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Ein Fest für muslimische Kinder zu Ostern…. 1. April, 2016

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, islam, migration, politik, terrorismus.
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Jeder Mensch wird begreifen, dass es für Kinder nicht einfach ist, wenn nahezu alle Kinder in der Nachbarschaft nach Ostereiern und Schokohasen suchen dürfen, aber man selber nicht mit suchen darf.

Das mögen sich die Verantwortlichen in einer Bremer Moschee gedacht  und nach einem Ausweg aus dem Dilemma gesucht haben. Begreiflicherweise können streng gläubige Muslime wohl kaum Ostern feiern, ist Ostern doch das wichtigste Fest im christlichen Leben und Kalender:

Jesus ist vom Tode auferstanden und hat so dem Tod die Macht genommen.

Mit dieser Aussage unterscheidet sich das Christentum ganz zentral vom Islam,  der Jesus (Isai) lediglich die ehrenhafte Stellung eines Propheten einräumt und ansonsten von Kreuzestod, Erlösung  und Auferstehung nichts wissen will und darüber hinaus auch eine sehr viel andere Vorstellung von Ewigkeit und Paradies bietet, als es das  Christentum tut. Mit den grundsätzlichen Aussagen zum Paradies im Islam habe ich mich zwar noch nicht auseinandergesetzt, ich kenne nur die Zusagen für Märtyrer, denen zufolge im Paradies auf den tapferen Kämpfer 72 Jungfrauen und nie endende – vor allem sexuelle – Freuden warten.  Was für die muslimischen Frauen nach dem Tod folgt, ist mir leider nicht geläufig.

Aber zurück zu den Bremer Muslimen und ihrer Notlage, für ihre Kinder ein fröhliches Fest zu arrangieren eben  losgelöst von allen christlichen Aussagen und pseudochristlichen Bräuchen, zu denen (den pseudochristlichen Bräuchen)  meiner Meinung nach ja auch der Osterhase gehört…

Die Bremer Muslime sind auf die grandiose Idee gekommen, am   OSTERSONNTAG   den Geburtstag Mohammeds zu feiern.

Nun verhält es sich mit Mohammeds Geburtstag allerdings so, dass der nach dem muslimischen Festtagskalender in Jahr 2016 auf den 11. / 12. Dezember fällt, weit entfernt also vom 27. März.

Natürlich kann man einen Geburtstag auch am nicht amtlichen Datum feiern, das macht die Queen ja auch so, weil ihr vermutlich das Wetter im April zu unbeständig ist und damit ungeeignet für die großen Paraden, die ihr zu Ehren abgehalten werden. Ich habe auch einen sehr lieben Freund, der seinen Geburtstag „richtig“ erst ein halbes Jahr nach dem offiziellen Datum feiert, weil der eigentliche Tag so arg kurz vor Heiligabend liegt. … Vermutlich gibt es viele Menschen, die aus begreiflichen Gründen die Geburtstagsfeier auf ein anderes Datum verlegen.

Wenn aber     AM HÖCHSTEN CHRISTLICHEN FEIERTAG    Mohammeds Geburtstag gefeiert wird, dann werde ich hellhörig. Gehört es doch zur muslimischen Tradition des   Dschihad, in der Welt der Ungläubigen das Banner des Propheten aufzurichten. Leider wissen  die meisten der hier lebenden „Ungläubigen“  zu wenig über den Islam und seine Strategie zur  Islamisierung der Welt und machen sich wenig Gedanken über Moscheen, die in christlichen Vierteln errichtet werden und sicher noch weniger kritische Gedanken über Kinderfeste zu Ehren des Propheten-Geburtstages   am höchsten Feiertag der Christen.   Eine Moschee    ist nicht etwa ein „Gotteshaus“  im christlichen Sinn, sie ist vielmehr  ein Zeichen des Anspruchs des Islam,  über das Gebiet zu „herrschen“ in dem die Moschee steht.    Vor diesem Hintergrund  ist auch jede Belegung eines christlichen Feiertages durch ein muslimisches Fest nicht einfach nur als eine nett gemeinte Alternative für Muslime, die auch den Feiertag nutzen wollen, zu verstehen. ( By the way, hat man je öffentlich darüber nachgedacht, wieso ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit die Muslimverbände den „Tag der offenen Moschee“ ausgerufen haben und seither feiern?)

