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Am Vortag des ersten Advent… 30. November, 2014

Posted by Rika in christenkram, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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… mit dem nicht nur das Kirchenjahr beginnt, sondern auch die Zeit der Vorbereitung und der Besinnung auf das Christfest,  dem Fest, an dem Christen die Geburt Jesu feiern,  steht mit Papst Franziskus einer der höchsten Repräsentanten der Christen in Istanbul in einer Moschee und verneigt sich gegen Mekka.

Kann es ein stärkeres Symbol an die Gemeinschaft der Muslime gewandt geben?

Mit dieser Geste, berichtet spiegel-online, habe der Papst um die Verständigung zwischen Christen und Muslimen werben wollen. Bei vielen eher säkular lebenden Menschen in Deutschland kommt dieses weitere Zeichen der päpstlichen Demut gut an, Franziskus der sparsam lebende, fröhlich- demütige Gottesmann, der Frieden für alle fordert….

Ich muss gestehen, bei mir stößt diese Verneigung gen Mekka eher bitter auf.

Im Frühjahr 2010 hatten wir an einer sogenannten „Leserreise“ in die Türkei teilgenommen, sie stand unter dem Motto:  „Auf den Spuren des Apostel Paulus“.  Zwar besuchten wir  antike Städte, die zu Zeiten des Apostel Paulus wirtschaftlich blühende  und damit auch religiöse Zentren der damaligen Zeit waren.  Paulus – so kann man es in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments nachlesen – suchte diese Orte gezielt auf, arbeitete und predigte in den schon damals bestehenden Synagogen der jüdischen Gemeinden und auf den öffentlichen Plätzen der Städte. Die ersten christlichen Gemeinden wurden so gegründet. Davon erzählen  in der heutigen Türkei nur noch die Steine.  Nennenswertes, im öffentlichen Leben der Türkei verankertes Christentum gibt es nicht mehr. Christen sind abgeschoben an den äußersten Rand der Gesellschaft, wobei es schon als Fortschritt zu betrachten ist, dass der Verfolgungsdruck, der vor einigen Jahren noch ziemlich hoch war, offenbar ein wenig nachgelassen hat. Mit der Vertreibung und dem Völkermord an den Armeniern und der vom Völkerbund getragenen ethnischen Säuberung (christliche-griechische Bewohner wurden nach Griechenland, türkisch-muslimische Bewohner in Griechenland in die Türkei  umgesiedelt) gibt es keine größere christliche Gemeinschaft mehr.

In Konja – zu Paulus Zeiten hieß die Stadt Ikonion und wurde auch nachweislich von Paulus besucht – gibt es eine „Paulus-Kirche“. Die durften wir besichtigen. Sie besteht zwar noch als Kirchengebäude, (katholische) Gottesdienste, deren wichtigster Bestandteil die „heilige Messe“ ist, können aber nicht mehr stattfinden, da es keinen Priester gibt, der die Messe lesen und vollziehen könnte. Priester können in der Türkei nicht ausgebildet werden, der Nachwuchs fehlt. Drei italienische Nonnen kümmern sich um das Gebäude und halten regelmäßige Andachten.  Was als „Spuren des Apostel Paulus“ bezeichnet wurde, hätte man genauso gut  „Reise zu den antiken griechischen Städten Kleinasiens“ nennen können. Unser Reiseleiter war ein netter und gebildeter Mann und so wusste er auch einiges über das Christentum zu erzählen, meine Einwände und Klarstellungen gefielen ihm nicht – und die übrige Reisegesellschaft war wohl eher an der heutigen türkischen Marktwirtschaft interessiert, als an den Spuren eines jüdischen Zeltmachers, der mit seinen Missionsreisen die Botschaft Jesu in die Welt trug.

So hielt ich meinen Mund.

Das kam mir in den Sinn bei dem Bericht über die Verneigung des Papstes in der „Blauen Moschee“ gen Mekka.

Und ich musste daran denken, dass Mekka von Christen nicht einmal betreten werden, geschweige das dort von ihnen gebetet werden darf.

