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Schwedischer Geschäftssinn…. 22. Oktober, 2019

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Was ich gerade mache, will Facebook von mir wissen.

Nun, ich spiele „Mensch ärgere dich nicht“ – mit meinem guten alten Billy.

Kennt ihr Billy?
Das ist das clevere Geschäftsmodell des blau-gelben Möbelhauses aus Schweden. In unserem ganzen Haus vom Keller bis zum Dach hat Billy Heimat und Unterkunft gefunden und bisher lebten wir in der aller größten Eintracht miteinander.
Die wurde heute empfindlich gestört. Was sag ich, in ihren Grundfesten erschüttert!
Allein in meinem Arbeitszimmer sind 6 weiße 80 x 202 Billys, ein 40 x 202 und – noch ein längst nicht mehr zu habendes – 60 x 202. In Eingeweihten wissen, wovon die Rede ist.
Für eines der Billys wollte ich Türen erwerben, um das darin aufbewahrte Gut vor Staub, Spinnen und Schäden zu bewahren. Wohlgemut zogen der Liebste und ich in aller Frühe los… in unserer Gegend gibt es gleich zwei Schweden… und fanden natürlich sofort die passenden Türen. Großzügig überging ich den Einwand es Liebsten, ob die Türen auch zu meinem Billy passen würden. Klar, tun sie bestimmt, die Billys sind doch alle genormt…
Sind sie.
Aber die Schweden haben vermutlich gemerkt, dass die Billys unverwüstlich sind und dass, wer einmal welche gekauft hat und keine neuen Bücher oder ähnlich wichtige Dinge angeschafft hat, die eine gute und preiswerte Unterkunft brauchen, so schnell kein neues Billy erwerben wird. So kann man keine Geschäfte machen.
Zuhause in meinem Arbeitszimmer machte ich mich sogleich ans Werk. Das Billy musste geräumt und von Staub und Minispinnen gereinigt werden. Die Türen wurden im Arbeitszimmer des Liebsten ausgelegt und mit den Scharnieren versehen….
Dann der Schreck. Als ich nämlich die Gegenstücke zu den Türscharnieren am Billy verschrauben wollte, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass die Schweden zugunsten ihres Geschäftssinns die Bohrungen verändert hatten…. kein einziges Scharnier ließ sich für die neue Tür am alten Billy anbringen.
Nun würde ich mir und uns durchaus zutrauen, mal eben neue Bohrungen anzubringen…. aber ohne das Regal auseinander zu nehmen und quasi im Stand und ohne Schablone 12 Löcher so passgenau zu bohren, dass die Türen auch richtig schön symmetrisch das Regal verschließen würden… ich weiß nicht, das hätte ich vielleicht zu meinen besten Werklehrerzeiten fertig gebracht, aber jetzt, mit fortgeschrittenem Alter und den entsprechenden Wehwehchen in Nacken, Rücken, Hüfte und Knie….?
Besser nicht.
Also tat ich erstmal einen nicht sehr feinen Brüll Richtung Schweden… und morgen muss dann wohl oder übel ein neues Billy her.

Übrigens, das Geschäftsmodell funktioniert auch in anderen Bereichen. Ich habe vor ein paar Jahren eine neue Küche gekauft mit einer Garantiezusage für 20 Jahre. Ich gehe jede Wette ein, dass die Mikrowelle, die wir demnächst für die alte neu erstehen müssen, auch nicht mehr in die dafür vorgesehene Schranknische passt…. ich habe heute mal einen Blick auf die Geräte geworfen …. die Küchenmodule meiner alten Faktumküche gibt es nämlich auch nicht mehr. Aber soll ich mir nun wegen der Mikrowelle eine neue Küche zulegen?

X P – X R 16. Oktober, 2019

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Keine Sorge, ich bin nicht irgendeinem Geheimbund beigetreten und obskurer Zeichengebung zum Opfer gefallen.

Obwohl, eine der möglichen Buchstabenkombinationen könnte mir schon ziemlich obskur vorkommen….

Unser alter Duden aus dem Jahr 1958 gibt diese Auskunft zum Begriff: „obskur lat. (dunkel; unbekannt; niedriger Herkunft); vgl. Clairobscur, Obskurant (Dunkelmann, Finsterling) m; Obskurantismus (Denkart der Dunkelmänner; Verdummungseifer) m; -; Obskurität [zu: obskur]“

Die Kombination, die ich meine, ist XR

Noch vor wenigen Wochen hatte ich nicht die leiseste Ahnung, was das Kürzel bedeuten könnte, für welch interessante neue Bewegung die Abkürzung steht. Aber dank der immer wieder auftauchenden Buchstaben in den sozialen Medien, bin ich nun nicht mehr ahnungslos, wenn auch nicht restlos aufgeklärt, eher restlos bedient.  Restlos bedient von ein paar Videos, die die besagte Bewegung (wieso erinnert mich das bloß an den Keller des Hofbräuhauses?) selbst eingestellt hat, um ihre unglaubliche Botschaft auf beispiellos unterirdische – ästhetisch wie stümperhaft – wirkende Weise dem staunenden Publikum zu präsentieren. Doch was da auf so unsäglich dümmlich-schockierende Art zur Schau gestellt wird, ist keineswegs einfach nur eine grottenschlechte Performance einer ansonsten guten Idee, es ist die Idee selbst, die das Attribut „obskur“ durchaus verdient.

