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Muslime bilden keine Rasse 25. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, einwanderung, emanzipation, gesellschaft, integration, islam, medien, migration, politik.
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Die anti-muslimische Stimmung in Deutschland hat Auswirkungen auf viele der in Deutschland lebenden Muslim*innen, die sehr frustriert über den öffentlichen Disk

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Heute 17:00 • Muslimisches Jugendwerk
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Mein Kommentar unter der Anzeige:

„Es kann keinen „antimuslimischen Rassismus“ geben, da der Islam nicht als Rasse sondern als Religion geführt wird und Muslime entsprechend keine eigene „Rasse“ bilden, sondern Angehörige einer Religionsgemeinschaft sind. Wobei ich mir persönlich die Bemerkung erlaube, dass ich den Islam nicht als Religion, sondern als Ideologie mit religiösen Zügen ansehe, eine Ideologie, die einen universalen Machtanspruch hat. Dagegen zu opponieren ist jedoch legitim.“

Im Zuge der BLM-Bewegung nutzen muslimische Aktivisten die gegenwärtige Diskussion zum Thema  Rassismus, um sich selber als „Opfer rassistischer Umtriebe“ darzustellen und propagieren gleichzeitig die überaus deutliche Selbstinszenierung als Muslim in einer  „noch“ nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft.  Die Organisation hat ja gar nicht vor, Muslime „nur“ zu politischer Teilhabe aufzurufen, unabhängig von sonstigen religiösen oder ideologischen Zugehörigkeiten, nein, sie fordert explizit dazu auf, sich als Muslim einzubringen in das politische Geschehen.

Die Säkularisierung – also die von christlichen Einflüssen befreite  Gesellschaft – schreitet unaufhaltsam voran und entspricht damit durchaus der schon von Paulus beschriebenen Gewaltenteilung in Kirche und Staat. Diese Teilung haben auch die Gründungsväter der Baptisten in Deutschland vor mehr als  150 Jahren ausdrücklich betont, dabei aber gleichzeitig für alle Religionsgemeinschaften die freie Religionsausübung gefordert.

Was wir heute aber beobachten können, ist doch, dass mit dem Anwachsen der muslimischen Gemeinschaften in Deutschland dieser Trennung von Kirche und Staat zwar für „Kirche“ (durch vor allem grüne und linke Parteien) Geltung verschafft werden soll, in gleichem Atemzug aber für die Besonderheiten islamischer Gepflogenheiten eine Lanze gebrochen wird. Das Beispiel der Kopftuchdebatte muss ich hier nicht erneut aufwärmen, aber die Hinweise auf die Rituale und Gebräuche im Ramadan, die Forderung der Rücksichtnahme auf fastende Muslime oder die Forderung auf Schweinefleisch in Mensen und Kantinen den muslimischen Bürgern zuliebe zu verzichten, sprechen eine ebenso deutliche Sprache wie Umbenennungen alter Namensgebungen für historisch gewachsene Bräuche von Weihnachts- und Christkindlsmärkten in Wintermärkte oder Lichterfeste.

Die Medien berichten über die Gratulation des Bundespräsidenten  zum Zuckerfest und seine Teilnahme an den speziellen Veranstaltungen zum Ramadan, einen Segensgruß zu Ostern an die Christen oder eine entsprechende Grußbotschaft an die jüdischen Gemeinden zu Pessach ist aber eher  unscheinbar  und findet nicht den Weg in die Abendnachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender…. oder fällt gleich ganz aus.

Muslimische Opfern der Gewalt durch einzelne Täter können sich der Anteilnahme durch Frau Merkel sicher sein, Opfer muslimischer Gewalt dagegen erfahren keine Worte des Trostes durch die Kanzlerin –  oder wenn doch, dann erst auf Druck der Öffentlichkeit, die diese Diskrepanz im Verhalten der Offiziellen durchaus „noch“ wahrnimmt.

Die Beispiele ließen sich vermutlich durch viele weitere ergänzen.

Und natürlich darf hier der Hinweis nicht fehlen, dass unsere Regierung mit den Regierungen muslimischer Staaten immer wieder bestes Einvernehmen herstellt, obwohl die Menschenrechtsverletzungen in diesen Staaten ausdrücklich mit den besonderen Bestimmungen des Islam durch die Machthaber legitimiert werden. Auf widerwärtige Weise wird das Wegsehen der Regierung hinsichtlich islamischer „Eigenheiten“ an den sogenannten Al-Kuds-Tagen in deutschen Großstädten deutlich, wenn Tausende durch die Straßen ziehen und „Tod Israel, Tod Amerika“ brüllend skandieren.

