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Zurück zum Sonntagsbraten… 23. August, 2019

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, meine persönliche presseschau, politik, presse.
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Die morgendliche Lektüre meiner Tageszeitung – von mir meistens liebevoll als „Käseblättchen“ tituliert – ließ mir nach kürzester Zeit den Kopf schwirren und den Kamm schwellen. (Ausgabe vom 23. August 2019)

Gleich auf der ersten Seite wurde mir vollmundig und in großen weißen Lettern auf schwarzem Grund die alles entscheidende Frage gestellt: „Wie retten wir die Welt?“  Junge Leute gehen auch in Hannover wieder für den Klima- und Umweltschutz auf die Straße, wird berichtet und weiter: „Die Politik reagiert, auf Bundesebene wie in der Stadt. Aber reicht das?“

Wie das auf „Bundesebene“ aussieht illustrieren die Seiten 2 und 3. Ein großer grüner Mittelbalken macht klar, wes Geistes Kind zukünftig alle im Bund sein müssen und die dort gestellte  Frage „Wer hat die grünste Idee?“ spitzt die Forderung nach grüner Gesinnung und Handlung noch einmal zu. Abgebildet über dem schönen grünen Balken sind unsere Lieblingsbundespolitiker, die grüne AKK, die grüne A.M., zwei grüne Gestalten, die ich auf Anhieb nicht erkenne (große Bildungslücke, ich gebe es zu), der grüne Kobold Annalena, der grüne Olaf aus dem schönen Hamburg, der grüne Söder-Bayer, der grüne Robert aus dem hohen Norden, der grüne alte Maier und last, but not least, Katja, die Grüne der Roten.

Und ober- wie unterhalb des grünen Balkens kurze Statements, die mit einer plakativ-knackigen Zeile eingeleitet werden, Beispiel: „Fleischverzicht ist Klimaschutz“ oder „Kohleausstieg – so schnell wie möglich“,  begleitet von der schönen Behauptung „CO2-Steuer – schwierig aber wirkungsvoll“. Allerdings wird auch ein kleiner Schluck Wasser in den schönen grünen Wein gegossen, etwa unter den Titeln „E-Autos rechnen sich nur auf Strecke“,  „E-Roller – eine schlechte Klimabilanz“ und „Plastiktütenverbot ist eher symbolisch“.

Da – alle Leute, die hier öfter mal vorbei schauen und lesen, werden es mir auf der Stelle glauben – war ich ob der kostenlosen Propaganda für ein grünes Utopia schon restlos bedient. Übrigens, kostenlos ist die Propaganda nur für die oben abgebildeten Politiker und ihre Parteien, ich muss für die Gehirnwäsche ja bezahlen – mit geballter Faust, die möge man mir nachsehen.  Auf Seite 8 bekomme ich zu lesen, dass ein Bauer seine Parkinson-Erkrankung mit Pestiziden begründet und als Berufskrankheit anerkannt haben möchte, und natürlich darf der diskrete Hinweis auf Glyphosat nicht fehlen. Der Landwirt hat mein Mitgefühl, Parkinson ist eine ziemlich unangenehme Erkrankung und damit treibt man keinen Spott, ich auch nicht.

Auf der Seite 17 meines Käseblättchens geht es auch – natürlich – um Klimaschutz. Drei hübsche junge Menschen „sagen was ist“, nämlich:

Klimaschutz fängt vor der Haustür an!“

Ich denke angesichts dieser Überschrift im Stillen: „Wieso denn VOR der Haustür, warum nicht in der Wohnung?“ ***  Aber nun gut, schauen wir nach was vor der Haustür geändert werden muss:

Forderung 1: Autos raus aus der Innenstadt  (Das kann nur jungen Hüpfern einfallen, die noch agil und fit genug sind für lange Fahrradfahrten und unbequeme Stehplätze in den Öffis…   Denn Hannover ist ja gemeint und ist ‚Innenstadt‘ nur innerhalb des „Ring“ angesiedelt also  rund um die Oper, den Bahnhof,  die Georgstraße und gehört die Lister Meile und die Marienstraße auch noch dazu oder liegen die  schon außerhalb? Und was ist mit dem ach so angesagten und modern-urbanen Linden?)

