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Am Vortag des ersten Advent… 30. November, 2014

Posted by Rika in christenkram, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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… mit dem nicht nur das Kirchenjahr beginnt, sondern auch die Zeit der Vorbereitung und der Besinnung auf das Christfest,  dem Fest, an dem Christen die Geburt Jesu feiern,  steht mit Papst Franziskus einer der höchsten Repräsentanten der Christen in Istanbul in einer Moschee und verneigt sich gegen Mekka.

Kann es ein stärkeres Symbol an die Gemeinschaft der Muslime gewandt geben?

Mit dieser Geste, berichtet spiegel-online, habe der Papst um die Verständigung zwischen Christen und Muslimen werben wollen. Bei vielen eher säkular lebenden Menschen in Deutschland kommt dieses weitere Zeichen der päpstlichen Demut gut an, Franziskus der sparsam lebende, fröhlich- demütige Gottesmann, der Frieden für alle fordert….

Ich muss gestehen, bei mir stößt diese Verneigung gen Mekka eher bitter auf.

Im Frühjahr 2010 hatten wir an einer sogenannten „Leserreise“ in die Türkei teilgenommen, sie stand unter dem Motto:  „Auf den Spuren des Apostel Paulus“.  Zwar besuchten wir  antike Städte, die zu Zeiten des Apostel Paulus wirtschaftlich blühende  und damit auch religiöse Zentren der damaligen Zeit waren.  Paulus – so kann man es in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments nachlesen – suchte diese Orte gezielt auf, arbeitete und predigte in den schon damals bestehenden Synagogen der jüdischen Gemeinden und auf den öffentlichen Plätzen der Städte. Die ersten christlichen Gemeinden wurden so gegründet. Davon erzählen  in der heutigen Türkei nur noch die Steine.  Nennenswertes, im öffentlichen Leben der Türkei verankertes Christentum gibt es nicht mehr. Christen sind abgeschoben an den äußersten Rand der Gesellschaft, wobei es schon als Fortschritt zu betrachten ist, dass der Verfolgungsdruck, der vor einigen Jahren noch ziemlich hoch war, offenbar ein wenig nachgelassen hat. Mit der Vertreibung und dem Völkermord an den Armeniern und der vom Völkerbund getragenen ethnischen Säuberung (christliche-griechische Bewohner wurden nach Griechenland, türkisch-muslimische Bewohner in Griechenland in die Türkei  umgesiedelt) gibt es keine größere christliche Gemeinschaft mehr.

In Konja – zu Paulus Zeiten hieß die Stadt Ikonion und wurde auch nachweislich von Paulus besucht – gibt es eine „Paulus-Kirche“. Die durften wir besichtigen. Sie besteht zwar noch als Kirchengebäude, (katholische) Gottesdienste, deren wichtigster Bestandteil die „heilige Messe“ ist, können aber nicht mehr stattfinden, da es keinen Priester gibt, der die Messe lesen und vollziehen könnte. Priester können in der Türkei nicht ausgebildet werden, der Nachwuchs fehlt. Drei italienische Nonnen kümmern sich um das Gebäude und halten regelmäßige Andachten.  Was als „Spuren des Apostel Paulus“ bezeichnet wurde, hätte man genauso gut  „Reise zu den antiken griechischen Städten Kleinasiens“ nennen können. Unser Reiseleiter war ein netter und gebildeter Mann und so wusste er auch einiges über das Christentum zu erzählen, meine Einwände und Klarstellungen gefielen ihm nicht – und die übrige Reisegesellschaft war wohl eher an der heutigen türkischen Marktwirtschaft interessiert, als an den Spuren eines jüdischen Zeltmachers, der mit seinen Missionsreisen die Botschaft Jesu in die Welt trug.

So hielt ich meinen Mund.

Das kam mir in den Sinn bei dem Bericht über die Verneigung des Papstes in der „Blauen Moschee“ gen Mekka.

Und ich musste daran denken, dass Mekka von Christen nicht einmal betreten werden, geschweige das dort von ihnen gebetet werden darf.

Ja, der Papst hat ein starkes Symbol gegeben mit seiner Verneigung.

Ein Symbol der Unterwerfung des großen christlichen Oberhaupts***  unter den Islam.

