterdrücker, dann ist Töten nicht schlimm, sondern Freiheitskampf. Am besten kann man das in der Berichterstattung über den stetigen Kampf der unterdrückten Palästinenser gegen Israel erkennen. Es ist nicht so schlimm, wenn Juden von Steinen getroffen und sogar dabei getötet werden, und die paar Raketen aus Gaza sind ja eigentlich auch nur ein bisschen lauter als Silvesterböller, aber wenn Israel eine Raketenstellung in Gaza angreift und dabei die tapferen Hamaskämpfer für ein befreites Palästina getötet werden, dann, ja dann ist die Hölle los in deutschen Medien. Also, der Offizier hätte das besser für sich behalten, dass er ein paar Männer getötet hat, aber dann hätte die Frau Putz vermutlich auch gar nicht über ihn und die bedrohte Kirche  geschrieben, zumal es ja gar nicht so sicher war, wie die Frau Putz meint, dass es die vorbei marschierenden Islamisten wirklich auf die Kirche abgesehen hatten, die wollten vermutlich einfach nur ihre Waffen spazieren führen, haben sie doch sonst nichts zu tun, die Brüder…

Frau Putz geht in ihrem Beitrag so ein klein wenig auf die Lage der Christen in Ägypten ein, die ja noch nie sonderlich gut war und auch unter der demokratisch gewählten Regierung des Herrn Mursi nicht besser wurde. Leider haben sich die Christen auch so gar nicht mit den Islamisten anfreunden können, meint Frau Putz. Allerdings gehe es ihnen nun nach dem Sturz Mursis auch nicht viel besser, denn die Islamisten machten ihnen das Leben nach wie vor schwer. Bei Frau Putz liest sich das so:

Zwar hat die Bruderschaft die Angriffe auf Kirchen inzwischen verurteilt und ihre Anhänger zur Zurückhaltung aufgefordert. Doch schwang in ihrer Stellungnahme der Vorwurf mit, die Christen hätten sich die Attacken selbst zuzuschreiben, weil sie sich mit der Mehrheit der Ägypter gegen die Muslimbrüder gestellt hätten. Ägyptens Kopten hätten dem Islam den Krieg erklärt, heißt es auf einer Facebook-Seite der Brüder. Daher dürften sich die Christen nicht über den Zorn der Islamisten wundern. „Auf jede Reaktion gibt es eine Gegenreaktion.“

Klar, das geht ja gar nicht, dass Christen dem Islam den Krieg erklären. Da müssen sich die 90 % der 84 Millionen Ägypter gegen die Christen mit aller Macht zur Wehr setzen, die, wie Frau Putz zu berichten weiß, 10 % der Bevölkerung ausmachen. Ob sie (die Frau Putz) sich überhaupt nicht gefragt hat, wie selbstmörderisch  Kopten und andere Christen veranlagt sein müssen, einer Übermacht von mindestens 76 Millionen Muslimen den Krieg zu erklären, ganz zu schweigen von den vielen Hundertmillionen muslimischen Arabern in den Ländern drum herum, die sich so eine Kriegserklärung bestimmt nicht gefallen lassen würden….

Aktuell jedoch bietet die Armee den einzigen Schutz gegen radikalisierte Islamisten. Also hängen die Christen ihr Mäntelchen in den Wind: So hat die Gemeinde die 1300 Jahre seit der Eroberung Ägyptens durch die muslimischen Truppen überlebt.