Um nicht falsch verstanden zu werden:

Ich bin für die Trennung von Kirche und Staat.

Ich bin für die  Religionsfreiheit, sie gilt für alle Religionen in Deutschland; sie betrifft den persönlichen Glauben und die Freiheit, ihn zu leben, zu wechseln oder zu verlassen.

Ich bin für die politische Teilhabe aller hier lebenden Menschen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und Bestimmungen, unabhängig von der jeweiligen Religionszugehörigkeit.

Und schließlich:

Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung in Wort und Schrift zu äußern – auch Muslime, die meinen, Opfer dieser rassistischen Gesellschaft zu sein.

Und jeder Mensch hat das Recht, Widerspruch gegen jegliche Äußerungen einzulegen, die den eigenen Werten, der eigenen religiösen und / oder ideologischen Basis und / oder der eigenen Wahrnehmung nicht entsprechen.

 

Ein Hoffnungsträger meldet sich zurück… 23. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, meine persönliche presseschau, obama, politik, presse, zweistaatenlösung.
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Er war einst der „mächtigste Mann der Welt“, jedenfalls galt er, wie alle anderen amerikanischen Präsidenten auch, als „mächtigster Mann der Welt“. Ob das nun in Bezug auf Obama der Realität entsprach oder eher gottgleicher Verehrung oder einfach nur Ausdruck größter Hoffnung, das kann und will ich nicht beurteilen…

Nun, angesichts der (von der BLM-Bewegung maßgeblich getragenen) Unruhen im Land nach dem Tod eines „Schwarzen“ durch einen „weißen Polizisten“ und dem Wahlkampf vor der anstehenden Präsidentschaftswahl, meldet er sich zurück, Obama, der in Deutschland  als Heilsbringer für das ganze Universum gefeiert wurde, wie kein anderer Präsident vor ihm… Kennedy vielleicht ausgenommen, der sich für alle Zeiten mit seinem berühmten „Ich bin ein Berliner“ den Platz in der Ehrenhalle deutschen Gedenkens gesichert hat.

Obama war und ist der Liebling der deutschen Grünen und Linken, dem selbst die Bundeskanzlerin nach anfänglichem Zögern eine gewisse, für sie schon geradezu unerhörte Belobigung aussprach. (Ich vermute ja, dass das ein klitzekleines bisschen damit zusammenhängen mag, dass Obama Mrs. Merkel zur Anführerin der freien Welt erkor, nachdem er selbst seinen Präsidentenposten an Herrn Trump abgeben musste – dem Willen des Wahlvolks der USA entsprechend.)

Welch eine fürchterliche Ernüchterung für alle Freunde Amerikas, als nach Auszählung aller Stimmen klar war, dass nicht zum ersten Mal eine Frau das Präsidentenamt nach dem ersten schwarzen Präsidenten innehaben würde, sondern ein Mann, der nun nicht in geschliffener Rede und betontem Understatement seine Auftritte absolviert, wie man es doch auf so angenehme Weise gewohnt war.

Ich erspare es mir, hier auf den derzeitigen Amtsinhaber einzugehen oder auf die Art und Weise, wie man ihn und seine politischen Aktivitäten öffentlich seziert und zur Beurteilung frei gibt.

Ich beziehe  mich auf einen Artikel der „Zeit“, den ich aus dem sozialen Netz gefischt und dort so kommentiert habe:

„Es war ein Zeichen der Hoffnung, als der schwarze Barack Obama Präsident der USA wurde. Ich habe damals vor dem Fernseher gesessen und die Feierlichkeiten der Amtseinführung miterlebt und habe vor Freude und Rührung geweint.
Endlich schien das Rassenproblem in den USA ein Gespenst von gestern zu sein.
8 Jahre lang hatte Obama Zeit, viele der nun genannten Forderungen umzusetzen. Wie ist es ihm gelungen?
Wir sahen die Bilder der Präsidentenfamilie im Weißen Haus, eine von den Medien geradezu enthusiastisch gefeierte First Lady in wundervollen Kleidern, und perfekte Inszenierungen
großartiger Feste, glitzernde Weihnachtsbäume und rührende Begegnungen mit Kindern… wir erhielten Ernährungstipps fürs Volk mit Gemüse aus dem präsidialen Garten….