Das ist umso mehr bedeutsam, als Erdogan unwidersprochen von der zunehmenden „Islamophobie“ und der Unterdrückung der Muslime in Deutschland und Europa redete.

Heute ist der 1. Advent!

Die Weihnachtsmärkte verströmen Glühweinduft, locken mit allerlei Köstlichkeiten, die Kassen klingeln und die Musik dröhnt dazu Jingle Bells…

………………………………….

*** als evangelisch-freikirchliche Christin habe ich es nicht so mit christlichen Oberhäuptern und der Papst wäre für mich eher EIN Vater in Christo und nicht „der heilige Vater“ und so könnte es mir eigentlich egal sein, wenn sich  der Papst gen Mekka verneigt. Ich halte sein Tun aber für das falsche Zeichen, zumal in Mekka ein heidnisches Heiligtum verehrt wird…..  Da kommt mir dann auch noch die Geschichte von Daniel in den Sinn, der sich geweigert hat, ein fremdes Heiligtum / einen fremden Gott anzubeten….  die Geschichte sollte der Papst eigentlich kennen.

……………………………………….

ADVENT

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe…“ aus Psalm 24

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Kommentare»

1. Paul - 1. Dezember, 2014

Na ja, liebe Rika, hm,
ich halte nichts von evangelisch-freikirchlichen Christen. Gut, es gibt bei mir Ausnahmen. Aber ich wollte es mal grundsätzlich gesagt haben.

Du hast es nicht so mit „christlichen Oberhäuptern“. Sind Deine eigenen Gemeindeoberhäupter nicht christlich? Oder habt Ihr keine? Oder hast Du es mit denen auch nicht so?

Du hältst sein Tun für ein schlechtes Zeichen.
Gleichzeitig verlinkst Du aber:
„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch…“
Wie darf ich das verstehen?
Dürfen das Alle, nur der Papst nicht.
Also Paul darf es Rika und und ihrer evangelisch-freikirchlichen Gemeinschaft gegenüber? Auch seinem Freund gegenüber, der der SELK angehört. Aber darf ich es auch meinem türkischen Nachbarn gegenüber der ein Muslim ist?

Und wenn ich es darf, warum darf der Papst es nicht, der für Dich „eher EIN Vater in Christo“ ist?

Für mich war die Geste des Papstes nicht eine Geste der Unterwerfung sondern eine Geste des „“Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe…”.

Das würden ihm dann andere schon wieder als missionarisch auslegen und deshalb kritisieren.

Nimm es doch einfach als das was es war:
„Eine Geste des guten Willens“, die Päpste auch allen anderen christlichen und nichtchristlichen Religionen gegenüber bringen.

Liebe Rika,
ich verlinke Dir mal http://de.wikipedia.org/wiki/Franziskus_%28Papst%29#.C3.96kumene_und_interreligi.C3.B6ser_Dialog und empfehle zum Thema die Lektüre von Ziffern 7.9-7.11.

Wenn Du Dich tiefer gehend informieren möchtest, kannst Du das
hier in Evangelii Gaudium (seinem ersten apostolischen Schreiben; promulgiert am 24. November 2013)tun. http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelii_gaudium

Liebe Rika, ich möchte es nicht verhehlen, dass mich Dein Kommentar doch sehr betroffen gemacht hat.

Das hindert mich aber nicht daran, Dir und allen die Dir nahe stehen eine gesegnete Adventszeit zu wünschen.

Herzlich, Paul

2. rogawordpress - 1. Dezember, 2014

Auch ich der den Papst nicht als „heiliger Vater“ ansprechen würde und ihn auch nicht als Stellvertreter Gottes sehe – der ist Jesus Christus als den Mittler allein! – bin sehr Geschockt vor dem Kniefall der Katholischen Kirche und des Papstes vor dem Islam!

Ich bin Mitglied und zum Glauben als Erwachsener gekommender Freikircheler.

3. Rika - 1. Dezember, 2014

Lieber Paul,
es ist gut, dass du so offen redest! Dafür danke ich dir ausdrücklich!

Aus deinem Kommentar entnehme ich, dass es dich getroffen hat, was ich über „christliche Oberhäupter“ geschrieben habe. dazu bedarf es wohl einer Erklärung:

Nach unserem freikirchlichen Selbstverständnis ist Christus das Haupt seiner Gemeinde und niemand sonst.

