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Liebe SPD… 12. Februar, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", aus meinem kramladen, gesellschaft, israel, politik.
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wie machst du es mir schwer in diesen Tagen….

Besser gesagt, wie machen es mir deine offiziellen Großkopferten so schwer.

Was die Genossen in der Bundesregierung in Berlin so anstellen –  geschenkt, damit kann ich leben…   ganz aktuell   Wowereit und Edathy – die kann ich verkraften, da gab es schon ganz andere Schwierigkeiten mit deinem Personal….

Was mich aber nun wirklich zur Verzweifelung bringt ist dein europäischer Ableger, der Martin Schulz.

Ich habe schon sehr gelitten als der Sigmar Gabriel seine Eindrücke frisch aus Hebron mitteilte und auch die angestrebte „strategische Partnerschaft“ mit der Fatah war und ist  mir ein Graus, Gespräche mit der Hamas zu führen halte ich für pure Zeitverschwendung – ganz abgesehen von der  (von mir unerwünschten) „Aufwertung“ die die Terrororganisation dadurch erlangte  – und die Unterstützung von Boykottmaßnahmen israelischer Produkte aus Judäa und Samaria betrüben mich zutiefst.  Was Frank Walter in Israel ablieferte war ja schon mehr als starker Tobak. Aber was nun der Genosse Schulz in der Knesset von sich gab, das erregt meinen Zorn und macht mich gleichzeitig unsagbar traurig. Ausgerechnet ein Genosse gibt solche Sätze von sich – und ausgerechnet in Jerusalem vor dem israelischen Parlament und das zu allem Unheil noch auf Deutsch. Mehr geht nicht, mehr ertrage ich nicht.

Ich habe in den letzten Jahren schon sehr oft darüber nachgedacht, dir mein Parteibuch zurückzugeben. Zuviel Frust über politische Entscheidungen, politisches Personal, politische Perspektiven.

Aber siehst du, so einfach ist das nicht. Dazu musst du wissen, dass ich in einem sehr frommen christlichen Haus aufgewachsen bin und wir – also meine Familie – schon so etwas wie Exoten in unserem frommen Umfeld waren, denn eigentlich waren die meisten mir bekannten Frommen meiner Religionsgemeinschaft treue Anhänger der CDU und SPD-Anhänger hatten einen schweren Stand, ganz zu schweigen von SPD-Mitgliedern.  Aber meine Familie hat eine lange sozialdemokratische Tradition. Einer meiner Großonkel hat sich erschossen, um der Verhaftung durch die Gestapo und den zu erwartenden Verhören zu entgehen.  Er  wollte die Genossen nicht verraten…. Seine Schwägerin, meine Großmutter, verblüffte mich damit, dass sie, aus deren Mund ich bis dahin nur fromme pietistische Heilslieder gehört hatte, während der Übertragung einer politischen Veranstaltung im Fernsehen die International textsicher sang …. auf meine erstaunte Nachfrage erzählte sie mir ihre Geschichte, wie sie als junges Mädchen zu den  Veranstaltungen des Arbeiterveins  der SPD gegangen war und viel gelernt hatte, obwohl sie schon damals eine „Fromme“ war. Ich sage dies  keinesfalls ironisch oder abwertend, nein, im Gegenteil, ich glaube aus tiefer Seele und mit voller Überzeugung an die gute Nachricht und frohe Botschaft von Jesus Christus, weder möchte ich meine Beziehung zu Jesus missen, noch meinen Glauben an ihn verleugnen. In meinem Ortsverein war ich aber ebenso  exotisch wie es meine Eltern in früheren Zeiten in der Gemeinde waren. In meiner Gegenwart wurden Witze über Gott und Jesus gerissen, dass mir Hören und Sehen verging und Christen wurden beleidigt – bis es mir irgendwann reichte und ich mich zu meinem Christsein bekannte und es mir verbat, in meiner Gegenwart so zu reden. Die Genossen haben das akzeptiert…  „Bruder Johannes“ war ich darum sehr nah, aber auch Willy war mein großes Vorbild! Es war ausgerechnet ein „Egged-Bus“ in Israel auf der Fahrt von Haifa nach Tel Aviv, in dem ich von seinem Tod erfuhr: „Willy Brandt met“ – Willy Brand ist tot.

