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Was ich mir wünsche zum neuen Jahr…. 31. Dezember, 2019

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, medien, meine persönliche presseschau, politik, presse.
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Was ich mir wünsche zum neuen Jahr….

Neben all den guten Wünschen und Bitten um Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Wohlergehen und Gottes Segen, die ich natürlich sehr, sehr gerne für alle Menschen hege und ihnen entgegenbringe, habe ich einen sehr speziellen Wunsch.

Dieser Wunsch richtet sich vor allen Dingen an die öffentlichen Verlautbarer Klima und Umwelt relevanter Themen:

Bitte verschont mich!

Verschont mich mit den subversiven Botschaften in all den Sendungen, Berichten, Geschichten und Erzählungen, die nicht zum definierten Bereich „Nachrichten“ gehören.

Ich akzeptiere ja, wenn auch nicht gerne, jede Nachrichtensendung, die mit dem Thema Klimakatastrophe aufmacht oder Klima und Katastrophe in irgendeiner Form berücksichtigt.  Solche sachlich dargebrachten Informationen gehören ja zum Auftrag des öffentlichen Rund- und Fernsehfunks. Bei Nachrichtensendungen und politischen Magazinen kann ich entscheiden, ob ich sie sehen will oder nicht. Ich habe die Möglichkeit, möglicher Manipulationen zu entgehen, indem ich einfach diese Sendungen ignoriere.

Schwierig wird es aber bei den Sendungen, in denen ich eigentlich nicht oder nur kaum mit unterschwelliger Propaganda rechnen MUSS, dazu gehören Krimis, Schnulzen und Unterhaltungssendungen, die ich mir hin und wieder sogar gerne zu Gemüte führe, bzw. gerne geführt habe. In den letzten Monaten gibt es aber einen deutlichen Trend der Unterhaltungsmacher, auch diese kleinen harmlosen Filmchen zu subversiver Meinungsmache, sprich Manipulation zu nutzen. Kaum ein Streifen, in dem nicht auch auf „Klima“  hingewiesen wird.
Ein typisches Vorgehen der Sendeanstalten überraschte mich gestern, als ich zufällig für wenige Minuten die alberne Quizschau zum Jahreswechsel, moderiert von dem „hart-aber-fair-Onkel“ mit ansehen (musste)… Da schlüpfte der unvergleichliche Herr von Hirschhausen aus einem lächerlichen Sandmännchenkostüm und verkündete – Tusch und Trommelwirbel – die frohe Botschaft vom Klimawandel. Und natürlich erntete er den braven Applaus des Publikums und des Rateteams. Bei Jan Josef Liefers  war ich mir angesichts des sehr dezenten Klatschens allerdings nicht so ganz sicher, ob er die Meinung des Fernsehdoktors wirklich  teilte oder nur müde Mine zum bösen Spiel machte. Und ich stellte mir nicht zum ersten Mal die Frage, ob es sich bekannte Größen aus Film und Fernsehen überhaupt noch leisten können oder wollen, eine der verordneten Haltung entgegengesetzte Meinung zu äußern. Das ist es , was ich subversiv und Manipulation nenne.

Und darum mein dringender Wunsch zum neuen Jahr:

Verschont mich und alle, denen es ähnlich geht wie mir, mit dem Gift der schleichenden Manipulation, egal ob in Filmen oder in harmlos daherkommenden Geschichtchen in den Zeitungen und Magazinen.

Ich müsste sonst die einzige Alternative wählen:

Die Kisten bleiben aus, egal ob Radio oder Fernsehen, die Zeitung landet von mir ungelesen im Altpapier.  Das fände ich aber eigentlich schade….

 

Allen Lesern dieses kleinen Blogs wünsche ich aber unbenommen von diesem sehr persönlichen Neujahrswunsch

ein gutes und gesegnetes Jahr 2020

Meine Omas, meine Mutter und ich… 29. Dezember, 2019

Posted by Rika in familie, gesellschaft, politik.
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Meine Omas, meine Mutter und ich…

Natürlich gehören die Opas, der Vater und der Liebste mit in diese Reihe, aber da es in dem bekannten Lied über die Umweltomasau ja ausschließlich um das weibliche Geschlecht geht, soll es hier auch in erster Linie um uns Frauen gehen.  Ich muss nämlich doch noch einmal auf die Umwelt versauende Oma zurückkommen und auch auf die Nazioma, als die ja die Omas der Umweltsauoma bezeichnet werden.

