jump to navigation

Über gefiederte Wesen…. 19. Mai, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, israel.
Tags: , , , , , , , , , , , ,
trackback

lese ich in diesen Tagen per Smartphone und Zeitlung.

(Ich bin erst gestern von der Wiese zurückgekommen, eine sehr erfolgreiche Arbeitswoche (großer Dank an unsere großartigen Kinder – dabei sind die Schwiegerkinder immer mitgemeint!!!!)  mit liebem Besuch liegt hinter uns und heute habe ich erstmals wieder meine Zauberkiste angeworfen…. Das Smartphone ist zwar ein netter Begleiter, aber keine wirkliche Alternative zu diesem wunderbaren Ding, an dem ich jetzt sitze und lese und schreibe, zumal auf der Wiese kein wirklich guter Internetzugang verfügbar ist.)

Heute schrieb es in der HAZ über die Plage, die von Saatkrähen in den Städten ausgeht. Die gefiederten Mitbewohner machen Krach und Dreck und sind zu einem echten Ärgernis für die zweibeinigen Mitbewohner geworden. Da aber in der schönen Stadt Hannover – von ihr und ihrem Krähenproblem ist in dem Artikel die Rede – eine absolute Gleichberechtigung zwischen Mensch und Tier herbeigeschrieben und geredet wird, macht der NABU den unschätzbar wertvollen Vorschlag, die Parkplätze für Autos zu sperren, damit sie nicht vom Kot der Vögel Wert erniedrigend verunreinigt werden. Ist das nicht mal ein genialer Plan?! Einfach den Raum unter der Lufthoheit der Vögel für Autos – und damit auch die Menschen – sperren. Mein Sohn und seine Frau in der kleinen mecklenburg-vorpommerschen Stadt benötigen einen Regenschirm bei schönstem Sommerwetter wenn sie das Haus verlassen. Die unschönen Untersichlassenschaften der gefiederten Baumbewohner verursachen nicht zu bereinigende Flecken, vom Ekel ganz zu schweigen. Vielleicht könnte der Nabu für die Brutzeit der Krähen alle Bürgersteige unter den entsprechenden Bäumen sperren lassen…  und damit den Bewohnern der anliegenden Häuser (hoffentlich vom Nabu bezahlten) Urlaub erwirken, bis die Plage mit den Nest- und Brut pflegenden Krähen vorüber ist….  nur mal so ein kleiner Gedanke….

Ungleich gewichtiger und damit auch mit deutlich größerem Potential zu Unmut und Ärger, ist aber das Thema über andersartige und gleichfalls gefiederte Wesen, das in den letzten Tagen vor allem bei facebook umfassend und durchaus auch kontrovers beschrieben und diskutiert wird. Das Problem mit dem Engel.

Engel spielen in unserer (noch unserer???) westlich-christlichen Kultur eigentlich nur zur Weihnachtszeit eine herausragende Rolle in Form von mehr oder weniger kitschig-schönen oder hässlichen Figürchen für Tannenbaum und sonstiger Deko. Sie müssen heute nicht mehr unbedingt rauschgoldmäßig daherkommen, hübsch – je nach Betrachter – sind auch die Figuren aus rostigem Metall oder grob gesägtem Holz, allerliebst die bunt glasierten Töpferwaren oder die herzigen Papierengelchen – flatterhafte Wesen….

Darüberhinaus finden sich aber Engel durchaus auch im Alltag wieder. „Du bist ein Engel!“, sagt man, wenn ein netter Mensch einem  unverhofft aus einer mehr oder weniger schwierigen Situation hilft, „Engel der Gefangenen“, war ein viel gelesenes Buch im letzten Jahrhundert, grüne Engel bieten ihre Hilfe in Krankenhäusern an, gelbe Engel auf den Straßen des Landes.  „Mein Engel“ sagen Verliebte und „Engelchen“ neue Mütter zu ihrem (natürlich süßem) Baby.

Und dann gibt es noch die Kategorie der „Friedensengel“. Leider, muss ich sagen, ist diese Spezies äußerst rar vertreten unter der Engelschar.