Forderung 2: Billiger Ökostrom für alle (Wo soll der denn für alle herkommen ? frage ich mich)

Forderung 3: Klimaschutz vor Denkmalschutz (Ganz egal,  schlussfolgere ich aus dem Text, wie hässlich und verhunzend die geforderten energetischen Maßnahmen an historischen Fassaden , wie sinnvoll oder unsinnig aufgebrachte Solar- und Fotovoltanlagen auch sein mögen, die Hauptsache ist, dass das Klima geschützt wird. „Wer schütz die Menschen vor den Klimaschützern?“, möchte ich da fragen.)

Forderung 4: Landwirtschaft auf Bio umstellen (dazu gleich mehr)

Forderung 5: Über Klimakrise informieren. (In ganz Hannover sollen die Menschen besser […] informiert werden und mitreden dürfen“ heißt es. Mitreden dürfen aber nur die, vermute ich, die die Klimakrise für die größte Krise der Gegenwart halten. „Die jungen Leute wissen da oft schon sehr viel mehr über das Thema […] bei älteren sei das nicht immer der Fall..“

Kann es sein, denke ich, dass ältere sich nicht mehr so leicht ins Bockshorn jagen lassen? Schließlich haben Alte und Ältere von Geburt an schon viele Krisen überstanden, von den zerstörten Städte nach dem Krieg und natürlich dem Krieg selbst an, über die dann erfolgte Teilung Deutschlands, die  Luftbrücke für Berlin und über die Aufstände 1953 in Berlin, 1956 in Ungarn, 1968 in Prag,    dazwischen lag die Kubakrise –  immer verbunden mit der Angst, es könne wieder zu einem Krieg kommen,  es folgte die massive Aufrüstung der gegnerischen Kräfte aus NATO und Warschauer Pakt –  der  Nato-Doppelbeschluss zur Hochzeit des „Kalten Krieges“ mit der Bedrohung eines Atomkrieges und diese Bedrohung war sehr real und lag nicht irgendwie in der Ferne von 30 Jahren oder dergleichen.  Darüber hinaus erlebten wir die großen Nöte, die das Medikament  Contergan über viele Familien brachte. Die unheimliche Krankheit Aids versetzte uns in Schrecken. Wir sorgten uns um Waldsterben und Ozonloch. Stürme und Überschwemmungen erforderten größten Einsatz!

Mein Jahrgang (und älter) hat schon Erfahrung mit Krisen und auch mit den Propagandisten der Zukunftsängste. So leicht lassen wir uns nicht mehr verschaukeln und ich kriege eher die Krise, wenn ich in den Norden fahre und Windradwälder meinen Weg säumen und ich vor lauter Maisfeldern nicht mehr sehen kann, was außer diesen rechts und links der Straßen zu sehen wäre, wären sie nicht da. Ich kenne allerdings „Ältere“, die dem Klimawandel samt Wahn mit Sorge entgegen sehen und bereit sind für das Klima Opfer zu bringen.)

Zu allen genannten Forderungen von 1 – 5 werden diesen  die jeweiligen realen Situationen gegenüber gestellt, vermutlich um den Forderungen noch mehr Nachdruck zu verleihen, denn die Realität, so ist den Texten zu entnehmen, sieht oftmals trübe aus  – und die Darstellung dessen was trübe aussieht,  macht ja auch Sinn, denn fordern kann man nur etwas, was noch nicht da ist, bzw. noch unvollkommen ist und darum geändert werden muss.

Kommen wir nun zurück auf die Forderung 4

Ich zitiere: „Die klassische Landwirtschaft in der Region soll, so fordern die Schüler und Studenten, bis 2025 auf ökologische Landwirtschaft umgestellt werden. Alle Kantinen, auf die die Stadt Einfluss habe, sollten ab sofort nur noch regionale, saisonale, ökologische und tierproduktarme Gerichte anbieten. „Wir müssen zurück zum Sonntagsbraten, den es nur einmal in der Woche gab“, sagt Simon, „zu viel Fleisch ist schädlich.“ Zitatende.