Meine Omas waren beide einfache Arbeiterfrauen, die eine ursprünglich im Hochsauerland als Tochter eines Kleinbauern (und Saisonarbeiters im aufstrebenden Ruhrgebiet) aufgewachsen, die andere als Arbeiterkind eines bei Klöckner malochenden Arbeiters, der bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt wurde und dann nur noch als Hilfskraft ohne Grundvergütung das Auskommen seiner Familie sichern musste. Meine Großmütter – meine Ommmas – wie man in der Gegend sagt, aus der ich stamme, waren – noch zu Kaisers Zeiten – fromme und fleißige junge Mädchen  „in Stellung“ bevor sie heirateten und einen eigenen Haushalt führten – mit aller dazu notwendigen Tatkraft. Sie lebten in einfachen, man könnte sagen, in sehr bescheidenen Verhältnissen. Die Wohnungen winzig mit einer einzigen Wasserstelle im Flur bei der einen, bzw. in der Küche bei der anderen Omma, Plumpsklo im Hof bei beiden. Große Gemüsegärten sicherten vor allem im Sommer die Versorgung mit Gemüse, Kartoffeln und etwas Obst, die eine Omma hielt Hühner, bei der anderen sorgte der Oppa für 4 – 5 Kaninchen, die an den hohen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern zum Festtagsbraten erhoben wurden. Selbstredend gab es weder Kühlschrank noch Waschmaschine, und natürlich fehlte auch ein Badezimmer. Stattdessen wurde einmal in der Woche die große Zinkwanne mit Wasser gefüllt, das auf dem Kohleherd in mehreren Töpfen gleichzeitig erwärmt worden war. Ansonsten gab es „unter der Woche“ nur kaltes Wasser für die tägliche Pflege.

Meine Mutter verdankte es der Tatkraft ihrer Mutter, dass sie nicht „in Stellung“ gehen musste, trotz der Armut der 7-köpfigen Familie, sondern als Büroangestellte einen Beruf erlernen konnte. Sie war eine sehr begabte Frau mit hervorragenden Zeugnissen, die sicher mühelos auch am Gymnasium erfolgreich gewesen wäre, aber aus finanziellen Gründen darauf verzichten musste. Sie wäre gern Ingenieurin geworden, jedenfalls erzählte sie davon. Ich denke, sie hätte auch das ebenso mühelos geschafft, dank ihres „technischen Verstandes“ und handwerklichen Geschicks.

Meine Großmütter waren fromme Frauen. Sie gehörten – wie meine ganze Familie – einer evangelischen Freikirche an, die schon sehr früh nach der Machtergreifung unter Beobachtung der Nazis stand. Sie waren alles andere als Nazis, aber sie waren auch keine Widerstandskämpfer. Ich habe ihnen das später oft zum Vorwurf gemacht, bis ich begriffen hatte, dass ich mir selber durchaus nicht sicher sein konnte oder kann, ob ich mich im Widerstand behauptet hätte. Aus der zeitlichen Entfernung und in so ganz anderen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen aufgewachsen und lebend, kann man sich und sein Handeln sehr leicht falsch einschätzen.

Meine Mutter musste, wie alle Mädchen der NS-Zeit zwischen 1933 und 1945 , zum BDM und natürlich auch nach der Schule das sogenannte Pflichtjahr in dem Haushalt einer anderen Familie absolvieren. Sie erzählte von Entbehrungen, Demütigungen und ungerechter Behandlung. Allerdings berichtete sie auch von den durch die HJ organisierten Sportfesten und Wettkämpfen, an denen sie als junges Mädchen begeistert teilnahm… wie weit ihre Begeisterung tatsächlich auch von der Ideologie der Nationalsozialisten getragen wurde, kann ich nicht wirklich einschätzen. Wenn wir später darüber sprachen, hat sie sich deutlich vom Nationalsozialismus distanziert – was für mich glaubhaft war, aufgrund der gesamten Haltung meiner Familie zu Gott und der Welt.

Jede Diktatur hat Mittel und Wege, die Jugend für sich zu begeistern, auch das habe ich später begriffen. Darin ist sich die heutige Jugend in ihrer Begeisterung für den Kampf gegen die Klimakatastrophe sehr ähnlich, wenngleich diese Bewegung nicht zentral von einer Regierung gesteuert wird – aber vielleicht doch von einer Nichtregierungsorganisation….

Der Krieg brachte für beide Familien, die meiner Mutter und die meines Vaters, natürlich Angst und Sorge um das Leben der Söhne, die als Soldaten eingezogen waren mit sich und im weiteren Verlauf der Kriegsjahre unzählige Nächte im Luftschutzkeller (den ich als Kind später ganz interessant fand) und bei Bombenalarm die Flucht in die nahe gelegenen Bunker. Nach dem Ende des Krieges war es meine Mutter, die durch „Hamsterfahrten“ unter gefährlichen Bedingungen half, die spärliche Grundversorgung zu ergänzen.

Dies soll kein Jammern sein, nur eine nüchterne Bestandsaufnahme.

Zu keiner Zeit habe ich, hat meine Familie vergessen, dass es Deutschland und seine politische wie militärische Führung war, die den Krieg begonnen hatte und dass es „das Volk“ war, das sich nicht dagegen gewehrt hatte.