Das bedeutet, dass wir Baptisten in Deutschland weder einen Bischof noch sonst ein weisungsberechtigtes Oberhaupt haben. Die einzelnen Ortsgemeinden unterstehen KEINEM übergeordneten „Oberhaupt“. Der Zusammenschluss zum Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeinden ist in erster Linie freiwillig-organisatorischer Art der Gemeinden, die ein gleiches Verständnis von Taufe und Gemeinde, Abendmahl und Erlösung haben. Die Ortsgemeinden bestimmen in demokratischer Wahl ihren offiziellen Gemeindeleiter, der alle rechtlichen Belange der Gemeinde nach außen hin vertritt – gemäß dem Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Innerhalb der Gemeinde wählen wir darüber hinaus nach neutestamentlichem Vorbild einen oder zwei sogenannte „Älteste“, das können Männer und Frauen gleichermaßen sein. Sie kümmern sich um den inneren Zusammenhalt der Gemeinde, werden aber nicht als „geistlches Oberhaupt“ verstanden, siehe oben. Dann gibt es auch bei uns so etwas wie einen Vorstand, die Gemeindeleitung. Auch sie wird wird – wie alle anderen – frei und meistens in geheimer Abstimmung im regelmäßigen Turnus nach den Vorschlägen der Mitglieder der Gemeinde gewählt.
Und auch die übergemeindlich tätigen Gremien des Bundes evangelisch-freikirchlicher Gemeinden werden nach demokratischen Ordnungen in regelmäßigem Turnus gewählt.

Du wirst bei uns auch keine Dogmen finden. Zwar gibt es auch bei uns Lehrmeinungen, die haben aber für die einzelnen autonomen Ortsgemeinden keinen bindenden Charakter.
Deshalb kann für mich der Papst zwar ein „Vater in Christo“ sein – wie übrigens andere Männer mir auch zum Vater und Frauen zur „Mutter in Christo“ werden können, i.S.v. Vorbild, Seelsorger, väterlich-mütterlicher Ratgeber, aber er ist eben nicht der „heilige Vater“, als der er von Katholiken angesprochen wird. Katrin Göring-Eckhard nannte Papst Benedikt bei dessen Besuch in Erfurt einen „Bruder in Christus“. Das kommt meinem Verständnis von der Gleichheit aller „Glieder am Leib Jesu“, wie Paulus es formuliert, wohl am nächsten.
Jesus selbst ist mein Ansprechpartner, dazu bedarf es keines weiteren Vermittlers. Das ist meine / unsere freikirchliche Grundüberzeugung. Wir gehen von der neutestamentlich begründeten „allgemeinen Priesterschaft aller Gläubigen“ aus, weswegen wir auch keinen Klerus kennen, wohl aber Pastorinnen und Pastoren, die gut theologisch ausgebildet sind und den Laien dadurch an Wissen und Methodik einiges voraus haben, aber eben keinen besonderen geistlichen Status, sieht man davon einmal ab, dass sie eben von Beruf und aus Berufung Pastoren sind.

Lieber Paul,
ich bin seit meiner Geburt in evangelisch-freikirchlichen Gemeinden verankert. Mein Vater war mein erster Lehrer und Prediger, wenn du so willst, er hat mich sehr früh mit Jesus bekannt gemacht, mir die biblischen Geschichten erzählt, hat mit mir und für mich gebetet, meinen Glauben an Jesus Christus gestärkt. Ich war 12 Jahre alt, als ich sehr bewusst entschied, mein Leben unter Gottes Führung stellen zu wollen und mich taufen zu lassen – denn auch das ist eine Besonderheit unserer Gemeinde: Wir taufen (nur) Menschen, die das aus eigenem Entschluss und aus Glauben an Jesus – den sie vor ihrer Taufe in der Gemeinde öffentlich bekennen – selber wollen.