Ähnlich wie „Innenstadt“ muss bei dieser Forderung dringend „Region“ näher definiert werden. Ich zum Beispiel wohne am östlichen Rand der Stadt auf dem Dorf.

In meinem Dorf sind nur noch 4 oder 5 Bauern aktiv. Auf den Feldern rings um unser Dorf wachsen  Mais, Rapps, Gerste, Weizen, aber auch Zuckerrüben und Kartoffeln in geringerem Maß. Der Mais wird entweder der Biogasanlage zugeführt oder dient als Silage für die Tiermast, die aber nicht in meinem Dorf betrieben wird. Rapps liefert Öl, aber vermutlich nicht nur für die Lebensmittelindustrie, die Gerste landet vielleicht – und das wäre den Studenten vermutlich neben Kartoffeln, Weizenbrot und Zucker   noch am ehesten als „Gericht“ zuzumuten – in einer von Hannovers Brauereien und wird zu Bier veredelt. In meiner unmittelbaren Umgebung wird auf landwirtschaftlichen Flächen gar kein Gemüse angebaut. In der Umgebung von Uetze aber – einem kleinen Ort am äußersten östlichen Rand der „Region Hannover“ –  ist das Zwiebelparadies Niedersachsens, und wartet mit einer alljährlich gekürten Zwiebelkönigin auf. Und natürlich gibt es in unserer Gegend auch den berühmten Burgdorfer Spargel. Der Nienburger Spargel gehört schon nicht mehr in die Region Hannover. In den südlichen Bereichen dieser engen Region sind auch Erdbeerfelder anzutreffen und etliche Obstplantagen.  Das Suchmaschinchen, das ich nach Gemüsebauern in der Region Hannover  befragte, verweist mich lediglich auf Bauernmärkte und Hofläden in denen frisches Obst und Gemüse, sowie Eier, Milch und Fleisch in Bioqualität angeboten werden. Da werden sogar frische Alpenprodukte wie „Heumilch“ angepriesen… (Ich will ja nicht kleinlich sein, gemessen an den Herkunftsländern von Ananas, Kaffee, Reis, Kakao, Bananen, Papaya  oder Bambussprossen, liegen die Alpen ja durchaus noch regionsnah…)

Fast noch größere Schwierigkeiten als ‚regional‘ wird man mit ’saisonal‘ haben. Nicht umsonst wurden die deutschen Soldaten von Briten und Amerikanern „Krauts“ genannt. Was, bitteschön, wächst denn ’saisonal‘ bei uns im Winter außer Rosenkohl, Porree, Grünkohl und eventuell auch Nüsschen – also Feldsalat? Natürlich kann man manches Sommergemüse auch bunkern, meistens geschieht das in Tiefkühltruhen, die den Stromverbrauch eines Haushalts nicht unerheblich belasten. Oder man nutzt die alte Methode des Einkochens – der Energieverbrauch ist dann aber auch entsprechen. Früher haben viele Leute noch durch Milchsäurebakterien Lebensmittel konserviert, Sauerkraut ist z.B. so ein Produkt der Konservierung. Also mit der saisonalen Verköstigung aus der Region wird man im Winter schon Schwierigkeiten haben, wenn man nicht auf Tiefkühlkost oder Konserven zurückgreifen kann oder will. Und ganz egal ob Gurken, Tomaten, Paprika, Blumenkohl, Spinat, Zucchini und Auberginen, das alles wächst im Winter schon mal gar nicht in unserer Region.