Auch das „Unrecht“, das an den Juden verübt wurde, war der Familie nicht verborgen geblieben, wenngleich sie das entsetzliche Ausmaß des Verbrechens erst nach dem Krieg in seiner ganzen fürchterlichen Dimension erkannten. Die älteste Schwester meiner Mutter war Verkäuferin in einem Textilwarengeschäft, das Juden bis zu deren räuberischer Enteignung gehört hatte. Und es spricht für meine Tante, dass sie im hohen Alter von den Nachkommen der jüdischen Besitzer, die damals nach Amerika fliehen konnten, eingeladen wurde, an einer Feier der Begegnung teilzunehmen, die die Stadt den ehemaligen jüdischen Bürgern ausrichtete.

Als ich meine Großmütter kennenlernte, d.h., als ich im Oktober 1949 geboren wurde, war der Krieg gerade mal vier Jahre vorbei. Mein Vater war heil aus Krieg und Gefangenschaft genau ein Jahr vor meiner Geburt zurückgekehrt und hatte meine Mutter, mit der er seit 6 Jahren verlobt war, geheiratet. In diesen 6 Jahren hatten sich die Verlobten zwischen 1942 und dem Sommer 1944 an insgesamt  42 Urlaubstagen meines Vaters gesehen, danach gar nicht mehr. Die Liebe und unzählige Briefe waren das Band, das sie zusammenhielt Als Fallschirmjäger hatte mein Vater in Italien für Hitler, Volk und Vaterland gekämpft, war von den Engländern gefangen genommen und zur Resozialisierung als PoW nach Ägypten verfrachtet worden.

Als ich geboren wurde lebten im Haushalt meiner Großeltern (4 Zimmer, Küche mit der einzigen  Wasserstelle der Wohnung, und Plumpsklo im Hof) meine Großmutter, mein Großvater, die beiden jüngsten und die älteste Schwester meiner Mutter, meine Eltern und ich. Es war eine logistische Meisterleistung meines Großvaters dafür zu sorgen, dass die fünf  berufstätigen Erwachsenen morgens frisch gewaschen das Haus verlassen konnten.

Ich habe dank der Liebe aller Familienmitglieder niemals den Mangel dieses bescheidenen Lebens als solchen empfunden. Erst in der Rückschau ging mir auf, wie eingeschränkt und arm das Leben meiner Großeltern und auch meiner Eltern zu der Zeit gewesen sein musste…. aber sie waren am Leben. Das zählte. Und mit aller Tatkraft arbeiteten sie dafür, dass „ich“ – und sie natürlich auch – es von Jahr zu Jahr besser hatten.

Es fällt so leicht, sich über Menschen dieser Zeit zu erheben. Es kostet ja gar keine Mühe, nur ein paar ehrabschneidende Zeilen am Computer geschrieben, nur ein heute so beliebtes Video mit anklagenden Beleidigungen gegen Menschen aufnehmen, die und deren Geschichte man nicht kennt. Und schon fühlt man sich als Widerstandskämpfer, gar als Held.

Meine Großmütter, meine Tanten, meine Mutter waren Hausfrauen alter Schule, sie bewältigten die gesamte Hausarbeit, nähten ihre Garderobe – und auch meine und die meines jüngeren Bruders – selber, stopften unzähligen Strümpfe und Unterwäsche, wendeten abgetragene Mäntel auf links und nähten daraus „neue“ Mäntel oder Jacken für sich und später für die kleinen Kinder. Nachhaltigkeit, würde man das heute nennen. Die „große Wäsche“ war jedes mal ein ungeheurer Kraftakt, Teppiche – sofern überhaupt vorhanden – wurde über die Teppichstange im Hof gelegt und mühsam ausgeklopft… einen Staubsauger gab es erst Anfang der 60er Jahre. Das Radio war die einzige Quelle der Information und auch der Unterhaltung, sieht man davon ab, dass die ganze Familie  äußerst sangesfreudig war und alle samt und sonders (bis auf meinen Vater, der keinen Ton richtig treffen konnte) im Gemeindechor sang. Auch sonst engagierte man sich in der Gemeinde, nahm an den Bibel- und Gebetsstunden teil und an den beiden sonntäglichen Gottesdiensten. Trotz der bescheidenen Wohnverhältnisse führte man ein gastfreies Haus, hielt natürlich auf Ordnung und peinliche Sauberkeit und tat alles dafür, dass die heranwachsenden Kinder, respektive  Enkelkinder der Großfamilie sorgsam erzogen und zu (einigermaßen 😉 ) fleißigen und auch erfolgreichen Schülern wurden. (Fast alle Kinder dieser Großfamilie absolvierten erfolgreich ein Hochschul- oder Universitätsstudium.)

Alles was man zur Haushaltsführung wissen und können muss, lernte ich von meiner Mutter.  Dafür bin ich ihr bis heute dankbar. Noch mehr danke ich ihr aber, dass sie und mein Vater mir den Besuch einer höheren Schule und das spätere Studium möglich machten und sie – die Eltern –  Wert darauf legten, dass Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, „gutes Benehmen“ und „anständiges Verhalten“ im Umgang mit anderen Menschen zur Selbstverständlichkeit für mich und meinen Bruder wurden (wie es auch für alle meine Cousins und Cousinen in ihren jeweiligen Elternhäusern war).