Das Suchmaschinchen weist auf Wikipedia hin und diese klärt folgendermaßen auf: „Extinction Rebellion (kurz XR; englisch ‚Rebellion gegen das Aussterben‘) ist eine Umweltschutzbewegung mit dem erklärten Ziel, mit Mitteln des zivilen Ungehorsams[1] Maßnahmen der Regierung gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakrise und der Vernichtung von Lebensraum zu erzwingen.“

Ich erspare es mir, hier weitere Erklärungen und / oder Kommentare zu schreiben, jeder möge sich anhand der im Internet verfügbaren Informationen sich selber ein Bild machen.

Bezeichnend ist für mich jedoch die scheinbar unumstößliche Gewissheit, dass Menschen die Menschheit und den Planeten retten können vor Selbstzerstörung und Untergang und das zu dieser Rettung jedes, aber auch wirklich jedes Mittel recht ist. Zwar wird ausdrücklich auf Gewaltfreiheit hingewiesen, aber man möchte doch die Regierungen der Welt zwingen mit Mitteln des zivilen Ungehorsams.  Ich erinnere mich mit Schaudern an eine Zeit, in der eine andere, vielleicht sogar ähnliche Gruppierung den Marsch durch die Institutionen antreten wollte, um die Gesellschaft in ihrem Sinn zu revolutionieren oder wenigstens zu verändern. Man gab sich damals den gar nicht so gefährlich anmutenden Namen „Rote Armee Fraktion“.  Die Entwicklung dieses Marsches ist bekannt. Der Weg markiert mit Drohungen,  Überfällen,Bomben, Entführungen, Morden. Es war ein schreckliches Jahrzehnt … für mich bedeutete das die Abkehr von linken Idealen und Ideen. Seitdem verspüre ich ein tiefes Misstrauen, wenn Leute davon reden, unsere Gesellschaft revolutionieren zu wollen, damit es uns allen viel besser geht als hier, heute und jetzt. Es kann und wird nicht ausbleiben, dass, wenn die propagierten friedlichen Mittel die erhoffte Revolution nicht erbringen können, fanatisierte Anhänger zu Drohungen, Unterdrückung Andersdenkender und letztlich auch zur massiven Gewalt greifen, um ihre Forderungen durchzusetzen.  Zu unser aller Glück war die Sympathisantenszene der RAF verhältnismäßig klein, blieb die Revolution aus.

Ich bin mir aber durchaus nicht sicher, ob eine Bewegung, die von Anfang an auf die globale Vernetzung angelegt war und ist, in letzter Konsequenz nicht doch  ein hohes Maß an Gewalttätigkeit zeigen wird – zunächst gegen Sachen wie es heute schon passiert – und schließlich auch gegen Menschen.

Deshalb nenne ich diese Bewegung obskur – dunkel, unbekannt und ich füge hinzu:  gefährlich.

 

 

Wie sehr steht diese Bewegung unter ihrem Erkennungszeichen  – X R –  in einem absolut krassen Gegensatz zu jener anderen Buchstabenkombination:

dem übereinandergelegten X P – diesem uralten Christussymbol.

 

 

 

 

Menschen, die sich unter diesem Symbol versammeln, wissen, dass sie weder sich selbst noch die Erde, die Natur oder gar den  Planeten und das Universum erlösen oder retten können. Bisher, so habe ich es immer verstanden, vertrauten sie auf die Zusage, die ein wunderbares Lied so beschreibt: „HE’s got the whole world in his Hand… “ IHM, dem Schöpfer,  verdanken wir unsere Existenz und in seinem Namen verwalten wir die Erde… leider gelingt uns das nicht immer und auch nicht besonders gut.

Aber alle Versuche der Menschen sich selber oder die Gesellschaft in der sie leben mit einer selbst definierten Ideologie zu „erlösen“, zu retten oder auch nur besser zu machen, sind bisher gescheitert. Der Faschismus hat ein ebenso schauriges Antlitz wie der Kommunismus, um nur die beiden großen Protagonisten der vergangenen Jahrzehnte zu nennen. Daneben gab es immer wieder sektiererische Geheimbünde, religiös ausgerichtete Gruppierungen, die ihren Anhängern schon den Himmel auf Erden versprachen oder ihre Mitglieder mit in den Tod für ein besseres jenseitiges Leben nahmen. Neuerdings erhebt der Islam wieder gewalttätig seinen Anspruch auf die globale – allerdings religiös verbrämte – Macht, den Herrschaftsanspruch über die gesamte Menschheit.