Fasst man ‚Region‘ aber nur etwas weiter als Hannover ‚und umzu‘ und rechnet halb oder ganz Niedersachsen dazu, ergibt sich ein ähnliches Bild für den Mais, die Kartoffeln, das Getreide und die Rüben, und was Gemüse betrifft, findet man jede Menge an Kohl – Grünkohl vor allem, weshalb das ja auch eine Grünkohlkönigin respektive König  erforderlich macht.  Vor allem aber ist Niedersachsen berühmt und leider auch berüchtigt für die vielen Schweinemastbetriebe, deren Gülleproduktion auf den Feldern landet und das Grundwasser versaut. So gesehen ist die Forderung nach weniger Schweinefleisch durchaus nicht ganz falsch.

Ich wage daher ganz entschieden zu bezweifeln, dass sich Schüler und Studenten mit den landwirtschaftlichen Produkten der Region  wirklich vertraut gemacht haben, auf die sie in Zukunft die Sicherung der Kantinen- und Mensaessen bauen wollen.

Offenbar schwante auch den Redakteuren meines geliebten Käseblättchens, dass die Forderung Nr. 4 wohl kaum umzusetzen sein wird, ergab doch ihre Recherche, dass selbst die der Stadt gehörenden Ackerflächen nicht für den ökologischen Landbau genutzt werden, weil die Böden, so die Landwirte, das einfach nicht hergeben. Und eine Glashauslandwirtschaft wie in den Niederlanden, der wir Kopfsalat, Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen und ähnliche  Gemüsesorten zu jeder Jahreszeit verdanken, findet sich nicht in ausreichend großem Stil, um Hannover ‚und umzu‘ damit ausreichend beliefern zu können – und Glashauslandwirtschaft, sprich Gewächshäuser, geben in Sachen Umwelt- und Klimaschutz ohnehin ihre ganz eigenen Probleme auf.

Was den Sonntagsbraten angeht, der in Zukunft unseren wöchentlichen Bedarf an Proteinen vermutlich nur noch ergänzen kann, habe ich durchaus nichts dagegen einzuwenden. Ich habe es schon immer für sinnvoll erachtet, im Ernährungsplan für die Woche nicht jeden Tag Fleisch anzubieten, auch Eierspeisen, Fisch oder „nur“ Gemüse erscheinen mir eine vernünftige wöchentliche Mischung im Mensaplan und auch im privaten Haushalt  zu gewährleisten.

Allerdings geht meine heimliche Vermutung dahin, dass  die jungen Klimaschützer gut  dem saisonalen Essen aus der Region in Mensa und Kantine entsagen können, wenn sie nur weiterhin  Besuche bei den netten Fastfood-Anbietern machen dürfen, denn auf die würden sie wohl  nur ungern verzichten – und die Betreiber der „modernen Garküchen“ kochen gewiss ganz und gar nicht „regional-saisonal“, egal ob es sich um Burger, Hamburger, Sushi oder vegane Wraps  handeln mag.

Und noch etwas liegt mir auf dem Herzen: Oftmals wird der Verzicht auf Schweinefleisch mit Rücksichtnahme auf die armen Tiere gefordert, verbunden mit der Empfehlung, statt des ungesunden Schweinefleischs doch lieber Geflügel zu verspeisen.    Und da stellt sich mir die Frage, wie viel mehr an Tieren leiden werden, will man die nach Kilogramm oder gar Tonnen berechnete Menge an Fleisch statt durch Schweinemast durch Puten- und Hähnchenmast erreichen, selbst wenn wir uns dem „zurück zum Sonntagsbraten“ anschließen und unseren Fleischkonsum deutlich drosseln…?

Also, liebe Schüler und Studenten, die ihr so hervorragende Vorschläge macht, schwingt euch auf die Fahrräder, stattet den Landwirten in der Region einen Besuch ab, fahrt mit offenen Augen durch Niedersachsen und dann, so denke ich , überarbeitet ihr zumindest diesen Punkt eurer Forderungen noch einmal sehr gründlich.