Dieser Tage allerdings hat der hohe Herr in Rom aber einen Kandidaten für den Posten eines Friedensengel auserkoren, der besser nicht hätte erwählt werden können. Schon des Kandidaten Bildungsweg macht deutlich, dass es niemanden gibt, der besser zum Friedensengel taugt, hat er doch an einer Unsiversität in der ehemaligen Sovietunion  eine bahnbrechende Arbeit über das Verbrechen an den Juden geschrieben. Seiner – mit wissenschaftlicher Akribie geschriebenen – Dissertation nach, hat es niemals einen Holocaust gegeben. Gleichwohl macht er heute den von ihm geleugneten Holocaust dafür verantwortlich, dass die Juden alle aus Europa in den Nahen Osten auswanderten, um dort den Staat Israel zu gründen, was natürlich noch vor gut 40 Jaharen ein schreckliches Verbrechen an den Arabern war, welches bis heute an dem neu erfundenen Volk der „Palästinenser“ fortwirkt.  Erstmals wurde der Kandidat einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als Finanzier und Mitorganisator der „Unterbrechung“ der fröhlichen Spiele von München – wir erinnern uns:  Ein Terrorkommando der Nochnichtpalästineser-Araber überfiel die Unterkunft der israelischen Athleten im olympischen Dorf und richtete ein Blutbad an, weswegen die Spiele in München „unterbrochen“ werden mussten und seither bei allen Olympischen Spielen keine Schweigeminute für die Opfer während der jeweiligen Eröffnungsfeier eingehalten wird. Schon die alten Griechen ließen während der Spiele in Olympia alle Waffen ruhen, der olympische FRIEDE war sprichwörtlich und heilig!  Daran kann man leicht ermessen, wie groß die Eignung des Kandidaten für den Posten des Friedensengel ist.  Im Laufe seines Lebens bewies der Kandidat vielfach seine herausragende Eignung durch herausragende Reden und Taten. So feiert er in der Position des (als vor zig Jahren gewählten) „Präsidenten“ die „besten“ Terrorristen, die die meisten Juden umgebracht haben, als Märtyrer, benennt Schulen und Straßen nach ihnen und lässt Bonbons und andere Süßigkeiten an die Kinder seines „Staates“ verteilen, wenn wieder einmal ein besonders gut gelungener Anschlag auf Juden mit mehreren Toten zu beklatschen ist. Er fordert ganz im Sinne und der Tradition der deutsch-arabischen Freundschaft  nationalsozialistischer Prägung ein „judenreines Palästina“ und hält die „Siedlungen“ für die schlimmsten Verbrechen der Menschheit. Und selbstverständlich versteht er unter „Palästina“ das ganze Land vom „Meer bis zum Fluss“ – wer  sich die Landkarte vergegenwärtigt, wird unschwer feststellen, dass dann für den Stadt Israel nur noch das Meer bleibt, wohinein ja nach  iranisch-hamastanischer Lesart ohnehin alle Juden getrieben werden sollen.

Ihn zu einem Friedensengel“ zu erküren bedarf schon wahrhaft göttlich-visionären Hoffnungsglaubens – aber, wie heißt es so schön in alten Christentexten: „Nichts ist unmöglich, dem der da glaubt!“ Wobei ich nicht sicher bin, ob diese Glaubenserwartung auch für diejenigen gilt, die mit den christlichen Texten nur in sofern etwas zu tun haben wollen, indem sie sie nutzen, gegen das böse Volk der Juden vorzugehen, ansonsten aber die Religion des Nazareners meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Es mag dem hohen Herrn in Rom entgangen sein, dass seit der „Herrschaft“ der Fatah (zu der der Kandidat gehört), ein nicht unerheblicher Christenschwund in Fatahtan-Palästina durch die harte Bedrängnis der muslimischen „Palästinenser“ eingesetzt hat, wohingegen Christen in dem Land der Juden – in Israel –  ihre Religion frei ausüben können. Aber vielleicht sieht der Nachfolger des heiligen Franziskus durchaus in hellsichter Klarheit, was in Abbasland passiert und appeliert deshalb an den Präsidenten des nicht vorhandenen Staates „Palästina“,  Friedensengel gleich die armen christlichen Mitmenschen zu schützen? Wer weiß das schon – und nicht nur die Wegen des HERRN sind unerforschlich.

