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Die Sprache als Waffe… 1. August, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Nein, neu ist die Erkenntnis nicht.

Sprache wird als Waffe eingesetzt: scharfzüngig, schmeichelnd, taktisch geschickt, Mitleid erregend, aufpeitschend, mit Halbwahrheiten und ganzen Lügen operierend.

Dichter kämpfen mit letzter Tinte,  grenzsenile Klamaukdarsteller offenbaren ihr Unwissen – in der Meinung, ihre Meinung sei gefragt, Autoren-Söhnchen ergreifen freitags das Wort, man hört Murks von Marx und fragt sich, was die Damen und Herren bei ARD und ZDF immer noch so beharrlich an ihrem Märchen vom bösen Netanjahu und dem wehrlosen David Hamas  festhalten lässt.

Die „Schlacht“ der Bilder und Worte hat Israel doch schon lange verloren.

Die wenigen israelischen Stimmen, die es in die deutschen Nachrichtensendungen schaffen, sind sorgsam ausgewählt. Da dürfen Mitglieder von „Das Schweigen brechen“  ihre kritischen Betrachtungen in die Welt reden …. Ob sie wissen, frage ich mich, dass sie ausgesucht wurden, um die antiisraelische Stimmung hierzulande aufrecht zu erhalten und anzuheizen? Vielleicht gehen sie davon aus, dass auch die Unterstützer der Armee hier reden dürfen und sie dazu ein Gegengewicht bringen sollen. Würden sie ihre Botschaft auch so formulieren (sofern die Sender nicht auch diese durch Wegschneiden und Ausblenden sowieso schon manipuliert haben) wie ich sie am Radio höre, wenn sie wüssten dass das die einzige Botschaft ist, die die deutschen Nachrichtenleute aus Israel zulassen:  „Israel als Bösewicht“? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihrem Land schaden wollen, schon gar nicht in einer Zeit äußerster Bedrohung von außen.  Aber ihre Aussage  ist eine scharfe Waffe gegen das eigene Land.

Vielleicht hat der Mensch Recht, der vor einiger Zeit formulierte, dass heute in den Redaktionen diejenigen das Sagen haben, die damals auch uneingeschränkt den Linken glaubten, ihre Ziele gut hießen und als Sympathisanten selbst dieRAF unterstützten. Leider finde ich den Link nicht mehr…

Aber ich sehne den Tag herbei, an dem diese Damen und Herren ihren Ruhestand antreten und vielleicht, vielleicht gibt es unter dem Nachwuchs der Journalisten ja auch noch einige, die selber denken, ihren Kopf gebrauchen und nicht das nachplappern, was Onkel Claus oder  Tante Marietta  Abend für Abend verkünden. Und vielleicht, so ist meine Hoffnung, sind auch die Dozenten in den Journalistenschulen inzwischen nicht mehr Altachtundsechziger und eine  andere journalistische Generation geht kritischer mit der eigenen Deutungshoheit über die Geschehnisse in der Welt um.

 

Das gilt auch für die Konsumenten der Nachrichten…. glaubt nicht alles, was euch als Wahrheit verkauft wird. Hinterfragt die Motive derjenigen, die Nachricht als Ware an den Mann, die Frau bringen müssen.

 

 

 

 

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