Ich danke meinen Eltern bis heute, dass sie für meine Fragen, die manchmal durchaus auch  inquisitorisch waren,  immer ein offenes Ohr hatten, selbst dann, wenn ich ihnen damit gehörig auf die Nerven ging. Ich danke ihnen, dass sie mir auf diese Weise einen weiten Horizont des Denkens  und den Sinn für politische und historische Zusammenhänge ermöglichten – und mir die Welt des Glaubens eröffneten, eines Glaubens an Jesus, der mich bis heute trägt.

Ich weiß nicht ganz genau, was meine Kinder über mich als Mutter sagen würden, aber aus vielen Gesprächen darf ich schlussfolgern, dass sie mich in  einer etwas moderneren Variante meiner eigenen Mutter erlebt haben, der Zeit und den sich ändernden Gegebenheiten entsprechend und dass sie mich lieben, wie ich sie.

Wir – meine Kinder und ich – stimmen nicht in allen politischen Fragen überein. Sie folgen mehr der Spur ihres Vaters, gerade in den Themenkreisen Umwelt- und Klimapolitik. Ich bin skeptisch und kritisch der grünen Klimapolitik gegenüber, die Kinder und der Liebste (der natürlich intensiv an der „Aufzucht“ und Erziehung der Kinder beteiligt war) stehen eher auf der „Greta-Befürworter-Seite“. Ich bin aber ganz sicher, dass sie mich, die ich ja seit 10 Jahren Großmutter bin, niemals als „alte Umweltsau“ bezeichnen würden.

Ich gehe vielmehr davon aus, dass sie – wie auch ich – die Widersprüche aushalten können, zugunsten eines konstruktiven und liebevollen  Miteinanders. Und dass sie die Werte, die in unserer Familie vertreten und gelebt werden, an die eigenen Kinder oder an die ihnen von Berufs wegen anvertrauten Kinder und Jugendlichen weitergeben.

Ich muss sicher nicht erwähnen, dass ich als Lehrerin das vermitteln wollte und auch vermittelt habe, was meine Großmütter und Mutter, die Großväter und mein Vater mir vorgelebt haben: Die Selbstverständlichkeit eines guten, freundlichen, konstruktiven, von gegenseitigem  Respekt getragenen  Miteinanders, das man heute wohl als das versteht,  was damals schlicht „Anständigkeit“ hieß.

 

 

 

 

Ich bin Oma …. und ’ne ganz patente Frau…. 28. Dezember, 2019

Posted by Rika in familie, frauen, gesellschaft, Grüne Ideologen, Kinder - Famile, mütter, medien, politik, presse.
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Wie oft, so denke ich gerade, mussten sich Busfahrer während langer Fahrten mit Schulklassen oder sonstigen lustigen Reisegesellschaften das berühmte Lied über die Motorrad fahrende Oma anhören? Mir fallen spontan mindestens zwei Reisen aus meiner lange zurück liegenden Jugendzeit ein, während derer wir die lange Busfahrt durch intensives Singen dieses und ähnlicher Spaßlieder ein wenig erträglich gestalteten. Ob das den Busfahrern wohl gefallen hat?

Diese Version des Oma-im-Hühnerstall-Liedes spuckte mir das Suchmaschinchen aus:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
(Liederbuch 1980)

Text: anonym
Melodie: nach „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad

1.Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad, meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, meine Oma ist ne ganz patente Frau.

2.Meine Oma lernt im Suppenteller schwimmen, ja schwimmen, ja schwimmen, meine Oma lernt im Suppenteller schwimmen und der Opa fährt im Schlauchboot hinterher.

3.Meine Oma fährt im Panzer zum Finanzamt …

4.Meine Oma hat im Backenzahn ein Radio …

5.Meine Oma bäckt im Kühlschrank eine Torte …

6.Meine Oma hat nen Schlüsselbund mit Kompass …

7.Meine Oma hat nen Nachttopf mit Beleuchtung …

8.Meine Oma hat nen Löffel mit Propeller …

9.Meine Oma hat ne Teekanne mit Schutzblech …

10.Meine Oma hat ne Glatze mit Geländer …

11.Meine Oma hat nen Petticoat aus Wellblech … |
[S. 43]

12. Meine Oma hat nen Goldfisch, der raucht Pfeife …

13. Meine Oma hat nen Sturzhelm mit Antenne …

14. Meine Oma hat nen Papagei mit Blue Jeans …

15. Meine Oma hat im Strumpfband nen Revolver …

16. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen …

17. Meine Oma hat nen Bandwurm, der gibt Pfötchen …

18. Meine Oma hat ne Brille mit Gardinen …

19. Meine Oma hat nen Waschbecken mit Sprungbrett …

20. Meine Oma hat nen Krückstock mit nem Rücklicht …

21. Meine Oma hat nen Kochtopf mit nem Lenkrad …

22.
Meine Oma hat nen Dackel, der trägt Höschen …

23. Meine Oma guckt die Tagesschau mit’m Fernrohr …

24. Meine Oma springt auf Stelzen in die Disco …

25. Meine Oma …………………….

26. Meine Oma ……………………..

27. Meine Oma ……………………..“

Quelle: http://www.liederlexikon.de/lieder/meine_oma_faehrt_im_huehnerstall_motorrad/editionc

Alle diese Strophen besingen auf witzige Weise eine Oma, die mitten im Leben steht, den einen oder anderen liebenswerten Spleen pflegt und sehr kreative Lösungen für absonderliche Probleme aller Art zu finden scheint, kurz, diese Oma ist, wie auch der Refrain nach jeder Strophe betont, „eine ganz patente Frau“.

