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Endlich! 28. September, 2015

Posted by Rika in aktuell, asyl, flüchtlinge, gesellschaft, migration, politik, terrorismus.
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Endlich wird  öffentlich darüber diskutiert.

Christliche Flüchtlinge sind auch in deutschen Flüchtlingslagern nicht vor Übergriffen durch Muslime sicher. 

Man muss es sich  vor Augen halten, um zu begreifen, wie anmaßend und unzumutbar so ein Verhalten ist.

Muslimische Menschen fliehen vor der Gewalt in einem muslimischen Land in ein Land, das seit Jahrhunderten christlich geprägt und immer noch mehrheitlich von Christen bewohnt ist. Sie, die Muslime,  werden freundlich und mit Beifall am Bahnsteig in Empfang genommen, ehrenamtliche und freiwillige Helfer – viele von ihnen Christen – kümmern sich, organisieren und arbeiten, manche bis zur Erschöpfung. Den Ankommenden  wird die gesuchte Sicherheit vor Terror, Krieg  und Gewalt geboten, zwar ist das Dach über dem Kopf zunächst für die meisten von ihnen  nur eine Notunterkunft, aber sie werden mit allem versorgt, was man für das tägliche (Über)Leben braucht.

In der Notunterkunft sind aber nicht nur muslimische Flüchtlinge. Auch Christen sind vor dem Terror, vor Krieg und Gewalt geflohen. Sie gehörten nicht nur in ihren Heimatländern zu einer Minderheit, sie sind es auch in den Flüchtlingsunterkünften.

Was aber müssen sie zu ihrem Entsetzen dort erleben?

Drohungen erfahren sie,  verbale und auch körperliche Gewalt durch Flüchtlinge, die wie sie vor dem Terror in ein sicheres Land geflohen sind.

Muslime hetzen Christen –  in Deutschland, in einem christlichen Land.

Das ist unfassbar.

Völlig fassungslos macht mich aber diese Haltung:

Eine Trennung nach Religionen hält Lauinger aber für falsch: Gerade intensiv religiöse Muslime müssten lernen, mit anderen Religionen zu leben. „Es ist ein Spagat zwischen der konfliktvermeidenden getrennten Unterbringung und der klaren Anforderung, andere Kulturen und Religionen zu dulden.“

Der das sagt,  ist Thüringens Justiz- und Migrationsminister von den Grünen, Dieter Lauinger.

Ausgerechnet an christlichen Flüchtlingen sollen Muslime lernen, wie man sich im Umgang mit anderen Religionen zu verhalten habe?

Die OPFER werden zum Trainingsfeld für die Täter?

Meint er das wirklich ernst?

Weiß er überhaupt, was er da von sich gibt?

Würde er auch  Vergewaltiger in großer Gruppe scharenweise und ohne weitere therapeutische oder sozialpädagogische Begleitung in ein Frauenhaus schicken, damit sie an  vergewaltigten und misshandelten  Frauen lernen, dass ‚man das nicht darf‘, dass es ungesetzlich ist und dem gesellschaftlichen Miteinander nicht entspricht Frauen  zu vergewaltigen, Frauen zu misshandeln? Was würden die Frauen dazu sagen?

Der Vergleich mag geschmacklos sein und absurd dazu. Aber genau das ist doch die Situation der bedrängten Christen. Sie fliehen in eine Schutzeinrichtung und werden dort erneut misshandelt.

Nein, für die Belehrung darüber, wie unsere Gesellschaft in Deutschland funktioniert, dass der Staat nicht nur  Religionsfreiheit  propagiert, sondern auch allen gewährt  und dass dies durch die Gesetze des Landes geschützt ist, für diese Belehrung sind nicht die geflüchteten Christen zuständig, das auch denen  begreiflich zu machen, die bisher mit ganz anderen Systemen von Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechten gelebt haben und die mit einer anderen ideologischen Basis aufgewachsen sind, als wir in Deutschland, das ist allein Sache des Staates und seiner rechtlichen Einrichtungen und der Verwaltung. Und noch mehr ist es Sache des Staates, entsprechende Sanktionen zu verhängen, wenn Asylbewerber sich nicht an diesen gesellschaftlichen Konsens halten wollen.

Das Asylrecht ist kein Freibrief zur Durchsetzung der ideologisch geprägten Lebensweise der Flüchtlinge.

Das scheint aber weder die Ankömmlinge noch manche Mitglieder der Parteien zu bekümmern, die nach mehr Multikulti oder mehr Arbeitskräften durch Zuwanderer rufen.

