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Aus der Vergangenheit lernen… 13. Februar, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, israel, terrorismus.
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WIR, soviel ist klar, haben längst aus der Vergangenheit gelernt – oder vielleicht doch nicht?

Diese ebenso bange wie berechtigte Frage muss man sich stellen, wenn man – wie ich – in den Kommentaren zu Berichten aus oder über Israel immer wieder die Forderung liest: Die Israelis müssen doch etwas aus ihrer Vergangenheit gelernt haben oder sich zumindest Mühe geben aus der Vergangenheit zu lernen. Und wenn sie schon nichts gelernt hätten, müssten eben Leute wie Frau Ashton, Herr Steinmeier oder jüngst Herr Schulz sie darüber belehren, was sie zu lernen hätten. Das, was sie aus „ihrer Vergangenheit“ gelernt haben sollten oder lernen müssten bleibt freilich  bei den meisten Kommentaren in vagen Andeutungen stecken und bezieht sich meistens ebenso nebulös auf ihr Verhältnis zu den arabischen Nachbarn und den „Palästinensern“, die ja in den sechziger Jahren ein bis dahin nie dagewesenes Volk wurden.

Schauen wir uns doch mal die Vergangenheit an.

Ich tue das sehr vorsichtig, weil ich weder Historikerin noch Israel-Expertin bin. Aber schon der erste Blick in die relativ junge Vergangenheit ist aufschlussreich – und der noch weiter zurück nicht minder!

Zum besseren Fortgang der Friedensgespräche wurde Israel von den amerikanischen Freunden gedrängt seinen guten Willen zu zeigen durch die Freilassung palästinensischer Gefangener. Bei den Gefangenen handelte es sich nicht um Hühnerdiebe, wie man sich leicht denken kann, es waren vielmehr ohne Ausnahme solche Menschen, die Anschläge auf israelische Zivilisten entweder geplant oder unterstützt und / oder selber ausgeführt hatten. Anschläge, bei denen israelische Staatsbürger zu Tode gekommen und andere schwer verletzt worden waren. Die israelische Regierung ließ sich auf diesen Deal ein, trotz der heftig geführten Debatte im Land, trotz der vielen traumatisierten Opfer, trotz der Trauer der vielen hinterbliebenen Angehörigen.  Und wie sah die Antwort auf die Freilassung aus?   Mörder und Totschläger wurden frenetisch bejubelt und gefeiert – kann man das als besondere Vertrauen bildende Maßnahme verstehen?  Was lernen die Israelis aus dieser Situation? Unter Schmerzen wird ein Abkommen getroffen und von den Palästinensern mit Füßen getreten.

Ist es etwa das, was Israel aus seiner Vergangenheit lernen soll?

Im Jahr 2005 räumt Israel den Gazastreifen, d.h. es leben fortan keine „Siedler“ mehr in dem Gebiet, die Armee hat keine Veranlassung mehr im Gazastreifen Präsenz zu zeigen und tut das auch nicht. Was folgt aber auf diesen Abzug? Raketenterror aus dem Gazastreifen, Terroraktionen, die Entführung Gilad Shalids, der erst nach sehr langer Zeit von der Hamas frei gelassen wird.

Ist es etwa das, was Israel aus seiner Vergangenheit lernen soll?

Israel zieht sich im Zuge der Verhandlungen mit Ägypten vollständig aus dem Sinai zurück. Lange Zeit herrscht Ruhe in dem Gebiet, Touristen  wie Israelis können ungehindert den Sinai bereisen (hab ich 1995 ausprobiert, gemischte Reisegruppe aus Europäern und Israelis, toll!!!) solange in Ägypten der „Pharao“ Mubarak an der Regierung ist. Mit dem „ägyptischen Frühling“ ändert sich die Lage, der Sianai wird instabil, islamische Terrorbanden zerstören Gasleitungen, verschleppen Touristen, morden Flüchtlinge, machen entspannte Sinai-Trips zum Horrortrip.