Von daher sind mir kirchliche – geistliche – Hierarchien fremd, um nicht zu sagen suspekt. Das gilt auch für das Amt des Papstes, dem ich zwar Respekt zollen kann für sein öffentliches Auftreten oder Eintreten für die Entrechteten und Armen dieser Welt, der mir sogar ein Vorbild sein kann, aber mehr auch nicht, wobei ich schon die Notwendigkeit sehe, dass die bunte Vielfalt der Christenheit nicht als lärmendes Durcheinander Gehör in der Welt finden kann, sondern es der Klarheit einiger Stimmen – i.S.v. von „Sprechern“ bedarf.

Benedikt war mir so ein Vorbild des Glaubens. Sein Jesus-Buch hat mich ungeheuer fasziniert mit seinem klaren Bekenntnis zu Christus.

Das nehme ich an Franziskus (noch?) anders wahr. Aber er steht auch nicht so im Fokus meines Interesses und ich erlaube mir darüber kein Urteil.

Seine Verneigung gen Mekka war für mich mehr als nur eine Erweisung des Respekts vor dem Islam, als einer der drei monotheistischen Religionen.
Ich wiederhole es nochmals: Kein „Ungläubiger“, und das sind wir Christen für die Muslime, darf Mekka auch nur betreten, egal ob Papst oder Mönch oder „einfacher Christ“. Kein Christ darf in Saudi-Arabien, in dessen Hoheitsgebiet Mekka liegt, öffentlich seinen Glauben an Jesus Christus zeigen oder gar durch Singen oder Beten bekennen. Unlängst rief der oberste Imam Saudi-Arabiens dazu auf, alle Kirchen auf dem Staatsgebiet zu zerstören. Wenn nun das (in den Augen der meisten Bürger dieser Erde) „Oberhaupt der Christenheit“ sich gen Mekka verneigt, stimmt dieses Oberhaupt im Grundsatz dieser muslimischen / islamischen Praxis und ihrer zugrunde liegenden Auffassung von der „letztgültigen Offenbarung Gottes durch den Propheten Mohammed“ zu.
Dagegen wehre ich mich mit aller Entschiedenheit.

Wenn du dich mit dem Islam beschäftigst, wirst du feststellen, dass jede Moschee nicht nur ein Bethaus ist, sondern gleichzeitig ein Zeichen der Herrschaft des Islam in dem entsprechenden Gebiet einer Stadt, einer Gemeinde, eines Landes.

Für mich ist daher eine Ehrbezeugung gen Mekka eine Anerkennung dieser islamischen Grundüberzeugung.

Dass der Papst sich um Verständigung zwischen den Religionsgemeinschaften bemüht, ehrt ihn, aber alle weiter gehenden symbolträchtigen Gesten und Reden sollte er unterlassen.

Sie werden nämlich nicht als Zeichen brüderlicher Gleichheit verstanden, sondern als Zeichen der Ergebenheit unter den Islam.

Falls du deine Abneigung gegen evangelisch-freikirchliche Christen ein bisschen überwinden und mehr Informationen über uns lesen möchtest, empfehle ich dir diesen Link:

http://www.baptisten.de/
Du kannst aber auch am Rand rechts neben diesem Beitrag unter der Kategorie „Christenkram“ „meine Gemeinde“ finden und lesen, wer wir wie sind! 🙂

Ich hoffe, wir bleiben einander in freundlicher Zuneigung und gegenseitiger Anerkennung des jeweils Eigenen verbunden.
Herzlich grüßt dich
Rika

4. Rika - 1. Dezember, 2014

Ergänzung:
Du fragst, lieber Paul, wie du das verstehen darfst, dieses „Machet die Tore weit…“

Nun, vielleicht hast du ja Recht und der Papst hat die Tore weit und die Türen in der Welt hoch gemacht, für den Einzug des Königs der Ehren…
Gottes Geist weht wo er will und nicht da, wo Rika ihn verortet.

Wir haben gestern im Gottesdienst „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…“ gesungen und ich stand noch unter dem Eindruck dieses Liedes als ich meinen Text schrieb und dachte an die jüdische Basis unseres Christseins und daran, dass Muslime eben diese Basis nicht anerkennen, sondern ihrer eigenen „Geschichtsschreibung der Offenbarung Gottes“ folgen – und ich war enttäuscht darüber, dass der Papst das „Eigene der Christen“ durch die Verneigung gegen Mekka verleugnete.
Wie du sicher weißt, sind die Verse des Adventliedes dem Psalm 24 entnommen, diesem tausende Jahre altem jüdischen Gebet.
Wir Christen beziehen den Einzug des „Königs der Ehren“ auf Jesus – und ich weiß, dass Juden das ganz anders sehen.