Der Präsident hielt großartige Reden und ließ das Militär gegen Rassenproteste aufmarschieren… er bekam auf Vorschuss den Friedensnobelpreis, zog ein ums andere Mal „rote Linien“ gegen syrische Regierungstruppen, die das eigene Volk bedrohten – und tat nichts.
Er hielt eine grandiose Rede in Kairo und ließ Israel im Regen stehen, konnte seine Verachtung für Netanjahu kaum verbergen und machte den Palästinensern nicht einlösbare Hoffnungen…
Obama wird in Deutschland gefeiert wie ein Popstar…. und hat langfristig noch weniger zu bieten, als je ein Popsternchen auf einer schlecht eingespielten CD im Angebot hatte.
Nun macht er sich daran, das Land, sein Land, die USA noch weiter zu spalten, statt die Versöhnung zwischen den verfeindeten Lagern herbeizuführen.
Er hat doch nichts mehr zu verlieren, weil er doch längst alles verloren hat – die Macht, selbst etwas zu verändern.
Er hat nur noch die Macht der Sprache – und nutzt sie zu verstören, statt zu befrieden.“

—–   so mein Kommentar bei facebook    —–

 

Vielleicht, das kann ich eingestehen, sind meine harschen Worte ein Ausdruck der Frustration, die nach und nach auf die Freude folgte, die die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten der USA bei mir ausgelöst hatte. Wer hier schon längere Zeit liest, weiß, dass ich viele politische Entscheidungen gegenwärtiger Staatsoberhäupter daran messe, wie sie sich zu Israel stellen. Das mag für viele Leser etwas kleinkariert sein, aber im Kontext der realen Machtverhältnisse, denen sich Israel in beständiger Bedrohung ausgesetzt sieht, ist das für mich ein wesentliches Kriterium zur Einschätzung politischer Entscheidungsträger, das gilt für deutsche Politiker ebenso wie für alle anderen, die an entscheidender Stelle „Macht“  ausüben oder zumindest glauben, Macht ausüben zu können…. Gabriel, Steinmeier, Maas und Merkel lassen aus deutschen Ämtern grüßen….  Ich habe oft genug dazu Stellung genommen.

An der Stellungnahme für oder gegen Israel scheiden sich für mich die Geister –  und das hat viel mit unserer Vergangenheit einerseits und meinem christlichen Glauben andererseits zu tun…

In Bezug auf Israel beziehe ich mich im Glauben auf einen uralten Text, er findet sich in
1.Mose 12, 3

 

 

 

„Morgens um sieben… 21. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, gesellschaft, integration, medien, migration, politik, presse, terrorismus.
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… ist die Welt noch in Ordnung“  lautete der Titel eines Buches, das später auch verfilmt wurde. Und obwohl ich das Buch damals gelesen habe, kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an den Inhalt erinnern.

Aber der Titel gefällt mir immer noch: „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung.“

Damals, als unsere Kinder noch im schulpflichtigen Alter waren, geriet die Welt morgens um sieben allerdings manches Mal in leichte Unordnung, mussten doch während mehrerer Jahre immer mindestens drei unserer  vier Kinder den Zug „kurz nach sieben“ nach Hannover erwischen, um zur Schule zu fahren…  Als der Jüngste auch „Fahrschüler“ wurde, hatte der Älteste das Gymnasium erfolgreich beendet, den beiden anderen Geschwistern stand der Abschluss aber noch bevor.

Ich habe jahrelang den schönen Satz gepflegt, dass ich –  wenn ich morgens gegen 7.30h im Auto saß, um ebenfalls zur Schule zu fahren – den schwierigsten Teil des Tages schon bewältigt hatte, ich war aufgestanden.  Ich bin nämlich eine bekennende Eule.

Und so mag es auch nicht verwundern, dass ich heute erst im späten Verlauf des Vormittags davon erfuhr, dass in Stuttgart die Welt alles andere als in Ordnung war, dass diese Unordnung schon Stunden weit vor „sieben“ begonnen und sich im Laufe der Nacht zu einem echten Krawall gesteigert hatte, in dessen Verlauf Scheiben zu Bruch gingen, Geschäfte geplündert wurden, Polizeiautos demoliert und Beamte sogar verletzt wurden.  Die Welt also weder in Ordnung, noch in sonntäglicher Ruhe war.

