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Eine kleine schöpferische Pause… 2. November, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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hier bei „himmel und erde“ liegt hinter mir….

Nicht, dass ich tatsächlich nur auf der faulen Haut gelegen und auf neue und gute Ideen für die nächsten Blogeinträge bei „himmel und erde“ gewartet hätte, nein, die letzten Wochen waren überaus erlebnisreich, arbeitsintensiv und wahrhaft „schöpferisch“, was aber nicht (nur) an mir lag. Aber der Reihe nach…

Immer wieder gibt es „verdichtete Zeiten“ in denen  nicht nur die großen Geschehnisse der Welt gehäuft aufzutreten scheinen, sondern auch die kleinen privaten und schönen Ereignisse in dichter Folge das Leben aufregend bereichern. Auf die Geschehnisse in der Welt will ich an dieser Stelle nicht eingehen, sie zu kommentieren erfordert  viel Konzentration und Kraft, kostet Nerven und macht abwechselnd traurig, wütend oder vollkommen niedergeschlagen. Davon soll hier nicht die Rede sein.

Hier geht es heute „nur“ um familiäre Glückseligkeiten.

Eine Hochzeit machte  zu Beginn des Oktober den Anfang. Die liebe und jüngste  Nichte  heiratete und selbstredend wollten wir alle dabei sein. Das „alle“ bezieht sich auf die Mitglieder der Rika’schen Kernfamilie, also den Liebsten, die  Tochter, Söhne und Schwiegertöchter, die Enkel und mich natürlich. Es war eine wunderbare Feier im Süden unseres schönen Landes…. eine glücklich strahlende, wunderschöne Braut und ein nicht minder glücklich strahlender,  gut aussehender Bräutigam….  Eltern, Brüder, Schwägerinnen und Neffen und Nichten der beiden….   zahlreiche Vettern und Cousinen, die Tanten, Onkel  und auch die betagte Großmutter der Braut… Freundinnen und Freunde des Paares…. eine illustre Gesellschaft… Wir alle erlebten einen bewegenden Gottesdienst und dann ein großartiges Fest. So schön war es! Danke, dass wir dabei sein durften.

Schade nur, dass nicht alle Mitglieder der Rika’schen Kernfamilie dabei sein konnten,  wobei sich das „schade“ wirklich nur auf den Umstand der Abwesenheit selbst bezieht, nicht aber auf den Grund des Umstandes an sich, lag der doch an dem „anderen Umstand“, dessen Ende sich so deutlich abzeichnete, dass die weite Reise aus dem Hannöverschen ins Schwäbische nicht angesagt schien, man wollte  eben nicht riskieren, dass der mit Freuden erwartete neue Erdenbürger irgendwo am Rand der Autobahn das Licht der Welt erblicken würde, also blieb die junge Familie in froher Erwartung zu Hause.

Aber  wie es so geht, gut Ding will Weile haben und ungeborene Kinder haben ohnehin ihren ganz eigenen Rhythmus….

Inzwischen liefen die Vorbereitungen für die zweite große Feier im Oktober auf Hochtouren: Der Meinige und ich sollten befeiert werden, besser gesagt unsere in Addition gemeinsamen 135 Lebensjahre. Söhne und Schwiegertochter belebten das Haus, wobei das nicht ganz richtig ausgedrückt ist. Sie erschienen morgens zum Frühstück, verschwanden dann für viele Stunden, um irgendwelche „Workshops“ mit ihrer Mitarbeit zu bereichern, tauchten abends wieder auf, aßen und tranken und schliefen bis zum nächsten Frühstück und so fort. Ich lag derweil krank danieder. Der Liebste betüddelte mich und kümmerte sich zwischendurch auch um die Enkel, damit die junge Mutter noch ein wenig Ruhe hatte und Kraft vor der  Geburt des Neulings schöpfen konnte…

Am Freitagabend erklärten Söhne und Schwiegertochter ihre Workshops für beendet, mir ging es wieder besser, der Liebste hingegen machte einen ziemlich erschöpften Eindruck… das neue Kind ließ immer noch auf sich warten.

