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Bei „himmel und erde“ …. 27. April, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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liegt der Schwerpunkt der Bloggerin derzeit auf „erde“!

In der wühle und buddele ich mit Lust und Leidenschaft, hacke, pflanze, säe, das es eine Wonne ist, obwohl der Rücken zwackt und und die Hände rau und schrumpelig und manchmal kaum noch  sauber werden .

Und so komme ich nicht dazu, hier zu den vielen Themen und Nachrichten Stellung zu nehmen, die mir ansonsten den Blutdruck in die Höhe treiben oder Tränen in die Augen…

Flüchtlinge,

ISIS und kein Ende,

Hamas mit neuem Raketengrüßen zum israelischen Feiertag der Staatsgründung,

noch mehr Flüchtlingskatastrophen,

Erdbeben in Nepal,

Neonazis,

Linke beim Berliner Hamasfestival,

Gedenkfeiern zur Befreiung der Konzentrationslager durch aliierte Truppen vor 70 Jahren –

und die dabei gehaltenen Betroffenheitsreden von Politikern,

die wieder einmal beleidigten Türken und

ihre unverschämte Art und Weise, immer noch den Völkermord an den Armeniern zu leugnen …

und der Eiertanz der Regierung  ist wahrlich kein Ruhmesblatt…. schon seit Jahren geht das so.

und als heutige Meldung des Tages: das Verbot einer israelischen Fahne aus Rücksicht auf die „Berliner Palästinenser“…

Das alles wäre wert beschrieben und kommentiert zu werden – kostet mich aber  Zeit (die wäre zu verschmerzen) und vor allem auch Kraft und Energie.

Neben der Buddelei im Gärtchen und auf der Wiese ist es die  Hospizarbeit für die ich Zeit und Energie einsetze.

Vor gut vier Jahren habe ich an einem entsprechenden Kurs für ehrenamtliche Mitarbeiter teilgenommen.  Seit ein paar Wochen bin ich aktiv in die Hospiz-Arbeit eingestiegen  –  die Begleitung meiner Freundin habe ich nicht als Hospiz-Arbeit empfunden, dazu waren wir uns zu nahe ….  Ungefähr um diese Zeit vor einem Jahr begann für  meine Freundin der letzte Weg bis zu ihrem Tod….

Heute im Ruheforst das frische Grün der Bäume….   Buschwindröschen, Bärlauch, Veilchen und viele junge Pflanzen mehr …. eine friedliche Stimmung….

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Da berühren sich Himmel und Erde …

Da berühren sich Himmel und Erde…

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Und der Liebste lachte… 15. April, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Wenn man in einem Kaminofen das Feuer ein paar Tage lang tagsüber ununterbrochen brennen lässt, verrußt die Scheibe und das schöne Leuchten des Feuers ist von außen betrachtet nur noch als ein müdes Glimmen zu erfassen. Zum Glück hält der Markt sehr effiziente Mittelchen zur Abhilfe bereit, Sprays und „Sprühs“, die im Nu dem Ruß auf der Scheibe den Garaus machen. Bei den Dingern gibt nur einen kleinen Haken: Sie können nur bei kalten Scheiben zum Einsatz gebracht werden. In unserem Fall heißt das:  Am frühen Morgen bevor das Feuer neu entzündet und damit die über Nacht abgekühlte Scheibe wieder heiß wird. Der Meinige ist ein ganz wunderbarer Feuermacher, aber als Scheibenputzer mag er sich nicht so gerne betätigen.

Also sprach ich beim Zubettgehen: „Morgen früh stehe ich als Erste auf und putze die Scheibe!“

Dazu muss man wissen, dass ich seit meinem Eintritt in den Ruhestand einen ungeheuren Luxus genieße: Der Liebste steht immer vor mir auf und macht immer das Frühstück! Als echte Morgenmuffeline werde ich nämlich vor dem ersten Kaffee nicht wirklich munter. Das war schon immer so,  und in den Jahren meiner Noch-Berufstätigkeit, als alle Kinder schon erwachsen waren und das Haus verlassen hatten, bestand mein Frühstück lediglich aus einer Tasse Kaffee aus dem S-Maschinchen, während der Liebste noch friedlich in seinem Bette ruhte, hatte er doch das Privileg, keine seiner Seminare oder Vorlesungen VOR neun Uhr morgens beginnen lassen zu müssen, während ich an die landesüblichen Schulbeginnzeiten gebunden war, unerbittlich!