Ich gehe davon aus, dass es auch in früheren Jahren zu erheblichen Störungen der Ordnung in den Nächten des Wochenendes gekommen ist, Schlägereien vor Diskotheken und Nachtlokalen keine Seltenheit waren und die Polizei ordnend eingreifen musste. Ab und zu, wenn es wohl allzu hoch her gegangen war, konnte man in der Zeitung am Montagmorgen darüber lesen.

Was sich aber in Stuttgart zur nachtschlafender Zeit abgespielt hatte, war mit eher „verhältnismäßig harmlos“ zu nennenden Saufgelagen oder Prügeleien nicht mehr zu beschönigen.

Und erste Berichte ließen das Schlimmste befürchten.

Wenn es jetzt von Seiten der Polizei heißt, „ein politischer  Hintergrund sei auszuschließen“, wie ich es in einer Notiz las, mag das zwar der Beruhigung der Bevölkerung dienen, die nicht Sorge tragen muss, es könnten US-amerikanische  oder französische Zustände auch hierzulande um sich greifen, aber für mich klingt diese Beschwichtigung eher wie das Pfeifen im Walde, um sich selber Mut zu machen  den Gefahren zu begegnen,  die im Dunkeln lauern.

Wenn sich viele Gruppen vor allem junger Männer zusammen finden, um einer ganz normalen Polizeikontrolle mit massiver Gewalt zu begegnen, so hat das sehr wohl etwas mit einem „politischen Hintergrund“ zu tun.
Der politische Hintergrund ist in der Berichterstattung der letzten Tage zu finden, in der die Polizei in übelster Weise beschimpft und des Amtsmissbrauchs durch Beamte bezichtigt wird – und zwar nicht in der Form, dass man das verfehlte Verhalten einzelner Beamter mit Recht kritisiert, sondern gleich das gesamte „System Polizei“ infrage und unter den Generalverdacht der gewaltsamen Ausübung ihres polizeilichen Auftrags stellt. Eine sogenannte journalistisch tätige, aber nicht näher gendergerecht zu definierende  Person hat in Ausübung der journalistischen Tätigkeit gar von der Polizei als „Abfall“ gesprochen, der auf dem Müll zu entsorgen sei,  und wurde nach einem nicht unerheblichen Sturm der Entrüstung, der sich über die Person ergossen hatte, von der CSU um Verzeihung gebeten… WAS ist das anderes als „politisches Handeln“, sowohl von der journalistisch tätigen Person wie auch von den Verantwortlichen bei der CSU?

Frau Esken mochte in den Tagen zuvor selbstverständlich auch nicht in der Empörung über die – wohlgemerkt in Deutschland arbeitenden – Polizisten zurückstecken, will man sich doch einer Klientel andienen, die die Verhältnisse in den USA  (nach dem gewaltsam durch einen Polizisten herbei geführten  Tod des Verdächtigen George Floyd) 1:1 auf die in der Bundesrepublik herrschende Gewaltenteilung übertragen und daraus durchaus  gewaltsam Potential schlagen.  Was ist das anderes als ein „politischer Hintergrund“?

Gewalt GEGEN die Polizei, die ihrem erteilten Auftrag nachgeht, verdächtige Personen zu überprüfen, möglichen Schaden abzuwenden und ungeklärte Situationen zu klären, ist eine Straftat und  muss in aller Schärfe benannt und geächtet werden. Haben sich Kanzlerin und Präsident inzwischen zu den „Krawallen ohne politischen Hintergrund“ in Stuttgart geäußert?

Liegt ein politischer Hintergrund nur dann vor, wenn man Gewalt mit einer nicht genehmen politischen Haltung in Verbindung bringen kann, oder, um es deutlich zu sagen, wenn man Gewalt dem rechten Parteienspektrum zuordnen kann?

Kneift die Polizei mit diesem Ausdruck vor ihrer eigenen Courage, sich der Gewalt der Straße entschieden entgegen zu stellen und das Kind dann auch beim Namen zu nennen?

Ich will mich nicht an Spekulationen beteiligen, nicht mit dem Finger in die eine oder andere Richtung zeigen.

Aber ich will sehr deutlich sagen, dass ich schwarzsehe für den Zusammenhalt einer Gesellschaft, wenn man die Ordnungsmacht der Polizei durch unüberlegte politische Statements schwächt, um einer Wählerschaft zu gefallen, mit der man sich die zukünftige Mehrheit zu sichern glaubt.