Und nicht vergessen, Fleischgerichte nur noch an Sonn- und Feiertagen…. nicht mogeln bei den Mcs und anderen…


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*** Liebe junge Freunde, ich meine mit dem „Klimaschutz in euren Wohnungen“ nicht einmal die Einschränkung in der Benutzung oder gar die völlige  Herausnahme der diversen Geräte zum Abspielen von Musik, DVD oder Spielen, denn ich sehe ein, dass der Umgang mit den modernen  Kommunikationsmittel so wenig zurück zu drehen ist in die Zeiten vor Fernsehen, Telefon und Internet, wie Ebbe  und  Flut zu beeinflussen sind.  Aber klamottentechnisch könnte man doch was machen. Ihr seid doch aus dem Alter heraus, in dem man beinahe jeden Monat neue Schuhe oder Sweater und T-Shirts braucht, weil ihr so schnell gewachsen seid, auch der Verschleiß an Hosen lässt doch jenseits des Sandkastenalters deutlich nach. Öl- und Schmierstoffe in der täglichen Körperpflege können meistens auch deutlich reduziert werden, ebenso der nicht unerhebliche Wasserverbrauch durch ausdauernde Duschorgien,  und man muss auch nicht gegen den Wind stinken … äh, duften. Auf euer Mobiliar habt ihr ja vermutlich nur bedingt Einfluss, aber selbst zertifizierte Edelhölzer aus ganz, ganz weit entfernt liegenden Klimazonen sind in letzter Konsequenz nicht klimaneutral, weder im Anbau, noch im Transport, und selbst die preiswerten Angebote aus dem blau-gelben Möbelhaus halten vermutlich bei näherer Betrachtung auch kaum den Forderungen stand klimaneutral zu sein. Kunststoffbeutel sind ja verpönt, aber muss man wirklich „to go Becher“ horten? Klar, Omas alte Thermosflasche ist megauncool — ich weiß. Also, bevor ihr zur Rettung der Welt auf die Straße geht, guckt euch erst mal bei euch im Haus und in der Wohnung um.

Und, ja, ihr habt vermutlich Recht damit, meine Argumente bescheuert zu finden. Klimakatastrophentechnisch sind sie das vielleicht sogar, aber ich will ja auch nicht die Welt oder unseren Planeten retten….  zur Rettung der Natur und Umwelt leiste ich gerne auch weiterhin meinen Beitrag, einfach dadurch, dass ich nichts unnötig verschwende, jedenfalls gebe ich mir Mühe…. auch wenn ich natürlich die eine oder andere unsinnige Verhaltensweise nur ungern aufgeben würde, aber die muss ich hier ja nicht an die große Glocke hängen.

 

 

Fremde Feder:  PA-Präsident Abbas: „Wir werden Jerusalem mit Millionen von Kämpfern betreten“ 22. August, 2019

Posted by Rika in aktuell.
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Der große Freund unseres Regierungspersonals – Merkel und Co -,  Friedensfreund und Friedensbringer, Spießgeselle und Laudator der Terroristen und Judenmörder,  Hassprediger für Kinder und Jugendliche stellt fest:

 

Quelle: PA-Präsident Abbas: „Wir werden Jerusalem mit Millionen von Kämpfern betreten“

 

„Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, sagte in einer Ansprache im Flüchtlingslager Jalazone bei Ramallah, dass die Palästinenser nicht aus ihrer Heimat entfernt werden können und dass jedes von der zionistischen Besatzung errichtete Gebäude zerstört und in den Mülleimer der Geschichte geworfen wird.

Laut dem Middle East Media Research Institute (Memri), einer Organisation zur Beobachtung islamischer Medien des Nahen Ostens, behauptete Abbas weiter, dass die Palästinenser die ursprünglichen Kanaaniter seien, die seit 5.000 Jahren in Palästina leben und lehnte die Nahost-Konferenzen von Warschau und Manama als für das palästinensische Volk inakzeptabel ab.
Als Abbas sagte, dass Jerusalem den Palästinensern gehört begann das Publikum zu singen: „Nach Jerusalem marschieren wir, Märtyrer in Millionenhöhe!“ Abbas fuhr fort und sagte, dass die gesamte palästinensische Nation als Millionen von Kämpfern zusammen mit den arabischen, islamischen und christlichen Nationen nach Jerusalem einreisen werde und er er die Benennung von palästinensischen Märtyrern als Terroristen ablehne.