Dass der Papst in Rom mit der Ehrung des Herrn Abbas aber eine propagandistische Aufwertung der „Palästinenser“ erster Güte vornimmt und völlig kritikfrei einen der schlimmsten Friedensverhinderer zur Friedensikone stilisiert, das entspricht leider dem wieder  erstarkenden christlich motivierten Antisemitismus, wie er in allen Jahrhunderten bisher traditionell und von allen Kanzeln der christlichen Welt  verkündet wurde….   und es ist ein Trauerspiel, dass ausgerechnet ein Papst mit Namen Franziskus  sich zu dieser Frieden verhindernden Maßnahme hinreißen ließ, denn es muss ein ausgewiesener Schelm sein, der nicht auf die Idee kommt, das, was er angeblich bezwecken will, nämlich Frieden zu stiften, mit der Stiftung dieser Medaille ausgesprochen clever verhindert… Warum sollte ein mit einem  „Friedensengel“  rein vorsorglich dekorierter Abbas mit den Juden in Israel Frieden machen wollen,  das hat doch schon mit dem Preis an Arafat nicht funktioniert und auch der auf Hoffnung basierende Preis an Obama zeigt bisher nur wenig bis eigentlich gar keine Wirkung.

Ich jedenfalls habe überhaupt keine Vision und keine Hoffnung in Bezug auf die Friedensengel, die der Papst nominiert.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

Kleiner gedanklicher Nachklapp:

Vielleicht sollte Papst seinem Namen entsprechend seinen Wirkungskreis ein bisschen variieren  und wie der Heilige aus Asisi mal mit den Vögeln reden, speziell mit den Saatkrähen in Hannover und ihnen erklären, dass sie sich prima zu Friedensengelntauben eignen und  deshalb doch bitte die Stadt verlassen sollten… da hätte er zwei Fliegen mit einer Klappe…. Tauben und Krähen… ähhh.

Advertisements

Kommentare»

1. Paul - 20. Mai, 2015

Liebe Rika,
ich kann Dich sehr gut verstehen. Auch ich war entsetzt, als ich das gelesen habe.

Es gibt ein gutes Sprichwort:
“ Eine Lüge hat manchmal schon den halben Planeten passiert, während sich die Wahrheit noch die Schuhe anzieht.“

Das war bei dieser Meldung, dass der Papst Abbas als Friedensengel bezeichnet hat.
Hier
https://backsp.wordpress.com/2015/05/19/die-medien-nicht-der-papst-nannten-abbas-einen-friedensengel/
kannst Du nachlesen, was er tatsächlich gesagt hat: „Möge der Friedensengel den bösen Geist des Krieges vernichten. Ich habe an Sie gedacht: Mögen Sie ein Friedensengel sein.“

Was ist schlecht daran, wenn der Papst Abbas auffordert ein Friedensengel zu sein?

Übrigens und das mag Dich trösten Andere sind auch darauf reingefallen.

Was mich traurig macht? Wenn es gegen den Papst geht sind alle sehr schnell dabei. Was haben er und seine 2 Vorgänger gemacht?
Das Verhältnis zu den Juden war seit 2000 Jahren durch den Judenhass bestimmt. Die Katholische Kirche setzte die Ursachen für den Judenhass, den Antisemitismus. Das ist alles Vergangenheit. Dem Ansehen des Papstes hat es nicht geholfen.

Herzlich, Paul

2. Rika - 20. Mai, 2015

Lieber Paul,
ich habe die Informationen gelesen bevor ich meinen Kommentar schrieb, deshalb rede ich auch von dem „Kandidaten“ und nicht von dem „Friedensengel“.
Du fragst, was schlecht daran sei, wenn der Papst Herrn Abbas auffordert, ein Friedensengel zu sein.
Eigentlich habe ich schon die Antwort in meinem Blogbeitrag gegeben. Allein die Tatsache, dass der Papst Herrn Abbas empfängt, bedeutet eine propagandistische Aufwertung, die ja auch prompt medial verwurstet wurde.
Ich vermisse bei Franziskus in dieser Situation eine sehr deutliche Stellungnahme gerade zur Lage der Christen unter der palästinensischen Selbstverwaltung – auch das habe ich in meinem Post angedeutet.
Aber ich habe ja nicht alle verfügbaren Berichte genauestens gelsesen und habe eben diese Kritik übersehen?

