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Was lehrt mich das? 30. November, 2016

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", israel, plo, politik, terrorismus.
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Es ist nun eigentlich   nicht so, dass ich noch über die „besonderen Beziehungen Deutschlands zu Israel“ belehrt werden müsste, dazu habe ich schon aus jeweils gegebenem Anlass  verschiedentlich Stellung genommen, aber tief in mir schlummert sie noch, die Hoffnung nämlich, dass die „besondere Beziehung zu Israel“ nicht nur darin bestehen möge, an Holocaust-Gedenktagen Reden zu halten und Kränze an Denkmalen zu hinterlegen oder bei Staatsbesuchen hin und her dem israelischen Partner zu versichern, treu an seiner Seite zu stehen. Darin haben sie nämlich  alle große Übung, die Damen und Herren Repräsentanten unseres Staates. Die Herren der christlichen Kirchen stehen den Politikern darin nicht nach… und das Tempelberg-Abenteuer der Bischöfe liegt ja erst wenige Tage zurück!

Vor allem  üben sie sich auch immer wieder ungefragt darin, Israel prächtige Ratschläge zu geben  zur Erlangung eines dauerhaften Friedens mit den unfriedlichen Nachbarn, wohingegen die Nachbarn in keinster Weise auch nur ansatzweise gebeten oder gar gedrängt werden, Schritte zum Frieden mit Israel zu unternehmen. Im Gegenteil, Deutschland finanziert die Renten für die Terroristen, die  in selbstmörderischen Aktionen Juden mit in den Tod reißen, Deutschland finanziert Schulbücher, die offen zum Hass auf Israel erziehen, Deutschland unterstützt die Autonomiebehörde unter Herrn Abbas in jeder nur vorstellbaren Weise.

In der vergangenen Woche, als ein gewaltiger Feuersturm in Israel tobte, der Tausende Menschen zunächst aus den sicher geglaubten Wohnungen vertrieb, bevor er so viele Häuser  für immer vernichtete, sang der Herr Außenminister cool bis ans Herz hinan wieder einmal die Litanei von den Siedlungen, die den Frieden bedrohen.    Das ist nämlich sein Lieblingsthema, damit, so kommt es mir vor, stellt er immer wieder die besondere Beziehung Deutschlands zu den arabischen Freunden  Feinden Israels unter Beweis (was seine stellvertretenden Pressesprecherin, Saswan Chebli,  Flüchtling aus „Palästina“ in 3. Generation –   vor 38 Jahren geboren in Berlin –   gewiß sehr erfreut).

Die Entstehung der gewaltigen Feuer wurde ganz sicher durch die wochenlange Trockenheit im Land begünstigt, aber auch der schreckliche Verdacht einer neuen Dimension des Terrors  hat leider seine Berechtigung, fanden sich in den sozialen Netzwerken doch ganz schnell wahre Freudengesänge über die Feuer die Juden bedrohen und das zionistisches Land niederbrennen.

Doch während viele Länder Israel zu Hilfe eilten, Löschflugzeuge und Feuerwehrleute schickten, blieb Deutschland seltsam untätig.

Axel Feuerherdt beschreibt den deutschen Beitrag so:

„Aufschlussreich ist auch die Reaktion der deutschen Bundesregierung: Tagelang war nichts von ihr zu der Feuerkatastrophe im jüdischen Staat zu vernehmen – kein Hilfsangebot, keine Solidaritätsadresse, nicht einmal eine förmliche Betroffenheitsbekundung. Dann nahm das Auswärtige Amt doch noch Stellung zu Israel – aber nicht zu den Bränden, sondern zur Entscheidung der Jerusalemer Stadtverwaltung, das Planungsverfahren für die Erweiterung einer Siedlung in Ost-Jerusalem wieder aufzunehmen. Diesen Beschluss verurteilte das Außenministerium als „völkerrechtswidrig“. Erst am Freitag rang es sich dazu durch, in einer kurzen Erklärung seiner „allergrößten Sorge“ über die Flächenbrände Ausdruck zu geben und seine Bereitschaft, Hilfe zu leisten, zu verkünden. Andere Länder waren da bekanntlich längst aktiv geworden. So sieht sie aus, die deutsche Prioritätensetzung und die angebliche „tiefe Verbundenheit“ mit dem jüdischen Staat.“

Deutschland, das lerne ich aus diesen zurückliegenden Tagen, hat mit Israel wenig bis nahezu nichts am Hut, jedenfalls nichts, wenn es um aktuell dringend benötigte Hilfe geht. Dann steht Deutschland schweigend und ruhig an Israels Seite und wartet einfach ab, wie sich die Lage entwickelt.  So wie es geschwiegen hat, als auf den Straßen in Frankfurt und Berlin der antisemitisch-muslimische Mob tobte und „Juden ins Gas“ brüllen durfte, ohne dass Polizei oder Staatsanwaltschaft einschritt.

Ist das das Preisgeld, das „Deutschland“   – besser gesagt seine muslim-affine Regierung  –   dafür zahlt, dass Islamisten hierzulande (noch) Ruhe geben? Oder  – und das ist mein gegenwärtiger und nicht enden wollender Albtraum –   ist das  der sichere Beweis dafür, dass die Islamisierung der Bundesrepublik Deutschland bereits sehr weit fortgeschritten ist und es im Gefolge dieser Entwicklung zu einer entsetzlichen Paarung  zwischen altem deutschen mit ebenso altem muslimischen Antisemitismus und Judenhass kommt?!!?

Einen lesenswerten Artikel zu diesem möglichen Zusammenhang gibt es auch bei Tichys Einblick, darin lautet das bedauerliche Resumee: „Der deutsche Staat des real existierenden Merkelismus hat seine Seite am grünen Banner des Propheten längst gewählt.  Das wurde nicht nur bei der Verabschiedung jenes unsäglichen Desintegrationspapier der Deutschland-Vernichterin Özoguz deutlich. Das tiefe Schweigen zum Feuer-Initfada in Israel könnte nicht lauter zu hören sein.“

Es wird Zeit, höchste Zeit dagegen aufzustehen.

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Kommentare»

1. Paul - 2. Dezember, 2016

Deine Gedanken, liebe Rika, sind auch meine Gedanken. Deine Befürchtungen sind auch meine Befürchtungen.
Nur bin ich etwas rigoroser.

Wenn ich Dich in Deinem vorletzten Absatz richtig verstanden habe, befürchtest Du die mögliche Paarung und beschließt mit einem Fragezeichen.
M.E. befinden wir uns bereits in der Paarung. Diesen Absatz würde ich mit einem Ausrufungszeichen beenden.

Wen hat unser Justizminister unmittelbar nach dem schrecklichen Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo besucht? Richtig: Einen Imam in seiner Moschee und nicht einen Rabbi in der Synagoge!

Herzlich, Paul

2. Rika - 2. Dezember, 2016

„Wen hat unser Justizminister unmittelbar nach dem schrecklichen Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo besucht? Richtig: Einen Imam in seiner Moschee und nicht einen Rabbi in der Synagoge!“

Tja, Paul….. was soll ich dazu noch sagen.
Traurig!


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