Ist es das, was Israel aus seiner Vergangenheit lernen soll?

Ich überschlage ein paar Jahre, die kriegerischen Auseinandersetzungen, die mörderischen Aktionen arabischer Terroristen, die Angriffe der arabischen Nachbarn auf den jüdischen Staat, möchte aber die Frage nicht auslassen, was Israel aus den Angriffen lernen sollte. Sich nicht zu Wehr setzen, vielleicht? Die Charta der Hamas einfach ignorieren, die wüsten Beschimpfungen aus dem Iran nicht zur Kenntnis nehmen, gar nicht  darauf eingehen, dass Hundertausende  „Tod den Juden“ brüllen, nicht nur in Teheran, nein, auch in Berlin, in Hannover… ?

Der israelischen Staatgründung, bei der Ben Gurion ausdrücklich den arabischen Nachbarn und den arabischen Bürgern des neuen Staates Israel die Hand zum Frieden reichte, folgte ein blutiger Krieg, den Israel nur mit Mühe überstand und in dessen Folge Jordanien nicht nur das sogenannte Westjordanland, sondern auch   den jüdischen Teil des alten Jerusalem besetzte, den Juden das Betreten der jüdischen Altstadt Jerusalems verbot, und damit auch das Beten an der Westmauer des ehemaligen jüdischen Tempels nicht mehr möglich war.

Was sollen die Israelis aus der Vergangenheit lernen?

Im ersten Weltkrieg kämpften und starben deutsche jüdische Soldaten für „Kaiser und Vaterland“. Es war ihr Kaiser, ihr Vaterland. Und nur 15 Jahre später wurden Juden aller öffentlichen Ämter enthoben, durften sie weder Richter noch Lehrer oder Professoren sein, begann der Prozess der Ausgrenzung  von Juden aus der deutschen Gesellschaft.  Heute werden im Gedenken an die Reichspogromnacht salbungsvolle Reden gehalten, für die Juden Deutschlands war es damals das endgültige Signal für ihr bevorstehendes Martyrium, der Auftakt zur Vernichtung der europäischen Juden.

Was sollen die Israelis aus der Vergangenheit lernen?

Vor der kurzen Zeit der relativen Freiheit für Juden in Deutschland waren Juden unter ständigem Druck, sie hatten keine bürgerlichen Rechte, dafür aber umso mehr die Pflicht für Sondersteuern. Sie waren nicht sicher vor den christlichen Nachbarn, immer wieder kam es zu furchtbaren Pogromen,  zu Übergriffen, Zerstörung jüdischen Eigentums,  zu Morden und blutigen Gewaltorgien.

Was sollen Israelis aus der Vergangenheit lernen.

Luther, dessen Lebenswerk wir in der Luther-dekade gedenken, verfluchte die Juden und rief zu Hass und Verfolgung auf. Seine Schriften trugen / tragen wesentlich dazu bei, das jahrhundertelang Christen ein sehr gestörtes, um nicht zu sagen ausgesprochen feindliches Verhältnis zu Juden hatten und viele noch heute haben.

Was soll Israel aus der Vergangenheit lernen?

Die grausamen Zustände des Mittelalters, die Übergriffe auf Juden in Zusammenhang mit Pest-Epedemien und den Kreuzzügen muss ich hier nicht näher beschreiben, ebenso wenig die Vertreibung der Juden aus Spanien, Frankreich, Deutschland…. oder die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern nach der Staatsgründung Israels.

Was also soll Israel aus der Vergangenheit lernen?

Israel hat aus der Vergangenheit gelernt.

Nie wieder sollen Juden der feindlich gesinnten Umwelt schutzlos ausgeliefert sein.

Die Frage nach dem, was aus der Vergangenheit gelernt werden sollte, muss letztlich an uns Nicht-Juden  zurückfallen und auch und vor allem jenen gestellt werden, die Israel aus dem Buch der Geschichte oder  von der Landkarte tilgen wollen.

