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Und nun…? 23. September, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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… oder   nur mal so dahingedacht….

Deutschland hat gewählt und nun ‚ham wa den Salat‘.

Salat ist übrigens eine prima Angelegenheit! Lauter mehr oder weniger feine und mehr oder weniger schmackhafte Zutaten werden miteinander vermischt und mit einer ebenfalls mehr oder weniger leckeren Soße ( Experten reden allerdings von Dressing!) geschmacklich verbunden….

Die Frage ist, was ist Zutat, was ist Soße im zukünftigen bundesdeutschen ‚Salat‘. Bilden die Parteien die Zutaten und ist die freiheitlichdemokratische Grundordnung die alles verbindende Soße? Oder liefern die Parteien die Zutaten in Form ihrer viel versprechenden Parteiprogramme und Worthülsen, von A wie Alterspyramide oder Arbeit (-sbedingung, -beschaffungsmaßnahmen, -teilung, -entlohnung), über Bildungsreform, demografischer Wandel, Elternzeit, Europa, Eurorettung, Frauenquote, Genderdebatte, Hartz,  Kriegseinsatz, Lebenszeit, Migrantenstadel,  Ökologie, Ökonomie, Politikverdrossenheit, Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Steuergerechtigkeit, Stromversorger, Trassenführung, Unternehmensförderung, Wahlverhalten, Vertrauen bildende Maßnahmen, Xenophobie, Ypsilantisyndom bis Zweckbündnis und Zwangsabgabe…. und die Soße ist der Wille zur Macht?

Und wer mischt das nun an?

Sind, bzw. waren wir das, die Wähler?  Sind wir es, das Volk – via Meinungsforschungsinstituten nämlich,  die jede Woche die Statistiken für die Regierenden liefern, damit die ja nicht an Volkes Wille vorbei regieren? Oder doch die Gewählten, denen es bis zur nächsten Wahl völlig egal ist, was das Volk denkt und meint?  Möglicherweise sind es aber auch  die meinungsmachenden Medien, die eh alles viel besser wissen und den Ton in der öffentlichen Debatte vorgeben und selbstverständlich Einfluss nehmen auf Volkes Kenntnisstand und Meinung….

Weiß man das genau?

Ich weiß es nicht.

Ich gehe jetzt in meine Küche und mache mir Salat!  😉

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Kommentare»

1. anti3anti - 23. September, 2013

Ich bleibe dabei: Große Koalition.

2. Rika - 23. September, 2013

anti3anti, das würde mir deutlich besser gefallen als schwarzgrün! und rotgründunkelrot geht gar nicht!

3. julia - 24. September, 2013

Ich muß zugeben, ich hab das allererste Mal nicht wirklich alles zur Wahl verfolgt. Ich durfte nicht mal mehr wählen, da schon länger als 25 JAhre im Ausland-meine Argumente, warum ich doch wöhlen wollen würde, die fand offenbar niemand stichhaltig. übrigends-auch mein Sohn, der heuer das allererste Mal hätte wählen dürfen, durfte nicht, da nach dem 14. Lebensjahr nie ganze 3 Monate in D gemeldet-große Enttäuschung. Ich find das eigentlich sehr bedenklich-da wird mir ein Recht abgenommen, das mir als deutscher Staatsbürgerin doch zusteht, warum darf ich nicht wählen, nur weil ich 300 km außerhalb der Grenze lebe?

Aber das war ein Abschwiff-ich wollte dich eigentlich fragen, was an rotgründunkelrot denn eigentlich so gar nicht geht? Warum ist diese Koalition für die allermeisten Deutschen nicht mal d
enkmöglich?

4. Paul - 24. September, 2013

Liebe Julia, ich versuche mal eine Antwort.
Vorbemerkung:
Was die allermeisten Deutschen denken weiß ich nicht. Dazu gibt es wohl auch keine Erkenntnisse. Den üblichen Umfragen misstraue ich sehr.