Ja, der Papst hat ein starkes Symbol gegeben mit seiner Verneigung.

Ein Symbol der Unterwerfung des großen christlichen Oberhaupts***  unter den Islam.

Das ist umso mehr bedeutsam, als Erdogan unwidersprochen von der zunehmenden „Islamophobie“ und der Unterdrückung der Muslime in Deutschland und Europa redete.

Heute ist der 1. Advent!

Die Weihnachtsmärkte verströmen Glühweinduft, locken mit allerlei Köstlichkeiten, die Kassen klingeln und die Musik dröhnt dazu Jingle Bells…

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*** als evangelisch-freikirchliche Christin habe ich es nicht so mit christlichen Oberhäuptern und der Papst wäre für mich eher EIN Vater in Christo und nicht „der heilige Vater“ und so könnte es mir eigentlich egal sein, wenn sich  der Papst gen Mekka verneigt. Ich halte sein Tun aber für das falsche Zeichen, zumal in Mekka ein heidnisches Heiligtum verehrt wird…..  Da kommt mir dann auch noch die Geschichte von Daniel in den Sinn, der sich geweigert hat, ein fremdes Heiligtum / einen fremden Gott anzubeten….  die Geschichte sollte der Papst eigentlich kennen.

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ADVENT

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe…“ aus Psalm 24

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Heute sind es sechs Monate…. 27. November, 2014

Posted by Rika in freunde, meditatives.
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Immer noch unfassbar….

heute vor sechs Monaten starb meine Freundin Almut.

Ich denke an sie in liebevoller Erinnerung und in der Hoffnung auf das Wiedersehen in der Ewigkeit.

 

 

Mitternachtsonne ...

 

Vom Suchen und Finden … 27. November, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Sicher ist allen Leuten, die hier ab und zu lesen, aufgefallen, dass es hier in letzter Zeit wenig zu lesen gibt.

Das liegt keineswegs daran, dass mir Lust oder Themen abhanden gekommen sind, nein, ich setze gerade nur mal die Prioritäten ein bisschen anders.

Da war zum einen der zweite Teil unserer „135 Jahre“, die große Feier zum Geburtstag des Liebsten, über die noch ausführlich zu berichten wäre, zum anderen bin ich  – wieder einmal – der Faszination von Wolle und Stricknadeln erlegen und stricke beinahe ohne Unterlass.

Darum geht es auch in dieser kleinen „Suchen-und-Finden-Geschichte“

Es ist vermutlich schon ein paar Jahre her, so genau kann ich das nicht sagen, da entdeckte ich die Vorzüge von Holzstricknadeln. Sie sind leicht, fühlen sich warm und gut an, sehen hübsch aus und lassen die Wolle locker von einer Nadel auf die andere gleiten. Mehrere Nadelspiele unterschiedlicher Stärke sind inzwischen mein Eigen. Da ich aber nicht nur Socken und Handschuhe stricke, sondern auch Pullover, Mützen, Schals und ähnlich nützliche Sachen, für die Nadelspiele nicht so wirklich geeignet sind, habe ich mit großer Freude das Angebot einer Firma angenommen, die unterschiedlich lange „Seile“ anbietet, die man  mit unterschiedlich starken Holznadeln mit Hilfe eines Schraubsystems kombinieren kann, die Rede ist von Rundstricknadeln, die man selbst variiert. Ich besitze drei „Seile“ verschiedener Länge und mehrere Nadelpaare und bin so für alle Strickereien bestens ausgerüstet.

MEDION Digital Camera

(Das Bild stammt nicht aus der jetzigen Strickphase)

20141127_121553

20141127_121513

(Seil – Kästchen für die Nadeln – Nadeln  – „Schlüssel“ – Strickbuch)

Nun aber zur eigentlichen Geschichte:

Ich habe ein Stück in Arbeit, bei dem durch stetiges Zunehmen die Maschenzahl immer größer und damit der Platz auf dem „mittleren Seil“ immer geringer wird. Das längste Seil musste also her.  Der Griff in die Stricktasche nach dem Seil ….   geht ins Leere, bzw. fördert alle möglichen Dinge zu Tage, die auch in diesem Teil der Tasche aufbewahrt werden, nur eben nicht das lange Seil. Dabei hätte ich schwören können….