Es ist wohl das Schicksal bedeutender Männer, dass man von ihnen das Unmögliche verlangt…. bzw. die Messlatte für ihr Handeln besonders hoch hängt. Und in unserer Zeit gilt Kirche, Christsein oder Glaube an Gott ohnehin nichts mehr…. zumindest nur noch sehr wenig. „Gottes Stellvertreter auf Erden“ hat längst den hohen Respekt eingebüsst, den seine Vorgänger noch genossen haben, was vermutlich weniger mit dessen Qualitäten als viel mehr mit der zunehmenden Säkularisierung zu tun hat.
Hölle, Tod und Teufel, Himmel und Ewigkeit haben doch auch den Stellenwert verloren, den sie noch vor einem halben Jahrhundert (oder einem ganzen Jahrhundert) im überwiegenden Teil der Bevölkerung hatten.
Und am höchsten Repräsentanten der Christen arbeitet man sich halt besonders gerne ab…. und die vielen Nachrichten, die auch durch die modernen Medien über Kirche und Klerus ans Licht kommen, begünstigen die überaus kritische Haltung.

Bei Benedikt ging es mir (zumindest noch) so, dass ich sein entschiedenes Zeugnis für Jesus Christus aufrichtig bewunderte und sehr, sehr schätzte. Das habe ich weder bei seinem Vorgänger, noch bei seinem Nachfolger ähnlich empfunden. Aber ich schwinge mich nicht dazu auf, das als allgemein gültig zu beschreiben. Wie gesagt, es ist rein meine ganz eigene Erfahrung, die auch durch das „Jesus-Buch“ des Papstes Benedikt geprägt ist.

Was den christlichen Antisemitismus angeht…. nun, da werden wohl noch Jahre ins Land gehen, bis er überwunden ist. Die Päpste haben zwar erste Schritte unternommen, aber es müssen noch viele folgen… und vielleicht wäre es in dem Zusammenhang gut, wenn sie Israel nicht strenger in die kritische Betrachtung nehmen würden als andere Staaten.
Aber leider ist das erkennbar noch nicht der Fall.
dum spiro spero – solange ich atme, hoffe ich.
Herzlich Rika

3. harfenjule - 21. Mai, 2015

Sorry, Rika, aber damit machst du es dir zu leicht. Ich bin beileibe keine Freundin des Papstes, bin schon ewig aus der katholischen Kirche ausgetreten und bezeichne mich mittlerweile als Atheistin. Aber das, was du schreibst, finde ich nicht korrekt. Du kannst kritisieren, daß er den „Herrn“ Abbas überhaupt empfängt, oder daß er nichts oder wenn, dann viel zu wenig über die Verfolgung der Christen durch die Palästinensische Selbstverwaltung sagt-aber wenn du ihm vorwirfst, er habe Abbas als Friedensengel bezeichnet, und genau das stellt sich dann als falsch raus, dann solltest du doch so viel Anstand haben, das richtigzustellen.

Allem anderen stimme ich absolut zu.

4. harfenjule - 21. Mai, 2015

Ach ja, hab deinen „Kandidaten“ erst jetzt gelesen. Aber auch der macht es nicht besser, finde ich.Natürlich wird aus Abbas nie ein Engel, aber stell dir mal vor, er würde tatsächlich die Hamascharta ändern, dahingehend, daß das Existenzrecht Israels anerkannt würde-das wäre ein Zeichen. Ich denke nicht, daß er die Macht dazu hätte, aber das hat Franziskus wohl auch nicht gemeint.

