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Tja… 19. März, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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vielleicht sind der Meinige und ich ja doch schon aus dem „richtigen“ Alter in dem man schwungvoll und glücklich die Pisten hinunter saust.

Schwungvoll und glücklich waren wir zwei schon noch und eigentlich auch ganz gut auf den Beinen / Füßen / Skiern unterwegs.

Aber die ollen Sulzschneebuckel hatten wir zwar auf der Rechnung, aber dennoch die Rechnung ohne sie gemacht. Mich erwischte es gleich am ersten Tag nachdem ich voller Wonne und purer Glückseligkeit das schon mehrfach erwähnte Einfahren auf Spitzhorn und Marchner problemlos absolviert hatte.  Im unteren Ruis-Teil  gerieten mir die Ski im dicken Sulz nur kurz übereinander, aber das reichte um mich hinzulegen…. nun ziert ein riesiges tiefrotschwarzblaues  Gemälde meine linke Hüfte. Den Meinigen traf es im unteren Teil der Speikboden-Talabfahrt nachdem er voller Elan und mit Lust und Wonne weiter oben alle Pisten gefahren war. Ihm demolierte im Sturz der Ski die linke Wade, was sein Laufen extrem beeinträchtigte und das Skifahren gänzlich unmöglich machte. (Kein Beinbruch, nur eine fürchterliche  Prellung mit großem Hämatom… blöd genug!)

Da saßen wir zwei dann zunächst etwas bedröppelt und  jeweils linksseitig geschädigt in der schönen Südtiroler Sonne, hatten aber doch das große Glück, dass wir ohne allzu großes Zwicken mit dem Auto die malerische Schnee- und Bergwelt erkundigen konnten…. was wir auch ausführlich taten!

Wieder zurück in Deutschland ist uns die Lust aufs Skifahren keinesfalls vergangen. Wir haben vielmehr beschlossen, es noch einige Jahre zu versuchen… mit Lust und Schwung und Wonne über die Pisten und auch durch die Sulzbuckel, bis wir dann wirklich nicht mehr können….

Ein Gutes hatten die früh erlittenen Blessuren, wir haben Zeit gehabt für die vielen Schönheiten in Stadt und Land, die wir bestimmt nicht zu sehen bekommen hätten, wenn wir jeden Tag Ski gelaufen wären. So war es ein wunderbarer Winterurlaub in herrlicher Landschaft und bei traumhaftem Wetter.

Danke sagen wir dafür und auch dafür, dass wir vor Schlimmerem bewahrt blieben.

 

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Kommentare»

1. Paul - 20. März, 2014

Liebe Rika,
das ist wieder ein Beweis für dfie Richtigkeit des isländischen Sprichworts:
„Kein Unglück ist so groß, dass es nicht auch etwas Gutes bewirken würde.“
Dir und dem Deinigen die besten Genesungswünsche.

Trotz dieses Sprichworts, dass ich sehr liebe, würde ich doch die Zeichen beachten. Jedenfalls werde ich mit dem Autofahren aufhören, wenn ich die ersten Anzeichen der mangelnden Beherrschung des Verkehrsablaufs bemerke.
Man darf nicht gegen das Alter leben, sondern mit dem Alter.
Meine Oma sagte immer: „Die Kuh (oder war es der Esel?) geht solange aufs Eis bis sie (er) einbricht.“

Herzlich, Paul

2. Rika - 20. März, 2014

Danke,
lieber Paul!
Ja, mit Kuh und Esel stimme ich Dir absolut zu… 🙂
Ich habe mich ja auch schon angepasst und fahre gar keine schwarzen Pisten mehr und überlasse das Aufstellen von Geschwindigkeitsrekorden getrost den anderen Leuten…. Aber so ein bisschen fahren möchte ich halt doch noch mal…!


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