Die Kirchen vernachlässigen in Anbiederung an die „großartigen Selbsterlösungsbewegungen“ zunehmend die Ermutigung ihrer Gläubigen im Zeichen des Erlösers Jesus Christus und dienen sich den XR-Kämpfern, den FfF-Kids und ihren erwachsenen Mitläufern  als Partner an. Es ist eine vollkommen neue Form des Atheismus, der sich ein christliches Gewand gibt.

Wir können weder Wetter noch Klima beherrschen… wir sind davon abhängig und können uns auf sich verändernde Bedingungen einstellen. Aber wir sind nicht Gott, nicht Schöpfer, nicht Ursprung.

Wir selbst sind Teil der Schöpfung und stehen in Gottes Hand.

 

Fremde Feder: Arabische Apartheid in Israel und ihre verheerenden Folgen 16. Oktober, 2019

Posted by Rika in aktuell.
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Quelle: Arabische Apartheid in Israel und ihre verheerenden Folgen

Eigentlich wollte ich diesen wichtigen Artikel schon kurz nach seinem ersten Erscheinen hier bei „himmel und erde“ einstellen. Ulrich Sahm und Elisabeth Lahusen beschreiben eindrucksvoll die „sehr spezielle Form von Apartheid“ in Israel.
Zu den ungeschriebenen Gesetzen für die Weitergabe von Artikeln, die in einem Magazin bereits erschienen sind, gehört es aber auch, dass man eine kleine „Schonfrist“ einhält und ich war ohnehin zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mit anderen Dingen intensiv beschäftigt, deshalb unterblieb die „fremde Feder“ zunächst.

Und dann passierte „Halle“….

Ich habe es vermieden, mich direkt dazu zu äußern und will das auch jetzt nicht nachholen, bis auf diese wenigen Bemerkungen:
Ich finde es unanständig, dass und wie sich viele Politiker nun in die Bresche werfen, sich vor Synagogen stellen und vollmundige Bekenntnisse zu Antisemitismus abgeben, die aber ansonsten ohne jedes Schamgefühl auf ihrem Spezialgebiet „Israelkritik“ zu Höchstform auflaufen und nicht einmal erkennen, wie sehr sie selbst das Werk des Antisemitismus befeuern.
Ich habe schon an anderer Stelle betont, dass wir uns in Deutschland schämen müssten, dass immer noch Synagogen bewacht und geschützt werden müssen vor den Feinden der Juden. Und nun, angesichts der gänzlich ungeschützten Synagoge in Halle, müssten wir uns umso mehr schämen, dass wir den immer noch notwendigen Schutz jüdischer Einrichtung nicht grundsätzlich gewähren – es klingt paradox — und ist es auch.
Und ich weise einmal mehr darauf hin, dass diejenigen, die zu den unsäglichen Verleumdungen und Beleidigungen schweigen, die alljährlich zum Al-Kuds-Tag in deutschen Großstädten zu hören sind (abgesehen davon, dass es ohnehin ein Unding ist, diese Demonstrationen zu erlauben), keinerlei Recht haben, jetzt große Reden zu führen und mit dem Finger in nur eine bestimmte Richtung zu weisen. Das gilt sowohl für Politiker, wie für die Medien und alle Leute, die sich über rechten Antisemitismus aufregen, den linken und islamischen aber nicht einmal zur Kenntnis nehmen.
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Und nun zu dem eigentlichen Text, den ich komplett hierher kopiere – mit Dank an Elisabeth und Ulrich:

„Der Vorsitzende der gemeinsamen arabischen Liste, Ayman Odeh, hat angekündigt, die feierliche Vereidigung der neuen Knessetmitglieder am heutigen Donnerstag zu boykottieren: „Dutzende Menschen sind seit Jahresbeginn ermordet worden. Sie sind nicht nur Opfer einer ausufernden Gewaltwelle, sondern auch Opfer der Gleichgültigkeit der Regierung und der Ordnungskräfte. Es geht nicht an, dass wir unsere Kinder weiter begraben, während die Mitglieder der Knesset sich im Plenum feierlich filmen lassen.“ Odeh verlor kein Wort über die Verantwortung der arabischen Gesellschaft oder gar der arabischen Parteien für die Gewaltexzesse.
von Ulrich W. Sahm und Elisabeth Lahusen
70 israelische Araber sind seit Jahresanfang von anderen Arabern ermordet worden, zuletzt zwei Brüder bei einem Streit am Dienstag, bei dem Messer gezückt wurden. In vielen arabischen Ortschaften in Israel herrschen desolate und chaotische Zustände, für die allein die Araber selbst, ihre Kultur und Traditionen die Verantwortung tragen. Fast wie in den sogenannt besetzten Gebieten müssen Ambulanzen und Feuerwehrzüge von Polizeieskorten begleitet werden, wenn sie Verletzte aus arabischen Dörfern evakuieren und Brände löschen wollen. Und weil die israelischen Araber auch keine verstärkte Polizeipräsenz in ihren Dörfern dulden, sind dem israelischen Staat die Hände gebunden.
Die Begriffspaare „Apartheid Israel“ und „Unterdrückte Palästinenser“ werden oft gebraucht, ohne dass sie weiter definiert werden. Niemand käme in Deutschland auf die Idee, die Hugenotten heute als deutsche Franzosen zu bezeichnen, nur weil sie vor 400 Jahren aus Frankreich geflohen waren. Kinder und Enkel ehemaliger Schlesier, Danziger oder Sudetendeutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Hessen und Bayern gekommen sind, wären sehr irritiert, wenn man sie plötzlich als „Tschechen“ oder „Polen“ bezeichnen würde. Aber ein israelischer Araber, dessen Vorfahren aus dem heutigen Irak oder Ägypten stammen und der mit gleichen Rechten und israelischem Pass in Israel lebt, gilt allgemein als „Palästinenser“. Was also liegt hier vor?
In jedem Land gibt es Minderheiten, die sich durch Sprache, Ethnie oder Religion definieren. In Israel machen diese etwa 20% der Bevölkerung aus: Araber, Drusen, Beduinen, Tscherkessen und Armenier, Christen unterschiedlichster Konfessionen, Moslems, Aramäer, Bahai usw.. Zum Teil handelt es sich um Volksgruppen, die schon immer vor Ort waren. In anderen Fällen sind es uralte länderübergreifende Kultur- oder Religionsgemeinschaften, die sich von ihrem Herkunftsort entfernt haben, oder aus diesem vertrieben wurden.
Palästinenser im heutigen Sinne sind dagegen relativ neu. Es gibt sie erst seit 1968. Als Palästinenser gelten heutzutage die Bewohner der palästinensischen Autonomiegebiete. Im Rahmen der Osloer Verträge wurde nach 1974 die sogenannte Selbstverwaltung in den grossen arabischen Städten wie Hebron, Bethlehem und Ramallah im ehemals jordanischen Westjordanland sowie in Gaza eingerichtet. In diesem Rahmen erhielten sie auch eine palästinensische Staatsangehörigkeit, Ausweise und eigene Pässe. Die übrigen Araber im Westjordanland und in Jerusalem behielten ihre jordanische Staatsangehörigkeit. Die haben sie, oder ihre Eltern, in der Zeit jordanischer Besatzung und Annexion von 1948 bis 1967 erhalten.
Die Araber in Israel und andere Minderheiten wurden nach der Staatsgründung Israels 1948 eingebürgert. Sie erhielten das Wahlrecht, Pass und alle Rechte israelischer Staatsbürger. Israelische Palästinenser oder palästinensische Israelis kann es nicht geben, da keine doppelte Staatsbürgerschaft zugelassen ist. Deshalb ist der Begriff „Palästinenser“ nicht auf israelische Araber übertragbar.
Als Apartheid wird die geschichtliche Periode der staatlich festgelegten und organisierten Rassentrennung in Südafrika, inklusive Südwestafrika, bezeichnet, die die Nichtweisse Bevölkerung bis in den Alltag hinein per Gesetz diskriminierte. Derartiges gibt es in Israel nicht. Alle Bürger sind grundsätzlich gleichberechtigt. Und wer gegen die Gesetze verstösst, wird strafrechtlich verfolgt. Und wenn es einen Terroranschlag gibt, wird der „mutmassliche“ Täter als „Terrorist“ bezeichnet, gleichgültig ob er Jude, Araber oder Palästinenser ist.
Die israelischen Gesetze sind teilweise sogar toleranter als in Deutschland. Während das deutsche Grundgesetz sich nach den christlichen Feiertagen richtet und den Sonntag zum allgemeinen Ruhetag bestimmt hat, gibt es derartiges in Israel nicht. Jeder kann seinen Ruhetag individuell bestimmen, gemäss seiner privaten religiösen Ausrichtung. In Haifa und Beer Schewa fahren an jedem Wochentag die Stadtbusse, weil es „gemischte Städte“ sind, wo Juden, Moslems und Christen teilweise sogar in den gleichen Häusern wohnen. Und im vermeintlich so frommen Jerusalem fahren am Sabbat – dem jüdischen Ruhetag – arabische Busse quer durch jüdische Viertel, während im christlichen Nazareth die Läden traditionell am Sonntag geschlossen bleiben.
Wie weit reicht die staatliche Macht?
Kulturelle Selbstbestimmung ist ein zweischneidiges Schwert. Die Grenzen der Autonomie müssen immer wieder neu abgesteckt werden. So gibt es zum Beispiel in den sozialistischen Gemeinschaftssiedlungen, dem Kibbutz, eine Form der institutionalisierten „Diskriminierung“ durch Regeln, die von den Mitgliedern festgelegt wurden. Wer dort einziehen will, weil er vielleicht eine nette billige Wohnung gefunden hat, muss sich einem Aufnahmekomitee stellen. Da wird geprüft, ob man „geeignet“ ist. Anderswo reguliert der „gesellschaftliche Druck“ das Zusammenleben. Kein „normaler“ Mensch würde etwa eine Wohnung in einem der ultraorthodoxen Viertel in Jerusalem suchen, denn dann müsste er auf Radio und Fernseher verzichten und könnte am Sabbat sein Auto nicht benutzen. In solchen Vierteln ist auch das Einkaufen problematisch, weil die Läden nur das anbieten, was den strengen Koscher-Gesetzen entspricht. Umgekehrt würde sich ein orthodoxer Jude in einem ausgeprägt weltlichen Viertel auch nicht sonderlich wohl fühlen.