Abbas fügte hinzu, dass die Familien der palästinensischen Märtyrer, Verletzten und Gefangenen weiterhin Gehälter von der Palästinensischen Behörde erhalten werden, weil sie das Allerheiligste seien, was die Palästinenser haben. Das Video wurde am 10. August 2019 auf die Facebook-Seite von Präsident Mahmoud Abbas hochgeladen.“

Soweit die Selbstauskunft über die Friedenspläne des Herr Dr. Abbas.

Ein Lehrer geht online…. 13. August, 2019

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Lehrstunde außerhalb der Schule:

 

 

„Wir Schwänzen nicht, wir Kämpfen“…. 12. August, 2019

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, meine persönliche presseschau, schule - kinder.
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(Schreibweise übernommen)

Voller Stolz schreibt ein Opa einen Leserbrief – Spiegel, Ausgabe 33 –  über das Engagement seiner 12-jährigen Enkelin. Diese hat ein Plakat für die fff-Aktivitäten in ihrer Heimatstadt irgendwo in Schleswig-Holstein gemalt.

„Wir Schwänzen nicht, wir Kämpfen“ prangt unübersehbar auf dem schönen Bild, das Autos zeigt die wilde Abgasfahnen in die Welt pusten.

Opa schreibt dazu: „Meine Enkelin, zwölf Jahre, hat es mir erklärt: Für ihre Teilnahme an der „Fridays for Future“ Demo hat sie sich bereit erklärt, den versäumten Unterricht nachzuarbeiten. Dafür nutzte sie das schulfreie Wochenende. Ihr Plakat sagt es: „Wir Schwänzen nicht, wir Kämpfen!““

Ein 12-jähriges Schulkind sollte wissen, dass man Verben klein schreibt… und auch der freundliche Opa sollte das wissen und statt stolz das Plakat öffentlich zur Schau zu stellen, der Enkelin lieber empfehlen, es noch einmal zu überarbeiten, denn sonst könnten Leute wie ich nicht ganz zu Unrecht darauf hinweisen, wie  hoch gefährdet es um die Allgemeinbildung 12-jähriger Schüler in Deutschland bestellt sein mag – und die Frage stellen, ob es nicht sehr viel mehr Sinn machte zu lernen, statt zu kämpfen.

Meine Empfehlung würde ganz besonders dem Physik-, Chemie-, Erdkunde-  und Biologieunterricht gelten, in dem die Kinder Sinnvolles zu den Zusammenhängen von geologischen / geografischen  Gegebenheiten,  Natur und Umwelt erfahren, was für Rettungsaktivitäten   ja nicht ganz unerheblich ist . Das Klima oder gar unseren Planeten retten zu wollen, halte ich ohnehin für menschliche Hybris der schlimmsten Sorte, denn noch verfügen wir nicht über die Sonne und ihre Wirksamkeit, haben keinerlei Einfluss auf das Wetter, das ja in seiner Gesamtheit zum „Klima“ gehört und beiträgt  –  oder ist es umgekehrt, die klimatischen Verhältnisse im Verbund mit den geografischen bestimmen unser Wetter? Ich hab mal während meiner Schulzeit vor rund 50 Jahren etwas von Kontinentalklima gehört, das sich deutlich von den Verhältnissen in Küstenregionen unterscheidet…

Aber das ist ja heute zu vernachlässigen, Klima ist das, was rund um den Globus gerade  Gefahr läuft, durch unser menschliches Dazutun in einer Katastrophe zu enden.

 

 

 

 

In der Ferne – so nah…. 5. August, 2019

Posted by Rika in aktuell, attentat, flüchtlinge, gesellschaft, medien, migration, politik.
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Gestern Abend schaltete der liebste Gatte die Tagesschau der ARD ein und weil ich keine Lust hatte das gemütliche Wohnzimmer zu verlassen, nahm ich an der abendlichen Belehrung durch die Nachrichtenredakteure teil. (Ja, ich weiß, dass diese Einleitung schon alles andere als objektiv ist hinsichtlich unseres Nachrichtenwesens, aber es ist die „harmloseste“ Beschreibung der Sendung, die mir angesichts meiner gestrigen, augenblicklich auftretenden Gefühle möglich ist.)