„Die Christen hängen ihr Mäntelchen in den Wind…“ um ihr Überleben zu sichern.  Dass sie es seit 1300 Jahren so gehalten haben, ist Frau Putz nicht die Bemerkung wert, dass „Ungläubige“ im ach so toleranten Islam gar keine Alternative haben oder je hatten und auch niemals haben werden! Immerhin scheinen die muslimischen Armeeangehörigen aber kein Interesse an der Verfolgung der Christen zu haben… jedenfalls aktuell nicht. Statt dies der Armee in irgendeiner Weise als Pluspunkt anzurechnen, beendet Frau Putz ihren Artikel lieber so, wie sie ihn begonnen hat:

Der Armeeoffizier ist zurück: Ein neuer Marsch nähert sich der Moschee. Die Muslimbrüder hatten für Samstag zu neuen Aufmärschen aufgerufen. „Alle Mann in Stellung“, ruft er seinen Männern zu. Die fangen an zu laufen. Der Offizier geht, um sein Maschinengewehr aufzubauen. „Ihr könnt gern mitkommen auf das Vordach“, sagt er. „Dann zeige ich euch, wie ich ein paar von denen erschieße.“

Sie erzeugt Widerwillen gegen die Soldaten, die für die Sicherheit der Christen sorgen – selbst wenn sie (die Soldaten) dabei ihr „eigenes Süppchen kochen“ sollten, was ich ja gar nicht in Abrede stellen will.

So kann man in vermeintlicher Sorge um Christen in Ägypten einen prima Artikel schreiben, der polemisch Stimmung macht gegen die zur Zeit einzige Gegenmacht der Muslimbrüder.

Und die Christen?

Sie verlassen Ägypten, fliehen, wenn es ihnen noch möglich ist.

Oder wiegeln ab, spielen die Gefahr herunter, solidarisieren sich mit den von den Muslimbrüdern verfolgten Muslimen,   „hängen ihr Mäntelchen in den Wind“ würde Frau Putz sagen, vielleicht um ihr Leben zu retten,  wieder einmal, wie so oft in den 1300 Jahren muslimischer Übermacht.

Ein Artikel darüber   findet sich hier.

Freudenfeier für Verbrecher…. 14. August, 2013

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Ist das eine Freude!

Die Mutter schließt den so lange entbehrten Sohn schluchzend in die Arme, das umstehende Volk jubelt, Freudengesänge erfüllen die Nachbarschaft, der Präsident persönlich gratuliert!   Großes Fest!!!

Vermutlich werden die nun gefeierten Helden demnächst als Namensgeber für Schulen und Straßen geehrt.

Doch der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist  die Berichterstattung in den Medien, zumindest in den deutschen Medien. Sowohl die ARD als auch das ZDF berichten darüber, dass Gefangene nach langer Haft in israelischen Gefängnissen freigelassen wurden als Voraussetzung für die Wiederaufnahme sogenannter Friedensgespräche. Mit keiner einzigen Silbe bei der ARD und äußerst knapp im ZDF wird erwähnt, dass es Verbrecher und Mörder sind, die da frei kommen, dass Blut an ihren Händen klebt, sie unschuldige israelische Zivilisten auf dem Gewissen haben.

Das nenne ich mal eine subjektiv-objektive und informative Propagandasendung zugunsten von Terroristen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weder ihr Tun bereuen, noch aufhören, den Terror zu unterstützen.

Parallel zu dieser grandiosen Nachricht verbreitet das ZDF wie die ARD das Ammenmärchen von den Siedlungen, die den Frieden verhindern.

Möchte sich einer das Szenario in Deutschland vorstellen, das (rein hypothetisch natürlich)  in ca 15 bis 20 Jahen ablaufen könnte, wenn die NSU-Terroristin Beate Zschäpe ihre vermutlich lange Haftstrafe abgesessen haben und dann von jubelnden Neonazis von dem Gefängnis im Triumphzug zu ihrer Familie (ihren Freunden) nach Hause begleitet wird….  Die Medien würden vor Empörung schäumen, mit Recht!

Nein, das mag sich  niemand vorstellen und hoffentlich wird es so eine oder ähnliche Szene um deutsche Terroristen niemals geben…

Aber für Palästinenser gelten andere Regeln.  Die kämpfen gegen Juden und da ist bekanntlich alles möglich,  von dreisten Propagandalügen über Terrorangriffe, Raketenbeschuss und Mordanschlägen bis zur Forderung ihrer höchsten  Repräsentanten  Palästina müsse „judenrein“ sein und Israel müsse von der Landkarte verschwinden. Alles unter der intensiven Beobachtung durch deutsche Medien und ohne jede Kritik….

