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Leseempfehlung: Bruckner, die vertauschten Opfer… 25. Februar, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam.
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„Der Perlentaucher “  veröffentlicht unter dem Titel

DIE VERTAUSCHTEN OPFER“

einen Essay Pascal Bruckners zum Themenkomplex „Islam – Islamophobie – Antisemitismus“, der unbedingt lesenswert ist. Der Abschnitt, den ich daraus hierher kopiere, mag das verdeutlichen:

“ 2007 erklärte der UN-Sonderberichterstatter über den Rassismus, Doudou Diene, in seinem am 14. September dem Menschenrechtsrat in Genf vorgelegten Bericht die Islamophobie zu einer der „schwerwiegendsten Formen der Diffamierung von Religionen“ überhaupt. Im März 2007 hatte der Menschenrechtsrat diese Art der Diffamierung schlicht und einfach dem Rassismus gleichgesetzt und gefordert, jede Verächtlichmachung von Propheten und religiösen Symbole zu verbieten, und den Zionismus als eine Form der rassistischen Diskriminierung und der Apartheid zu verurteilen. Doppelter Ehrgeiz also: Zunächst den Westen zum Schweigen bringen, der sich dreier Hauptsünden schuldig gemacht hat: des Kolonialismus, der Laizität und der Gleichheit von Mann und Frau. Vor allem aber ein Werkzeug schmieden, um die liberalen Muslime im Innern unter Kontrolle zu bringen, die es wagen, ihren Glauben zu kritisieren und eine Reform der Familienpolitik verlangen. Und die eine ganze Reihe von Forderungen stellen: Gleichheit zwischen den Geschlechtern, Recht auf Apostasie und Konversion, Recht, nicht an Gott zu glauben, nicht am Ramadan teilzunehmen, nicht den Ritualen zu folgen.

Diese Renegaten will man gegenüber ihren Mitgläubigen anprangern, sie als von kolonialer Ideologie verblendet darstellen, um jede Hoffnung eines Aufstands in der Welt des Korans zu verhindern. Und all das mit den Weihen der nützlichen Idioten von links und rechts, die stets auf der Pirsch nach einem neuen Rassismus sind und glauben, mit dem Islam das letzte unterdrückte Subjekt der Geschichte gefunden zu haben. Seit zwanzig Jahren sehen wir der Fabrikation eines neues Meinungsdelikts zu, das dem der „Volksfeinde“ in der einstigen Sowjetunion gleicht. Und man will jene jungen Frauen stigmatisieren, die sich vom Schleier befreien und mit bloßem Haupt und ohne Scham durch die Straßen gehen wollen, die den Mann heiraten wollen, den sie lieben, und nicht den, der ihnen aufgezwungen wird. Man will jene Franzosen, Deutschen und Engländer türkischer, pakistanischer, maghrebinischer, afrikanischer Herkunft mundtot machen, die für sich das Recht religiöser Gleichgültigkeit in Anspruch nehmen und ihr Leben ohne bedingungslose Ergebenheit gegenüber der Ursprungsgemeinschaft führen wollen. Kurz gesagt, das Problem wird von einer intellektuellen, individuellen oder theologischen auf die Ebene des Strafrechts verlegt, jeder Einspruch oder Vorbehalt kann geahndet werden. Der Bann triff auch die universitäre Welt, wie der Streit zwischen dem Mediävisten Alain de Libera und dem Historiker Sylvain Gouguenheim beweist, der als „islamophober Gelehrter“ gehandelt wurde, weil er in seinem Werk die Rolle der Araber bei der Überlieferung des antiken Wissens als minimal bezeichnet hatte.3Was eine schlichte fachliche Meinungsverschiedenheit hätte bleiben müssen – für den Laien schwierig bis in die Tiefe zu verfolgen -, verwandelte sich in Inquisition, Kabale und Hexenjagd. Und natürlich wurde Gouguenheim beschuldigt, aus der extremen Rechten zu stammen und einen ungeheurlichen Rassismus an den Tag zu legen, indem er den Anteil der Muslime an der Entstehung des europäischen Geistes geringschätzte.“

Die öffentliche Berichterstattung über  den Themenkomplex „Islam“ berührende Geschehnisse, Sachverhalte oder ideologische Auseinandersetzungen entsprechen längst der Darstellung Bruckners, selbst wenn nach den Anschlägen von Paris und Kopenhagen eine zaghaft-kritische Stimmung auch in Deutschland erkennbar ist. Wir sollten sehr entschieden in allen nur möglichen Gegebenheiten, Gruppen  und  persönlichen Gesprächen dafür eintreten,   Islamkritik nicht länger als Islamophobie zu geißeln und endlich  eine offen-kritische Haltung zu wagen und den nötigen Diskurs  zu führen.