Wie das so ist mit der Sicherheit des Wissens, sie ist trügerisch.

Ich räumte die ganze Tasche aus – NICHTS!

Suchte an den üblich verdächtigen Plätzen – in den Schubladen meines Nähtisches, im Wollekorb, im Regal mit den diversen Näh- und Strickutensilien  …. NICHTS!

Vielleicht, so überlegte ich, hatte ich das Seil im Häuschen auf der Wiese gelassen? Nein, das konnte auch nicht sein, ich war mir sicher, es nach unseren Wiesentagen hier bei uns im Haus genutzt zu haben. Also erst einmal weiter mit dem kürzeren Seil…

Am nächsten Tag, so schnell gebe ich nämlich nicht auf, wieder die Suche an den bekannten Orten und erweitert in meinem Arbeitszimmer… vielleicht hatte ich die Rundnadel (Seil plus Nadeln) ja mal  im Arbeitszimmer gelassen, nachdem ich dort die letzte Strickarbeit beendet hatte? Oder lag sie oben „im Dach“, wohin ich mich auch ab und zu mit einer Strickarbeit verziehe, wenn der Meinige ein anderes Fernsehprogramm bevorzugt, als ich es gerade gerne genießen würde?

Die Suche verlief vollkommen ergebnislos.

Gestern nun wollte ich mir eine CD anhören, ging zum Regal in dem CDs und Anlage stehen…  da fiel mein Blick auf die so schmerzlich vermisste Rundstricknadel, sie lag ordentlich zusammengerollt auf einer Reihe von Büchern oberhalb der CD-Sammlung.

Aber sonst bin ich ein absolut ordentlicher Mensch!

Ich habe noch eine Weile darüber nachgegrübelt, wie die Nadel auf die Bücher gekommen sein könnte. Es wird wohl Herr Niemand gewesen sein…. der treibt immer mal wieder sein Unwesen im Haus, lässt Scheren, Brillen, Schlüssel verschwinden, zaubert Bücher an andere Orte und richtet auch sonst viel Verwirrung an.

Ich war’s jedenfalls nicht… ich schwöre!

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Und hier gibt es den  Beitrag „vom verlieren, suchen und finden“

„Ich hab kein Mitleid“ 19. November, 2014

Posted by Rika in aktuell.
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Die „lieben Freunde“ des nicht sehr ehrenwerten Herrn J. Todenhöfer melden sich auf dessen Facebook-Seite zu Wort!
Danke an Gerd Buurmann, der sich ihrer annimmt.

Ganz offensichtlich lässt der freundliche Jürgen ja die Kommentatoren gewähren. Es stört ihn nicht, dass dort zum Mord an Juden aufgerufen wird. Er macht keine Anstalten, die Eiferer zu mäßigen und ich gehe vermutlich darum auch gar nicht falsch in der Annahme, dass es genauso von ihm selbst gesagt werden könnte. Das jedoch würde ihm vermutlich eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft einbringen.

Tapfer im Nirgendwo

Jürgen Todenhöfer schreibt auf seiner Facebook-Seite zu dem bestialischen Mord an vier betende Juden in einer Synagoge in Jerusalem:

„Wenn die Politiker jetzt nicht besonnen reagieren und Israel seine Palästina-Politik nicht fundamental ändert, steuert Palästina auf einen neuen Krieg zu. Die Äußerungen der Hamas und Netanyahus stimmen mich pessimistisch.“

Es schreibt in ihm. Den Rest übernehmen seine Leserinnen und Leser, die allerhand Ungeheuerliches auf seiner Seite veröffentlichen dürfen. Tapfer im Nirgendwo präsentiert nur eine kleine aber sehr aussagekräftige Auswahl:

IMG_0655-1.PNG

„Es gibt keine Zivilisten in Israel das sind alles illegale Besatzer sobald sie 18 sind sind sie keine Kinder mehr also dürfen sie bekriegt werden … Also auch getötet man lässt diesen armen Volk keine andere Wahl abgesehen davon glaube ich nicht das es palestinenser waren …“

„Ach ja und wie wahr das einen Palästinenser mit 16.Jahren anzünden schon vergessen????? er muss Benzin schlucken und jetzt schon Vergessen oder. Tfuuuu…

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Der Schrecken, den die gottlosen Kämpfer… 18. November, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, judentum, terrorismus.
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…. des „Islamischer Staat“ verbreiten, ist nun auch in Jerusalem angekommen.

Wie den Mörderbanden des „Islamischer Staat“ nichts und niemand heilig ist, wie sie, die sich an Christen und Gläubigen anderer Religionsgemeinschaften vergreifen, sie foltern, vergewaltigen, missbrauchen, töten,  so ist auch den Mördern nicht einmal das Bethaus der Juden heilig, gehen auch die Terroristen gegen Juden in Jerusalem vor.

Christian Böhme bringt es in einem Kommentar des „Tagesspiegel“ auf den Punkt.

Seinen Beitrag stelle ich hier ungekürzt ein:

„Anschlag auf Synagoge in JerusalemDer Hass kennt keine Grenze mehr

Abscheulich, abstoßend, niederträchtig – nichts anderes ist der Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem. Und ein Dammbruch. Denn bislang blieben jüdische Gotteshäuser von Attacken durch Terroristen verschont. Doch das ist jetzt vorbei. Der Hass kennt keine Grenze mehr.

Denn wer Betende mit Äxten, Messer und Pistolen angreift, um sie zu töten, dem ist wahrlich nichts mehr heilig. Ihm geht es ausschließlich darum, Menschen blindwütig zu töten. Und zu zeigen, dass es nirgendwo Sicherheit gibt. Eine monströse Tat, die zeigt, wie gnadenlos Fanatismus mit Unmenschlichkeit und Herzlosigkeit einhergeht.

Eine Mischung, die schon unfassbar viel Leid über den Nahen Osten gebracht hat.

Normal wäre es, dieses Morden mit klaren Worten als heimtückisch zu verdammen, den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme auszusprechen. Aber was macht die Hamas? Sie bezeichnet die Attentäter als Helden – welch ein perverses Lob für Mörder! Und eines, das zeigt, welch Geistes Kind die Islamisten sind. Sie predigen Terror und Gewalt. Das verdient nur eines: unsere Verachtung.

Komme jetzt keiner und rechtfertige das Töten Unschuldiger mit dem Hinweis auf die elende Situation der Palästinenser, die unter der israelischen Besatzung derart litten, dass sie gar nicht anders könnten. Wer so argumentiert, der versündigt sich. Zorn, Wut und Verzweiflung können und dürfen niemals als Ausrede für bestialisches Morden herhalten. Das täuscht Legitimität vor, die es nicht gibt.

Nun droht der Nahe Osten in einem Strudel aus Rache und Gewalt zu versinken. Wie gehabt. Auch eine Intifada, ein Aufstand der Palästinenser, ist nicht mehr ausgeschlossen. In einer solch angespannten Situation ist eigentlich Besonnenheit gefragt, damit die Lage nicht völlig außer Kontrolle gerät.

Doch diese Tugend sucht man derzeit vergeblich. Im Gegenteil. Israel wird mit harter Hand auf den Anschlag in Jerusalem reagieren. Das hat Premier Benjamin Netanjahu bereits angekündigt. Und die Palästinenserführung um Mahmud Abbas trägt auch nicht zur Beruhigung der Gemüter bei. Er war es, der vor wenigen Tagen verbal Feuer legte, als er einen Religionskrieg heraufbeschwor. Nun stehen dem Nahen Osten wohl schlimme Tage und Wochen bevor – eine Drama ohne sichtbares Ende.“

Ja, die Regierung in Jerusalem wird mit harter Hand auf den Anschlag reagieren.