Am Samstag – inzwischen war auch die Lieblingstochter angereist – verschwanden die jungen Leute in geheimer Mission, die jungen Eltern zur Untersuchung, die Enkel wurden vom Großvater betreut, ich buk noch ein paar Kuchen und versuchte die Ordnung im Haus wieder her zu stellen oder aufrecht zu erhalten, je nach dem…  Per neuzeitlicher Kommunikationseinrichtungen hielt man Kontakt   aus/zwischen  Stadt, Wohnung, Haus Rika  und Kreisssaal, in dem die wieder werdenden Eltern mittlerweile gelandet waren.

Es wurde Abend…

Die jungen  Leute trudelten aus der Stadt ein….  die Nachrichten aus dem Kreisssaal klangen vielversprechend …. die Tochter half dem Großvater bei den abendlichen zu-Bett-bring-Ritualen bei den Enkeln (meine starke Erkältung war noch nicht ganz abgeklungen und ich wollte die junge Familie nicht mit meinen  Bakterien beglücken) …. wir anderen saßen – von den Anstrengungen des Tages ermattet – im Wohnzimmer.

Da ging mein Telefon:

„Das Kind ist da!“

Ein Freudenschrei erfüllte den Raum…. dann: „Es ist ein Mädchen!“   Die beiden wunderbaren Jungen hatten  eine kleine Schwester bekommen!

Mutter, Tochter und auch Vater wohlauf, die Eltern glücklich!

Welch eine Freude.

DANK SEI GOTT !

Am nächsten Tag haben wir ein unglaublich schönes  Fest gefeiert mit unseren Vettern und Cousinen, den Kindern und Enkeln, Bruder, Schwester, Schwägerin und Schwager, den Schwiegereltern des Ältesten, die mit uns nun wieder Großeltern geworden waren….  Schade nur, dass auch dieses Fest ohne die junge Mutter stattfinden musste, wobei sicherlich für die Eltern die Freude  über das gesunde kleine Mädchen alles weitaus überstrahlte, was sonst noch hätte Freude machen können – und uns war es das Tüpfelchen auf dem i an diesem so besonderen Tag!

Von Herzen sage ich Danke!

Danke allen, die mit uns gefeiert  und auch die weite Anreise nicht gescheut haben und die uns so reich beschenkt haben. Danke den Kindern, die eine schöne Bildpräsentation einbrachten, den Gesang am Klavier begleiteten und die  in einer witzigen Show das Ergebnis ihrer Arbeit in ihrem „Workshop“ präsentierten: eine wunderbare Bank, die sie  gebaut  (ein Foto wird nachgereicht) und uns damit wirklich überrascht und eine große Freude gemacht haben. Danke auch für die vorzügliche Bewirtung in dem ausgewählten Hotel.

Mein großer Dank gilt meinem Liebsten, der sich eine besondere Überraschung ausgedacht hatte und mir – verbunden mit einer sehr einfühlsamen Rede – viele, viele meiner Bloggeschichten bei „himmel und erde“ als Buch gebunden überreichte…

Ich danke Gott für die vielen  (nicht nur)  guten Jahre meines Lebens, für das Leben an der Seite des Liebsten und mit den Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln, für die Zeit, die ich geschenkt bekommen habe, für das Gute und das Herausfordernde, für die Arbeit und den nun schon währenden Ruhestand, für die Eltern, die mich geprägt haben, für die  Verwandten und die Freunde, die mich begleitet haben, für die Gemeinde in der ich aufwuchs und die Gemeinden, die mich förderten und forderten…  Danke für Trost, wenn mir Angst war und Vergebung, wenn ich schuldig geworden bin.

Sagt Gott Dank allezeit für Alles!

Ach ja…

auf der Wiese waren wir auch noch… wir haben das Häuschen winterfest gemacht, den Seewind genossen, mit dem unermüdlich wühlenden Maulwurf gehadert, auf dem Deich gesessen und weit über das Meer geschaut.

Goldener, erlebnisreicher Oktober.  „himmel und erde“  hautnah und ganz real.

DANK SEI GOTT !

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Kommentare»

1. AMC - 3. November, 2014

Danke, dass Du uns Anteil nehmen lässt!

2. Rika - 6. November, 2014

🙂
Das ist ja mein Leben…. und gehört zu „himmel und erde“ dazu!
Danke für Deinen Kommentar – und Dir eine gute Zeit!


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