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Aiman Mazyek betätigt sich als antisemitischer Hetzer… 18. April, 2016

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, iran, islam, politik.
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… indem er mit schmeichelnder Zunge sich und seine Religionsgemeinschaft als Opfer    bejammert.

Auch ich sehe den Islam kritisch und lehne den politischen Islam grundsätzlich ab. Bin ich deshalb schon des Rassismus verdächtigt?  Wende ich mich damit gegen die Religionsfreiheit? Darf man neuerdings in Deutschland nicht mehr kritisch über Religionen sprechen oder schreiben?

Was ist die eigentliche Aussage des Herrn Mazyek, deretwegen ich  ihn  für einen der schlimmsten antisemitischen Propagandisten (s.o.) halte, wenn er die hier lebenden Muslime und ihre Lage mit denen der Juden im Dritten Reich gleich zu setzen versucht?

 

Mazyeks schreckliche Gleichsetzung:

“ Mit der AfD gebe „es zum ersten Mal seit Hitler-Deutschland eine Partei, die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht…“

Wer Herrn Mazyek beispringt – wie es laut ARD-Tagesschau alle Parteien im Bundestag getan haben sollen – verkennt völlig, dass die Juden unter Hitler nicht als „Religionsgemeinschaft“ existentiell bedroht waren, sondern aus blankem Antisemitismus und wahnhafter Rassenideologie „ausgerottet werden sollten“.

Es ging den Faschisten unter Hitler um die Vernichtung des jüdischen Volkes. Herr Mazyek reduziert mit seiner Gleichsetzung aber das Judentum ausschließlich auf eine Religionsgemeinschaft und spricht damit gleichzeitig Juden die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk  ab und delegitimiert so indirekt auch den Staat Israel darin,  Staat des jüdischen Volkes zu sein. Mazyek steht damit in der bewährten  Tradition  arabischer Führer , wie der des Mufti von Jerusalem zur Zeit des Dritten Reiches, war doch der Mufti ein erklärter Freund Hitlers und stimmte mit diesem in der Zielsetzung überein, das jüdische Volk zu vernichten.

Wunderbar erklärt Hamed Abdel-Samad den Zusammenhang zwischen Faschismus und Islam in seinem Buch:  Der islamische Faschismus  Eine Analyse, München 2014
Und man übersieht dabei ebenfalls, dass dieses „Ausrotten der Juden“ nach wie vor auf der Agenda der muslimischen Regierung des Iran steht.

Die muslimische Regierung des Iran kann sich dabei auf Suren des Koran berufen, in denen Ungläubigen (Christen und Juden) unverhohlen der Tod angedroht wird und sie gleich gesetzt werden mit Hunden und Schweinen.

 Einschub:

Herr Mazyek  mag es nicht zugeben wollen, aber die, die sich über die kritische Haltung der AfD gegenüber dem Islam empören,  verkennen zudem, dass kaum eine andere  religiöse Gemeinschaft so unter  islamischer Bedrängnis zu leiden hat, wie die Christen, das gilt sowohl für den als neuerdings „gemäßigt“ bezeichneten  Iran, der christliche Konvertiten mit dem Tode bedroht, wie für Saudi Arabien mit seiner überaus rigiden Anwendung der „Religionsfreiheit“  = S A ist frei von jeder anderen Religion außer dem Islam!  (Von seiner fürchterlichen Auslegung des Koran in Saudi Arabien für die Muslime selbst in Bezug auf die staatlichen Gesetze und Institutionen will ich erst gar nicht reden, es sei an dieser Stelle  nur an den Blogger Reif Baldawi, der  zu  1000 Peitschenhieben  als Strafe verurteilt wurde, weil er sich kritisch zum Islam äußerte.)

Die dringend notwendige kritische Haltung zum Islam gilt für alle Aktivisten des Islam, die  mit ihrem Terror Europa in Angst und Schrecken versetzt haben – und mit weiteren Terroraktionen drohen, sie gilt vor allem  aber den brutalen Schlächtern des Islamischen Staates (ISIS)  oder den nicht minder schrecklichen Kampftruppen von Boko Haram  (um nur diese beiden zu nennen), die sich  auf den Koran berufen und ihre Killeraktionen an unschuldigen Kindern,   Frauen und Männern gerne mit der Anrufung ihres Gottes Allah einleiten.