(Wenn ich Zeit habe – gerade habe ich leider gar keine Zeit – werde ich die einzelnen Abschnitte mit Links versehen…. und Quellen nennen.)

Liebe SPD… 12. Februar, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", aus meinem kramladen, gesellschaft, israel, politik.
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3 comments

wie machst du es mir schwer in diesen Tagen….

Besser gesagt, wie machen es mir deine offiziellen Großkopferten so schwer.

Was die Genossen in der Bundesregierung in Berlin so anstellen –  geschenkt, damit kann ich leben…   ganz aktuell   Wowereit und Edathy – die kann ich verkraften, da gab es schon ganz andere Schwierigkeiten mit deinem Personal….

Was mich aber nun wirklich zur Verzweifelung bringt ist dein europäischer Ableger, der Martin Schulz.

Ich habe schon sehr gelitten als der Sigmar Gabriel seine Eindrücke frisch aus Hebron mitteilte und auch die angestrebte „strategische Partnerschaft“ mit der Fatah war und ist  mir ein Graus, Gespräche mit der Hamas zu führen halte ich für pure Zeitverschwendung – ganz abgesehen von der  (von mir unerwünschten) „Aufwertung“ die die Terrororganisation dadurch erlangte  – und die Unterstützung von Boykottmaßnahmen israelischer Produkte aus Judäa und Samaria betrüben mich zutiefst.  Was Frank Walter in Israel ablieferte war ja schon mehr als starker Tobak. Aber was nun der Genosse Schulz in der Knesset von sich gab, das erregt meinen Zorn und macht mich gleichzeitig unsagbar traurig. Ausgerechnet ein Genosse gibt solche Sätze von sich – und ausgerechnet in Jerusalem vor dem israelischen Parlament und das zu allem Unheil noch auf Deutsch. Mehr geht nicht, mehr ertrage ich nicht.

Ich habe in den letzten Jahren schon sehr oft darüber nachgedacht, dir mein Parteibuch zurückzugeben. Zuviel Frust über politische Entscheidungen, politisches Personal, politische Perspektiven.

Aber siehst du, so einfach ist das nicht. Dazu musst du wissen, dass ich in einem sehr frommen christlichen Haus aufgewachsen bin und wir – also meine Familie – schon so etwas wie Exoten in unserem frommen Umfeld waren, denn eigentlich waren die meisten mir bekannten Frommen meiner Religionsgemeinschaft treue Anhänger der CDU und SPD-Anhänger hatten einen schweren Stand, ganz zu schweigen von SPD-Mitgliedern.  Aber meine Familie hat eine lange sozialdemokratische Tradition. Einer meiner Großonkel hat sich erschossen, um der Verhaftung durch die Gestapo und den zu erwartenden Verhören zu entgehen.  Er  wollte die Genossen nicht verraten…. Seine Schwägerin, meine Großmutter, verblüffte mich damit, dass sie, aus deren Mund ich bis dahin nur fromme pietistische Heilslieder gehört hatte, während der Übertragung einer politischen Veranstaltung im Fernsehen die International textsicher sang …. auf meine erstaunte Nachfrage erzählte sie mir ihre Geschichte, wie sie als junges Mädchen zu den  Veranstaltungen des Arbeiterveins  der SPD gegangen war und viel gelernt hatte, obwohl sie schon damals eine „Fromme“ war. Ich sage dies  keinesfalls ironisch oder abwertend, nein, im Gegenteil, ich glaube aus tiefer Seele und mit voller Überzeugung an die gute Nachricht und frohe Botschaft von Jesus Christus, weder möchte ich meine Beziehung zu Jesus missen, noch meinen Glauben an ihn verleugnen. In meinem Ortsverein war ich aber ebenso  exotisch wie es meine Eltern in früheren Zeiten in der Gemeinde waren. In meiner Gegenwart wurden Witze über Gott und Jesus gerissen, dass mir Hören und Sehen verging und Christen wurden beleidigt – bis es mir irgendwann reichte und ich mich zu meinem Christsein bekannte und es mir verbat, in meiner Gegenwart so zu reden. Die Genossen haben das akzeptiert…  „Bruder Johannes“ war ich darum sehr nah, aber auch Willy war mein großes Vorbild! Es war ausgerechnet ein „Egged-Bus“ in Israel auf der Fahrt von Haifa nach Tel Aviv, in dem ich von seinem Tod erfuhr: „Willy Brandt met“ – Willy Brand ist tot.

