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Die Veilchen blühen schon … 7. März, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie, Kinder - Famile, Sport.
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… im Gärtchen neben Krokussen und Schneeglöckchen.

Die Sonne scheint, die Vögel lärmen in den Büschen und Bäumen,  es ist Frühling! Unverkennbar!

Und wir fahren in den Schnee.

Das erscheint mir heute irgendwie gar nicht so richtig zu stimmen, viel besser würde es zum Wetter passen auf  die Wiese zu fahren, Blumen zu pflanzen, die Nase in den Wind zu halten und den Maulwurf zu vergraulen, der vermutlich inzwischen seine eifrige Buddeltätigkeit ohne größere Störungen durch menschliche Wesen auf der gesamten Wiese verrichtet…. im Januar fanden wir ja schon eine Hügellandschaft vor….!

Meinem Rücken würde allerdings weder Gartenarbeit auf der Wiese noch Skifahren gefallen, zwar kann ich  wieder ein bisschen durch die Gegend laufen und kleinere Tätigkeiten im Haus übernehmen, aber an Skifahren mag ich eher nicht denken, allenfalls könnte ich es auf der Miara versuchen, einer Anfängerpiste, die ein nur ganz leichtes Gefälle hat und ohne größere Herausforderungen zu bewältigen ist. Meine Freunde, denen ich mein Leid klagte, meinten allerdings, so wie sie mich kennen, würde ich ganz bestimmt die Zähne zusammenbeißen und mich von so einem bisschen Zwicken nicht aufhalten lassen und auch die roten Pisten nicht auslassen (schwarze fahre ich mancher Zipperlein wegen nicht mehr). Sie könnten sich diesmal allerdings  täuschen…

Wenn ich  so zurückdenke, haben wir uns auch früher immer wieder mal auf den Weg in den Schnee gemacht wenn und obwohl  hier bei uns schon die Narzissen und Forsythien blühten. Wir sind oft mit den Kindern zur Familien-Ski-Freizeit nach Südtirol gefahren und da die Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern anreisten, war es meistens „um Ostern“, wenn fast alle Schüler (und Lehrer) in Deutschland Ferien hatten. Manchmal lag Ostern schon ziemlich spät im April, dann grünten unten in Bruneck bereits die Bäume, oben auf der Glatze lag nur noch auf den Pisten Schnee und in den Wiesen daneben blühten die wilden Krokusse.   Spätestens ab Mittag wurde der Schnee weich und sulzig, was der Freude der Kinder aber keinen Abbruch tat, mir hingegen auch damals nicht sonderlich behagte. Die jüngeren Kinder bauten nachmittags nach dem Skifahren Buden im Wald, spielten Räuber und Ritter….  oder nahmen am „Kinderprogramm“ teil, wie auch die etwas älteren Kinder  „ihre“ Veranstaltungen hatten. Es waren für die ganze Familie wunderbare, schöne, (beinahe) stressfreie und entspannende Tage!  „Beinahe“ deshalb, weil spätestens um 9.00h die ganze Familie – Vater, Mutter und vier Kinder –  an der Gondelstation zu sein hatte, das war ein ungeschriebenes und ehernes Gesetz! Das hieß, nach dem Frühstück die Skiklamotten anziehen – vorher noch der übliche Gang zur Toilette -, Ski und Stöcke aus dem Skikeller in die Box befördern, Handschuhe, Mütze, Brille, Pass und Skischuhe nicht vergessen, den Rucksack fertig gepackt haben, alle Kinder auf den Sitzen im Auto (mit Kinderrückbank)*** verfrachten, losfahren, einen Parkplatz möglichst nah an der Treppe zur Gondelstation ergattern, Skischuhe anziehen, den beiden „Kleinen“ die Stöcke in die Hand drücken, für uns Eltern die eigenen Ski und die der Jungsbrüder  schultern –  die „Jungsbrüder“ trugen die leichteren Ski  der „Kleinen“  -, losstapfen, keinen dabei verlieren!  An der Gondel warten! Lange warten!   Die Warterei verkürzten wir uns mit Erzählungen der Art „weißt du noch?“, mit Ratespielen oder auch mit lustigen Gesängen, waren doch meistens auch andere Familien aus unserer Gruppe mit uns aufgebrochen.  Manchmal müssten wir die Kinder auch vor allzu rabiaten Dränglern schützen…

Dann wurde irgendwann  eine schnellere Seilbahn gebaut und noch eine zweite und die Warterei verkürzte sich deutlich! Und auch die Kinder wurden groß, konnten ihre Sachen selber tragen und mit unserem  zweiten Auto dank eigenem Führerschein auch schon mal früher oder später losfahren.  

Schön war’s …. und wenn ich so daran denke…..

kriege ich doch Lust auf Schnee, Ski und Pisten!

Die „Kinder“ werden mir fehlen – und angesichts dieser nostalgischen Erinnerungen auch die gute Gemeinschaft in der Freizeit mit Singen, Bibelarbeiten, Doppelkopfrunden, Klönen… und natürlich dem unvermeidlichen „Bunten Abend“!

Der Meinige und ich werden ganz allein unser 40-jähriges Kronplatzjubiläum  trotz und alledem genießen

.

*** Das umfangreiche Gepäck wurde für die An- und Abreise zur Unterkunft in einem Anhänger transportiert, der während der Freizeit auf dem Gelände parkte!

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