Der Vorsitzende der Gemeinsamen Arabischen Liste Ayman Odeh (2L) und die Parteimitglieder Ahmad Tibi (2R), Mtanes Shehadeh (L) und Abd al-Hakim Hajj Yahya. Foto Yonatan Sindel/Flash90
Vor einiger Zeit gab es grossen Aufruhr in Israel, weil in bestimmten Buslinien Frauen nur in den hinteren Sitzreihen Platz nehmen durften, damit die frommen Männer nicht durch ihren Anblick „verwirrt oder gestört“ würden. Nachdem einige Frauen geklagt haben, wegen Diskriminierung in öffentlichen Bussen, kam eine Antwort von Staatswegen. In jedem Bus klebt deutlich sichtbar ein Schild mit dem Hinweis, dass jeder Passagier seinen Sitzplatz frei auswählen dürfe.
Frauenrechte sind, genau wie in anderen Ländern, insgesamt noch ausbaufähig. Zum Beispiel liegt die Zahl der Frauen im Parlament, in hohen Regierungsämtern und anderswo weit unter ihrem Bevölkerungsanteil. Doch für alles gibt es auch Gegenbeispiele. So ist die Vorsitzende der Staatsbank eine Frau und einige der mächtigsten Unternehmen werden von Frauen angeführt. Auch bei der Armee ist die Gleichberechtigung der Geschlechter immer wieder ein Thema, wobei es Bedenken gibt, Frauen als Kämpfer an die Front zu schicken. Da wird argumentiert, dass Frauen mehr als Männer gefährdet sind, falls sie in Gefangenschaft geraten. Andererseits war Israel einer der ersten Staaten, in dem eine Frau, Golda Meir, Regierungschefin werden konnte. Israel ist bekannt für seine kritische Bevölkerung. Auch die jüngsten Demonstrationen für die Rechte der äthiopischen Juden zeigen, dass Minderheitenrechte in Israel bewusst und lautstark eingefordert werden.
Die Grenzen von Kultur und Tradition
Viele Menschen leben gerne unter ihresgleichen. Das gilt nicht nur für Religionsgemeinschaften und Stammesgesellschaften. So weit, so normal. Daneben gibt es aber auch kulturelle Phänomene mit sehr problematischen Auswirkungen, insbesondere, wenn eine Gemeinschaft traditionell die übergeordneten staatlichen Gesetze grundsätzlich nicht respektiert. Das gilt insbesondere für viele rein arabische Ortschaften, wo Juden ebenso abgelehnt werden, wie die als „jüdisch“ wahrgenommene israelische Gerichtsbarkeit. Dieser „Staat im Staat“ gefährdet dabei insbesondere die Bewohner selbst. Derzeit wird in Israel laut diskutiert, wieso die Polizei angesichts der vielen Morde innerhalb des arabischen Sektors machtlos ist. 70 Menschen sind seit Jahresbeginn in arabischen Ortschaften ermordet worden, mehr als in jedem anderen Bereich. Die Gründe dafür sind vielfältig. Bei vielen Arabern gehört es zum Mannesgefühl, eine Waffe zu besitzen. Illegale Schusswaffen sind eher die Regel, als die Ausnahme. Auseinandersetzungen werden dann nicht vor staatlichen Gerichten geregelt, sondern nach uralten Traditionen. Gemordet werden aber nicht nur Konkurrenten oder „Feinde“ im Dorf. Ein typisches Phänomen sind auch „Ehrenmorde“ bei Frauen. Selbst Freudenschüsse bei Hochzeiten und Familienfeiern haben immer wieder tödliche Folgen, weil die Schützen nie den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen gelernt haben.
Der Ruf nach Polizei und Staatsgewalt, um da für Ordnung zu sorgen, lässt sich aber auch nicht ohne weiteres durchsetzen. Zum einen mögen gerade viele Araber in Israel auch aus politischen Gründen nicht unbedingt die Polizei und selbstverständlich wollen sie nicht unter dem Generalverdacht stehen, illegale Waffen zu besitzen. Genauso will die israelische Polizei auch nicht in arabischen Dörfern allzu präsent sein, um keinen Vorwand für einen „Aufstand“ zu liefern. Denn nicht wenige Araber Israels sympathisieren mit terroristisch aktiven Palästinensern jenseits der „grünen Grenze“. Ein Dilemma, das dem permanenten Kriegszustand geschuldet ist. Ohne ein Umdenken innerhalb dieser arabischen Gemeinschaften werden diese Widersprüche nicht zu lösen sein.
Doch wo Volksgruppen aus sich heraus diese strukturelle Apartheid ablehnen und sich positiv einbringen, sind gute Entwicklungen möglich. Drusische Gemeinschaften, muslimische Tscherkessen und selbst arabische Beduinen sind für ihre Loyalität zum Staat Israel bekannt und stellen oft auch Elitesoldaten, denn anders als die Mehrheit der Araber, werden Drusen, Beduinen und Tscherkessen genau wie die Juden zum Militär rekrutiert. Besuche in tscherkessischen Dörfern zeigen deutlich, auf was es wirklich ankommt.“

