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Tochter Zion…. 17. Dezember, 2018

Posted by Rika in christsein und glaube, israel.
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singen wir in meiner Gemeinde im Adventgottesdienst…

 

und ich denke –  während ich so singe –  an Jerusalem, diese Stadt, die wie keine andere mit diesem Zion verbunden ist…

In Gedanken stehe ich wieder auf der Dachterrasse des „Vaterhauses“ und schaue hinüber auf die Altstadt, den Tempelberg, auf dem schon seit beinahe 2000 Jahren kein Tempel mehr steht…

Der Pastor predigt zu den berühmten Worten des Propheten Jesaja, Kapitel 40:

 

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.
Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des HERRN Doppeltes für all ihre Sünden!
Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!
Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.
Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN, alles Fleisch wird sie sehen. Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen.
Eine Stimme sagt: Rufe! Und jemand sagt: Was soll ich rufen? Alles Fleisch ist wie das Gras und all seine Treue ist wie die Blume auf dem Feld.
Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, wenn der Atem des HERRN darüber weht. Wahrhaftig, Gras ist das Volk.
Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.
Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Siehe, da ist euer Gott.
10 Siehe, GOTT, der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Siehe, sein Lohn ist mit ihm und sein Ertrag geht vor ihm her.
11 Wie ein Hirt weidet er seine Herde, auf seinem Arm sammelt er die Lämmer, an seiner Brust trägt er sie, die Mutterschafe führt er behutsam.
Jerusalem….
Ja, redet freundlich zu Jerusalem, überlasst nicht den törichten Kritikern das Feld.

Die Schrift an der Wand… 13. Dezember, 2018

Posted by Rika in gesellschaft, integration, islam, medien, migration, mohammed, politik, terrorismus.
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beziehungsweise im SPIEGEL erschien vor nunmehr 11 Jahren.

Und ich kann nicht sagen, dass sie weniger aktuell ist oder etwas von ihrem Realitätsbezug zur deutschen Wirklichkeit eingebüßt hätte. Das Gegenteil ist der Fall.  Eine Freundin hat sie bei facebook aus der Versenkung geholt und ich stelle sie hier ein, weil sie damals prophetisch und wie ein helles Licht auf unsere Gegenwart erschien.

Leider haben wir sie nicht ernst genug genommen…

Broder schrieb am 26. 3. 2007:

„Epidemie des Wahnsinns

Henryk M. Broder über die Furcht vor islamischen Fanatikern
Der 15. Februar 1987 war ein normaler deutscher Wintertag, kühl, feucht und neblig. Es gäbe keinen Grund, sich an diesen Tag zu erinnern, wenn er nicht eine Zäsur markieren würde, wie das vor 20 Jahren kein Mensch ahnen konnte. Die Fatwa über Salman Rushdie war noch nicht verhängt, der Karikaturenstreit nicht ausgebrochen, und doch fand schon eine Art Vorspiel für die kommenden Skandale statt. Es dauerte nur wenige Sekunden, löste aber ein politisches und kulturelles Erdbeben aus, das bis heute nachwirkt.
Rudi Carrell schaute in die Kamera und verlas mit ruhiger Stimme eine fiktive Meldung: „Diese Woche feierte man im Iran den achten Jahrestag der islamischen Revolution. Ajatollah Chomeini wird von der Bevölkerung gefeiert.“ Der Meldung folgte ein Minifilm, in dem der Führer der iranischen Revolution von weiblichen Fans mit BH und Slips beworfen wurde. Es war ein visueller Kalauer: arglos, harmlos, nett. Nur was anschließend passierte, war weder arglos noch harmlos und schon gar nicht nett.
Schon 15 Minuten nach der Sendung beschwerte sich der Botschafter der Islamischen Republik beim Sender und meldete den Vorfall nach Teheran. Dann ging es Schlag auf Schlag. Teheran bestellte den deutschen Botschafter ein und forderte Konsequenzen für die „ungeheuerliche Beleidigung“. Vor der deutschen Botschaft in Teheran zogen Demonstranten auf, die „Tod dem deutschen faschistischen Regime!“ schrien. Deutsche Diplomaten in Iran wurden zur Ausreise aufgefordert, Iran Air stellte seine Flüge nach Deutschland, das Goethe-Institut seinen Betrieb in Teheran ein.
Entsprechend der Parole des Vorsitzenden Mao – „Bestrafe einen, erziehe hundert“ – wurde nicht nur Rudi Carrell diszipliniert, der nie wieder einen Mullah-Witz riskierte, die Botschaft kam auch im gesamten sozio-kulturellen Komplex an: Als zwei Jahre später, 1989, die Todesfatwa über Salman Rushdie verhängt wurde und Ajatollah Chomeini zum Mord an dem Autor der „Satanischen Verse“ aufrief, war die Haltung der deutschen Öffentlichkeit bereits geteilt. Während sich ein Teil des Kulturbetriebs mit Rushdie solidarisierte, meinte der andere, er sei „zu weit gegangen“, habe „unnötig provoziert“ und deswegen keine Solidarität verdient.
Und während über Rushdie noch das Todesurteil schwebte, wurde 1995 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an die Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel verliehen. Die Juroren lobten das Lebenswerk der Sufismus-Expertin, wobei sie bereitwillig übersahen, dass die „überzeugte Fundamentalistin“ (Emma) die Fatwa gegen Rushdie theologisch gerechtfertigt hatte: „Beleidigung des Propheten ist nach den meisten islamischen Rechtsschulen ein todeswürdiges Verbrechen.“
So wird das Stück „Die beleidigten Moslems und wir“ seit rund 20 Jahren in verschiedenen Besetzungen aufgeführt, wobei der Plot immer der gleiche bleibt: Dort die verletzten und gekränkten Gläubigen, die gar nicht anders können, als Botschaften abzufackeln, um ihre Ehre zu verteidigen, hier die kleinlauten und ewig bußfertigen Relativisten des Abendlandes, die den „Dialog der Kulturen“ als therapeutisches Selbstgespräch inszenieren: Günter Grass, der als Goodwillgeste gegenüber den in Deutschland lebenden Muslimen eine Kirche in eine Moschee umwandeln möchte; Hans-Christian Ströbele, der einen christlichen Feiertag gegen einen islamischen eintauschen will; Oskar Lafontaine, der „Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion“ entdeckt hat; ein Gericht, das einem Berliner Islamisten erlaubt, seinen Sohn „Dschihad“ – Heiliger Krieg – zu nennen.
Es ist ein langsamer Prozess der Kapitulation vor dem scheinbar Unvermeidlichen. „Nur nicht provozieren“, lautet die Losung, „die Fanatiker könnten böse werden.“ Wie sehr das Verfahren inzwischen zur Routine geworden ist, wurde im Laufe der Auseinandersetzung um die 12 Mohammed-Karikaturen klar, die in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ am 30. September 2005 erschienen waren. Während in Beirut und Damaskus dänische Botschaften brannten und Demonstranten von Islamabad bis London den Tod der Beleidiger forderten, reagierten die Repräsentanten der westlichen Zivilgesellschaft wie Wanderer, die vom Sturm überrascht wurden.
Der ewige Grass, immer vorneweg, wenn es darum geht, den Westen für seine Untaten zu verurteilen, charakterisierte die Ausschreitungen als eine „fundamentalistische Antwort auf eine fundamentalistische Tat“.
Damit stand es sozusagen eins zu eins in einem Länderspiel zweier Fundi-Mannschaften, von denen die eine ein paar Karikaturen in die Welt gesetzt hatte – und die andere daraufhin wie eine Feuerwalze durch das globale Dorf gezogen war. Fritz Kuhn, Fraktionschef der Grünen, sagte, es müsse nun geredet werden „über das Verhältnis der Meinungsfreiheit zu der Verantwortung, die daraus erwächst“, denn: „Manche fühlen sich durch die Karikaturen stigmatisiert. Mich haben sie an die antijüdischen Zeichnungen in der Hitler-Zeit vor 1939 erinnert.“
Ein Satz, mit dem Kuhn, Jahrgang 1955, vor allem eins bewies: dass er sich nie gründlich genug antijüdische Zeichnungen aus der Zeit vor 1939 angesehen hat. Auch der CDU-Abgeordnete Eckart von Klaeden mahnte: „Wir dürfen keinen Beitrag zur Eskalation leisten“ – nachdem Demonstranten in Teheran die österreichische Vertretung mit Brandsätzen attackiert hatten.
Ganz Europa erlebte eine Epidemie des Wahnsinns: Die dänisch-schwedische Firma Arla Foods, die einen Teil ihrer Produkte in islamische Länder exportiert, schaltete in 25 führenden arabischen Zeitungen
Anzeigen, in denen sie sich von den Mohammed-Karikaturen distanzierte. Großbritanniens Außenminister Jack Straw nannte die Veröffentlichung der Karikaturen „unnötig, unsensibel, respektlos und falsch“.
Die Botschaft fand Gehör: Als der Künstler Hans Haacke gefragt wurde, warum es von ihm kein Werk gibt, „das sich mit der Rolle des Islams beschäftigt“, gab er zu Protokoll: „Das wird es so bald wohl auch nicht geben. Das Verhältnis zum Islam erscheint mir so komplex und explosiv, dass ich mich da nicht heranwage.“ Seine Haltung, so Haacke, sei „nicht feige“, sondern „weise“.
Nachdem der Künstler Gregor Schneider seinen „Kubus“, der an die Kaaba von Mekka erinnert, in Berlin und Venedig nicht zeigen durfte, weil die Veranstalter Angst vor islamistischem Terror hatten, ging er in Hamburg denn auch gleich auf Nummer sicher. In der „Kulturzeit“ auf 3sat wurde Schneiders Vorgehen so dargestellt:
„Um eventuellen Protesten bereits im Vorfeld zu begegnen, wurde die Ausstellung gemeinsam mit den Vertretern der muslimischen Gemeinden vorbereitet.“
Wobei der Moderator der „Kulturzeit“ nicht einmal mit einem kurzen Anheben einer Augenbraue die Frage andeutete, ob es denn angehen könne, dass Kunstobjekte, die den Glauben thematisieren, von der Vertretern der betroffenen Religion „bereits im Vorfeld“ abgesegnet werden müssen. Die Antwort war so klar, dass sich die Frage erübrigte.
Von Henryk M. Broder“