Siehst du, liebe SPD, da kann ich nicht einfach mal eben so dir meine Mitgliedschaft kündigen,   weil dein Personal sich ganz und gar daneben benimmt,  ganz abgesehen davon, dass ich die Kernaussagen deines Programms teile; sie erscheinen mir sehr viel mehr mit der Bergpredigt kompatibel zu sein  als manches andere Programm einer deutschen Partei. Da gibt man nicht so schnell auf. Und überhaupt, wo kämst du denn hin, wenn Leute wie ich dir den Rücken kehren würden, Leute, die das „Existenzrecht“ Israels nicht nur für eine nette Floskel und bedeutsam im „Hinblick auf ‚unsere Vergangenheit‘ halten. Ich werde dir meine Parteibuch nicht zurückgeben und dich nicht denen überlassen, die strategisch mit den Feinden Israels zusammen arbeiten wollen, die sich die israelfeindliche Propaganda der Araber zueigen machen und meinen, als „Freunde Israels“ den Staat kritisieren zu MÜSSEN als gäbe es keinen anderen Staat, der ihrer Belehrung und Kritik bedürfe. Ob der Genosse Schulz sich auch vor das iranische Parlament stellt und seine „freundschaftliche“ Kritik an den Mann bringt? Ob der Vorsitzende auch den „Palästinensern“ sehr energisch mitteilt, dass nur die Anerkennung Israels als jüdischer Staat Frieden für die Region bedeutet? Ob Andrea die Herren von der Hamas darauf hinweist, dass in ihrer Charta immer noch von der Vernichtung Israels die Rede ist und dass DU, liebe SPD, das keineswegs hinnehmen wirst?

Denn das wirst du doch nicht, oder?

Auch wenn Martin Schulz die Lügen der Araber in der Knesset zum Anlass nimmt, Israel zu belehren, auch wenn die Fraktion im Bundestag einer Boykottformulierung zustimmt, du, alte SPD wirst doch nicht zulassen, dass Israel am medialen Pranger stehend sein Recht auf Selbstbestimmung und Eigenständigkeit verliert.

Du nicht, SPD…. Du hast dich Adolf widersetzt und wirst dich doch nicht vor den Mullahs und Israelhassern beugen!

Aus fremder Feder: Fakten zu Palästina… 7. Februar, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel.
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Der folgende Artikel, den ich bei „heplev“    heute entdeckte, ist so grundlegend, dass ich ihn ungekürzt und unkommentiert hier einstelle einschließlich des Originaltitels und aller relevanten Quellenangaben:

 

Die Welt mit Fakten zu „Palästina“ verwirren

6. Februar 2014 um 14:10 | Veröffentlicht in AraberGeschichtePalästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: 

Palästina ist ein geografischer Bereich, keine Nationalität

Eli E. Hertz, IsraelNationalNews.com, 26. Januar 2014

Die Araber erfanden in den 1960-er Jahren eine besondere nationale Einrichtung namens Palästinenser, ausdrücklich nur wegen politischem Gewinn. Sie brandmarken Israelis als Invasoren und behaupten, der Palästina genannte geografische Bereich gehöre exklusiv den Arabern.