Was sollte sie sonst tun?

Abwiegeln? Die eigene Bevölkerung mit Stillhalte-Parolen „beruhigen“ und vielleicht Beruhigungs- oder  Schlaftabletten verteilen?

Was würde ich mir von meiner Regierung wünschen, wenn ich nicht mal mehr in Ruhe in meiner Gemeinde beten könnte, weil ich jederzeit mit einem Terrorakt gegen mein Leben rechnen muss?

Mit wem, mit welchem Mitglied der palästinensischen Führung sollte also die israelische Regierung  reden? Mit Abbas, der Attentäter zu Helden und Märtyrern erklärt?

Mit der Hamas, die nominell ja immer noch an der im Frühjahr so gefeierten „Einheitsregierung“ beteiligt ist  und immer und immer wieder erklärt, ihr Kampf gegen Israel werde niemals aufhören, vielmehr sei er die Pflicht der gesamten weltweiten Ummah der Muslime?

Aber natürlich wird das hier in Deutschland, in Europa kaum einen Politiker interessieren. Hier weiß man, wo man die Schuldigen zu suchen hat und bastelt ja bereits eifrig an einem europäischen Gesetz, das Israel mit harten Boykott-Maßnahmen in die Schranken weisen soll.

Es ist an der Zeit, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und nicht länger die Juden oder Israelis an den Pranger zu stellen.

Mehr denn je sollten wir Christen uns sehr entschlossen an die Seite Israels stellen und offen protestieren gegen die scheinheilige Strategie der Regierenden, die sich immer noch oder schon wieder gegen Juden wenden.

„Beten und arbeiten“  – beten für den Frieden und daran arbeiten, dass sich hier der Wind dreht – nicht mehr gegen, sondern für Israel!

 

 

Was sind das nur für Menschen…. 18. November, 2014

Posted by Rika in aktuell, araber-"palästinenser", islam, israel, terrorismus.
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…. die am frühen Morgen mit Mordwerkzeugen bewaffnet in eine Synagoge in Jerusalem eindringen und wahllos Betende regelrecht abschlachten?

Ich kann es nicht mehr ertragen und kann es nicht mehr hören, wenn wieder und wieder  und wieder „die Siedlungen“ als Grund angegeben werden für den angeblichen „Frust der Palästinenser“, der sich dann – natürlich – in solchen wahnsinnigen Attacken entladen „muss“.

Was sind das für Gläubige, die unter der Anrufung ihres Gottes – „Allah uh Akbar“ – andere Gläubige massakrieren. Was soll das für ein Gott sein, der sich solche Anrufung in Verbindung mit grässlichen Mordtaten gefallen lässt, ja, der anscheinend nach der Überzeugung der Täter solch ein Gräuel von seinen Anbetern fordert?

Und wann wachen wir endlich auf?

Wann sehen wir endlich genau hin?

Wann hören wir endlich auf mit der unsäglichen Politik des Beschönigens, des verständnisvollen Kleinredens  dieser Menschen verachtenden Attentate?

Wann sagen wir endlich ganz entschieden : HALT!  Es ist genug mit eurem Wüten und Morden, wir glauben euch eure fadenscheinigen Begründungen nicht mehr.

Wir werden euch nicht länger mit unserem Geld finanzieren und eure Mordlust unterstützen.

In den arabischen Vierteln und Siedlungen werden Süßigkeiten zur „Feier des Mordens“ an die Kinder verteilt.

Was sind das für Eltern, die ihren Kindern beibringen, dass das Töten etwas ist, das man mit Schokolade feiert.

Und unsere Presse?

Sie berichtet  und macht sich natürlich die Version der Araber zueigen, die die Tat als Erwiderung auf den Tod eines Busfahrers ansehen….  und wie jeder gute Bericht, wird auch dieser bebildert, nicht aber mit den Bildern der Opfer oder den Fotos vom Tatort, sie zeigen israelische Polizisten….  ich nenne das subversive anti-israelische Propaganda, wird doch Armee und Polizei Israels ausschließlich mit dem grundsätzlich Bösen assoziiert.