Nun leben wir ja im Zeitalter des Wandels, des Klimawandels, um genau zu sein, noch genauer, im Zeitalter des menschengemachten Klimawandels. Und da sich das Jahr dem Ende zuneigt und man auch einen lustigen Beitrag im Rückblick auf das Gewesene produzieren wollte, so mussten sich wohl die Verantwortlichen beim WDR gedacht haben, sollte man doch kreativ werden. Kinder, so werden sie außerdem gedacht haben, gehen immer. Kinder sind fröhlich, spontan, witzig und erwärmen schon beim Zuschauen das Herz aller Menschen. Leider war aber die Kreativabteilung des WDR so ein wenig in Zeitdruck. Einen Sketch zu basteln war wohl nicht mehr möglich, aber ein kleines Gedicht, besser noch ein Liedchen, von Kindern gesungen, das müsste noch zu schaffen sein. Aber Text und eine dazu passende eigene Komposition… nein, das war nicht mehr zu leisten. Aber es gibt ja eine Menge lustiger Melodien, die man mit einem neuen Text versehen kann. Und dann spielte auch noch der Zufall perfekt in die Hände der unter Druck stehenden Verantwortlichen. Da hatte doch so ein junger Mensch (dessen Name mir nicht einfällt, dem ich aber auch nicht die Ehre geben will, meine Zeit in die Googelei zu inverstieren)  neulich erst mit harschen Worten darüber getwittert, dass sich doch bitte schön die Großeltern nicht mehr in die Zukunft der Enkel einzumischen hätten, da die Omas und Opas ja ohnehin bald abtreten würden – oder vielleicht sogar sollten, so genau habe ich den wichtigen Beitrag nicht mehr im Kopf. Aber „Großeltern“ ergaben das alles entscheidende Stichwort. Gab es da nicht mal was mit ’ner Oma?

Und schon wurde die alte Oma im Hühnerstall reaktiviert, mit ein paar neuen, aber wenig originellen Attributen versehen, der Kinderchor zum Einsingen des Elaborats einbestellt und fertig war der satirische Beitrag zum Jahresrückblick des WDR:

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. …

Meine Oma fährt mit ´nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. …

Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett. Weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet.

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt.

 

Das hätte, wenn – wie gesagt – schon nicht originell, aber wenigstens doch ein bisschen witzig sein können, hätte man den Originalrefrain beibehalten und eine leicht verpeilte,, aber ansonsten doch ganz patente Oma präsentiert.

Aber patente Omas (so vermute ich) sind für die modernen Macher der Unterhaltungssendungen allenfalls  die „Omas gegen Rechts“, doch die kommen ja bei Klima nicht vor. Und alle anderen Omas sind nicht nur von gestern, sondern ebenso anrüchig wie „alte weiße Männer“, mit denen will auch niemand etwas zu tun haben, die stellt man am besten ins Abseits. Also musste natürlich und zwangsläufig der Refrain geändert werden. Das war allerdings eine recht schwierige Aufgabe, da ja der Text dem Takt des Liedes angeglichen werden musste.  Also irgendwie rein taktmäßig so klingen wie „eine ganz patente Frau“, ohne aber das verflixte „patent“. Und Frau klingt ja auch irgendwie nach vorgestern und passt nicht in ein satirisches Lied. Aber coolen Menschen fällt natürlich dann doch die passende Formulierung ein:

Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau

Die Macher fanden das vermutlich megacool und megawitzig. Und auch so dicht am Puls der Zeit. So, liebe Leute, springt man schnell noch auf den mit jugendlichem Elan dahin brausenden Umweltschutzzug auf. Prima.

Aber, und das finde ich persönlich außerordentlich tröstlich, das Publikum zeigte in seiner Reaktion wesentlich mehr Verstand als alle WDR-Verantwortlichen zusammen und sehr viel freundliche Menschlichkeit den Omas gegenüber und sogar Mitgefühl für das gescholtene Borstenvieh, das ja ebenfalls auf ganz gemeine und ehrabschneidende Weise in einem Lied verhohnepipelt wurde.