Das alte deutsch-arabische Abkommen scheint immer noch zu funktionieren!  Nur das es heute nicht nur  Nazis sind, die mit den Arabern mit Vorliebe gegen Juden paktieren…..

Gefühlte Wirklichkeit…. 14. August, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie, gesellschaft, meine persönliche presseschau, schule - kinder.
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Das mit den gefühlten Temperaturen gibt es ja schon länger. Das Thermometer misst   -3°C aber wir empfinden es mindestens   -10°C kalt, weil, so wird das Phänomen erklärt, Wind und Luftfeuchtigkeit mit dazu beitragen, die Umgebungstemperatur als kälter wahrzunehmen als sie ist.

Dennoch wird der Wetterbericht immer die tatsächlich gemessene Temperatur mitteilen und allenfalls  die „gefühlte“ als zusätzliche Information mitliefern.

Daran musste ich denken als ich heute in meiner Tageszeitung und in den Online-Medien einen Bericht über die Diskriminierung von jungen Menschen in Schulen, Universitäten und Ausbildungsstätten las.

Ich bin davon überzeugt, dass es diese Diskriminierung tatsächlich gibt, unser menschliches und mitmenschliches Verhalten ist leider von Natur aus nicht einfach nur „gut“, wir alle haben unsere Schattenseiten, Abgründe und weniger angenehme Eigenschaften, die dazu beitragen können, andere Menschen auszugrenzen aufgrund unterschiedlichster Kriterien. Das ist beklagenswert und natürlich ist es eine gesellschaftliche Herausforderung und Aufgabe, diese Ausgrenzungen und Diskriminierungen wahrzunehmen und dagegen anzugehen. Insofern finde ich es absolut richtig, eine Studie aufzulegen, die sich dieses Themas annimmt.

Ich habe die Studie nicht  gelesen, kann also nicht wirklich zu ihr Stellung nehmen. In den Artikeln, die über sie berichten, wird fast einheitlich getitelt:

Viele Migranten fühlen sich diskriminiert

Menschen mit ausländischen Wurzeln, aber auch Behinderte, Schwule und Lesben klagen über Benachteiligungen im Bildungsbereich und im Berufsleben.

Mit Sicherheit geben die Betroffenen Auskunft über ihre „gefühlte“ Situation, mit Sicherheit leiden sie unter der Situation, mit Sicherheit ist es ihr berechtigtes Anliegen, ihre Situation so zu verbessern, dass sie sich nicht mehr diskriminiert „fühlen“ müssen.

Die Frage aber, die sich mir stellt, ist die: Stimmt die eigene Wahrnehmung, diskriminiert zu sein, schlechter behandelt zu werden, ausgegrenzt zu werden, mit den tatsächlichen Bedingungen vor Ort überein? Tut die Gesellschaft – im Bildungssystem wie in den Betrieben und Geschäften –  wirklich zu wenig für diejenigen, die als Migranten, Behinderte, Homosexuelle unter uns leben, um ihnen das Ausgegrenztsein zu ersparen?

Seit meinem Studium vor gut 40 Jahren, als ich mich zum ersten Mal mit dem Thema Selbstwahrnehmung / Fremdwahrnehmung beschäftigte und mir dabei ganz Seifensieder aufgingen hinsichtlich meiner eigenen „Betroffenheit“ bei Gefühlen des Ausgegrenztseins, der Missachtung meiner Person und Bedürfnisse, stelle ich mir immer wieder die Frage: Ist das tatsächlich so, wie ich die Situation wahrnehme und welche Rolle spielen meine eigenen persönlichen Anteile sowohl bei meiner Wahrnehmung als auch bei der Einschätzung der Situation.