Doch die Forderung nach einer Trennung der religiösen Gruppen wird lauter – und sei es auch nur, weil zunehmend die Konflikte zwischen den verschiedenen muslimischen Traditionen auch hier in deutschen Asylantenheimen aufbrechen und  auch die Polizei  an ihre Grenzen kommt, wie man diesem Bericht entnehmen kann:

An der Belastungsgrenze angelangt“Polizei will muslimische und christliche Flüchtlinge getrennt unterbringen

ENDLICH !

Ich plädiere damit aber weder für eine Ghettoisierung der Zuwanderer noch für Apartheid deutscher Prägung. Die Trennung kann nur eine vorläufige Maßnahme zum Schutz der Minderheiten sein, bis die Asylverfahren abgeschlossen sind und die Bewerber bei erfolgreicher Prozedur in eigene Wohnungen ziehen können.

Die Regierungen aller Bundesländer müssen aber jetzt und dringend  deutlich machen, dass nur, wer sich an die Regeln hält, die das Grundgesetz vorschreibt, auch ein Recht darauf hat, in Deutschland zu leben.

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Kommentare»

1. caruso - 28. September, 2015

Die Moslime, besser: ein viel zu großer Teil von ihnen sind gehirngewaschen. Sie bekommen von Kind an die „Nahrung“, daß sie die beste Gemeinschaft sind die je auf Erden entstanden sind. Klar daß sie meinen, ihnen steht alles zu, sie entscheiden was geschieht usw., egal wo sie sind. Ich weiß, viele sind zunächst dankbar, kommen sie aber in Situationen, die nicht in ihr Weltbild passen, rasten sie aus, ohne daran zu denken, daß sie eigentlich Gäste sind. Das ist keine Entschuldigung sonder ein Versuch einer Erklärung.
Im übrigen bin ich 100% einverstanden mit dem, was Du, liebe Rika
schriebst: Die arabisch-christliche Flüchtlinge sind keine Versuchstiere. Sie sind genau so erschöpft-verzweifelt-heimatlos -usw. – vielleicht noch
mehr – als die Muslime. Sie brauchen jetzt Ruhe um sich erholen zu können und nicht die Fortsetzung der Konflikte.
lg
caruso

2. heplev - 28. September, 2015

Der das sagt, ist Thüringens Justiz- und Migrationsminister von den Grünen, Dieter Lauinger.
Lauinger steht mit dieser Haltung nicht allein. In Schweden weigern sie ich auch den Realitäten Rechnung zu tragen und Christen zu schützen, indem man sie von Muslimen getrennt unterbringt.
http://de.gatestoneinstitute.org/6470/westen-betruegen-christen
Da wird dem eigenen Wunschdenken und Wolkenkuckucksheim auf Kosten der Schwachen und Wehrlosen Vorzug vor der Realität gegeben.

3. Paul - 28. September, 2015

Für mich gibt es nur eine mögliche Reaktion des Staates auf straffällig gewordene „Flüchtlinge“: Sofortige Abschiebung.
Ist das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich: Unterbringung in einem Straflager.

Entschuldige Rika, aber der Bericht über den verfolgten Christen im Kirchenasyl hat mich schwer erschüttert.

KARAMBA MIR KOCHT DER BLUT.

Herzlich, Paul

PS:
Von getrennter Unterbringung halte ich nichts, weil damit das Ziel der Muslime erreicht wird, die genau diese Trennung anstreben. Müssen die jungen Männer dann auch noch von den Frauen getrennt werden?
Am besten jeder in eine Einzelzelle?
Bin schon sehr verwundert, was Politiker so absondern.
Der Caritasdirektor meint auch, dass die Flüchtlinge sich an unsere Ordnung gewöhnen müssen. Ich füge hinzu: Und nicht wir an ihre.

4. Ingrid Bernshausen - 29. September, 2015

Ich habe vor einigen Tagen einen Film im Fernsehen gesehen, der mich sehr erschüttert hat. Christliche Menschen haben den Flüchtlingen Lebensmittel angeboten, die diese nicht angenommen haben – weil sie von Christen waren. Der Film zeigte sehr deutlich die aufgebrachte Menge, die lautstark und drohend ihren Unmut erkennen ließ. Die Helfer zogen wieder ab. Ist das der Dank für unsere Hilfe??? Ich kann das nicht nachvollziehen und sehe unserer Zukunft mit viel Sorge entgegen.


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