Ich sehe schwarz für eine Gesellschaft, die nicht mehr in der Lage ist, die rechtliche Ordnung für alle hier lebenden Menschen durchzusetzen und die aus vermeintlichem „Willkommen für Neuankömmlinge“ von vornherein Menschen ausnimmt, sich an die bestehenden Gesetze zu halten.

Ich sehe schwarz für eine Gesellschaft, die von Journalisten eingelullt wird durch verharmlosende Berichte und so in eine trügerische Falle der Toleranz und vermeintlichen Sicherheit bar jeden Risikos gelockt wird.

Nächte wie in Stuttgart dürfen nicht verharmlost werden. Sie müssen als das benannt werden, das sie sind: eine Gefahr für das einvernehmliche Zusammenleben in einer friedlichen und offenen Gesellschaft.

Was sich bereits bei dem G-20-Gipfel in Hamburg an Gewaltpotential gesellschaftskritischer Gruppen offenbarte, könnte sich als zerstörerischer entfalten, als der politische Gegner selbst,  gegen den sich die Gewalt richtet.

Ich habe mir nicht vorstellen können, dass es nach der RAF jemals wieder eine Gruppierung schaffen würde, die Gesellschaft  in ihren verbrieften Rechten und Grundfesten anzugreifen   …   um sie zu zerstören?

 

 

Aufgeschnappt und nachgedacht… 15. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, integration, medien, migration, politik, presse.
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In diesen Tagen kocht der „Begriff Rassismus“ besonders hoch, was aber vielleicht nicht verwechselt werden sollte mit „Rassismus“.

Nicht alles, was jetzt unter Rassismus subsummiert wird, stellt sich bei näherer Betrachtung auch als solcher heraus… oder vielleicht doch und ganz anders als dargestellt und gemeint?

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es im Internet oder in der Zeitung gelesen habe: Ein Mann mit nicht weißer Hautfarbe wird in einem Zug von dem Zugbegleiter kontrolliert, dabei stellt sich heraus, dass der Fahrgast keinen gültigen Fahrausweis besitzt. Der Zugbegleiter überprüft daraufhin die Personalien und stellt fest, dass der Mann mit mehr als einer – durch entsprechende Dokumente ausgewiesenen – Identitäten unterwegs ist. Er übergibt den Fahrgast beim nächsten Halt der informierten Bahnhofspolizei.

Die wiederum kontrolliert ebenfalls die diversen Ausweispapiere, behält diese ein, lässt den Mann aber laufen. Kaum haben die Polizeibeamten den Mann frei gelassen und sich abgewandt, erhebt der Mann  ein riesiges Geschrei, das die Polizisten veranlasst zurückzukehren… immer mehr Menschen kommen hinzu, stellen sich schützend vor den Mann und beschimpfen und bedrohen die Polizei, OHNE sich über den Sachverhalt ausreichend gut informiert zu haben. Und natürlich lautet der Vorwurf auf „Rassismus“.

Sogleich erheben sich weitere Stimmen, die behaupten, die Zugbegleiter würden gezielt dunkelhäutige, bzw. nicht weiße Menschen kontrollieren. Das alles sei nicht nur Schikane, sondern auch rassistisch.

Vielleicht hat sich das grundsätzliche Kontrollieren der Fahrausweise in den letzten Jahren geändert, das entzieht sich meiner genauen Kenntnis, aber meine Erfahrung mit Bahnfahrten und Kontrolleuren ist die, dass ausnahmslos alle Leute in einem Abteil kontrolliert werden. Es kann natürlich auf sehr langen Strecken durchaus passieren, dass der Zugbegleiter zum wiederholten Male das Abteil betritt, dabei die, die schon seit 2 Stunden da sitzen wieder erkennt und er deshalb auf eine wiederholte Kontrolle verzichtet, den neu zugestiegenen Mann, der zufällig eine dunkle Hautfarbe hat, aber erstmalig überprüft und so der Eindruck entsteht, der Zugbegleiter habe gezielt den erkennbar „Anderen“ aufgesucht, um ihn zu kontrollieren.

Und es kann tatsächlich auch den einen oder anderen Bahnmitarbeiter geben, der besonders forsch und besonders unangenehm auftritt….

