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Der Schrecken, den die gottlosen Kämpfer… 18. November, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, judentum, terrorismus.
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…. des „Islamischer Staat“ verbreiten, ist nun auch in Jerusalem angekommen.

Wie den Mörderbanden des „Islamischer Staat“ nichts und niemand heilig ist, wie sie, die sich an Christen und Gläubigen anderer Religionsgemeinschaften vergreifen, sie foltern, vergewaltigen, missbrauchen, töten,  so ist auch den Mördern nicht einmal das Bethaus der Juden heilig, gehen auch die Terroristen gegen Juden in Jerusalem vor.

Christian Böhme bringt es in einem Kommentar des „Tagesspiegel“ auf den Punkt.

Seinen Beitrag stelle ich hier ungekürzt ein:

„Anschlag auf Synagoge in JerusalemDer Hass kennt keine Grenze mehr

Abscheulich, abstoßend, niederträchtig – nichts anderes ist der Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem. Und ein Dammbruch. Denn bislang blieben jüdische Gotteshäuser von Attacken durch Terroristen verschont. Doch das ist jetzt vorbei. Der Hass kennt keine Grenze mehr.

Denn wer Betende mit Äxten, Messer und Pistolen angreift, um sie zu töten, dem ist wahrlich nichts mehr heilig. Ihm geht es ausschließlich darum, Menschen blindwütig zu töten. Und zu zeigen, dass es nirgendwo Sicherheit gibt. Eine monströse Tat, die zeigt, wie gnadenlos Fanatismus mit Unmenschlichkeit und Herzlosigkeit einhergeht.

Eine Mischung, die schon unfassbar viel Leid über den Nahen Osten gebracht hat.

Normal wäre es, dieses Morden mit klaren Worten als heimtückisch zu verdammen, den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme auszusprechen. Aber was macht die Hamas? Sie bezeichnet die Attentäter als Helden – welch ein perverses Lob für Mörder! Und eines, das zeigt, welch Geistes Kind die Islamisten sind. Sie predigen Terror und Gewalt. Das verdient nur eines: unsere Verachtung.

Komme jetzt keiner und rechtfertige das Töten Unschuldiger mit dem Hinweis auf die elende Situation der Palästinenser, die unter der israelischen Besatzung derart litten, dass sie gar nicht anders könnten. Wer so argumentiert, der versündigt sich. Zorn, Wut und Verzweiflung können und dürfen niemals als Ausrede für bestialisches Morden herhalten. Das täuscht Legitimität vor, die es nicht gibt.

Nun droht der Nahe Osten in einem Strudel aus Rache und Gewalt zu versinken. Wie gehabt. Auch eine Intifada, ein Aufstand der Palästinenser, ist nicht mehr ausgeschlossen. In einer solch angespannten Situation ist eigentlich Besonnenheit gefragt, damit die Lage nicht völlig außer Kontrolle gerät.

Doch diese Tugend sucht man derzeit vergeblich. Im Gegenteil. Israel wird mit harter Hand auf den Anschlag in Jerusalem reagieren. Das hat Premier Benjamin Netanjahu bereits angekündigt. Und die Palästinenserführung um Mahmud Abbas trägt auch nicht zur Beruhigung der Gemüter bei. Er war es, der vor wenigen Tagen verbal Feuer legte, als er einen Religionskrieg heraufbeschwor. Nun stehen dem Nahen Osten wohl schlimme Tage und Wochen bevor – eine Drama ohne sichtbares Ende.“

Ja, die Regierung in Jerusalem wird mit harter Hand auf den Anschlag reagieren.

Was sollte sie sonst tun?

Abwiegeln? Die eigene Bevölkerung mit Stillhalte-Parolen „beruhigen“ und vielleicht Beruhigungs- oder  Schlaftabletten verteilen?

Was würde ich mir von meiner Regierung wünschen, wenn ich nicht mal mehr in Ruhe in meiner Gemeinde beten könnte, weil ich jederzeit mit einem Terrorakt gegen mein Leben rechnen muss?

Mit wem, mit welchem Mitglied der palästinensischen Führung sollte also die israelische Regierung  reden? Mit Abbas, der Attentäter zu Helden und Märtyrern erklärt?

Mit der Hamas, die nominell ja immer noch an der im Frühjahr so gefeierten „Einheitsregierung“ beteiligt ist  und immer und immer wieder erklärt, ihr Kampf gegen Israel werde niemals aufhören, vielmehr sei er die Pflicht der gesamten weltweiten Ummah der Muslime?

Aber natürlich wird das hier in Deutschland, in Europa kaum einen Politiker interessieren. Hier weiß man, wo man die Schuldigen zu suchen hat und bastelt ja bereits eifrig an einem europäischen Gesetz, das Israel mit harten Boykott-Maßnahmen in die Schranken weisen soll.

Es ist an der Zeit, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und nicht länger die Juden oder Israelis an den Pranger zu stellen.

Mehr denn je sollten wir Christen uns sehr entschlossen an die Seite Israels stellen und offen protestieren gegen die scheinheilige Strategie der Regierenden, die sich immer noch oder schon wieder gegen Juden wenden.

„Beten und arbeiten“  – beten für den Frieden und daran arbeiten, dass sich hier der Wind dreht – nicht mehr gegen, sondern für Israel!

 

 

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Kommentare»

1. Paul - 19. November, 2014

Liebe Rika,
dieses Gebet für Israel
http://israelaktuell.de/index.php/dokumentation-main/kaleidoskop/736-gebet-fuer-israel
bete ich fast jeden Tag und hinterlege es an der Grotte von Lourdes. Mehr kann ich für Israel nicht tun.

Gegen den Judenhass in unserem Land nehme ich natürlich Stellung, egal wo, egal gegen wen.
Besonders beliebt mache ich mich damit nicht. Ob ich etwas erreiche??
Manchmal, in ganz seltenen Fällen habe ich das Gefühl, dass mein Wort „auf fruchtbaren Boden fällt“.

Herzlich, Paul


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