Auf diese Zusammenhänge hat der Artikel bei Achgut, durch den ich auf die Bremer Festivitäten aufmerksam wurde, nicht hingewiesen. Er beschäftigt sich vielmehr mit den „Gastgebern“ der Veranstaltung, zu  denen auch die höchst ehrenwerten Herren  von Millî Görüş gehören. Ja, ja, das ist die Gesellschaft, die bislang vom Verfassungsschuß als  „islamistisch“ eingestuft wurde und bei „islamistisch“ weiß jeder dank der zahlreichen „islamistischen“ Anschläge, die allesamt nichts mit dem Islam zu tun haben sollen,  dass sich das nicht auf die besonders fromme Variante muslimischer Religionsausübung bezieht (denn dann hätte ja „islamistisch“ etwas mit Islam zu tun!), sondern auf  die besonders gewalttätige. Neuerdings aber, so stellt Peter Grimm in seinem Artikel bekümmert fest, hat der Verfassungsschutz allerdings seine kritische Beobachtung deutlich heruntergefahren, denn, Zitat:  „Millî Görüş sitzt inzwischen ja mit dem Segen des Bundesinnenministers am Tisch der Deutschen Islamkonferenz und kann dort direkt mit der Bundesregierung um eigene Privilegien feilschen. Frühere Innenminister wollten Islamisten, die den Verfassungsschutzämtern doch in verdächtiger Entfernung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen schienen, nicht am Tisch der Islamkonferenz haben und luden anfänglich stattdessen lieber ein paar liberale Muslime und Kritiker der Islamverbände ein. Diese Zeiten haben sich spätestens mit Innenminister de Maiziere geändert. Als der zur Islamkonferenz einlud, waren die Liberalen draußen und ein paar Verbände mit einst mangelhafter Verfassungstreue bekamen ihren Platz am Verhandlungstisch.“ (Zitatende)

Und weil selbst der  Innenminister unseres schönen (manchmal doch recht süd-/ mittel-amerikanisch anmutenden Bananen-) Staates keine Problem mit islamistischen Muslimvertretern hat, hat auch Christian Weber, seines Zeichens Präsident der Bremischen Bürgerschaft im schönen Bremen – übrigens eine Hochburg antisemitischer Umtriebe und antiisraelischer Geschäftigkeit – kein Problem damit, das Kinderfest zur Ehren des angeblichen  Geburtstages des Propheten Mohammed an   OSTERSONNTAG    mit seiner Anwesenheit zu beehren….

Wobei man schon ein bisschen verwundert darüber sein könnte, dass ein Präsident der Bürgerschaft ein Kinderfest besucht. Meines Wissens nach ist noch niemals der Oberbürgermeister der wunderbaren Stadt Hannover in meiner Gemeinde erschienen, wenn es dort den unvergleichlich guten    „Safki“ – Samstag für Kinder – gibt.

(Aber wir in Niedersachsen – und in Hannover zumal -, haben es ja auch nicht so mit gönnerhaftem Auftreten sozialdemokratischer B-Promis….   Wir haben Schröder, das muss einfach für alle Zeit genügen.)

Halten wir fest:

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft besucht ein Kinderfest zu Ehren des Propheten Mohammeds an OSTERSONNTAG

Der Prophet Mohammed hat nicht an OSTERSONNTAG  Geburtstag, sondern erst im Dezember

Gastgeber des Kinderfestes ist u.a. der islamistische Verein Millî Görüş

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft beehrt Islamisten mit seiner Anwesenheit

Eine Islamisierung findet aber nach den Regeln der guten und gutgläubigen „Ungläubigen“  dieses Staates nicht statt.

 

Selbstverständlich gilt für muslimische Feste die Religionsfreiheit …. das will ich der Vollständigkeit halber betonten, ohne alle anderen Aussagen damit zu relativieren.

 

 

 

 

 

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Kommentare»

1. AMC - 3. April, 2016

Am Ostersonntag hofften wir, dass vielleicht doch der „Presseclub“ im Fernsehen (Phönix) läuft und schauten mal nach. Was dort lief, war eine Sendung „Mohamed – ein Prophet und seine Zeit“. Ich war ganz außer mir über dieses Beispiel von Anbiederung. Am Ostersonntag!!, das muss man sich einmal vorstellen. Jetzt verstehe ich zwar den Hintergrund, aber mein Entsetzen hat nicht nachgelassen.