Es ergoss sich ein wahrer Shitstorm über den WDR und die Kreativabteilung des Senders. Mir persönlich taten die jungen Sängerinnen leid, die in Bild und Ton und für alle gut erkennbar ihre Omas durch den Dreck zogen…. ob sie das ihrer eigenen Oma wohl zu Heiligabend in der guten Stube singen würden, fragte ich mich? Vielleicht schon. Sind doch unsere lieben Kinder inzwischen recht abgebrüht, was die öffentliche Beschimpfung anderer Leute angeht. Nur, dass es bisher immer darum ging, ganz allgemein die bösen Klimaleugner in die ihnen zugestandenen Ecken zu stellen oder mutig am FfF-Tag Schilder zu präsentieren, auf denen die Unbelehrbaren mit unschönen Ausdrücken bedacht werden. Omas standen bisher nicht unter Generalverdacht.

Und natürlich verstanden sich die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten bisher immer auch als Streiter gegen Hass und Intoleranz. Die ARD hat sogar einen eigenen Faktenfinder, um all die Hasser zu widerlegen, die ungefragt ihre unausgegorenen Statements und üble Beschimpfungen per Internet unter die Leute zu bringen wünschen.  Für die Belehrung der Bürger sind nämlich ganz alleine die mit unseren Gebühren finanzierten  Medien zuständig, allenfalls noch die Ableger der ehemals großen Magazine – nein, nicht die Bunte oder das Goldene Blatt…

Auch die Sprachüberwachung zur Erkennung von Hass und Gewalt steht ganz allein den damit beauftragten Rechercheteams zu, die im Sinne der Netzdurchsetzungsverordnung tätig werden. „Feine Sahne Fischfilet“ allerdings darf (durfte) sogar mit freundlichster Billigung des Bundespräsidenten  „Bulle……..ne und Fresse einschlagen“ besingen, andere dürfen das nicht.

Ach, ich verstehe,  gemessen an „Bullen……ne“ ist „Umweltsau“ doch ganz harmlos. Oder?

Kein „harmlos“. Vielmehr eine energische Zurückweisung.

Denn die „Umweltsau“ wusste Danny Hollek noch zu steigern und veröffentlichte diesen netten Satz:

„Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt sich über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.“

Bei Facebook gefunden, habe ich das so kommentiert:

„Ich bin die Enkelin und die Tochter derjenigen, die als „Nazisau“ beschimpft werden und gleichzeitig als Oma die so bezeichnete „Umweltsau“… und ich habe mir bislang nicht vorstellen können, dass diese Titulierungen im Einklang stehen können mit dem Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Hass und Verachtung scheinen nun auch als Standard im öffentlich-rechtlichen Sprachgebrauch zu werden.“

Der schleichende Verfall ethischer / moralischer Übereinkommen für unsere und in unserer Gesellschaft wird so überdeutlich erkennbar.

Und mehr möchte ich eigentlich zu diesem Zeitpunkt nicht hinzufügen.

 

Doch dies noch: Ich bin Oma und ’ne ganz patente Frau!

 

 

 

 

„Joy to the world….“ 21. Dezember, 2019

Posted by Rika in aktuell.
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Schon heute, weil ich es vielleicht so kurz vor dem Fest nicht mehr rechtzeitig schaffen werde:

Joy to the World

Joy to the world
The lord is come

Let earth receive her king
Let every heart prepare Him room
Let evera heart prepare Him room
And heaven and nature sing
And heaven and nature sing
And heaven and heaven and nature sing

Joy to the world
The savior reigns
Let men their songs employ
While fields and floods rocks hills and plains
While fields an floods rocks hilss and plains
Repeat the sounding joy
Repeat the sounding joy
Repeat, repeat the sounding joy

He rules the world with truth and grace
And makes the nations prove
The glories of his righteousness
The glories of his righteousness
The wonders of his love
The wonders of his love

The wonders, the wonders of his love

 

Mit diesem wunderbaren alten Text wünsche ich allen Menschen, die hier ab und zu vorbei schauen und lesen, ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest. Meine guten Wünsche gelten ausnahmslos allen Leuten, auch denen, die aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen die Aussage des Liedes nicht, aber dennoch die Sehnsucht nach Frieden für die ganze Welt, für die Menschen wie für die Schöpfung teilen können.

Für uns Christen aber gilt, wir feiern Weihnachten nicht der Kultur oder der heimeligen Atmosphäre unterm Tannenbaum oder der Familientradition wegen, wir feiern Weihnachten, weil Jesus geboren ist und sich in ihm Gott selbst den Menschen offenbart im Zeichen der Schwachheit eines Kindes und nicht in der Macht des Mächtigen, der ER ja doch ist. So können wir es vielleicht am ehesten begreifen … GOTT liebt diese Welt … „the wonder of his love…“

 

https://www.bing.com/videos/search?q=joy+to+the+world+chor&ru=%2fsearch%3fq%3djoy%2bto%2bthe%2bworld%2bchor%26FORM%3dQSRE3&view=detail&mmscn=vwrc&mid=8E4D66856C661FF40A018E4D66856C661FF40A01&FORM=WRVORC

 

 

Die Sonne steht tief… 17. Dezember, 2019

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Die Sonne steht tief an diesem wie an allen anderen Vormittagen im „Noch-Herbst“ des Dezember.