Weshalb ich DIE LINKE nicht mag?
Sie ist nahtlos aus der SED hervorgegangen. Für mich ist sie deren Nachfolgeorganisation. Verschleiert wird das durch westdeutsche KPD/DKP Anhänger, linke SPD Mitglieder und sonstige mit linker Gesinnung. Sie sind mir allesamt genauso unsympatisch wie der NSDAP-Verschnitt, der sich zu etablieren versucht.

Weshalb ein Deutscher, egal wie lange er im Ausland lebt, nicht wählen darf, ist mir völlig unverständlich. Ob ein dreimonatiger Aufenthalt an der Verbundenheit mit Deutschland etwas ändern würde erschließt sich mir ebenfalls nicht. Für jemanden, der in dieser Nähe zu Deutschland lebt wie Du, ist der Verlust der Wahlfähigkeit völlig unverständlich.

Alle deutschen Staatsbürger sollten die gleichen Rechte haben, egal wo sie leben.

5. Paul - 24. September, 2013

Liebe Rika, die Situation ist für die CDU/CSU sehr kompliziert, vielleicht sogar aussichtslos.
Jüngste Äußerungen aus der SPD, besonders auch von Gabriel, lassen den Schluss zu, dass der Versuch unternommen wird, den „Schwanz mit dem Hund“ wackeln zu lassen.

Natürlich ist es so gewesen, dass die SPD die große Koalition als für sich ungünstig erinnert. Die CDU/CSU hat auch schlechte Erinnerungen, weil alle Kompromisse nicht als Gewinner-Gewinner-Situation erinnert werden, sondern als Verlierer-Verlierer-Situation. Das gilt für die SPD und für die CDU/CSU gleichermaßen.

Meine Vermutung: Die SPD wird die Koalitionsverhandlungen so gestalten, dass sie tatsächlich für die CDU/CSU nicht akzeptabel werden und dann quasi als Ausweg, zur Rettung der Nation, eine Koalition mit den Linken und Grünen eingehen, damit das Land nicht unregierbar wird.
Ich hoffe nur, dass die CDU/CSU nicht einknickt.

Meines Erachtens wären Neuwahlen die beste Alternative. Je schneller sie stattfinden, desto besser. Desto weniger „Porzellan wird zerschlagen“.
Da es aber den Parteien nicht um das Wohl des Volkes geht, sondern nur um die eigene Macht, wird mein Wunsch wohl nicht erfüllt werden.

Gott schütze Deutschland.

Rika - 25. September, 2013

Ich werde ausführlich antworten wenn ich von der Wiese zurück bin… 😉

6. anti3anti - 25. September, 2013

Lieber Paul,
die große Koalition kommt. Sie war für dIe SPD ungünstig. Jedoch war ihre Oppositionszeit nicht viel besser, was die Wahlergebnisse am Ende der großen Koalition und der Opposition beweisen.

7. julia - 26. September, 2013

Danke für deine Antwort, Paul. Ich hab mir grad eine Grippe „eingetreten“, und die macht mich denkfaul und -langsam, Antwort kommt sicher, aber später.

8. Paul - 26. September, 2013

Liebe Julia,
es eilt nicht mit der Antwort. Ich erfahre zuverlässig wenn Du geantwortet hast.
Kuriere bitte die Grippe gründlich aus.
Gute Besserung wünscht Dir,
Paul

9. Rika - 5. Oktober, 2013

Liebe Julia, ich hoffe, dass du die Grippe inzwischen gut überwunden hast!