Das Wort Palästina ist nicht einmal arabisch. Es ist ein von den Römern um 135 n.Chr. geprägtes Wort, das von einem Seefahrervolk aus der Ägais abgeleitet wurde, das in der Antike an der Küste Kanaans siedelte – den Philistern. Der Name wurde gewählt, um Judäa zu ersetzen, als Zeichen, dass damals die jüdische Souveränität nach der jüdischen Revolte gegen Rom ausgelöscht worden war.

Im Lauf der Zeit wurde der lateinische Name Philistia weiter in Palistina oder Palästina verfälscht. Während der nächsten 2000 Jahre war, was in Palästina umbenannt worden war, niemals ein unabhängiger Staat, der einem Volk gehörte; auch kam während der 1.300 Jahre muslimischer Hegemonie in Palästina unter arabischer und ottomanischer Herrschaft nie ein palästinensisches Volk auf, das sich von anderen Arabern unterschied.

Palästina war und ist lediglich ein geografischer Name. Daher überrascht es nicht, dass in modernen Zeiten der Name „Palästina“ oder „palästinensisch“ als Adjektiv auf alle Einwohner der Gegend zwischen Mittelmeer und Jordan angewandt wurde – auf palästinensische Juden und palästinensische Araber gleichermaßen. Fakt ist, dass bis in die 1960-er Jahren die meisten Araber in Palästina es vorzogen sich nur als Teil der großen arabischen Nation oder Bürger von „Südsyrien“ bezeichneten.

Der Begriff „Palästinenser“ als Nomen wurde von den Arabern in den 1960-er Jahren von Yassir Arafat als Taktik usurpiert und vereinnahmt, um die Juden als Eindringlinge auf dem Gebiet anderer zu brandmarken. Er stellte die arabischen Einwohner Israels und den „Gebieten“ verlogen als eingeborene Bewohner seit undenkbaren Zeiten dar. Diese Erfindung eines Volkes erlaubte es den palästinensischen Arabern mit dem jüdischen Volk als Nation pari zu ziehen, das einen unabhängigen Staat verdient.

Historisch gab es, bevor die Araber das palästinensische Volk als exklusiv arabisches Phänomen erfanden, keine solche Gruppe.

Zahllose alte, offizielle Dokumente des britischen Mandats sprechen von „den Juden“ und „den Arabern“ Palästinas – nicht „Jude und Palästinensern“.

Die Ironie ist: Bevor die örtlichen Juden 1948 anfingen sich Israelis zu nennen (der Name „Israel“ wurde für den neu gegründeten jüdischen Staat gewählt), galt der Begriff „Palästina“ fast ausschließlich für Juden und die von neuen jüdischen Einwanderern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, vor der Unabhängigkeit gegründeten Institutionen. Einige Beispiele*:

  • Die Jerusalem Post, 1932 gegründet, hieß bis 1948 Palestine Post.
  • Die Bank Leumi L’Israel hieß „Anglo-Palestine Bank, a Jewish Company“.
  • Die Jewish Agency – ein Zweig der zionistischen Bewegung, der seit 1929 jüdische Besiedlung betrieb – hieß Jewish Agency for Palestine.
  • Die Hauszeitung des amerikanischen Zionismus in den 1930-er Jahren hieß New Palestine.
  • Das heutige Israelische Philharmonische Orchester, gegründet 1936 von deutsch-jüdischen Flüchtlingen, die aus Nazideutschland flohen, hieß „Palestine Symphony Orchestra, zusammengestellt aus 70 palästinensischen Juden“.
  • Der Untied Jewish Appeal (UJA) wurde 1939 als Zusammenschluss des United Palestine Appeal und dem Spendensammel-Zweig des Joint Distribution Committee gegründet.

Ermutigt durch ihren Erfolg bei historischem Revisionismus und der Gehirnwäsche der Welt mit der „Großen Lüge“ eines palästinensischen Volks haben die palästinensischen Araber in jüngerer Zeit begonnen die Behauptung zu erheben die Nachkommen der Philister und sogar der Steinzeit-Kanaaniter zu sein.