Ich muss das Rollo vor meinem Fenster fast ganz herunterlassen, um überhaupt schreiben zu können, denn sie blendet mich, die tief stehende Sonne. Vor meinem Fenster tanzen die Mücken – oder sind es ganz besondere Insekten, die nur im Dezember im Sonnenschein tanzen? Und sind sie Vorboten einer furchtbaren Erderhitzung, wie sie von den Klimaexperten beschworen wird oder doch einfach nur winzige Tierchen, die,  mit eingebautem Temperatursensor versehen, in dem wärmenden  Sonnenschein aufwachen und sich in die Luft erheben und „tanzen“? Ich erinnere mich, dass ich auch schon im kältesten Winter diese Winzlinge beobachtet habe, beim „Sesseln“ nämlich, also beim Hinauffahren im Sessellift gleich neben der schneebedeckten Piste.

Der Blick aus meinem Fenster hat sich verändert.

Etwas fehlt.

Die Eberesche, dieser geliebt und so oft von mir beschriebene Baum, steht nicht mehr. Kurz nach meinem Geburtstag im Oktober wurde er Stück für Stück erst seiner dünneren Zweige, dann seiner starken Äste beraubt, bis  schließlich auch  die vier Stämme nacheinander abgesägt am Boden lagen.

 

 

 

 

 

 

Noch habe ich mich nicht an den neuen Blick aus dem Fenster gewöhnt, der mir, ungehindert durch die Zweige der Eberesche, nun wieder die Aussicht auf des Nachbarn großen Garten ermöglicht…

 

Es ist Herbst, die Bäume sind entlaubt und die Sonne steht tief…

Bald beginnt die „Blaue Stunde“….

 

 

 

Und es ist Advent….

Zeit, sich mit dem Kommenden zu beschäftigen…. https://www.achgut.com/artikel/die_schwarze_messe_der_apokalyptiker_eine_richtigstellung

 

 

 

 

 

 

 

Alle, wirklich alle Jahre wieder … 11. Dezember, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, christsein und glaube, gesellschaft, hass, islam, israel, terrorismus.
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Alle, wirklich alle Jahre wieder vernehmen wir in der Adventszeit frohe Kunde.

Und das nicht nur in den die Adventszeit betreffenden Kreisen frommer und auch nicht so frommer Christen. Nein, auch höchst säkulare Informanten, die mit dem, dessen „Kommen“ die frohe Erwartung im Advent  gilt, nun so gar nichts am Hut haben, beglücken uns mit ihren wunderbaren Erzählungen in der Weihnachtszeit.  So werden wir Frommen mit der unglaublichen Geschichte konfrontiert, wonach das „Heilige Paar“ in leicht veränderter Form auch heute noch nach Herberge suchend durch die Welt geistert, auf der Flucht ist und / oder  nicht willkommen sein soll. Tatsächlich, Jahr für Jahr wiederholt sich die wundersame Reise von Maria und Josef und dem Kind auf die seltsamste und auch geheimnisvollste Weise. Meistens dienen diese Geschichten allerdings  lediglich dazu, uns ob unseres freien und sorgenfreien Lebenswandels in einer freien und gut-wundervollen Welt  ein schlechtes Gewissen zu machen, das wir aber glücklicherweise ganz leicht wieder beruhigen können, indem wir für diverse wohltätige Organisationen Gold, Weihrauch und Myrre spenden – dies aber in der heute üblichen und universal geltenden Währung.

Ich finde es völlig in Ordnung, für Menschen, die nicht so auf Rosen gebettet sind, zu spenden. Aber muss man deshalb diese billigen Vergleiche mit dem damaligen, einzigartigen Geschehen ziehen, wie es die Bibel berichtet? Reicht es nicht zu sagen, dass wir aus Freude darüber und Dankbarkeit dafür, dass Gott sich in Jesus offenbart hat, von unserem Überfluss, Reichtum oder auch von unserem einfachen Einkommen etwas abgeben?

Reicht es nicht zu sagen, dass man aus reinem Erbarmen mit Menschen, die  auf der Flucht sind,  bereit ist zu helfen? Muss man diese unsinnige Parallele wirklich bis zum geht nicht mehr auswalzen, wonach ja auch Maria und Josef Flüchtlinge, gar Migranten waren?

Mich irritiert es von Jahr zu Jahr mehr, dass dieses einzigartige Geschehen   derartig profanisiert   wird, so dass die eigentliche Heilsgeschichte  Gottes gar nicht mehr wahr genommen werden kann, diese unglaubliche Botschaft von  der Menschwerdung dessen, den wir mit unserem menschlichen Verstand nie und nimmer erfassen und begreifen können.

Aber es sind nicht nur die Spendensammler und die Vertreter von NGOs, die an uns mit Hilfe der „Maria-und-Josef-Geschichte“ appellieren.

Es mischen sich auch noch ganz andere Töne und Typen in den Chor der modernen Bibelausleger.

