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Oma Elses Spritzgebäck…. 28. Dezember, 2013

Posted by Rika in aus küche und keller, aus meinem kramladen.
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sollte hier schon vor einigen Tagen zur Geltung kommen….. Aber wie es so geht, „man“ hat Ideen und gute Vorsätze, doch dann kommt  etwas dazwischen, die Zeit fehlt und manchmal auch die Lust.

Nun also!

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Oma Elses Spritzgebäck ist nämlich das beste auf der ganzen Welt!

„War“, müsste es eigentlich heißen, denn Oma Else, meine liebe Mutter, lebt ja nicht mehr hier auf Erden, und so ist es eigentlich „nur noch“ ihr Rezept, das  alljährlich in der Adventszeit zu Ehren kommt – samt Omas Andenken, natürlich!

Man nehme und handle….:

250 g Margarine * 250 g Zucker * 2 Eier   – schaumig rühren  –   500 g Mehl * 1 P Vanillezucker und etwas abgeriebene Zitronenschale zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig im Kühlschrank ca 20 Minuten ruhen lassen …

Den  „Fleischwolf“ mit der Vorsatzscheibe für Spritzgebäck bereitstellen und  vorbereiten ….

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und den gekühlten Teig portionsweise durchdrehen.

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Die Teigstränge in Stücke schneiden…

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auf das Backblech legen und ca 15  Minuten bei 200° abbacken.

Am besten verwahrt man das Spritzgebäck in Blechdosen und versteckt diese vor naschhaften Ehemännern, Kindern und den eigenen Gelüsten 😉  Ansonsten könnte das passieren, was mein Vater gern erzählte. Auch seine Mutter buk in der Adventszeit Spritzgebäck, auch sie nutzte schon die „Drehe“, wie meine Freundin das nützliche Gerät bezeichnet. Und, glaubt man den väterlichen Erzählungen, buk Oma Friederika kiloweise Spritzgebäck, verwahrte selbiges in Blechdosen und versteckte es vor dem Nachwuchs. Aber wohl nicht gut genug. Der Junge entdeckte nach ebenso emsiger wie heimlicher Suche das Versteck und naschte….  jeden Tag ein kleines bisschen. Und als endlich die Weihnachtstage kamen und die fleißige Hausfrau ihr Spritzgebäck hervor holen und auf den bunten Tellern der Kinder verteilen wollte, waren die Vorräte verschwunden, die Dosen leer. Etwas verschämt berichtete mein Vater von der einzigen Tracht Prügel, die er überhaupt (aber anlässlich dieses Frevels)  von seinem Vater erhalten hatte…

Überhaupt, was war Oma Elses Spritzgebäck ohne meinen hilfreichen Vater…. Ich sehe ihn noch mit aufgekrempelten Hemdsärmeln und einer locker vorgebunden Küchenschürze am Tisch stehen und die Teigstränge,  die unaufhörlich aus der Drehe quollen,  mit den flachen Handflächen in Empfang nehmen…

Es sind diese schönen Erinnerungen, die bis heute nachwirken und mit dazu beitragen, das die Adventszeit ihren wunderheimlichen Zauber seliger Kinderzeiten behalten hat….

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