Übrigens:

  • Zu behaupten, Islamfeindlichkeit – auch Islamophobie genannt – sei im Kern identisch mit Antisemitismus halte ich für eine besonders perfide Form des letzteren.  (Siehe „nebenan“)

Kirche und Staat nach Bremer Art…. 19. Februar, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Ein wichtiger Rechtsgrundsatz in Deutschland ist, dass der Staat die Religionsgemeinschaften organisatorisch einbinden, ihnen aber nicht ihre Inhalte vorschreiben kann, weil der Staat die grundgesetzlich geschützte Religionsfreiheit (Art. 4, Absatz 1 und 2 Grundgesetz) beachten muss.

Quelle Wikipedi In Bremen wird dieser Rechtsgrundsatz so umgesetzt:

Bremer Parlament verurteilt Predigt von Latzel

Die Bremische Bürgerschaft hat die umstrittene Predigt des Pfarrers Olaf Latzel verurteilt. In der am Mittwoch verabschiedeten Entscheidung werden Konsequenzen für den Kirchenmann gefordert.

Mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, Grünen und der Linkspartei verabschiedete die Bürgerschaft einen Antrag der Linkspartei, in dem es heißt: „Die Äußerungen in der Predigt vom 18. Januar 2015 sind absolut indiskutabel und dürfen nicht ohne Konsequenzen bleiben.“ Das Parlament begrüße daher die Distanzierung der Bremischen Evangelischen Kirche gegen die „aufwiegelnde und herabwürdigende“ Predigt Latzels. Die Predigt schüre Hass gegen Anders- und Nichtgläubige.

Siehe   pro-medienmagazin  Vermutlich gibt es viele Menschen, die weder den Inhalt der Predigt, noch den Stil des Bremer Pastors gut heißen und dafür auch gute Gründe anführen können. Und ebenso anzunehmen ist, folgt man  der Debatte um den Pastor Olaf Latzel, dass es einige Menschen gibt, die sowohl den Inhalt der Predigt, als auch den Predigtstil des Pastors als durchaus vertretbar, wenn nicht gar als notwendig erachten in unserer Zeit. Und dann gibt es eine Menge Leute, die dem Inhalt zustimmen, den Stil aber durchaus als Zumutung empfinden. Das alles will ich hier nicht diskutieren. Ich finde es bemerkenswert, dass ausgerechnet die SPD, Linke und Grüne, die laut die Trennung von Kirche und Staat beschwören,   den Grundsatz der „grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit“  außer Acht lassen und Konsequenzen gegen einen Pastor fordern, der – gemäß seinem Amt und einer von der Religionsfreiheit gedeckten  Glaubensüberzeugung – eine  Predigt in „seiner“ Kirche  und für „seine“ Gemeinde  gehalten hat … OHNE Aufruf zum gewaltsam heiligen Krieg gegen Ungläubige oder zur Zerstörung katholischer Heiligenbilder und Buddhafiguren oder zur Selbsttötung inmitten einer Parteiversammlung bekennender Atheisten…..

Verzweifelung und Zuspruch… 16. Februar, 2015

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, politik, terrorismus.
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Es fehlen mir die Worte das Grauen zu beschreiben, das mich überkommt.

Meine koptischen Brüder sind auf bestialisch-entsetzliches Weise getötet worden. Das Morden wurde gefilmt und ausdrücklich als Videobotschaft mit dem Titel

Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes

an die Christen ausgestrahlt. Den Bericht darüber und eine politische Einordnung des Geschehens kann man in der  FAZ nachlesen. In anderen Medien wird äußerst drastisch die Ermordung der jungen Männer beschrieben und weniger die politische Dimension in den Blick genommen.

Die Männer mussten aber nicht sterben, weil sie etwa imperialistische Bösewichte oder unsoziale Ausbeuter waren. Sie wurden nur aus einem einzigen Grund getötet: Sie waren CHRISTEN. Die Botschaft der Mörder ist unmissverständlich klar:

‚Wir wollen weltweit den Islam als Herrschaftsform etablieren und werden dabei nicht nur über Leichen gehen  (wie viele Revolutionäre vor ihnen das auch schon gemacht haben), nein, wir werden ausdrücklich Christen töten – so wie „wir“ in Frankreich ausdrücklich Juden getötet haben beim Doppelanschlag in Paris im Januar dieses Jahres. Ihr Ungläubigen werdet uns nicht entgehen.‘

Sie – die Anhänger und Mörder des „Islamischer Staat“ – wollen uns ganz bewusst beunruhigen, uns in Angst und Schrecken versetzen.

