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Verschwurbelte Sätze… 2. April, 2018

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, medien, politik.
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sind wir ja von der Kanzlerin gewohnt.

Es erstaunt mich aber einigermaßen, wenn eine sonst wortmächtige Frau einen derartig verdrucksten Satz wie diesen in die Welt predigt:

Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“ – das ist die Kurzfassung, wie sie in der „Welt“ als Titel verbreitet wird. Nur ein wenig ausführlicher, aber nicht minder verschwurbelt die Langfassung:

Der Islam wird praktiziert in Deutschland. Und Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“.

Was sich wie eine unumstößliche Tatsachenbeschreibung anhört, ist einerseits die unterwürfige Anbiederung an die Religion des Friedens bei völligem Ausblenden der Inhalte, die von dieser „Religion“ in den  Moscheen gepredigt und verbreitet wird, und andererseits teilt Frau Kässmann damit (vermutlich ganz unfreiwillig)  das dschihadistische Prinzip mit, nach dem der Islam seit Mohammed die Unterwerfung der Völker unter den Islam betreibt. Der Islam gewinnt die Oberhand entweder durch kriegerische Handlungen – wie in der unglaublich schnellen Expansion in der unmittelbaren Zeit seiner Entstehung – oder durch den schleichenden Prozess der „Unterwanderung“ – Muslime siedeln sich an… leben unauffällig in ihren neuen „Wirtsländern“ …  bilden immer größer werdende  Gemeinschaften und erheben ihre Stimme, zunächst verhalten, dann immer lauter, fordernder und unüberhörbar werdend. An diesem Punkt sind und / oder erleben wir uns  in Deutschland. Wenn dann noch hochrangige Politiker oder Kleriker in ihren Ansprachen und Predigten beteuern, der Islam gehöre zu Deutschland, ist der nächste Schritt nahezu vollzogen, der nämlich die religiös-rechtlichen Grundsätze des Islam (Sharia ist das harmlos klingende Stichwort) in die gesellschaftliche Ordnung des Gemeinwesens einbringt – mit als „Religionsfreiheiten“ getarnten, eingeforderten   Rücksichtnahmen auf die von Mohammed aufgestellten Regeln des Zusammenlebens.

Frau Kässmann betrachtet offensichtlich den Islam – wie viele ihrer Berufskollegen auch  – in erster Linie als eine Religion, die dem Christentum nahezu gleich ist und schließt dabei den machtpolitischen Aspekt völlig aus.

Aber auch Welt-online blendet diesen Zusammenhang aus und schreibt zitierend:

 Wie kann man die Menschen und ihren Glauben so auseinanderdividieren?“, sagte die 59-jährige evangelische Theologin in Bezug auf die Differenzierung Seehofers. „Im Moment habe ich den Eindruck, dass sich viele Muslime, die in dritter, vierter Generation hier leben, wirklich ausgegrenzt fühlen, und das halte ich für ein ernstes Problem.“

 

Wenn Frau Kässmann von „Glauben“ spricht, wird dieser Begriff  so eingesetzt, wie er von Christen üblicherweise gebraucht und verstanden wird.  Dass im Islam „Glaube“ aber  nicht vor allem ein „Vertrauen auf / in eine höhere Macht“ bedeutet, sondern  „Islam“ ein alle Lebensbereiche umfassendes Herrschaftssystem  ist, verschweigt die Theologin tunlichst – und damit müsste ihre Aussage als infame Verharmlosung angesehen werden.

Gänzlich seltsam aber mutet der Bericht an, wenn er in Bezug auf die Kritiker des Islam, die sich beispielsweise bei Pegida finden und äußern,  Frau Kässmanns Haltung so beschreibt:

Den aktuellen Zulauf für Rechtspopulisten erklärt sich Käßmann vor allem mit Angst, die in Abgrenzung münde. Mit dieser Angst „müssen wir offensiv umgehen, und das funktioniert meines Erachtens nur durch Begegnung“. Mit Menschen, die zum Beispiel bei Pegida mitlaufen, sollte das Gespräch gesucht werden, „wenn sie es denn zulassen und einen nicht gleich niederbrüllen“.