In den USA ist es – wieder einmal – zu einem fürchterlichen Verbrechen gekommen, Menschen wurden ohne jeden Grund durch einen Schützen getötet. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was so eine Tat in irgendeiner Form rechtfertigen würde, aber es gibt leider Menschen, die so eine Tat zur Rechtfertigung ihrer Verachtung für den amerikanischen Präsidenten und seine Politik missbrauchen. Ich will und muss das hier nicht näher ausführen.

Die ARD-Nachrichtenredaktion räumte dem furchtbaren Geschehen im fernen Amerika sehr viel Zeit und Raum ein.

Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Verbrechen, die uns sprachlos machen ob ihrer Grausamkeit. Menschen werden hinterrücks und ohne jede Vorwarnung und ohne jeden erkennbaren Grund getötet. Wir haben inzwischen gelernt, dass diese lokalen Einzelfälle nicht oder kaum  von Bedeutung für die wichtigen Nachrichtensendungen sind, vor allen Dingen dann, wenn die an der Tat Beteiligten  unterschiedlicher Herkunft sind.

Ist das Opfer ein Mensch, der im Zuge der großen Fluchtbewegung nach Europa / Deutschland kam, wird ihm große Aufmerksamkeit zuteil – auch in den Medien – sofern der Täter aus dem europäischen / deutschen Kulturkreis stammt.  Die Moderatoren bekunden ihre Fassungslosigkeit und weisen mit dem Richtfinger nach Rechts – auch wenn noch keine abschließende Untersuchung durch die Behörden stattgefunden haben kann.

Ist das Opfer ein Mensch, der im Zuge der großen Fluchtbewegung nach Europa / Deutschland kam und hat der Täter die gleiche Biographie aufzuweisen, wird in den großen Medien gar nicht berichtet, allenfalls findet man eine kleine Notiz in der Tageszeitung der Region über den Vorfall.

Ist das Opfer ein Mensch, auf den die Merkmale „europäischer Abstammung“ zutreffen, der Täter aber ein Mensch, der im Zuge der großen Fluchtbewegung nach Europa / Deutschland kam und hat der Vorfall bereits in den sozialen Medien Aufmerksamkeit erregt, so vermelden die Moderatoren die Tat „kurz vorm Wetter“.

Vielleicht ist meine subjektive Wahrnehmung wirklich sehr subjektiv und kann einer objektiven Statistik (gibt es die überhaupt?) nicht standhalten.

Aber angesichts der sehr ausführlichen Berichterstattung über ein Geschehen, das sich Tausende von Kilometern weit weg ereignete, frage ich mich schon, ob hinter der mir seltsam erscheinenden Auswahl dessen, was der bundesrepublikanischen Fernsehöffentlichkeit dargereicht werden sollte und was nicht, irgendein politisches Kalkül stecken mag. Nein, ich neige nicht zu Verschwörungstheorien, ich bin nur neugierig interessiert an einer sinnvollen  Erklärung.

Meine eigene Vermutung mag keine sinnvolle Erklärung liefern.  Sie sieht folgendermaßen aus:  Die „gefühlte Sicherheit“ früherer Zeiten ist bei vielen Menschen einer leichten Verunsicherung gewichen. Dass die aber nicht wünschenswert ist, bekundete unser Innenminister im November 2017 nach den Anschlägen in Paris, als nämlich in Hannover ein Freundschaftsspiel zwischen der niederländischen Nationalmannschaft und der deutschen sehr kurzfristig abgesagt wurde, weil eine diffuse „Terrorlage“ bestand.