Nun liebe ich diese wunderbare Frühstücksregelung und natürlich den Liebsten gleich mit!

Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich mich am folgenden Morgen noch an mein hochherziges Versprechen erinnerte und ein noch größeres Wunder, dass ich mich auch daran hielt!

Ich stand also auf, schlurfte in den Wohnraum, holte das Putzzeug für die Scheibe und machte mich ans Werk. Erst mal gründlich den Kohlen- bzw. Ascherost rütteln, einen Moment warten, bis die Verwirbelung im Ofen sich legt, Ofentür öffnen, Scheibe einsprühen, mit feuchten Tuch nachwischen, ein oder zweimal, je nach dem Grad der Verschmutzung, mit Küchenpapier nachpolieren. Fertig!

Putzzeug wegräumen und wieder ins noch warme Bett kriechen, augenblicklich wieder wegdämmern…

Nur von Weitem kriege ich mit, dass der Liebste aufsteht und mit den üblichen Verrichtungen beginnt….

Plötzlich ein lauter, aber sehr, sehr unfeiner Ruf, der dem Liebsten sonst so gut wie nie und nimmer entfährt:

„Ach du Scheiße!“

Ob der Ungewöhnlichkeit dieses Ausrufs aus dem Mund des Meinigen bin ich sofort hellwalch und rufe zurück:

„Was ist passiert?“

(In unserem kleinen Blockhaus auf der Wiese trennt nur eine dünne Blockbohlenwand das Schlafgemach vom Wohnraum, es hätte also gar nicht des lauten Rufens bedurft!)

„Die Scheibe des Ofens ist gerissen!“  dröhnt es laut von nebenan!

Mit einem Satz bin ich aus dem Bett, eile zum Ofen, beuge mich leicht hinunter zur Ofentür….

Lustig brennt bereits das Feuer, es leuchtet und blinkt mir durch die strahlend saubere  Scheibe entgegen….

Von einem Riss keine Spur!

Ich wende mich dem Liebsten zu…

„April, April!“   tönt es mir fröhlich entgegen, und der Liebste lacht über das ganze Gesicht!

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Das ich später mittels des schlauen Telefons und seiner vielfältigen Möglichkeiten mit der dramtischen Wiedergabe der Geschichte auch alle Kinder gleichfalls in den April schickte und sie ebenso prompt wie ich darauf reinfielen, erhöhte die Freude des Liebsten über den überaus gelungenen Scherz!

Und eigentlich hatte ich diese nette Begebenheit nach der Rückkehr von der Wiese sofort posten wollen, aber angesichts der vielen schrecklichen Nachrichten in der Zeit erschien mir das absolut nicht angemessen.

Doch vorenthalten mochte ich Euch, die Ihr hier immer mal vorbeischaut, diese nette Episode auch nicht, darum also jetzt erst die kleine Geschichte zum 1. April!

„Passend“ ist der heutige Tag aber auch nicht….. leider….

Nehmt das Geschichtchen als die kleine Prise Humor, die wir auch in schwierigen Zeiten dringend brauchen.

Wiesentage…. 13. April, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Sie waren so schön!

Kein gut funktionierendes Netz ….  das Smartphone schwächelt …. der Fernseher hat seinen Geist aufgegeben ….  die Zeitung ist ist abbestellt… Radio wäre eine Option, bleibt aber der himmlischen Ruhe wegen auch stumm …. die Welt dreht sich ohne uns …. Sturm weht ums Haus ….  Ebbe und Flut in ewiger Folge ….

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MEDION Digital Camera

Einzig Roberta – das Kaninchen –   versetzt mich in Wallung, es frisst meine mit viel Liebe gepflanzten Stiefmütterchen und lässt sich auch durch die Androhung des Kochtopfs nicht davon abhalten, andere Frühlingsblumen und die zarten Austriebe der noch jungen Büsche zu probieren….  na warte!

MEDION Digital Camera

Wir haben das Häuschen „entwintert“ und die Wiese frühlingsfein gemacht.

Nun kann er kommen, der Sommer am Meer!

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