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Zur Stärkung der Willkommenskultur…. 22. November, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christenkram, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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…. was auch immer das sein mag, hat die „Arbeiterwohlfahrt“ beschlossen, den sonst üblichen „Weihnachtsbasar“ in einer Kita umzubenennen in „Markt der bunten Vielfalt„.

Das ist kein Aprilscherz – schließlich haben wir gerade man eben November!

Aber Achtung, dies ist eine Glosse, bitterbös!

Willkommen und hereinspaziert, liebe Leute ins Land der bunten Vielfalt. Hier finden Sie alles und alle und  das reichlich! Sorgen Sie sich nicht! Sie dürfen sein wie Sie sind. Anpassung war gestern! Jede Idee ist willkommen, jede Ideologie ist erlaubt, jede Rechtsform ist erwünscht, jede Religion kann ausgeübt werden, nur Christen sind unerwünscht  werden gebeten, sich unsichtbar zu machen und den Mund zu halten, damit sich alle anderen wohl fühlen können.

Deutschland ist ein vollkommen freies Land, frei von eigener Identität, Kultur, Religion, Recht und Geschichte. Hier gähnt abgrundtiefe Leere und wartet nur darauf, von Euch, Ihr lieben Einwanderer gefüllt zu werden. Eure Kultur, Eure Sprache, Eure Religion, Eure Gesetze, Eure Gewohnheiten und Gepflogenheiten, Eure bunte Vielfalt  werden dieses Land endlich, endlich reich und  zu dem machen, was viele, viele gute Menschen schon lange wollen: NICHTDEUTSCHLAND.

Willkommen  also  in NICHTDEUTSCHLAND!

Deutschland war zulange schon Deutschland. Deutschland hat eine überaus unrühmliche Vergangenheit (leider, und das meine ich ganz und gar ernst!) und es ist viel besser, dass es Deutschland nicht mehr länger geben wird. Drum lasst uns alle daran arbeiten, dass aus dem verachtenswerten Deutschland ein liebenswertes Nichtdeutschland als Teil der EU und der großen Weltgemeinschaft wird.

Auch Christen werden darum gebeten,  dem nicht länger im Weg zu stehen und ihre Gottesdienste in Zukunft unter die bewusste interreligiöse, bunte Vielfalt zu stellen, um nicht alle jene zu irritieren, deren religiöse Basis so ganz anders ist, bzw. diejenigen nicht weiter zu behelligen, die auf jegliche Religion dankend verzichten…

So wird auch  die Welt am nichtdeutschen Wesen genesen…..

PS

I.

Hätte die AWO nicht so großartig angekündigt, dass die Umbenennung zum Wohle der Migranten geschieht sondern den Basar einfach nur so benannt, würde ich gar nichts dazu sagen. An meiner alten Schule gab es alle zwei Jahre im November den „Schulbasar“, einfach, weil wir nicht mit all den Adventsbasaren konkurrieren wollten – und auch nicht konnten 😉 und die Vorweihnachtszeit ohnehin reich an besinnlichen Terminen und konsumorientierten Veranstaltungen ist! Außerdem konnten wir so flexibel sein und unseren Basar auch schon mal Ende Oktober öffnen… er war immer gut besucht! 

Niemand in unserer diakonischen Einrichtung hat auch nur den geringsten Einwand gehabt!!! 

II.

Die „Stärkung unserer Willkommenskultur“ könnte doch auch darin bestehen, dass wir den Neuankömmlingen erklären, was es mit „unserer“ Kultur, Religion, Geschichte und Demokratie auf sich hat,  damit sich die „Neuen“ schneller und besser in der neuen Umgebung zurecht finden, ohne jedoch von ihnen  zu verlangen, sie automatisch zu übernehmen. Warum feiern wir Weihnachten und wieso gibt es überall Weihnachts- und / oder Christkindelsmärkte. Wer war der Nikolaus und wieso schleppen wir Tannenbäume in Häuser. Ich glaube, dass das die Migranten viel besser verstehen würden als einfach so zu tun, als gäbe es die ursprünglich christlich geprägten Feste nicht.  Weihnachten als Familienfest mit schöner Dekoration, gutem Essen und überbordendem Kommerz gibt es mittlerweile sogar in völlig „unchristlichen Ländern“ wie Japan oder China, und ausgerechnet in Deutschland sollen wir zugunsten der besseren Verständigung mit anderen Kulturen die Tradition negieren oder sogar ganz darauf verzichten? Ich halte das für den völlig falschen Weg.

 

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Kommentare»

1. IWe - 22. November, 2013

Ich glaube nicht, dass ein Markt der bunten Vielfalt Muslimen Respekt abnoetigt. Die wundern sich eh oft ueber Profillosigkeit christlicher Einrichtungen.

2. Rika - 22. November, 2013

Das sehe ich ganz genau so!

3. Caruso - 23. November, 2013

Liebe Rika, mit jedem Wort hast Du recht! Es ist nicht das erste Mal, daß ich feststellen muß, D ist total verrückt geworden. Warum will man auf die Kultur verzichten die das Land jahrhundertelang geprägt hat und beiweitem nicht nur im Schlechten:-)))))) Ich bin kein Christ noch
überhaupt religiös, aber ich finde das, was in D vielerorts geschieht einfach blöd. Und wie blöd! Warum steht man dagegen nicht auf? Man muß doch deshalb nicht gleich einen Bürgerkrieg entfachen! Es gibt auch zivilisiertere Wege.
lg
caruso

4. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev - 24. November, 2013

[…] hat eine Glosse zum Weihnachts-/Adventszeit-Brimborium zur vorbeugenden Vermeidung möglicherweise vorhandener […]

5. just wondering - 25. November, 2013

Wie ernst soll ein gläubiger Muslim eine Kultur nehmen, die bereit ist, um der politischen Korrektheit willen ihr eigenes Gut über Bord zu werfen? Für jeden Außenstehenden ist das ein Zeichen von Selbstaufgabe und Orientierungslosigkeit. Und, ich fürchte, die Wahrnehmung ist nicht mal falsch …


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