Die Bevölkerung darf und soll in gar keinem Fall beunruhigt oder gar verunsichert werden. Wenn aber jeder bedauerliche „Einzelfall“ eines Tötungsdelikt unter der Beteiligung der oben genannten Personen so ausführlich in den Hauptnachrichten dargestellt würde, wie die Amokgeschehnisse im fernen Amerika, würde das zu einer erheblichen Verunsicherung führen – und müssten die Journalisten dann nicht auch der Regierung sehr unangenehme Fragen stellen, ähnlicher Art, wie man sie viel lieber im Blick auf den POTUS als Tatsache unterstellt – natürlich mit umgekehrten Vorzeichen, denn unsere Regierung ist ja nun gar nicht rechtspopulistisch ausgelegt, wie etwa die ferne Administration in Washington.

Wenn man Herrn Trump den Vorwurf macht, seine Migrationspolitik sei es, die für die neuerlichen Verbrechen verantwortlich ist, was müsste man dann unserer Regierung anlasten hinsichtlich ihrer Politik?  Manche Politiker und manche im Internet zu lesenden Kommentare stellen ja solche Fragen, aber die sind eben „rechtspopulistisch“ und das wollen „wirsindmehr“  ja bekanntlich nicht sein. Ich verstehe das natürlich und nehme auch das Dilemma wahr, mit dem die freundlichen Damen und Herren in den Redaktionen zu kämpfen haben.

Aber ich habe noch gelernt, das „ehrlich währt am längsten“ eine gewisse Grundannahme gesellschaftlichen Zusammenhalts ist – zumindest aber sein sollte. Und deshalb würde ich mir wünschen, dass diese Erkenntnis auch in den Redaktionsstuben der großen Medienanstalten zur Durchsetzung käme und offen die Ereignisse, Zusammenhänge, Folgen und Erkenntnisse daraus zur Sprache gebracht werden könnten.

Noch liegt die Deutungshoheit bei den MSM, aber immer mehr Menschen kehren sich ab, weil sie spüren, dass man sie nicht ernst genug nimmt und nicht für klug genug erachtet, die Geschehnisse im Zusammenhang mit den ungelösten Problemen der Migration zu sehen – denn dass dieser Zusammenhang besteht,  ist nicht länger zu verharmlosen.

Und zum Ende dies noch:  Vielleicht, so denke ich manchmal mit leicht verschwörerisch gerunzelter Stirn, soll uns die Beschäftigung mit Trump und seiner Politik nur davon ablenken, die Missstände im eigenen Land genauer unter die Lupe zu nehmen – nur ja nicht vor der eigenen Haustür kehren – es könnte ein böses Erwachen geben.  Sich an die eigene Nase fassen – es könnte unangenehm werden.

Den Splitter im Auge des anderen sehen und nicht den Balken im eigenen erkennen – ich will mich von der Möglichkeit nicht ausschließen.

Fremde Feder: Die Fata Morgana eines internationalen Jerusalem 1. August, 2019

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Ein wichtiger Text zum Status der Hauptstadt Israels: JERUSALEM

abseits vom mainstream - heplev

Wie die Idee von Jerusalems Status als „internationaler Stadt“ in zahllose UNO-Resolutionen und Außenpolitik eingebettet wurde und warum sie völlig ohne Grundlage ist.

Chris McGrath/Getty Images.

Michel Gurfinkel, Mosaic, 8. Juli 2019

Die Entscheidung der Vereinigten Staaten vom 6. Dezember 2017, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die amerikanische Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen, war eine der bedeutsamsten diplomatischen Handlungen, die je von einer US-Administration in Nahost-Angelegenheiten unternommen wurde. Und zwar derart, dass niemand glaubte Präsident Donald Trump würde es tatsächlich tun, bis er es tat.

Als er es machte, begrüßten es die meisten Israelis und proisraelischen Amerikaner oder waren positiv erfreut. Im Gegensatz dazu war die amerikanische politische Klasse, Republikaner wie Demokraten, fassungslos – obwohl der Präsident lediglich ein vom Gesetz gegebenes Mandat erfüllte, den Jerusalem Embassy Act, der einstimmig von beiden Häusern des Kongresses während der Präsidentschaft von Bill Clinton vor 22 Jahren, 1995, verabschiedet…

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