Eigentlich wollte ich ja schon in der kurzen Pause zwischen den „Wiesenzeiten“ ausführlich antworten, bin dann aber durch einen Beitrag bei Lila dazu angeregt worden, über die Situation der Christen zu schreiben….
Seit wir das kleine Häuschen auf der Wiese am Meer haben und ich von dort nur via Telefon schreiben kann (was nicht sehr vergnüglich ist wegen der winzigen „Tastatur“) ist mein Blog ziemlich ins Hintertreffen geraten. Nun steht aber der Herbst und Winter ins Haus und da wird die Wiese wohl weniger häufig aufgesucht, da wird es hier wohl wieder ein bisschen geordneter zugehen…

Nun zu „rotdunkelrotgrün“… Es gab eine Zeit, da habe ich die Verbindungen von rot und grün sehr befürwortet, waren doch viele Inhalte bei den Grünen meinem sozialdemokratisch schlagenden Herzen ganz nah. Aber entweder habe ich mich sehr geändert oder die Grünen oder „wir beide“ 😉
An den Grünen gefällt mir das beinahe diktatorische Weltverbesserungsgehabe überhaupt nicht mehr. Statt um die Themen zu werben, die ja eigentlich nicht schlecht sind (siehe Umwelt- und Tierschutz z.B.) und den Menschen eine freie Entscheidung als mündige und gut informierte Bürger zuzutrauen, werden Verbote und Gebote in die Welt gesetzt und ganz nebenbei mit der Masche gearbeitet, allen ein schlechtes Gewissen zu machen, die sich gegen die segensreichen grünen Erkenntnisse entscheiden…. etwas flapsig formuliert. Das gefällt mir so wenig, wie das (in meinen Augen doch ziemlich unreflektierte) Multikultigebaren, das, so scheint es mir, die kritischen Aspekte doch arg schnell unter den Teppich der weltumspannenden Freundschaft fegt. So löst man aber die offenen Fragen und Probleme nicht, die entstehen, wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen und zunächst einmal Befremden und sogar Ängste und Abwehr auslösen, das gilt sowohl für die „Einheimischen“ wie für die „Zugereisten“.
Auch die Art und Weise, wie Grüne sich über Israel und die „Palästinenser“ äußern, gefällt mir ganz und gar nicht. Also, um es kurz zu machen, wenn ich schon mit meiner eigenen Partei hadere (seit der Wahl 1980 als Strauss Kanzler werden wollte, bin ich SPD-Mitglied – in letzter Zeit mit reichlich Bauchschmerzen), muss ich mir nicht auch noch die Koalition mit den Grünen antun. Gleiches gilt in noch stärkerem Maße einer Verbandelung mit den Linken. Auch wenn sie einige sozialdemokratische Themen im Programm haben, denen ich sogar zustimmen kann, ist es ihre seltsame Stellung zu Israel und zu außenpolitischen Fragen, die ich nicht mittragen könnte, ganz zu schweigen von der immer noch nicht restlos geklärten Vergangenheit mancher Altkader aus alten DDR-Zeiten und ihrem offen angesagten Atheismus, mit dem ich schlecht umgehen kann.

Da bleibt dann wohl nur die Opposition oder die GK….
Im Moment, so scheint es, ist die Große Koalition wohl wahrscheinlicher als schwarzgrün, aber meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen….

Lieber Paul,
ich teile zum Teil deine Ansichten und Befürchtungen, wäre aber eher gegen Neuwahlen. Dann lieber eine wie auch immer geartete Koalition unter Merkels Führung….. schluck…..

10. julia - 13. Oktober, 2013

Liebe Rika, lieber Paul, sorry , daß ich mich jetzt erst melde-ja, die Grippe hat sich zuerst eingehängt, und dann war ich ein paar Tage in Madrid- ein „Arbeitsurlaub“-also ein paar „light“-Auftritte und viel Freizeit, aber kein Internet.

Irgendwie hat sich inzwischen offenbar nicht viel geändert-in Österreich geht wohl wieder nur die große Koalition, keine Ahnung, wie es in D weitergeht- die vielen Flüchtlinge bekommen endlich Platz in der Presse, trotzdem passiert nichts-ich werd mich morgen mal durch die angesammelten Nachrichten lesen, und euch dann antworten.
LG
Julia


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