Angst vor  bestialischen Terror ist keine paranoide Reaktion, sie ist berechtigt und verständlich. Ich nehme sie selber deutlich an mir  wahr…  aber auch ein anderes Gespür, eines, das auch in mir Raum gewinnt.

Denn gegen diese Angst setzt Jesus ein starkes Wort angesichts des eigenen Todes, der ihm, wie er wusste, unmittelbar bevorstand:

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.“ Johannes 16,33 (Elberfelder Übersetzung)

Das ist kein Pfeifen im Walde und auch keine billige Vertröstung, es entspricht der Realität seines ganzen Lebens.  An keiner Stelle stellt Jesus seinen Nachfolgern in Aussicht, dass unser irdisches Dasein ein Leben in paradiesischen Zuständen sei. Er stellt von Anfang an klar, dass die Nachfolge im Zeichen des Kreuzes steht und das „eigene Kreuz auf sich zu nehmen“ durchaus auch bedeuten kann, Leid und Schmerz zu erfahren und zu ertragen. Wir, die wir in der friedlichen Zeit hier in Deutschland nach den schrecklichen Kriegen leben, haben bisher wenig Grund gehabt, mit der tatsächlichen Bedrohung unseres Lebens rechnen zu müssen, nur weil wir Christen sind. Ganz anders ergeht es doch den Menschen außerhalb unseres Kulturkreises. Die furchtbaren Nachrichten, die uns ja nicht erst seit kurzer Zeit aus Afrika und Asien erreichen, machen doch deutlich, dass Christsein keine Garantie, kein Versprechen auf Lustwandeln in „seligen Höhen“ heißt und auch der gewaltsame Tod durch andere ein nicht auszuschließendes Risiko für Christen bedeuten kann.

Das Entsetzen über die abscheulichen Verbrechen bleibt – ganz ohne Frage. Aber dieses andere Gefühl tritt hinzu: „Ich habe die Welt überwunden!“ Der Tod ist nicht das Letzte, so schrecklich er auch immer sein mag. Jesus selbst sagt:

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt.“ Johannes 11,25   (Neue Genfer Übersetzung)

Ich hoffe und bete, dass dies mir und vor allen denen, die in Bedrängnis sind,  in der Stunde des Todes eine feste Gewissheit ist.

Mein Onkel Willi… 12. Februar, 2015

Posted by Rika in christsein und glaube, familie.
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Mein Onkel Willi ist im gesegneten Alter von 88 Jahren gestorben – heimgegangen in Gottes Ewigkeit.

In dieser Woche wurde er beerdigt, und die Trauerfeier war das eindrucksvolle Zeugnis über ein  Leben aus der Kraft, der Liebe, dem Geist und der Vergebung Gottes, so hat er es selbst immer wieder bezeugt, so habe ich, haben wir als Familie und haben viele andere ihn erlebt. Er war ein Menschenfreund, durch und durch dem Leben zugewandt und es trieb ihn, den Menschen die Liebe Gottes und das Heil in Jesus Christus nahe zu bringen – als Pastor seiner Gemeinde, in unzähligen Freizeiten und Bibelwochen, als Prediger selbst noch im Alter.

Er war ein ausdrucksstarker  Prediger des Wortes Gottes, von Gott begnadet, charismatisch,  begeistert von der guten Botschaft, die er verkündigte und denen zugewandt, denen die Botschaft galt: den Menschen. Aber dabei war er kein „Weichspüler“, kein Softie, weder in den Predigten, noch im persönlichen Gespräch bei und trotz aller freundlichen Zuwendung. Das, von dem er im Glauben überzeugt war, hat er auch offen und klar vertreten. Gott war für ihn der HERR, und das wurde immer auch deutlich. Onkel Willis Verkündigung des Heils durch Jesus Christus war immer auch die Mahnung zur Einsicht in die eigene Unzulänglichkeit (derer er sich auch selbst bewusst war) zur Buße, zur Umkehr und zur Bitte um Vergebung.

Daran musste und muss ich  denken.

Es war für mich  eine seltsame Überschneidung in diesen zurückliegenden Tagen –  einerseits  die Berichte über den  „Bremer Pastor“  zu lesen und andererseits die Nachricht von der Familie zu erhalten, dass es dem Onkel schlecht ging und er wohl heimgehen würde. Ich wollte hier im Blog über die Bremer Ereignisse schreiben und war gleichzeitig wie gelähmt. Nach der Trauerfeier und Beerdigung löst sich die „Lähmung“ allmählich.