Auf Grundlage dieses Mythos können sie behaupten von den Juden  zweimal zu Opfern gemacht worden zu sein: Bei der Eroberung Kanaans durch die Israeliten und von den Israelis der Moderne – eine komplette Erfindung.

Archäologen erklären, dass die Philister ein mediterranes Volk waren, das um 1100 v.Chr. entlang der Küste Kanaans siedelte. Sie hatten keine Verbindung zur arabischen Nation, einem Wüstenvolk, das aus der arabischen Halbinsel kam.

Widersprüche sind im Überfluss vorhanden; Palästinenserführer behaupten von den Kanaanitern abzustammen, von den Philistern, den Jebusiten und den ersten Christen. Sie vereinnahmen auch Jesus und ignorieren sein Jüdisch sein; gleichzeitig behaupten sie, die Juden waren nie ein Volk und bauten nie die Heiligen Tempel in Jerusalem.

Es gab nie einen souveränen arabischen Staat in Palästina

Die Künstlichkeit einer palästinensischen Identität spiegelt sich in den Haltungen und Taten benachbarter arabischer Staaten, die nie einen Palästinenserstaat errichteten. Sie drückt sich außerdem in den Äußerungen und Loyalitäten der so genannten Palästinenser aus. Nur zweimal in der Geschichte Jerusalems war die Stadt eine nationale Hauptstadt. Das erste Mal war sie die Hauptstadt der beiden jüdischen Staaten während der Zeiten des ersten und des zweiten Tempels, wie sie in der Bibel beschrieben sind, bekräftigt durch archäologische Belege und zahlreiche antike Dokumente. Das zweite Mal ist in der Moderne als Hauptstadt des Staates Israel. Sie war nie arabische Hauptstadt – aus dem einfachen Grund, dass es nie einen palästinensisch-arabischen Staat gab.

Die von arabischen Führern im Namen der palästinensischen Araber geschwungenen Reden klingen hohl, denn die Araber in den Nachbarländern, die 99,9 Prozent des Landes des Nahen Ostens beherrschen, haben nie eine palästinensische Einheit anerkannt. Sie haben Palästina und seine arabischen Einwohner immer als Teil der „arabischen Nation“ betrachtet, historisch und politisch als integralen Bestandteil von Großsyrien.

Die Araber haben nie einen palästinensisch-arabischen Staat geschaffen, als die UNO 1947 einen Teilungsplan zur Gründung „eines arabischen und eines jüdischen Staates“ anbot (sie nannten das keinen Palästinenserstaat, sollte angemerkt werden). Auch erkannten die Araber während der zwei Jahrzehnte vor dem Sechstagekrieg keinen palästinensisch-arabischen Staat an, als der Bereich von Judäa und Samaria („Westbank“) unter jordanischer und der Gazastreifen unter ägyptischer Kontrolle standen; sie schrien während dieser Jahre unter jordanischer und ägyptischer Herrschaft auch nicht nach Autonomie oder Unabhängigkeit.

Deutlich vor der Entscheidung von 1967 ein neues arabisches Volk namens „Palästinenser“ zu schaffen, als das Wort „Palästinenser“ mit jüdischen Anstrengungen verbunden war, gab Auni Bey Abdul-Hadi, ein örtlicher Araberführer, 1937 vor einem britischen Untersuchungsausschuss – der Peel-Kommission als Zeuge aus: „So etwas [wie Palästina] gibt es nicht! Palästina ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden! Es gibt in der Bibel kein Palästina. Unser Land war Jahrhunderte lang Teil von Syrien.“

Anmerkung des Editors: P.E.F. – ursprünglich der Palestine Endowment Fund – wurde 1922 von Richter Brandeis und anderen prominenten Juden gegründet; die Internetseite erklärt, dass er gegründet wurde, um Zuschüsse für genehmigte israelische Wohlfahrtsorganisationen zu vermitteln; er hat seinen Sitz in New York und heißt jetzt P.E.F., Israel Endowment Funds.