Soweit der Text von Elisabeth Lahusen und Ulrich Sahm.
Ich denke, ein Kommentar meinerseits erübrigt sich, allerdings bitte ich darum, ihn zu empfehlen und zu verbreiten.

Halle…. 9. Oktober, 2019

Posted by Rika in aktuell.
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Halle…

Keine Erklärungen heute, keine Spekulation und keine Schuldzuweisungen.

Jom Kippur …

Anschlag auf betende Juden in Halle geplant…

Menschen sterben…

trostlostraurig…

 

 

Verstehe ich das richtig? 9. Oktober, 2019

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, gesellschaft, klima, politik, presse.
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Und kann es mir jemand erklären, so dass ich es auch wirklich verstehen kann?

Die Bundesregierung hat beschlossen, zur Rettung des Klimas  eine neue Abgabe einzuführen, nein, keine Steuer, wie sie ausdrücklich versichert, sondern eine CO2-Abgabe. Was nun aber nicht bedeutet, dass CO2 abgegeben wird, nein, wir, die Verbraucher müssen in Zukunft für jedes Produkt, das wir erwerben, das darin verborgene CO2 durch eine Abgabe eliminieren. Jedenfalls vermute ich, dass die Bundesregierung und alle „Wissenschaftler“, respektive Pseudowissenschaftler, Verbände und NGOs sowie die berichtenden Medien davon ausgehen, dass auf magische Weise der CO2-Gehalt der Waren einerseits, wie der bereits  in der Luft befindliche CO2-Gehalt andererseits sich auflösen und verschwinden.

Es muss da einen kleinen Trick geben, den ich noch nicht ganz durchschaue. Darum habe ich meinen klugen Mann gefragt, der auch Wissenschaftler ist, aber nicht im „Klima-Bereich“. „Sag mal“, habe ich ihn gefragt, wird denn das CO2 durch die Abgabe einfach verschwinden?“ „Nein, natürlich nicht!“ hat mein kluger Mann geantwortet. „Aber warum müssen wir dann eine Abgabe entrichten?“ stellte ich mich doofer, als ich eigentlich bin. „Und warum nennt man die Abgabe nicht einfach ‚Steuer‘?“ war meine nächste Frage…. Aber die konnte ich mir selber beantworten: Weil doch die Parteien im Wahlkampf eigentlich versprochen hatten, die durch die Steuer bestehende „Abgabenlast“ für die Bürger zu senken, bzw. die Steuern nicht zu erhöhen.

Wenn nun der Herr Finanzminister – in dessen Haut ich nicht stecken möchte wegen der vielen falschen Versprechungen der Regierung – aber seine berühmte schwarze Null halten will, die Regierung aber gleichzeitig den Investitionsstau abbauen, neue Wohnhäuser für die vielen Menschen im Land, die bisher verzweifelt auf Wohnungen warten, unbedingt bauen will, Infrastrukturmaßnahmen ergreifen und fördern will gerade  auch im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft, die ja in Zukunft mit Windenergie arbeiten muss, wobei bis heute kein Mensch sicher sagen kann, wie das überhaupt funktionieren kann, wenn der Wind nicht weht, wenn also die Regierung lauter teure und sehr teure Vorhaben in Angriff nehmen muss (obwohl sie eigentlich nicht will), dann braucht der Herr Finanzminister mehr, sehr viel mehr Geld. Die Steuern darf er nicht erhöhen, das würde seiner Partei und auch den Schwarzen von der Union bei der nächsten Wahl aufs Butterende schlagen, sprich, man – wir Wähler – würde das äußerst übel nehmen.