Dieses Abklopfen auf die „eigenen Anteile“ war mir immer wichtig in Bezug auf meinen Beruf als Lehrerin und bei der Erziehung unserer vier Kinder, und zwar sowohl hinsichtlich „meiner“ Rolle und Anteile, als auch als Frage an die Schüler und Kinder gerichtet, die mir eine Situation schilderten, in der sie sich falsch oder ungerecht behandelt fühlten oder wenn sie mir über einen Konflikt mit einem anderen Kind / Schüler berichteten und sich über andere beschwerten.

Was ist MEIN, was ist DEIN Anteil an der Situation?

Ist es wirklich so, wie ich oder du es wahrnehme / wahrnimmst?

Welche Erwartungen hege ich, hegst du an deine Mitmenschen, deinen Lehrer, Vater, Chef, die Mutter oder Freundin, an die Bedingungen, mit denen ich, mit denen du leben musst?

Wie sehr bestimmen die Erwartungen die Wahrnehmung der Realität?

Was kann ich, was kannst du  zur Lösung beitragen?

Ich hoffe sehr, dass der Bericht in diesem Sinn abgefasst ist und es nicht nur um eine „gefühlte Wirklichkeit“ geht, die mit der Realität nur bedingt übereinstimmt.

Und natürlich hoffe ich darauf, dass sicherlich vorhandene Missstände aufgedeckt, Konflikte offen benannt und Lösungen erarbeitet werden, die nicht nur die gefühlte, sondern die tatsächliche Situation der Betroffenen spürbar und effektiv verändert …. zum Besseren!

Die neue Mobilitätsstrategie der Bahn…. 12. August, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Die Bahn macht mobil

Die Bahn mobilisiert alle diejenigen die aus beruflichen Gründen im Großraum Mainz unterwegs sein müssen sich nach einer zuverlässigen Alternative um zu sehen.

Und wie man so ganz verschämt verlauten hört, könnte das demnächst auch in anderen Großräumen der Fall sein, zumal nicht nur die ‚Stellwerker‚ dem Sparwahn des Bahn-Managements  zum Opfer gefallen sind.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU DIESER GRANDIOSEN STRATEGIE!!!

Eine bessere Werbung für den persönlichen Nah- und Fernverkehr im (eigenen) Auto kann es kaum geben…

 

Kulturland Deutschland…. 10. August, 2013

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Nein, ich habe die Sendungen (noch) nicht gesehen, in der ein sogenannter Krömer mit seinen Gästen absurde Späße treiben soll, die aber angeblich der gehobenen   Unterhaltung dienen  und von unseren Gebühren finanziert werden.  Ein besonders großartiges Spektakel muss die Begegnung mit Matthias Matussek gewesen sein, auf so ansprechend hohem Niveau, dass Herr Matussek angesichts der Aufzeichnung des Gastspiels der Meinung war, sich und den mit ihm angestellten Klamauk der Öffentlichkeit nicht preisgeben zu können und auch nicht zu wollen.

Ich kann nicht aus eigener Anschauung beurteilen, ob und wie weit der Einwand gegen die Ausstrahlung der Aufzeichnung berechtigt ist oder nicht, nach allem aber, was ich dazu gelesen habe, käme es mir allerdings auch gar nicht in den Sinn, derartiges Tun überhaupt anschauen zu wollen. Ich fand die dumpfbackenen Szenarien des viel gerühmten Kurt Felix und seiner Frau bei „Verstehen Sie Spaß“ schon alles andere als spaßig und konnte mich noch nie dafür begeistern dabei zuzusehen, wie andere Menschen durch den Kakao gezogen oder auf alle nur erdenkliche Art und Weise der Lächerlichkeit preisgegeben und beleidigt wurden. Und da spielt es auch keine Rolle, ob die Protagonisten ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben haben oder nicht. Ich finde solche Veranstaltungen einfach entwürdigend und verstehe auch gar keinen Spaß…. Nein, nichts für mich!