Ich vermute, dass mein Onkel in einer Predigt zu den angegebenen Bibelstellen es inhaltlich auch  so gesagt hätte: Für uns als Christen ist GOTT, ist JESUS CHRISTUS  der HERR – und daneben gibt es keine anderen Herren, weder in Form esoterischer „Weisheiten“ oder Gegenstände, noch  in Form von Reliquien  oder Heiligenbildern und erst recht  nicht in Form des Koran und seiner Lehre. Vermutlich hätte Onkel Willi eine nicht ganz so drastische Ausdrucksweise gewählt, eingedenk des Wortes Jesu, der davor warnt, den Bruder einen „Narr“ zu nennen (siehe Matthäus 5, 22), aber an Ernst, Eindringlichkeit und Eindeutigkeit hätte seine Predigt ganz sicher in nichts derjenigen nachgestanden, die Olaf Latzel gehalten hat und mit der er in einen Strudel der Kritik geraten ist.

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil  jedem Glaubenden…“ (Römer 1, 16)

Dieses Wort des Apostel Paulus könnte auch über Onkel Willis Leben stehen.

Heute aber ist es für viele Christen – und so nehme ich es manchmal auch an mir selbst wahr –  oftmals eine richtige Herausforderung, über das Evangelium als „Gottes Kraft zum Heil“ zu reden. Manchmal druckst man (ich auch) ein bisschen herum, will das Gegenüber nicht düpieren oder – was  sich dann meistens im Nachhinein ziemlich blöd anfühlt – man will selber nicht als altmodischer Trottel da stehen und verzichtet so lieber auf ein klares Bekenntnis und benutzt lieber den „Weichspüler“ : Gott hat alle lieb und jeder soll doch glauben was er will und gut ist.  „Nein“, hätte mein Onkel Willi gesagt, „gut ist das nicht! Du verhinderst auf diese Weise, dass Menschen nachdenklich werden und anfangen, nach Jesus zu fragen.“ Aber vermutlich hätte er trotzdem Verständnis dafür gehabt, dass ich in bestimmten Situationen der klaren Stellungnahme ausgewichen bin….  Menschen haben Schwächen, und das wusste er auch und auch von sich selbst.

Wenn ich heute über ihn schreibe, so erinnere ich mich aber neben dem schon kurz Skizzierten vor allen Dingen an eine besondere  seiner Stärken:

Er war von geradezu hinreißender Lebenslust und konnte die Leute mit hineinnehmen in diese Begeisterung und Freude.  Das habe ich schon als Kind und in den späteren Jahren, als ich nicht mehr in meiner Geburtsstadt lebte, bei vielen Begegnungen in der Großfamilie erfahren, das haben wir als „Familie Rika“ vor allen Dingen in den vielen Familien-Ski-Freizeiten unter seiner Leitung erlebt. Die Freizeiten waren einfach toll, um es so knapp wie gut zu sagen! „Willi“, wie er von den Teilnehmern genannt wurde, hatte nicht nur alles perfekt vorbereitet und organisiert – von Wegbeschreibung, Zimmerverteilung,  Skipassbeschaffung und Hüttenempfehlung (Toni!!!), über knackig-kurze Morgenandachten (wir sollten und wollten ja alle früh auf der Glatze sein),  Kinderbetreuung am Nachmittag und  guten Bibelarbeiten abends bis hin zu einem gut sortierten Büchertisch, den er eigens mittransportierte,  geselligen Runden am Abend, dem „Bunten Abend“ zum Abschluss und der Sammlung für notleidende Christen vor allem in Rumänien. Das alles handhabte er mit ungeheurer Energie, Witz und froher Stimmung, bestens unterstützt von seiner Frau, meiner Tante Esther.

Wie sehr  haben wir sie genossen, diese Freizeiten, die Geselligkeit, das gute Miteinander, die Bibelarbeiten, das leckere Essen im Pichlerhof, die „Glatze“ und natürlich das Skifahren. Auch darin ist er mir ein Vorbild, fuhr er doch auch jenseits des Alters, in dem ich jetzt bin, mit bewährter „Sauerländer Breitspur“ – wie er selbst seinen Stil beschrieb – mit Lust und Freude Ski, bis seine Frau eines guten Tages ein Machtwort sprach und er schweren Herzens die Pistenrasennerei aufgab. Es war sicher gut für sein gesundheitliches Wohlergehen…

Wir denken gerne an ihn und danken Gott für sein langes und segensreiches Leben.

Der Dank schließt seine Frau mit ein, die ihm 65 Jahre lang als Ehefrau, Ratgeberein, Beterin und tatkräftige Hilfe zur Seite stand und ihm den Rücken frei hielt …. möge sie und mit ihr meine Cousinen und Cousins und die ganze Familie  getröstet sein durch Gottes liebenden Segen.