Nun sind die Deutschen aber seit jeher ein Volk voller Barmherzigkeit und Nächstenliebe und zu allen guten Werken immerzu bereit. Eine Steuererhöhung würde großes Murren auslösen, aber wenn es um die Rettung von Juchtenkäfern geht (Borkenkäfer werden hingegen vernichtet), seltenen Gewächsen oder gleich um die Rettung des Klimas und die Verhinderung der Erderhitzung um 2°, dann, ja dann sind alle gerne bereit, tief in den eigenen Säckel zu greifen und künftig bei allen Produkten, die man so erwerben kann, einen schönen Aufschlag als „CO2-Abgabe“ zu bezahlen.

Habe ich das jetzt richtig verstanden?

So weit ist mir die Sache klar.

Nun muss mir nur noch jemand den Trick verraten, wie das böse CO2 durch die Abgabe auch aus der Welt geschafft werden kann, wobei ich denke, dass man dabei höchst vorsichtig umgehen muss, nicht das aus Versehen ein Zuviel an CO2 verschwindet und wir plötzlich vor der Katastrophe stehen, dass nichts mehr wachsen will auf dieser schönen Erde… Pflanzen, so habe ich es vor 55 Jahren mal im Biologieunterricht gelernt, benötigen nämlich CO2 um wunderbar gedeihen zu können. Allerdings gibt es ja noch die große Reserve an CO2, die von allen anderen Ländern stetig neu aufgefüllt wird… da muss ich mir wohl nicht so große Sorgen machen, höchstens darüber, wie deren CO2 zu uns kommt. Ich meine, wenn wir kein CO2 mehr abgeben wegen der CO2-Abgabe, dann entsteht ja vermutlich ein  CO2-Vakuum über Deutschland… und das müsste ja dann durch China, Indien, Katar und der restlichen Welt wieder aufgefüllt werden.

Aber nochmals die Bitte:  Erklärt mir doch den Trick, wie durch die CO2-Abgabe das (wenige) CO2 in der Atmosphäre so reduziert wird, dass wir nicht durch die Erderhitzung sterben. Ich habe das nämlich immer noch nicht ganz durchschaut….

Heute stand in der HAZ ein Artikel über eine Meeresbiologin, die sogar für eine noch sehr viel höhere CO2-Abgabe plädiert, weil sie in der Tiefsee Reste von alten Fischernetzen gefunden habe… Natürlich gehören Fischernetze nicht auf den Grund der Tiefsee, aber wie funktioniert nun der Trick, dass das CO2 die Fischernetze auf den Grund sinken lässt…. Das verstehe ich nämlich auch nicht.

Kennt sich jemand mit der Wirkung von CO2 auf Fischernetze aus?

Ich bitte dringend um Aufklärung.

Fremde Feder: Greta und der Blick auf die Geschichte… 2. Oktober, 2019

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, klima, medien, politik.
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Keine Angst, es soll hier kein weiterer ausführlicher Bericht über Greta aus Schweden dokumentiert werden.

Vielmehr geht es um uns, die Erwachsenen, das Publikum, die Mitläufer, Fans und Bravo-Rufer, diejenigen, die der Schwedin zwar unkritisch, dafür aber umso demutsvoller huldigend das Wort reden.

Thomas Rietzschel hat dazu einen bemerkenswerten Text verfasst, den ich Teil für Teil kommentierend hierher kopiere.

Seine Eingangsfrage lautet – und darum geht es auch mir -:

Woher rührt Gretas Erfolg? Wie versetzt sie die Massen in Ekstase? Wie gelingt es ihr, Menschen, die man für halbwegs vernunftbegabt halten möchte, Politiker und Manager, Intellektuelle und Journalisten, Pfarrer und Pfaffen, um den Verstand zu bringen?

 

Thomas Rietzschel stellt klar, dass es am Thema selbst nicht liegen kann, da seit Jahren schon in Sachen Umweltschutz immer wieder mahnende Worte von ehrbaren Menschen geschrieben werden und die Problematik längst bekannt ist.  Und ich möchte ergänzen: Seit Jahren schon stellen Forschung und Technik die Mittel für mehr Umweltschutz bereit.

Auch an der logischen Durchdringung des Problem kann es nicht liegen, denn bei genauerer Betrachtung müssten eigentlich die Widersprüche jedem deutlich werden, die Thomas Rietzschel so beschreibt:

Die Gedankenführung der scheinbar Erwählten ist in sich unschlüssig. Wenn sie uns einerseits unterstellt, der „Massenausrottung“ Vorschub zu leisten, wenn sie allen, die bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben, einen Klimawandel anlastet, den es um der Kinder willen zu stoppen gilt, zugleich aber „das Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum“ in Grund und Boden verdammt, dann fragt man sich doch, wo denn die Mittel zur „Rettung des Klimas“ herkommen sollen. Mit Verboten allein wird es nicht getan sein. Vielmehr bedarf es der Entwicklung neuer Verfahren, einer wissenschaftlichen Kreativität, die finanziert sein will. Und wer außer der Wirtschaft soll die Mittel dafür erarbeiten? Vom Himmel wird das Manna nicht fallen.