Hoffen wir also gemeinsam darauf, dass der Geist Gottes die Welt bereit macht für die Ankunft des Messias – für uns des Christus Jesus – , des Königs der Ehren.

5. caruso - 1. Dezember, 2014

Liebe Rika, mit Deiner Sicht auf die Geste des Papstes bin ich voll
einverstanden. Ich war sehr verärgert als ich darüber las. Denn ich
empfand es als Anbiederung – eben weil ich die Lage und die Geschichte der Christen im Nahen Osten und in der Türkei ein wenig kenne.
lg
caruso

6. Paul - 1. Dezember, 2014

Liebe Rika,
bezüglich der Obrigkeit hat mich wohl meine Außenwahrnehmung getäuscht. Jedenfalls habe ich wahrgenommen, dass die Gemeindevertreter, egal ob eingesetzt, entsandt oder wie bei Euch gewählt, immer eine gewisse Autorität haben, die auch von der Gemeinschaft anerkannt wird. Ohne diese Autoritäten, ich nenne sie Charismatiker, ist es nicht möglich eine Gemeinschaft auf längere Zeit zusammen zu halten. So habe ich das gemeint.
So habe ich das auch bei meinen Kontakten zu verschiedenen Gemeinden wahrgenommen.
Aber, Du hast einen „Nebenschauplatz“ zum „Hauptkampfplatz“ gemacht.
Da bin ich nicht ganz unschuldig, weil ich die Satire in meinen ersten beiden Absätzen nicht deutlich genug kenntlich gemacht habe.

„Falls du deine Abneigung gegen evangelisch-freikirchliche Christen ein bisschen überwinden…“
Liebe Rika, es tut mir wirklich leid, dass ich mich so missverständlich ausgedrückt habe, dass Du zu dieser Meinung kommen konntest.
Nein ich habe gegen Euch keine Abneigung.

Es schmerzt mich nur, wenn der Papst immer wieder kritisiert wird. Welcher Papst wurde nicht kritisiert?

Es schmerzt mich auch, wenn ich mich gegen diese Kritik wehre, ich sofort in eine Ecke gestellt werde, in die ich nicht gehöre.

Ich meine, dass der Papst in dieser Beziehung keine Fehler gemacht hat. Das werde ich schon noch schreiben dürfen?

Wenn Du anderer Meinung bist, kann ich auch damit leben. Denn was hast Du schon mit meiner Kirche zu tun?

„Nun, vielleicht hast du ja Recht und der Papst hat die Tore weit und die Türen in der Welt hoch gemacht, für den Einzug des Königs der Ehren…“
Diese Bemerkung von Dir, liebe Rika, war „Balsam für meine wunde Seele“.

Es grüßt Dich herzlich, Paul

PS:
„Christenkram“ habe ich schon vor ganz langer Zeit gelesen.
Vielleicht liest Du mal die verlinkten Artikel. Es kann sein, dass Du dann den Papst und sein Anliegen besser verstehst.
Mit „Unterwerfung“ oder „Anbiederung“ haben Du und die anderen Blogger ihn jedenfalls missverstanden.

7. Rika - 6. Dezember, 2014

Lieber Paul, wir waren „auf der Wiese“ und mit dem Telefon ist das Schreiben doch etwas mühsam! Danke für Deine Antwort! Liebe Grüße und einen gesegneten 2. Advent!
Rika

8. Paul - 6. Dezember, 2014

Liebe Rika,
Du musst auch nicht immer antworten. Und wenn Du in 14 Tagen antwortest, erreicht es mich auch über das Abo.

Danke für die Grüße, die ich gerne erwidere.
Auch Dir und den Deinen Gottes Segen für den Advent.

Herzlich, Paul

PS: Morgen singe ich in der Schola. Bin dort der Methusalem. Die anderen sind 40-50 Jahre jünger. Nur unser Leiter ist auch schon 65. Als ich aussteigen wollte, sagten sie, dass dies nicht geht, weil ich ihr Maskottchen sei. Das sind so die kleinen Freuden des Alltags. 🙂


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