Was mich heute dazu bewegt, überhaupt  das Thema Krömer versus Matussek zu beachten, ist weniger der Konflikt an sich, als vielmehr der  „schöne“ Satz, mit dem der Beitrag Cornelius Pollmers in der Online-Ausgabe der SZ vorgestellt wird:

Kurt Krömer ist ein moderierendes ADHS.

ADHS    oder in ganzen Wörtern die „Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitäts Störung“ , so gesehen müsste Herr Pollmer  formuliert haben: „Kurt Krömer ist einE moderierendE ADHS“,  aber das spielt eigentlich auch keine Rolle mehr.

 ADHS beeinträchtigt das Leben der Betroffenen auf sehr gravierende Weise und wer je Kinder und Jugendliche erlebt hat, die unter dem leiden,  was man gemeinhin ADHS nennt und die ihre Familie, Mitschüler, Lehrer und Freunde gleich unfreiwillig mitleiden lassen, kann es auch nicht witzig finden, wenn von einem „moderierenden ADHS“ die Rede ist.  Wer an ADHS leidet, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, sollte je nach Ausprägung an therapeutischen Maßnahmen teilnehmen.

Dazu zähle ich aber nicht die Moderation einer Sendung im öffentlich-rechtlichen Rund- und Fernsehfunk, die als einzigen Inhalt und als besondere kulturelle Darbietung die Beleidigung meiner Mitmenschen zu bieten hat.

Die ARD hat darüberhinaus meines Wissens nach  auch noch nicht den Status einer Therapieeinrichtung, die von den Krankenkassen getragen wird. Diese aber, eine der Krankenkassen nämlich, könnte Herrn Krömer  eine zusätzliche medikamentöse Behandlung seiner Störung  finanzieren, dann könnten meine Zwangsgebühren einer sinnvollen Sendung zugeführt werden ….

Da ich nun mal  mit meinen finanziellen Beiträgen – ob Krankenkasse oder Fernsehgebühren – Herrn Krömers  Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitäts Störung (im Sinne des  Pollmer’schen Beitrags)  in solidarischer Zwangsgemeinschaft so oder so  finanziere, plädiere ich überdies dafür, ihn einer effektiven, aber weniger öffentlichen Therapieeinrichtung zuzuführen…. ganz ohne Zwang, natürlich!

Kein Thema für evangelisch… 6. August, 2013

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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Eine Kirche ist bei einem Brandanschlag unbekannter Täter vollkommen ausgebrannt. Die Pastorin und ihre Gemeinde sind fassungslos.

Die regionalen Zeitungen berichten moderat und ein bisschen empathisch und halten sich hinsichtlich der Vermutungen über Täter und Motive zurück.

Die großen (Online-) Magazine greifen das Thema so gut wie gar nicht auf, was mich nicht weiter verwundert, sind Angriffe auf Christen oder Kirchen kein Thema, mit dem man Kasse machen könnte (online schon gar nicht, selbst dann nicht, wenn es sozusagen um die Kirche in der  Nachbarschaft hier in Deutschland geht!) und außerdem passen sie vor allem nicht ins Bild von „friedlicher Migration“ und da es vermutlich auch keine Neo-Nazis waren, die da frevlerisch gegen eine nicht-christliche Religionsgemeinschaft gewütet haben, kann man auch keinen Blumenpott mit selbstanklagenden Verweisen auf die üblen Deutschen gewinnen.   (Was bei einem Moscheebrand in Deutschland natürlich ganz, ganz anders wäre.)

Dass aber selbst der Informationsdienst der EKD nicht  einen winzigen Hinweis auf den Brand liefert (man bedenke, dass der Verwaltungssitz der EKD in Hannover ist und die ausgebrannte Kirche in Hannovers Stadtrandgemeinde Garbsen steht), nicht einmal in einem Aufruf zur Solidarität und Besonnenheit, das macht mich schon sehr nachdenklich.