5. Rika - 21. Mai, 2015

Liebe Harfenjule,
ich habe mich an keiner Stelle dem allgemeinen Trend angeschlossen und davon gesprochen, der Papst habe Abbas einen Friedensengel genannt. Zum Zeitpunkt meines Posts war längst klar, dass die Medien sehr voreilig mit einem falschen Zitat vorgeprescht sind. An anderer Stelle – vermutlich bei Facebook – habe ich allerdings auch auf die Falschmeldung reagiert und mein Unverständnis darüber geäußert.
Und wenn man genau liest, traue ich ihm sogar zu, dass er wirklich ehrlich wünscht, Abbas könnte zu einem Frieden beitragen, Zitat:
„Aber vielleicht sieht der Nachfolger des heiligen Franziskus durchaus in hellsichter Klarheit, was in Abbasland passiert und appeliert deshalb an den Präsidenten des nicht vorhandenen Staates “Palästina”, Friedensengel gleich die armen christlichen Mitmenschen zu schützen? Wer weiß das schon – und nicht nur die Wegen des HERRN sind unerforschlich.“

Ich habe eine Glosse geschrieben und die soll es auch bleiben. Darum habe ich auch auf diverse Links verzichtet, die sonst ein Argument unterstützen würden.
Mir liegt es fern, in diesem Fall ein großes Kritikergeschrei gegen den Papst zu erheben…. obwohl ich ihn schon an anderer Stelle deutlich kritisiert habe.

Ich bin über die ständige anti-israelische Propaganda der Araber inzwischen so entnervt, dass ich mich in Sarkasmus und Ironie flüchten muss, sonst könnte ich meine gute Kinderstube vergessen und dann würden hier die Fetzen fliegen.

Es tut mir aber leid, dass ich mit meinem Post katholische Christen möglicherweise gekränkt habe, das war nicht meine Absicht.

——–
Was Abbas betrifft, da gebe ich Dir Recht. Er hat schon lange nicht mehr die Macht, irgendeine Doktrin, Charta oder Grundsatzerklärung zugunsten eines Friedens mit Israel zu ändern…. dass er aber „sein Palästina“ als das vom Meer bis zum Fluss reichende Land auf allen Karten und Abbildungen darstellen lässt, zeigt, dass er auch gar keinen Frieden mit Israel will. Zumindest auf diese Demonstration eines Palästinas ohne Israel könnte er verzichten und auch darauf, Attentäter als Märtyrer zu glorifizieren.

6. Rika - 21. Mai, 2015

Liebe Harfenjule,
passend zu Deiner Bemerkung über Abbas‘ Macht, ist einText des Gatestone-Institute,

Link: http://de.gatestoneinstitute.org/5799/fatah-milizen

Daraus diese Zitate:
„Die Präsenz der bewaffneten Fatah-Banden im Westjordanland und dem Gazastreifen zeigt, vor welch großen Problemen ein palästinensischer Führer stehen würde, sollten die Palästinenser und Israel jemals ein Friedensabkommen erzielen. Diese Fatahgruppen wären die Ersten, die jegliche Friedensvereinbarung ablehnen würden, die auch nur das kleinste Zugeständnis an Israel enthält. Einige dieser Gruppen sind aus Prinzip gegen Frieden mit Israel, einfach deshalb, weil sie Israels Recht zu existieren nicht anerkennen.“

„In der Zwischenzeit tun Abbas und andere Fatah-Führer – die vollständig über die Taten und Drohungen ihrer Anhänger im Bilde sind – ihr Bestes, damit die Welt nicht erfährt, was die Fatah-Milizionäre über Frieden und die Zwei-Staaten-Lösung zu sagen haben. Es bleibt die Frage: Wie lange wird die internationale Gemeinschaft die Augen verschließen und so tun, als wäre die Fatah eine einheitliche, moderate und pragmatische Gruppierung, die im Namen aller Palästinenser nach Frieden und Koexistenz mit Israel strebt?“

Und auch deshalb ist es so unsinnig, ständig Israel für den stockenden Friedenprozess verantwortlich zu machen oder gar „die Siedlungen“. Und das gilt auch für die hohen Herren der Kirche…. wenn vielleicht auch nicht explizit für den Papst, aber ganz sicher für einige führende katholische Bischöfe in Deutschland und ihre evangelischen Amtsbrüder…. Leider, leider!

7. harfenjule - 21. Mai, 2015

Danke, Rika, für den Link, ich werd ihn und deine Antworten lesen, sobald ich wieder an einem Rechner sitze, am HAndy funzt irgendwie mein Gehirn nicht richtig-ich muß mehr vom Text sehen als nur einen kleinen Ausschnitt.

LG und ich bin immer noch die Julia aus Wien 🙂

8. Rika - 21. Mai, 2015

….. weiß ich doch!
Liebe Grüße 🙂 ♥


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: