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Kalte Füße… ? 18. November, 2013

Posted by Rika in araber, israel, meine persönliche presseschau, politik, terrorismus.
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Gestern erst las ich von der unverbrüchlichen Freundschaft und  Treue Hollandes zu Israel, an dessen Seite er fest stehe und alles tun werde, um den Frieden zu gewährleisten…

„Toll“, dachte ich, „das ist ja mal ne Stellungnahme, die man in Europa nicht alle Tage hört.“

Heute stehe ich in meiner Küche, das Radio informiert so leise vor sich hin, während ich meinem Gatten (und mir natürlich auch) das Mittagessen zubereite.

PENG!!!

Mit lautem Knall zerplatzt die hübsch glänzende Seifenblase von ewiger Treue und Freundschaft zwischen Hollande und Israel!

Der super-super-raffinierte Lügenteufel schlägt wieder zu.

„Siedlungen, Siedlungen, Siedlungen“, tönt es aus dem Radio.

Gemeint sind aber nicht die arabischen Siedlungen in Israel, (könnte man zur Abwechselung doch auch mal kritisch hinterfragen, was ich hiermit aber nicht tun will, ist nur ein kleines Gedankenspiel… mmmhm) sondern der Wohnungsbau in bereits bestehenden jüdischen Ortschaften in Judäa und Samaria – auch Westbank, Westjordanland oder „Palästina“ genannt. Das, das „Westbank-Palästina“,  jedoch nur für westliche und vor allem gänzlich tumbe Menschen, denn wenn Araber unter sich sind und von „Palästina“ sprechen, meinen sie das Gebiet vom Mittel- bis zum Toten Meer, von Rosh-Hanikra bis Eilat und überhaupt alles Land was jemals unter der rein geografisch gemeinten Zuordnung Palästina genannt wurde.

Einen „Staat Palästina“ oder gar ein „palästinensisches Volk“ hat es jedoch niemals im Laufe der Geschichte gegeben, weder zu Zeiten der Römer, noch in  der Zeit der arabisch-muslimischen Eroberungen unter Mohammed und seinen Nachfolgern und erst recht nicht während der Herrschaft der Osmanen. Das ist zwar historisch belegt, interessiert die Araber jedoch nicht,  viele Israel-Kritiker hierzulande allerdings auch nicht sonderlich.

Israel, seit 1948   völkerrechtlich als eigenständiger, jüdischer Staat anerkannt, findet sich jedoch nicht auf der Landkarte im Amtszimmer des „Präsidenten“ Abbas und auch nicht in den Schulbüchern der arabischen und „palästinensischen“ Schulkinder.

Israel gibt es gar nicht in der arabischen Welt, nur Gebilde, Zionisten und Juden böse Israelis, die „Palästina“ besetzt halten.

Herr Hollande ist zur Teestunde bei Herrn Abbas und was sagt der Kerl? „Die Siedlungen verhindern den Friedensprozess! Ich  fordere Israel auf, den Siedlungsbau sofort einzustellen.“

Fast wäre mir das Messer entglitten, in meiner Küche…., nicht vor Schreck, denn eigentlich kenne ich das ja schon, nein, vor – sagen wir mal – Ohnmacht!

Denn da haben wir mal wieder den üblichen Sermon.

Natürlich ist in Frankreich und auch sonst auf der Welt außerhalb Groß-Arabiens niemand in der Lage, Arabisch zu verstehen. Deshalb ist man geradezu gezwungen die alte Litanei von den Frieden verhindernden „Siedlungen“ bis zum Sankt Nimmerleinstag  nachzuplappern. Kann ja kein Mensch verstehen, was in der Charta der Hamas steht oder im Grundsatzprogramm der PLO. Ist ja auch egal, dass Herr Abbas den feigen Mördern und Terroristen, die Dank Herrn Obama aus israelischen Gefängnissen zugunsten der Friedensverhandlungen entlassen werden mussten einen triumphalen Empfang bereitete, sie herzte und küsste, und die arabische Gemeinschaft beschwor, nicht müde zu werden im Kampf gegen Israel. Das nenne ich Vertrauen bildende Maßnahmen, die gewiss die israelische Gesellschaft von der Lauterkeit, Herzensgüte und Friedensbereitschaft der Herren Abbas und Konsorten überzeugte, zumal auf diese großartige Willkommensparty  prompt Attentate auf israelische Bürger folgten…

Das wusste Herr Hollande vermutlich genauso wenig, wie unser Bundespräsident, der Herrn Abbas erst vor ein paar Wochen die Hände schüttelte….

Oder weiß Herr Hollande das alles, aber er hat ganz einfach kalte Füße bekommen in Herrn Abbas‘  Gegenwart und angesichts der Tatsache, dass er zu Hause in Frankreich nicht wenige Probleme mit den arabisch stämmigen Bürgern hat… 

Denn dass er, Herr Hollande, aber neben dem „Siedlungsbau“ nun auch noch das Rückkehrrecht anspricht ….

 Er forderte mit Blick auf ein Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge aus dem israelisch-arabischen Krieg von 1948, es müssten „realistische Lösungen“ gefunden werden. Neben der künftigen Grenzziehung, israelischen Sicherheitsbedürfnissen und der Zukunft Ostjerusalems ist die Flüchtlingsfrage ein weiteres Kernthema der laufenden Friedensverhandlungen.

bezeugt in herausragender Weise die unverbrüchliche Treue und Freundschaft zu Israel   den arabischen Freunden ….

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Kommentare»

1. Caruso - 20. November, 2013

Wie recht Du hast, liebe Rika! Jedes Wort unterschreibe ich. Was man so gerne „vergißt“, falls man es je bewußt zur Kenntnis nahm, daß es von der arabischen Seite vor jede „Siedlung“ auch schon viel Feindse-ligkeit gab. Davon abgesehen: es war während der jahrelangen Verhandlungen der beiden Parteien nie von den „Siedlungen“ die Rede.
Dieses Thema hat erst Obama Israel eingebrockt. Und Abbas & Co nutzen das natürlich aus.
Vielen Dank liebe Rika für Deinen Einsatz. Du bist a mensch – wie wir Juden auf Jiddisch sagen.
lg
caruso

2. Rika - 22. November, 2013

Danke, liebe Caruso…. ich werde ganz verlegen….


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