Die Täter werden – auch natürlich? – von ihren Leuten gelobt.

Herr Abbas, der ganz offen von einem „Palästina OHNE JUDEN“  redet und mit dem Herr Steinmeier gepflegte Gespräche unter Freunden führt, gratuliert Mördern und bezeichnet sie als Märtyrer, die sich im Befreiungskampf „opfern“…

DAS sind die Opfer…

Sie starben, weil sie Juden waren ….

Das Bild habe ich einem facebook-Beitrag entnommen: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=700900540005457&set=gm.760580660657324&type=1&theater

BETET FÜR DEN FRIEDEN JERUSALEMS

Was sie uns nicht ueber Daliah erzaehlt haben… 16. November, 2014

Posted by Rika in aktuell, antisemitismus, araber-"palästinenser", israel, medien, terrorismus.
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Den Opfern gilt es, ein Gesicht zu geben. Aber in unseren Medien stilisiert man Mörder zu Opfern und Opfer zu Tätern. Nach der Logik deutscher Medien ist jeder Mord von Arabern an Juden begangen, verständlicher Widerstand und jede Abwehr solcher Mordtaten gilt hierzulande als barbarischer, imperialistischer und rassistischer Akt des „schlimmen Apartheit-Staates Israel“.
Das will ich nicht hinnehmen, deshalb diese „fremde Feder“.

haOlam news

von Sherri Mandell., The Times of Israel

Keiner der Zeitungsberichte die den Mord an Dahlia Lemkus mitteilen, die in der vergangenen Nacht bei der Ortschaft Alon Shvut erstochen wurde, erwähnt Dahlia oder ihre Familie. Es ist merkwürdig, dass keiner der Reporter etwas über sie oder ihre Familie herausfinden wollte. Sie wurde am Nachmittag getötet, so hätten die Reporter den ganzen Abend über Zeit gehabt, ihre Bekannten in Tekoa zu befragen.

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Verräterische Sprache… 16. November, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, terrorismus.
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Sprache verrät meistens mehr,  als der einfache Satz aussagt.

Wenn man zum Beispiel in den alten Schriften der Bibel über Verbote liest, ohne das explizit zuvor oder im Kontext über eine bestimmte Situation berichtet wird, kann man ziemlich sicher sein, dass das Verhalten, auf das sich das Verbot bezieht, nicht einfach nur rein theoretisch und vorsorglich durch Verbote sanktioniert wird, sondern bereits Realität in der Gesellschaft ist.

Es machte doch überhaupt keinen Sinn zu sagen „Du sollst nicht morden… stehlen…. die Frau deines Nächsten begehren usw…“ wenn nicht all dieses bereits geschehen wäre. Ein Verbot war und ist immer die Reaktion der Gesellschaft ( der Regierung)  auf Taten, die bereits stattgefunden haben und zum Problem geworden sind.

Dieser Zusammenhang gilt ebenso für  Strafen, die für Vergehen verhängt werden. Berichte über Strafen machen deutlich, dass es die beanstandeten Taten bereits gegeben hat, sie – die Strafen –  werden nicht rein vorbeugend angedroht oder ausgesprochen.

Wenn also ein ein „Fatah-Vertreter“, wie es in dem Bericht heißt, fordert, dass Personen, die Land an Juden verkaufen öffentlich hingerichtet werden sollen, bedeutet das doch, dass es diesen Tatbestand gibt:

Araber verkaufen Land an Juden.

Und dies offenbar in solchem Umfang, dass es für die Behörden der arabischen Selbstverwaltungsgebiete zum Problem wird.

Im Umkehrschluss zeigt das aber auch, dass die ständig ausgesprochenen Anklagen, die Juden würden das Land der „Palästinenser“ rauben, nicht der Realität entsprechen.