Solche Leute gibt es wirklich, die kenne ich noch aus meiner Zeit als Fahrschülerin auf der kurzen Strecke zwischen Ochtrup und Gronau. Es gab da jemanden, der uns Fahrschüler alle genau kannte, der auch genau wusste, dass wir, bzw. unsere jeweiligen Eltern zu Beginn des Monats die neue Monatskarte gekauft hatten und wir somit die Beförderung mit der damaligen Bundesbahn für den entsprechenden Monat bereits bezahlt hatten. Wir waren eine überschaubar kleine Gruppe von vielleicht maximal 15 Schülern. Es kam aber vor, dass die Fahrkarte zur Fahrt zur nachmittäglichen Sportstunde nun nicht am Turnbeutel hing, sondern zuhause am Ranzen. Damit fehlte die Legitimation zur Beförderung. Und dieser fiese Typ sprach nicht nur eine Verwarnung aus, sondern stellte den  Bußgeldbescheid gleich mit aus…. Ja, ja, es gab diese miesen Leute, die aber doch nur ihre Berufspflicht als deutsche Beamte erfüllten. Die Regeln waren ganz klar, unmissverständlich und ließen keinen Spielraum, wollte sich der Beamte nicht seinem Dienstherrn gegenüber schuldig machen, wie es einige andere taten, die bei uns Fahrschülern ein Auge zudrückten, wenn wir mal (wieder) ohne Fahrkarte angetroffen wurden.

Zurück zu meiner Eingangsgeschichte und damit zu der Frage, ob es tatsächlich „rassistisch“ war, was sich im Zug und auf dem Bahnsteig abgespielt hatte?

Ist es nicht so, dass für alle Menschen, die in Deutschland leben, die gleichen Vorschriften und Gesetze gelten? Man mag sie lästig oder ungerecht finden, aber unser Gesellschaftssystem kann nur wirklich funktionieren, wenn sich alle an die vielen Ge- und Verbote, an Vorschriften, Regelungen und Gesetze halten, die nun einmal das Miteinander auf Straßen und Plätzen, in Zügen, Bussen und Bahnen, in Geschäften, den Schulen und für alle Arbeitsbereiche und Arbeitsplätze regeln. Und dies nahezu ausnahmslos für alle. Besondere Akte der Barmherzigkeit wird es immer geben und manche Übertretung wird sicher auch unverhältnismäßig harsch geahndet. Auch das ist eigentlich „normal“ in einer Gesellschaft, die sich aus so vielen unterschiedlichen Menschen, Typen, Charakteren zusammen setzt.

Da nun Rassismus hinter der Umsetzung und Einhaltung von Vorschriften, die für alle gleich gelten, zu vermuten, nur „weil“ eine Person betroffen ist, die nicht im Aussehen der weißen Mehrheitsgesellschaft entspricht, ist vielleicht von den oben genannten Verteidigern des Schwarzfahrers  gut gemeint, aber ist es umgekehrt nicht auch eine Form von „Rassismus“ den nichtweißen Menschen dieses Landes ihrer Hautfarbe wegen besondere Rechte einzuräumen, sie auszunehmen aus der Gemeinschaft der an Regeln und Vorschriften gebundenen allgemeinen Bevölkerung?

Wem ist wirklich damit gedient?

Wir haben in Deutschland das Grundgesetzt, das alle Menschen unabhängig von Herkunft, Stand oder Religion sowohl unter Schutz stellt, als auch verpflichtet sich an die im GG vereinbarten Grundlagen des Zusammenlebens zu halten.

Darüber hinaus haben wir einen ziemlich gut funktionierenden Justizapparat, der allen Menschen offen steht, die sich aus welchen Gründen auch immer ungerecht behandelt oder sogar diskriminiert fühlen.

Wir sollten vorsichtig umgehen mit dem Vorwurf des „Rassismus“.
Denn auch wenn das Verhalten Einzelner an die dunkle Zeit des Nationalsozialismus erinnern mag, es gibt einen grundlegenden und grundsätzlichen Unterschied:

Diese Regierung und unser Gesetz und die große Mehrheit der Bevölkerung bezieht klar Stellung gegen jede Form des Rassismus, der auch nur im Ansatz demjenigen der nationalsozialistischen „Idee von der Vorherrschaft einer bestimmten Rasse“ zu ähneln scheint.

Gegen Ungerechtigkeiten im alltäglichen Zusammenleben kann, darf, soll und muss man sich wehren, aber nicht mit der „Rassismuskeule“ im Gepäck, sondern mit der konkreten Beschreibung dessen, was man als Unrecht wahrnimmt.

 

 
NACHTRAG:
Dies ist der Link
zum oben genannten Vorfall.

Siehe Kommentar!

Da bin ich aber froh… 14. Juni, 2020

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Da bin ich aber froh, dass das durch die  Klimaerwärmung  bedingte Baumsterben nicht auch bereits mein Dorf erreicht hat.