DER SPIEGEL 13

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Nein…. keine weiteren Fragen außer diesen:

WARUM LASSEN WIR DEN WAHNSINN GESCHEHEN, WARUM LASSEN WIR IHN IMMER NOCH ZU?

 

Passend dazu auch dieser Text…. „Haben wir schon die Scharia?“

Warten oder Abwarten…. 11. Dezember, 2018

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft.
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Es ist Advent.

Zeit des Wartens.

Warten worauf?

Manche Christen sagen, in der Adventszeit warten wir auf die Ankunft des HERRN, auf die Geburt Jesu.  Dazu singen auch manche Christen mit Inbrunst das Lied „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“.

Mit Verlaub, das ist natürlich vollkommener Blödsinn.

Jesus kam als ein Kind zur Welt – „natürlich“ wie alle Kinder seit uralt-ewigen Zeiten, geboren von einer Frau. Er lebte als Mensch in dieser Welt, lehrte, predigte, heilte… starb schließlich am Kreuz als ein von Gott verlassener Mensch, elendig, grausam gequält. Von seinen Freunden begraben ohne jede Hoffnung. Trostlos.

Doch – wie wir im Glaubensbekenntnis bezeugen – blieb er nicht im Grab, nicht im „Reich der Toten“… „auferstanden von den Toten“  heißt es in dem Jahrhunderte alten Zeugnis der Christenheit. Und weiter darin  „aufgefahren in den Himmel“.  Vor diesem „Auffahren in den Himmel“ sicherte er seinen immer noch verstörten Jüngern und Freunden zu: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“… wie es in der Sprache der Bibel heißt.

JESUS ist doch da. Jetzt. Immer.

Er wird nicht an Weihnachten neu geboren, kommt nicht als Christuskind wieder „auf die Erde nieder“.

Worauf warten wir also im Advent?

Und warte ich, warten wir wirklich?

 

Eine hilfreiche Betrachtung von Iris Macke findet sich im diesjährigen Kalender „Der Andere Advent“.

Perspektivwechsel

Advent heißt Warten

Nein, die Wahrheit ist

Dass der Advent nur laut und schrill ist

Ich glaube nicht

Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann

Dass ich den Weg nach innen finde

Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt

Es ist doch so

Dass die Zeit rast

Ich weigere mich zu glauben

Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint

Dass ich mit anderen Augen sehen kann

Es ist doch ganz klar

Dass Gott fehlt

Ich kann unmöglich glauben

Nichts wird sich verändern

Es wäre gelogen, würde ich sagen:

Gott kommt auf die Erde!

 

Und nun lesen Sie den Text von unten nach oben!

 

Ich will nicht einfach nur abwarten, was passiert und  den Zweifeln, deer Verunsicherung  Raum geben über die (politische) Realität, die ich in diesen Tagen, Wochen, Monaten erlebe:

Die „Performance“ unserer Regierung, den Wechsel in der Führung der CDU, die unglaubliche, unmenschliche, unethische  Forderung der SPD-Jugend zur generellen Freigabe der Abtreibung und das Einstehen der SPD für die Streichung des § 219,  die nach wie vor virulente Frage der Migration / Integration, die verallgemeinernden Zuschreibungen  „Rechts“ – „Radikal“ –  „Populistisch“  vs  „Richtig“ … „Gut“ …. „Alternativlos“.  Die Parteiergreifung (und das meine ich ganz wörtlich!) der Kirchen, ihr Ausgrenzen all derer, die nicht „gut, richtig, alternativlos im Sinne der Regierung“ denken und reden.  Die Gewalt, die wir Tag für Tag erleben. Die mediale Aufbereitung der „Informationen“, die man immer noch „Nachrichten“ nennt und die eigentlich Meinungsbildung, besser noch Meinungserziehung  heißen müsste.  Die innnere und äußere Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Der erkennbare Verlust vieler Freiheiten – zu meinen, zu sagen, zu entscheiden, zu verneinen, zu bewahren….

 

Und dann doch wieder einstimmen in das „Große Halleluja“

 

 

 

 

 

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