Die Frage muss auch gestellt sein, wieso die Religionsfreiheit eingeschränkt wird, wenn Moscheen ohne Minarette gebaut werden (so lautet der Vorwurf gegen die AfD, die sich gegen Minarette in ihrem Grundsatzprogramm wendet ) – schließlich steht auf dem (jüdischen Tempelberg, der so heißt, weil da einst der Tempel Salomons und der zweite jüdische Tempel standen) seit der absolutistischen  Herrschaft der Muslime über Jerusalem das angeblich „drittheiligste Heiligtum“ des Islam, gänzlich OHNE Minarett da,  das scheint jedoch auf die  Religionsausübung  keinen bemerkenswert negativen Einfluß zu haben.

Über den „Kopftuchstreit“ – gleichfalls ein Vorwurf  für mangelde Religionsfreiheit  – habe ich an anderen Stellen mehrfach geschrieben, das will ich hier nicht wieder aufwärmen.

Alle diese Fragen und Themen hat Herr Mazyek offensichtlich nicht gründlich genug durchdacht, sonst hätte er vielleicht etwas weniger forsch formuliert. So aber  spricht er wieder einmal in seiner typischen doppelzüngigen Weise, mit charmantem Lächeln und alle Fakten völlig ignorierend,  die man in Bezug auf den Islam kritisch hinterfragen könnte (und NOCH im Rahmen der Meinungsfreiheit hinterfragen darf ). Er beherrscht die hohe Kunst, Gesprächsteilnehmern das Wort im Mund herum zu drehen und einzig und allein die eigene Sicht auf die Dinge als „Wahrheit“ zuzulassen.

Warum, so frage ich mich nicht erst seit heute,  gehen ihm so viele politisch verantwortliche Menschen immer noch auf den Leim? Es gibt doch berufenere und klügere Leute als Herrn Mazyek, deren Berurteilung und Ratschläge für die gesellschaftlich relevanten Fragen in Bezug auf den Islam vermutlich sehr viel förderlicher wären als es die Einlassungen der von DITIB  dominierten Islamverbände sind.

.

Ich bekräftige anlässlich der Mazyek’schen Verdrehungen darum meine Aussage:

Zu behaupten, Islamkritik – auch Islamophobie genannt – sei im Kern identisch mit Antisemitismus halte ich für eine besonders perfide Form des letzteren.

 

                                                    ********************************
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Kommentare»

1. caruso - 24. April, 2016

Liebe Rika, ich habe lange nicht mehr geschrieben. Es ging mir gesundheitlich nicht so gut. Jetzt ist wieder alles O.K., nur bin ich noch immer etwas erschöpft. Aber es geht wieder aufwärts.
Gerade las ich Deinen letzten Beitrag und bin wieder einmal begeistert von Deinem Wissen, Deiner Energie mit der Du gegen alles angehst, was Dir wichtig ist. Und auch von Deinem Schreibenkönnen bin ich beeindruckt. Mir fällt das Schreiben langsam schwerer. Ich meine, leicht fiel es mir nie, aber mit dem Alter wird (jetzt schon 85) es noch schwerer.
Was in diesem Beitrag steht, weiß ich alles. Aber ich wäre nie imstande, das alles so genau, so klar zu beschreiben.
Ja, die Moslime anerkennen die Juden als Volk nicht, nur als Religionsgemeinschaft. Das ist einer der wichtigsten Gru:nde, warum sie nicht Israel als ju:dischen Staat anerkennen wollen. Ein anderer wichtiger Grund ist, daß mit der Anerkennung das „Ru:ckkehrrecht“
verschwände. Und darauf einzugehen ist ihnen unmöglich.
Ich hoffe sehr, liebe Rika, daß es Dir und Deinen Lieben gut geht, daß Ihr alle gesund seit.
Viele liebe Gru:ße sende ich Dir und einen großen Dank fu:r diesen
Beitrag
caruso


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