Dem „Tagesspiegel“ gegenüber beklagte Käßmann die zunehmende verbale Aggressivität in der Gesellschaft. „Wenn ich eine brüllend pöbelnde Menge sehe, habe ich das Gefühl: Die sind desintegriert. Mit denen möchte ich nicht alleine bleiben“, sagte sie. Viele hätten Angst, sich öffentlich zu äußern, weil sie sofort verbal wüst attackiert würden. „Lasst uns mal im Ton abrüsten“, sagte sie.

Eine „pöbelnde Menge“ ist in der Tat nicht besonders vertrauenserweckend und ich kann verstehen, dass sie „mit denen nicht alleine bleiben“ möchte.  Eine pöbelnde Menge, die in den Straßen deutscher Großstädte „Tod Israel“ brüllt und dabei laut und vernehmlich ihren „größten Herrn“ namens Allah anruft, scheint sie aber nicht weiter zu beunruhigen.  Vielleicht hat sie ja zu den muslimischen Antisemiten und Israelhassern Stellung bezogen, das entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Der Islam wird praktiziert in Deutschland. Und Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“.

Findet Euch damit ab, ist die indirekte Botschaft.

Ich für meinen Teil setze mich dafür ein, dass Deutschland ein Land bleiben kann, in dem das gesellschaftliche und politische Miteinander sich an unserem Grundgesetz orientiert und die Achtung der allgemeinen Menschenrechte nicht durch die Religion des Islam definiert wird ***  und Religionsfreiheit nicht als Floskel zur Durchsetzung der eigenen muslimisch-religiösen Gesetze   missbraucht wird.

Ich wende mich entschieden gegen die allmählich schleichend fortschreitende  Islamisierung unserer Gesellschaft, wie sie aber –  leider  –   von christlichen Würdenträgern und Klerikern durch  undifferenziertes Eintreten für den Islam in unerträglicher Weise gefördert wird.

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***

Siehe hier Informationen zur von Muslimen verfassten  Kairoer Erklärung der Menschenrechte, daraus dieser Absatz:

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in vieler Hinsicht ab, vor allem dadurch, dass sie eindeutig nur diejenigen Rechte anerkennt, welche im Einklang mit der Schari’a stehen. [6] Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari’a nachgeordnet.“ [7] Artikel 19 besagt: „Es gibt keine Verbrechen und Strafen außer den in der Schari’a festgelegten“. [8] Die Rolle des islamischen Rechts als alleinige Quelle der Rechtsfindung wird durch Artikel 25 bestätigt, dieser legt fest: „Die islamische Schari’a ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung“. [9]Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ [10] und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle [11] zugeschrieben wird.

Bei fast jedem Verweis auf die Menschenrechte macht die Kairoer Erklärung die Einschränkung, dass diese Rechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Artikel 22 zum Beispiel beschränkt die Redefreiheit auf diejenigen Meinungsäußerungen, die dem islamischen Recht nicht widersprechen. [12] Auch das Recht zur Ausübung öffentlicher Ämter könne nur in Übereinstimmung mit der Schari’a wahrgenommen werden. [13]

Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. [14] Artikel 5 verbietet jede Einschränkung des Heiratsrechts, was „Rasse“, „Hautfarbe“ oder „Nationalität“ betrifft, führt allerdings die Religion nicht auf, so dass Männer und Frauen auf Grundlage ihre Religionszugehörigkeit Heiratsbeschränkungen unterworfen werden können.

Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Artikel 6 garantiert Frauen gleiche Würde, aber nicht Gleichstellung in anderen Belangen. Weiterhin legt der Artikel dem Mann die Verantwortung für den Unterhalt der Familie auf, der Frau wird keine entsprechende Rolle zugewiesen.

Der Text spricht für sich und muss nicht weiter kommentiert werden.

 

 

 

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Kommentare»

1. Gabi - 2. April, 2018

Beim morgendlichen Kaffee jedes Wort zustimmend genossen. 🙂

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