Die Bilder riesiger Flächen im schönen Harz voll abgestorbener Fichten stimmen wirklich sehr traurig.

Ich bin nämlich eigentlich ein Waldkind. Wirklich. Schon als sehr kleines Mädchen nahm mich mein Großvater – „Opppa“ nannte ich diesen liebenswerten älteren Herrn – mit zu ausgedehnten Wanderungen in den nahen Wäldern meiner Sauerländischen Heimatstadt. Nun ja, ausgedehnt waren die Wanderungen vermutlich nur für mich, für meinen Großvater waren es wohl eher kleine Spaziergänge, die ihm sehr viel Freude machten … die Freude lag natürlich vor allem an mir, der kleinen Enkelin, der er alles Wissenswerte über Kräuter, Gräser, Büsche, Bäume, Schnecken, Eichhörnchen, Vögel und sonstigem Getier mit großer Lust vermitteln konnte. Auch kann ich mich daran erinnern, dass wir Kindern immer vor dem Fuchs gewarnt wurden, damals war die Tollwut noch eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Mein anderer Großvater war im Gegensatz zum vorgenannten ein echter Sauerländer, mein Wanderoppa stammte nämlich aus dem Lippischen, darauf war er mächtig stolz. Und mein Sauerländer-Oppa hatte als Junge seinem Vater beim Bepflanzen einer Fichtenschonung helfen müssen. Ich war als Kind sehr beeindruckt von den hohen schlanken Fichten, die  an einem steilen Berghang wuchsen – und ich konnte mir sogar schon damals gut vorstellen, dass es eine sehr anstrengende Arbeit gewesen sein musste, der Steilheit des Berges und der Kargheit des Bodens wegen.

Überhaupt gehörten Wanderungen und Spaziergänge in den Wälder meiner Heimatstadt für meine ganze Familie zu den Vergnügungen, die man sich am Wochenende, besonders gerne am Sonntag nach dem Nachmittagsgottesdienst, zur Erholung leistete. Leider, leider waren das für mich nicht nur ungetrübte Freuden, war ich doch ein recht lebhaftes Kind, das aber bei diesen sonntäglichen Vergnügungen in Sonntagskleidung und Sonntagsschuhen steckte. Die Sonntagskleidung war nicht geeignet auf kleine Bäume zu klettern, mit den Schuhen war es nicht ratsam, Steinchen vor sich her zu schubsen oder am Bach einen Staudamm anzulegen… Und damals wurden wir Kindern noch deutlich gerügt, wenn Kleidchen oder Schuhwerk dem kindlichen Tatendrang nicht gewachsen waren und zu Schaden kamen, weil man doch unmöglich der Verlockung durch Bäumchen und Steinchen widerstehen konnte…

Wie schrecklich ein zerstörter Fichtenwald aussieht, erlebte ich zu Anfang der 2000er Jahre anlässlich des Besuchs einer Tante, aus deren Küchenfenster  sich ein unglaublich schreckliches Bild des nahe gelegenen Waldes bot. Allerdings war der schöne Wald nicht durch die Hitze des Sommers oder durch den gefräßigen Borkenkäfer dem Tode geweiht, vielmehr war der Sturm Cyrill – oder war es das Sturmtief Lothar? – über ihn hinweggebraust und hatte in wenigen Stunden ganz Arbeit geleistet, die Fichten lagen entwurzelt oder abgeknickt danieder und auch die wenigen, die dem Sturm getrotzt hatten mussten ebenfalls gefällt und gemeinsam mit den geborstenen Stämmen abtransportiert werden. Ein Bild des Jammers und ein ungeheurer Verlust für den Waldbauern, dem der Fichtenschlag gehörte. Auf der Fahrt durch die Umgebung sahen wir, der Liebste und ich, viele solcher zerstörten Wälder. Die ganze Landschaft kam mir fremd und verschandelt vor.

Wenn ich hier an meinem Schreibtisch sitze und schreibe und ab und zu einen Blick aus dem Fenster werfe, blicke ich in das üppige Grün großer Bäume im Nachbargarten hinter der Mauer. Das Blattwerk ist so dicht, dass ich von dem hübschen Fachwerkhaus, das in dem großen Garten steht, nur noch ein winzig kleines weißes Fleckchen erblicken kann, die Bäume bilden einen dichten grünen Vorhang….