2. Saxhida - 3. April, 2016

Da Muhammed s.a.s seinen Geburtstag nie gefeiert hat, ist es nicht gerade islamisch seinen Geburtstag zu feiern. Ich kann mit diesem anpassen/ankuscheln, um es jedem recht zu machen, nicht so viel Anfangen. An der Schule meiner Kinder wird z.B. aus Rücksicht auf die Muslime (bin selber Muslimin) die Weihnachtsfeier Winterfest genannt. Eine völlig überflüssige Änderung/Anpassung. Meine Kinder wachsen in Deutschland auf, warum sollten sie nicht lernen das Christen hier christliche Feste feiern?

https://frauenundislam.wordpress.com/2015/06/02/ich-will-weihnachtsfeiern/
Vielleicht möchten sie da mal reinschauen.
Saxhida

3. Rika - 4. April, 2016

@ AMC
Leider ist es inzwischen so, dass auch viele Medien ausgerechnet an christlichnen Feiertagen über die Tradition der Muslime blumige Artikel schreiben, allen voran der SPIEGEL !

Manchmal denke ich, man sollte nur noch mit Hohn und Spott darauf reagieren, statt im eigenen Ärger zu ersaufen…. aber leider ist das nicht so einfach.

@ Saxhida
„Meine Kinder wachsen in Deutschland auf, warum sollten sie nicht lernen das Christen hier christliche Feste feiern?“

Das ist eine gute Frage.

Es ist „nett“ von Ihnen, den Christen hierzulande zuzugestehen, dass sie christliche Feste feiern dürfen. Doch diese Art der Argumentation empfinde ich persönlich als Anmaßung, es hört sich (für mich) nach einem gönnerhaften Zugeständnis an. Ich habe nämlich tatsächlich bei Ihrem Link reingeschaut…

Darum wäre es sehr viel besser zu sagen, dass Deutschland ein vom Christentum geprägtes Land ist, christliche Feste und Traditionen aus Deutschland nicht wegzudenken sind, Kreuze und Kirchen für Deutschland so selbstverständlich sind wie die Minarette in muslimischen Ländern, dass Glockengeläut zu deutschen Städten und Dörfern gehört und natürlich auch die Kreuze auf den Kirchtürmen und in Klassen- und Krankenzimmern, erinnern doch die Kreuze an die Basis unseres christlichen Glaubens:

Jesus starb am Kreuz für uns. Er ist von den Toten auferstanden und Er wird einst wiederkommen „zu richten die Lebenden und die Toten“, wie es im uralten Glaubensbekenntnis der Christen heißt. https://www.ekd.de/glauben/apostolisches_glaubensbekenntnis.html

Manche Leute betrachten die christlichen Feste allerdings als ein von ihrer religiösen Basis befreites Kulturgut und feiern diese entsprechend sinnentleert, von daher wundert es mich nicht, dass in manchen Gegenden statt Weihnachtsfeiern Winterfeiern ausgerichtet werden….

…..und der Osterhase als „Symbol“ für Ostern zunehmend mehr an Bedeutung gewinnt.

Diese Verschiebung von Form und Inhalt christlicher Botschaft und christlichen Bekenntnisses lege ich allerdings nicht den eingewanderten Muslimen zur Last… das haben in erster Linie die Kirchen und ihre „Gläubigen“ zu verantworten…

Darum nochmals in aller Deutlichkeit:

JESUS CHRISTUS ist die zentrale Botschaft für alle Menschen dieser Welt. Denn:

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“

Bibel, Evangelium des Johannes 3,16

Darum feiern wir Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten.

4. Sophie - 27. Februar, 2017

Was für ein Schwachsinn! Jeder hat das Recht, seine Feste zu feiern. Und wenn Muslime einen Feiertag zu Ostern feiern, ist das auch völlig in Ordnung, selbst wenn es ein neu installierter ist. Die Christen haben nämlich nicht den alleinigen Anspruch auf Feiertage. In der Bibel geht es auch um Gebote wie „Liebe deinen Nächsten“. Fangt doch mal mit dieser Lieber an!


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