Ganz besonders raffiniert sind die Freunde des grünen Propheten, die mit  reiner und ausnahmslos politisch motivierter Propaganda Stimmung machen.

Da mutieren Maria und Jesus zu den von Juden verfolgten Palästinensern, wird Bethlehem und auch Jerusalem flugs zu  uralten palästinensischen Örtlichkeiten umdefiniert. „Seht her, ihr Leute in Europa und besonders ihr in Deutschland! Wir armen Palästinenser sind die eigentlichen Protagonisten der biblischen Geschichte – auch wenn der Koran es ein bisschen anders darstellen sollte, als ihr es gewohnt seid, erzählt zu bekommen. Maria war eine palästinensische Frau und Josef ein palästinensischer Mann und gemeinsam zogen sie aus dem palästinensischen Nazareth zu dem palästinensischen Bethlehem.“ so oder so ähnlich klingen die Geschichten.
So wird es berichtet von den Propagandisten um Abbas und Konsorten. Und nicht wenige Menschen in Deutschland und Europa sind bereit, diesem Lügenmärchen Glauben zu schenken. Zwar misstrauen Leute zutiefst den biblischen Berichten und sind generell dem Christentum kritisch gegenüber eingestellt, aber irgendetwas wird schon dran sein an den Erzählungen und Behauptungen. Gab es nicht immer schon Palästina und sind nicht die bösen Juden die Eindringlinge, die den Palästinensern das Land streitig machen? Möglich wird der Glaube an dieses Ammenmärchen ja auch dadurch, dass Christen über Jahrhunderte hinweg die jüdische Herkunft des Heilandes schlicht ignorierten. Zwar kann man im Evangelium des Matthäus gleich im ersten Kapitel den kompletten jüdischen Stammbaum Josefs, des irdischen Vaters Jesu nachlesen, aber was heißt das schon? Schließlich wird Jesus ja als „Gottes Sohn“ vorgestellt und das bedeutet nun ja gerade nicht zwangsläufig, dass Jesus Jude war, auch wenn seine leibliche Mutter ein junge jüdische Frau war (Jude ist nach den heute geltenden Regeln der Halacha, wer eine jüdische Mutter hat) und Jesus selbst nach den jüdischen Regeln am 8.Tag beschnitten und wohl auch jüdisch erzogen wurde. Wir Menschen drehen uns die Tatsachen so zurecht, dass sie unser gewohntes Weltbild nicht stören können. Und deshalb – und weil die Kritik an Israel gerade wieder als Wiedergänger des altbekannten Antisemitismus sehr modern  ist – haben Abbas und seine Sympathisanten leichtes Spiel.

Ulrich Sahm hat das bei Facebook in den einleitenden Worten zu einem Bericht bei Audiatur sehr schön formuliert:

„Wer glaubt, dass Weihnachten ein friedliches Freudenfest sei, sollte rechtzeitig umlernen.
Zum palästinensischen Nationalfeiertag Weihnachten übermittelte Präsident Mahmoud Abbas eine Grußbotschaft: „Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag und Jesus war ein palästinensischer Guerillakämpfer, der gegen Ungerechtigkeit stand“ Weiter sagte er: „Jerusalem ist der dem Himmel am nächsten liegende Punkt und somit die Hauptstadt unseres palästinensischen Staates.“

Jede Wette, dass diese Auslegung der biblischen Berichte über die Umstände rund um die Geburt Jesu auf freundlich geöffnete Ohren treffen.

Die ganze erschütternde Verdrehung der biblischen Geschichte kann man bei  Audiatur nachlesen.

In dem Bericht findet sich auch dieser fulminante Schlusssatz Scheich Essam Rumanas, der der Zeremonie der Weihnachtsbaumbeleuchtung beiwohnte:

„Wir feiern die Erleuchtung des Geburtsbaums Jesu, Friede sei mit ihm, der die Geburt unseres Propheten Mohammad gepredigt hat, Friede sei mit ihm, und wir feiern diese Gelegenheit und auch im Zusammenhang mit dem Jahrestag der ersten Intifada, bei der unserem Volk Tausende von Märtyrern und Verwundeten geschenkt wurden“.

So feiert man wahrlich die Geburt des „Friedefürsten“, wie wir nach den uralten Worten der Bibel Jesus Christus auch nennen.  Tausende von Märtyrern, die nichts Besseres zu tun hatten, als im Namen Allahs des Barmherzigen Juden umzubringen. Juden, wie Jesus einer war.

Noch Fragen?

Oder auch: JESUS IST KEINE METAPHER

 

1. Advent 2019 1. Dezember, 2019

Posted by Rika in aktuell.
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Allen Freunden und überhaupt allen Leuten, die hier ab und zu oder sogar regelmäßig lesen, wünsche ich einen

gesegneten 1. Advent  und eine stressfreie, besinnliche und segensreiche Adventszeit.

 

Und wie in früheren Jahren immer wieder mit dem großartigen Flash Mob und Händels Großem Halleluja

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