Mit Vernunft und Verstand ist dieser Hype nicht zu erklären.

Mit Vernunft lässt sich der Greta-Hype nicht erklären. Ganz im Gegenteil ist es die Ausschaltung der Vernunft, der sich diese wie andere Massenbewegungen zuvor verdankt. Abermals triumphieren Emotionen über den Verstand. Die Bilder von Greta Thunberg vor der UNO in New York zeigen das Gesicht einer Person bar jeglicher Selbstkontrolle.

Ohne jeden Anflug von Selbstzweifel“, schrieb die NZZ nachher, warnte sie davor, „dass die Welt kurz vor dem Untergang stehe“. Weil sie selbst im Bann ihrer Gefühle steht, schlägt sie die Massen in ihren Bann.

Thomas Rietzschel blickt zurück auf unsere Geschichte, speziell auf die des Dritten Reichs, in dem in eigentlich  kaum fassbarer Art und Weise die Bevölkerung in einen Massenrausch versetzt wurde.

Als Nachgeborene haben wir uns immer wieder gefragt, wie unsere Eltern und Großeltern einem Hitler auf den Leim gehen konnten, dieser mickrigen und linkisch gestikulierenden Figur. Wie war es möglich, dass sie zu Tausenden außer Rand und Band gerieten, die Männer vor Begeisterung brüllen und die Frauen kreischten, sobald Adolf rhetorisch um sich schlug, Ängste schürte, Andersdenkende und Andersgläubige an den Pranger stellte.

Und mit gleicher Fassungslosigkeit müssen wir, die wir unsere fünf Sinne noch beisammen haben,  heute registrieren, dass sich eine große Menge der Deutschen  kaum von unseren Altvorderen unterscheidet:

Heute, bald ein Jahrhundert später, haben wir allen Grund, uns zu fragen, was eigentlich tut Greta? Natürlich verbietet die Geschichte von vornherein jeden direkten Vergleich. Wer annehmen würde, das altkluge Kind aus dem Norden könnte als „Anführerin“ einer globalen Ökobewegung einmal ähnliches Unheil anrichten wie der „Führer“ ehedem, müsste selbst wahnsinnig sein.

Nein, Greta persönlich wird nicht ein ähnliches Unheil anrichten. Das kriegen wir schon ganz alleine hin, angestachelt von den ach so umweltbewussten Politikern der Grünen, die ja mittlerweile in allen Parteien zahlreich und wortführend vertreten sind, unterstützt von nahezu allen Medien und vielen Journalisten (die vielleicht des Jobs wegen auf den Klima-Hype-Express aufgesprungen sind) und aus dem immer noch oder schon wieder so präsenten  unheilvollen Bewusstsein heraus, dass wir es sind, die – diesmal allerdings nicht durch kriegerische Gewalt, sondern durch unseren Verzicht auf Fortschritt und Technologie – die Welt retten wollen, können und werden (und das ist doch ein richtig tolles Gefühl ) …  sofern uns nicht die Chinesen zuvor kommen und einfach das Kommando übernehmen….

Fast, aber nur fast möchte man sich ausgerechnet das wünschen.

Nie wieder Faschismus, rufen die Antifaschisten und setzen in Wort und Tat die Forderungen eines ultragrünen Faschismus immer mehr um.

Scheinbar vollkommen unbehelligt von der stillschweigenden Mehrheit der „Volksgenossen“….

Aus der Geschichte lernen? Das ist eine Illusion, war es vermutlich immer schon. Geschichte ist eigensinnig und wandelt sich mit jedem Tag… wie das Klima…  das können wir nicht beherrschen, so gerne wir das auch wollten.

Aber vielleicht könnte es uns gelingen, Verstand und Vernunft walten zu lassen zugunsten unserer Zukunft.

 

 

 

Auslöschung… 1. Oktober, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, judentum, terrorismus.
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Ich schaue mir meine Israelbilder an, weil ich ein „schönes“ Foto für eine Feier suche….

… und treffe natürlich auch auf die Bilder, die ich im vergangenen Jahr in der Gedenkstätte Yad Vashem gemacht habe…

So viele, so unglaublich viele Namen von einst lebendigen jüdischen Gemeinden… diese hier gehören auch dazu.

 

 

Bekannte Namen bekannter Orte.

 

Namen mit einem heimatlichen Klang…

 

 

Die jüdischen Gemeinden – vergessen?

 

Jüdisches Leben vernichtet von Deutschen.

Antisemitismus gestern – und heute?

 

 

 

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