Siehst du, liebe SPD, da kann ich nicht einfach mal eben so dir meine Mitgliedschaft kündigen,   weil dein Personal sich ganz und gar daneben benimmt,  ganz abgesehen davon, dass ich die Kernaussagen deines Programms teile; sie erscheinen mir sehr viel mehr mit der Bergpredigt kompatibel zu sein  als manches andere Programm einer deutschen Partei. Da gibt man nicht so schnell auf. Und überhaupt, wo kämst du denn hin, wenn Leute wie ich dir den Rücken kehren würden, Leute, die das „Existenzrecht“ Israels nicht nur für eine nette Floskel und bedeutsam im „Hinblick auf ‚unsere Vergangenheit‘ halten. Ich werde dir meine Parteibuch nicht zurückgeben und dich nicht denen überlassen, die strategisch mit den Feinden Israels zusammen arbeiten wollen, die sich die israelfeindliche Propaganda der Araber zueigen machen und meinen, als „Freunde Israels“ den Staat kritisieren zu MÜSSEN als gäbe es keinen anderen Staat, der ihrer Belehrung und Kritik bedürfe. Ob der Genosse Schulz sich auch vor das iranische Parlament stellt und seine „freundschaftliche“ Kritik an den Mann bringt? Ob der Vorsitzende auch den „Palästinensern“ sehr energisch mitteilt, dass nur die Anerkennung Israels als jüdischer Staat Frieden für die Region bedeutet? Ob Andrea die Herren von der Hamas darauf hinweist, dass in ihrer Charta immer noch von der Vernichtung Israels die Rede ist und dass DU, liebe SPD, das keineswegs hinnehmen wirst?

Denn das wirst du doch nicht, oder?

Auch wenn Martin Schulz die Lügen der Araber in der Knesset zum Anlass nimmt, Israel zu belehren, auch wenn die Fraktion im Bundestag einer Boykottformulierung zustimmt, du, alte SPD wirst doch nicht zulassen, dass Israel am medialen Pranger stehend sein Recht auf Selbstbestimmung und Eigenständigkeit verliert.

Du nicht, SPD…. Du hast dich Adolf widersetzt und wirst dich doch nicht vor den Mullahs und Israelhassern beugen!

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Kommentare»

1. alphachamber - 12. Februar, 2014

„…da gab es schon ganz andere Schwierigkeiten mit deinem Personal.“
Die Untertreibung des Jahres 😀

2. Paul - 13. Februar, 2014

Liebe Rika,
die Wasserlüge wird von den Palästinensern immer wieder neu in’s Spiel gebracht. Nicht nur heute, durch den willfährigen Helfer in der Knesset, sondern immer wieder und überall, auch in der UNO.
Hier habe ich interessantes zum Thema gefunden:
file:///E:/Israel/Wasser-L%C3%BCgen%20heplev.htm

Aber leider ist es so, dass Israel die Propagandaschlacht ein um das andere Mal verliert.

Hier noch einen weiteren Bericht:
http://heplev.wordpress.com/2011/09/02/die-niederschmetternde-wahrheit-zu-wasser-und-palastinensischer-eigenstaatlichkeit/

Wie so vieles andere dient auch das Wasser den Pal-Arabern als Waffe im Kampf gegen Israel.

Schlimm ist nur, dass sich ein deutscher Politiker vor diesen Karren spannt.

Herzlich, Paul

3. Paul - 13. Februar, 2014

Korrektur:
Der erste Link zu „Wasser-Lügen“ bei heplev ist von mir falsch eigestellt worden.
http://heplev.wordpress.com/2012/07/25/wasser-lugen/


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