Und auch „evangelisch„, das Internet-Magazin der Evangelen, das sich mit Vorliebe den gesellschaftlich relevanten Themen widmet, hält es nicht für nötig, über den Brand der Kirche in Garbsen zu berichten. Selbst „pro„, das eher dem evangelikalem Spektrum zuzuordnen ist, hält sich mit einem Bericht über eine brennende Kirche in Deutschland zurück….  Und ich frage mich, warum das so ist.

Ich habe die Berichterstattung in meinem heimatlichen Käseblättchen verfolgt und auch ab und zu einen Blick in die Online-Ausgabe des selbigen gewagt und weil es mich so sehr wundert, dass man über eine ausgebrannte evangelische Kirche in Deutschland so wenig Worte verliert, sollen hier nun doch noch die Verweise auf die Berichte der HAZ eingestellt werden. (In der vergangenen Woche war mir der Bericht über „Israel eine alte Wunde“ just bei der Vorbereitung für einen Beitrag über den Kirchenbrand aufgefallen und wichtig geworden, an den folgenden Tagen fehlte mir die Zeit…. wie es manchmal so geht!) Nun denn:

Garbsen nach Kirchenbrand unter Schock

Politik reagiert auf Brandanschlag

Christen und Muslime gedenken Willehardi

Ich entsage mir kritische Anmerkungen oder gar böse Vermutungen hinsichtlich der Täter, ich will mich nicht an Spekulationen beteiligen und auch nicht an Vorverurteilungen. Es ärgert mich allerdings, wenn bereits jetzt von den Tätern überaus verständnisvoll als „von den Opfern“ geredet wird. Noch ist nicht klar, wer den Brand verursacht hat und welche Motive ihn dazu bewegten. Aber niemand muss zwangsläufig eine Kirche anzünden, weil er oder sie von der Gesellschaft nicht die Position eingeräumt bekommt, in der er oder sie sich selbst in völlig falscher Selbsteinschätzung gerne sehen würden. Ich mag es einfach nicht mehr hören, wenn Täter zu Opfern stilisiert und ihr gewalttätiges und kriminelles Verhalten als logische Folge ihrer Sozialisationsbedingungen dargestellt wird. Zu unserer Freiheit und zu unserem Menschsein gehört ganz unabdingbar die Verantwortung für unser Tun und Lassen. Und jedem noch so naiven Menschen müsste klar sein, dass Feuer an Häuser oder Dinge zu legen, die nicht sein Eigentum sind, eine kriminelle Handlung ist, die durch nichts, aber auch gar nichts gerechtfertigt ist.  Hätten die Täter alles aus der Kirche gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist, könnte man ja noch von einem persönlichen Notstand ausgehen…..  aber so?

Es ist ehrenwert, wenn die verantwortlichen Pastorinnen und Pastoren zur Barmherzigkeit aufrufen und einem Nachfolger Jesu allemal angemessen, aber gleichzeitig  macht es mich einfach nur traurig, wie wenig wert das „Eigene“ zu sein scheint…. und ich resigniere ein bisschen angesichts der Tatsache, dass muslimische Erzieherinnen in einer evangelischen Kita oder der Fleischlostag der Grünen mehr Aufmerksamkeit selbst in „christlichen“ Medien finden als die Not und Sorge der Garbsener Gemeinde!

„Israel, eine alte Wunde…. 2. August, 2013

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, israel.
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…. im Fleisch der islamischen Staaten, die beseitigt werden müsse“, schreibt die HAZ in ihrem Bericht über den neuen Hoffnungsträger im Iran, der die Nachfolge Ahmadinedschads im Kampf gegen das „zionistische Gebilde“ angetreten hat.