Wenn der Verkauf von Land an Juden mit dem Tode bestraft werden soll, macht das doch deutlich, dass solche Verkäufe keineswegs einsame Ausnahmen sind, sie scheinen vielmehr so häufig zu sein, dass der Autonomiebehörde nur noch die sehr drastische Strafandrohung geeignet erscheint, den Verkauf „palästinensischen“ Landes an Juden zu unterbinden.

Dass die Todesstrafe dennoch nicht unbedingt von Landverkäufen abschreckt, wird in dem Bericht, auf den ich mich hier beziehe, auch deutlich.

Wobei ich an dieser Stelle gerne darauf hinweise, dass schon die ersten Einwanderer in das damalige, zum Osmanischen Reich gehörende und „Syrien“ genannte Gebiet des heutigen Israel,  das Land nicht einfach „geklaut oder geraubt“ haben, wie es uns die arabischen Märchenerzähler gerne weismachen wollen, nein, sie, die Einwanderer,  haben das Land den zumeist türkischen Großgrundbesitzern abgekauft – Ödland, Sümpfe, Wüste, Steppe zu vollkommen überzogenen Preisen. Ein „palästinensisches Volk“  als Besitzer des Landes hat es zu keinen Zeiten gegeben.

Und ganz nebenbei erfahren wir auch in dem Bericht, dass jeder „Palästinenser“ gehalten ist, mit allen Mitteln die Juden und Israel zu bekämpfen, sagt doch Sultan Abu al- Einein:  „Wenn die Menschen die israelische Besatzung nicht auf die Art und Weise bekämpfen, die sie für passend halten, um ihr Land zu befreien, dann verdienen sie es nicht, zu leben“, nachdem er zuvor ausdrücklich den Araber lobte, der versucht hatte  Rabbi Jehuda Glick zu ermorden.

Aber was hält Herr Steinmeier immer noch für das größte Friedenshindernis?

„Siedlungen“ – womit er nicht etwa neue Wohngebiete in der judäischen Wüste meint, sondern den Wohnungsbau in bereits bestehenden Stadtteilen Jerusalems. (Der im spon-Bericht verwendete Terminus „Ost-Jerusalem“ soll hier in Deutschland vermutlich an die unglückseligen Zeiten eines „Ost-Berlin“ erinnern und so der anti-israelischen Propaganda dienen, wobei der Vergleich eine sehr, sehr große Schieflage hat, über die ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe.)

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Und auch dies noch:

Was sagt das über eine Gesellschaft, bzw. über deren Administration aus, die die Todesstrafe für Landverkäufe verhängt?

In Deutschland wird die Todesstrafe generell von der großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt. Selbst Kindermörder können damit rechnen, nach Verbüßung ihrer „lebenslangen“ Freiheitsstrafe bei guter Führung und Prognose spätestens nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen zu werden.

Aber Hinrichtungen nach Landverkauf?

Bei uns völlig undenkbar.

Und dennoch gibt es Menschen in diesem Land, die Israel für den Unrechtsstaat und die „Palästinenser“ für Friedenskämpfer halten, mehr noch, es gibt Politiker in diesem Land, die mit der Fatah eine strategische Partnerschaft eingehen und mit der Hamas Sondierungsgespräche über gemeinsame Zielsetzungen führen wollen. Grüne und Genossen von Linken und der SPD gehören zu diesen Politikern.  Mich macht das immer wieder sprachlos.

In Blut und Tränen… 10. November, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, judentum, terrorismus.
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….   geht der Nahe Osten unter.

Die Bilder unvorstellbarer Grausamkeiten sind nicht zu ertragen.

Menschen leiden.

Erleiden schreckliche Not an Seele und Leib.

Ich habe nicht darüber geschrieben was in Syrien und Irak passiert.

Nicht über das Leiden der Christen und Jeziden, nicht über den Kampf der Kurden, nicht über das mörderische Wüten und Schlachten der entmenschlichten Horden, die sich  „Islamischer Staat“ nennen. Es ist zu schrecklich – und doch passiert das alles in unserer Nähe, „Naher Osten“ nennen wir zusammenfassend die Region.

Aber was steht immer und immer im Fokus?

Nicht Mossul, nicht Damaskus, nicht Irak, Syrien Iran!

Die ungeteilte Aufmerksamkeit gilt Israel.

Dort wird der Störenfried ausgemacht, dort regiert ein Unrechtssystem, dort werden Menschen ihrer Freiheit beraubt und erleiden die Bewohner unglaubliche Not. Das jedenfalls behauptet ein ehedem hochgeschätzter CDU-Politiker, für den es kein anderes Thema mehr gibt als Gaza – Israel.  Auf seiner Facebook-Seite schreibt er ausgerechnet jetzt zum Jahrestag der Novemberpogrome von 1938  gegen Israel in einer Weise, die der Goebbel’schen Rhetorik in Nichts nachsteht  und seine Fan-Gemeinde jubelt, dass einem Hören und Sehen vergeht, so, als feierten Hitlers Anhänger fröhliche Urständ, als habe es niemals die Zerstörung jüdischer Geschäfte, die Verfolgung jüdischer Menschen, den millionenfachen Mord an den Juden gegeben.

Kommentare im Geiste derjenigen, die im Tausenjährigenreich zu Judenmord und Auslöschung aufriefen finden sich unter dem Text des geistigen Brandstifters, der in der Tradition derjenigen schreibt, die einst die Pogromnacht befahlen.

Ich wollte ihm in meinem Blog nie wieder eine Bühne geben und werde seine Facebookseite auch nicht verlinken, aber man findet sie ganz leicht wenn man diesen Namen in die Suchmaschine gibt:

Jürgen Todenhöfer

Er ist der (heutige)  Spießgeselle der (damaligen) Judenmörder.

In dieser Nacht… 9. November, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, israel, judentum, politik, terrorismus.
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brannten vor 76 Jahren die Synagogen, gingen unzählige Schaufensterscheiben zu Bruch, wurden jüdische Geschäfte geplündert, jüdische Menschen gejagt, getötet…. ein unvorstellbares Inferno, das ein noch größeres, noch schrecklicheres Inferno einleitete.

An dieser Stelle stand die große Synagoge von Hannover….  auch sie wurde niedergebrannt  – in unmittelbarer Nachbarschaft christlicher Kirchen…

platz-der-zerstorten-synagoge2

Wir, mein Mann und ich, sind – wie an jedem 9. November in den letzten Jahren – auch heute Abend dorthin gefahren und haben Kerzen aufgestellt….

Morgen wird dort die offizielle Gedenkveranstaltung stattfinden….

Und vermutlich werden auch Reden gehalten, die von „nie wieder“ sprechen…   und dabei ist es doch  unübersehbar, dass  längst wieder Juden in Deutschland und Europa um die Unversehrtheit ihres Lebens fürchten müssen.

Und deutlicher noch ist dieses „um das Leben fürchten müssen“ in dem Land spürbar, das Juden eigentlich Zuflucht und Sicherheit sein soll –  in ISRAEL. In diesen Tagen mehren sich die Bedrohungen  und Attentate durch arabische Terroristen, werden Menschen getötet, weil sie Juden sind, wenn auch unsere Medien und Politiker den Grund für Attentate (und den zurückliegenden Raketenterror aus Gaza) in den „Siedlungen“ ausmachen wollen.

Nein, Israel wird angegriffen, weil Israel ein – nein,  der  einzige –   jüdische(r) Staat ist.

Es ist ungeheuerlich, was einer der höchsten Repräsentanten Irans erst vor wenigen Tagen in die Welt twitterte….

Es ist ungeheuerlich, was die neue „Außenministerin“ der EU in brüderlich-schwesterlicher Umarmung mit Abbas von sich gab…

Es ist ungeheuerlich, dass dazu von offizieller deutscher Seite geschwiegen wird.

Aber in Berlin ist man wohl zu sehr mit den Feierlichkeiten zum Mauerfall beschäftigt…

… über den ich mich freue.