Aber nicht, dass nun irgendjemand glaubt, die HAZ oder der dort verantwortliche Redakteur würde das empörend finden, nein, weit gefehlt!  Netanjahu ist empört, lesen wir ganz klein und in Blau über dem Artikel und man hat nach dem Lesen des Berichts nicht den Eindruck, als teile die Redaktion Netanjahus Ansicht.

Vielmehr liest es sich so:

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wertete dies als Beweis für die wahren Absichten des neuen Präsidenten. „Ruhani hat sein wahres Gesicht früher als erwartet gezeigt“, erklärte er.

„Netanjahu wertet“!

Statt zu sagen:

Wie der israelische Ministerpräsident sind auch wir der Ansicht, dass mit dieser Aussage die gegen Israel gerichtete Politik des Iran fortgesetzt wird…“,

wird das klare Bekenntnis des höchsten politischen iranischen Repräsentanten zur Kenntnis genommen wie Werbung für Waschmittel oder Wunderpillen, man hört es, liest es, nimmt es zur Kenntnis, nimmt es aber nicht ernst.

Kann sich jemand vorstellen, welch ein Sturm der Empörung durch die Medien ginge, wenn  Netanjahu auch nur ansatzweise einen ähnlich lautenden Satz von sich geben würde, der ganz klar und zielgenau die Auslöschung eines anderen Staates bedeutet? Die Welt stünde Kopf.

Aber der Präsident des Iran sagt solche Sätze und die Person, die diese Ungeheuerlichkeit dem lesenden Volk in Deutschland mitteilt, distanziert sich in keinster Weise vom Inhalt der Nachricht. Unglaublich!

Und mit keiner noch so kleinsten kritischen Stellungnahme geht es weiter im Text:

Ruhani tritt an diesem Wochenende sein Amt an. Obwohl er eine Versöhnung mit dem Westen beabsichtigt, wird im Nahostkonflikt keine Kursänderung erwartet. Am Freitag veranstaltete der Iran wieder den „Ghods“-Tag, eine anti-israelische Massendemonstration, die jedes Jahr am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan stattfindet.

Es scheint die natürlichste Sache der Welt zu sein, eine anti-israelische Massendemonstration durchzuführen.  In meinen Augen kommt diese kühle Berichterstattung darüber einem Aufruf gleich, sich an den Demonstrationen zu beteiligen. Und da verwundert es auch nicht mehr, wenn an anderer Stelle in den Online-Medien zu lesen ist, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Hisbollah, deren „militärischer“ Arm oder Flügel jüngst als Terrororganisation eingestuft wurde,  zu den Mitfinanzierer des Al-Quds-Tags  gehört und die Berliner Behörden darin keinen Grund sehen, den Aufmarsch zu untersagen.

Vom Iran, soviel steht jedenfalls fest, ist auch nach Ahmadinedschad keine friedlichere Haltung gegenüber Israel zu erwarten …. und von Europa und den USA leider  eine schärfere Haltung zum Iran und eindeutigere Position zu Israels Sicherheit  wohl auch nicht.

Niemand wird aber in Zukunft sagen können, der Präsident des Iran sei ein bisschen plemplem und man dürfe seine Worte nicht auf die Goldwaage legen oder gar für bare Münze nehmen.

Dieser Präsident ist erklärtermaßen ein hoch gebildeter Mann, der dem innersten Zirkel der Macht angehört und seine Worte haben Gewicht und sollten unbedingt ernst genommen werden.

Er, Ruhani,  redet zwar nicht von Landkarten, aus denen Gebilde ausradiert werden sollen oder von Geschichtsbüchern, aus denen die Zionisten getilgt, ausgelöscht werden müssen, er redet von „Wunde im islamischen Körper“, was nichts anderes bedeutet, als dass er alle Muslime dieser Welt für die Beseitigung dieser „Wunde“ verantwortlich macht. Sage niemand, er meine das nicht genau so und glaube niemand, die „islamische Welt“ würde etwas anderes verstehen!