Erst im Herbst wird das Haus wieder sichtbar – und den ganzen Winter über bis im Frühjahr die Bäume neu ausschlagen habe ich freie Sicht auf das Haus und auf die Bewohner, die auch jetzt ab und zu unter den großen Bäumen gärtnerischen Tätigkeiten nachgehen… ich kann an manchen Tagen einen Rasenmäher brummen hören….

Am Kirschbaum direkt hinter der Mauer färben sich die ersten Früchte rosa – und wenn nicht die Amseln in ihrer Gier auf die Früchtchen schneller sind als das Reifen der Kirschen bis zur optimalen Süße, wird der Liebste vermutlich ganz vorsichtig auf die Mauer klettern und ein paar der Kirschen aus Nachbars Garten stibitzen…

Bitte nicht verraten…

 

 

 

 

Heute nur Wetter…. und vielleicht noch Wolken… 14. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Was ich in den letzten Tagen auf allen Kanälen an Meinung, Haltung, Zumutung erfahre, macht mich geradezu stumm vor Ohnmacht.

Deshalb will ich weder zu weißem Rassismus noch zu möglichen anderen Farben und Schattierungen dieses Phänomens Stellung nehmen, das unter anderem Namen das Miteinander der Menschen kennzeichnet seit die ersten Lebewesen auf die der Begriff „Mensch“ zutrifft,  diesen Planeten bevölkern.

Es ging doch niemals in erster Linie darum die Andersartigkeit der Menschen zum Ausschlusskriterium zu machen, WEIL Menschen sich durch äußere Merkmale von der sie umgebenden Mehrheit unterschieden, es ging – und geht auch heute noch – immer darum, dass Macht ausgeübt wird, die Macht des Stärkeren, des Mutigeren, des besser Bewaffneten, des Wissenden über die vermeintlich Unwissenden, des Einheimischen über den Fremden, um Ausbeutung der Schwachen durch die Starken…  und …  und  …. und.

Und immer gab es Konstrukte die Ausübung der Macht zu rechtfertigen oder – im besseren Fall – zu überwinden. Manche dieser letzt genannten Konstrukte erwiesen sich als unzulänglich, andere als grundfalsch und wieder andere als annehmbar, aber gleichzeitig als Herausforderung in der Umsetzung, sowohl  für den Einzelnen, wie auch für die Gesellschaft.

Gerade fegt ein Furor der Schuldzuweisungen und Selbstanklagen durch unser Land, dass mir Hören und Sehen vergeht. Eine „vorgebliche Wut“ ungeheuren Ausmaßes droht die Gesellschaft zu erfassen, wie es sie seit der Zeit Rudi Dutschkes, der Studentenunruhen und in später Folge seit dem Terror der RAF nicht mehr gegeben hat.  Die Zerstörung des gesellschaftlichen Konsens, als  einer auf dem Grundgesetz basierenden Übereinkunft aller gesellschaftlichen Kräfte scheint möglich. Eine seltsame Allianz aus Regierung, Opposition, APO, Medien und NGOs treiben diesen Prozess an – undifferenziert, grell, in übertriebener Bereitschaft, alles, aber auch alles auf den Prüfstand der mit „Rassismus“ betitelten  Anklage zu stellen.

Ich verweigere mich diesem Aufruhr, ich mach nicht mit.

Ich rede über das Wetter.

Es regnet da draußen, feine „Bindfäden“, kaum vom Wind zerstoben in alle Richtungen, stetig und ruhig. Mein Gärtchen freut sich und ich mich auch. Ich muss nicht gießen, die Wiese nicht sprengen, den Fischen kein frisches und kaltes Wasser zukommen lassen…  auch die Grabpflege erübrigt sich fast vollständig und die Bauern scheinen endlich beruhigt, dass kein weiterer trockener Sommer die Ernte der Feldfrüchte schmälert.

Natürlich bin ich dem Wetter im Prinzip relativ hilflos ausgeliefert. Und ebenso natürlich kann ich Regenzeug und Gummistiefel anziehen, kann den Regenschirm aufspannen und vorsichtig die Pfützen meiden, die sich auf dem Hof und den Gehwegen bilden. Es gibt jedoch keinen Knopf, den ich nur zu tätigen brauchte, um den himmlischen Wassersegen abzustellen. DAS kann weder ich, noch irgendjemand sonst wirklich beeinflussen. Gott sei Dank, möchte ich da voller Inbrunst sagen. Man stelle sich nur vor, jemand hätte nun auch noch Gewalt über „Wolken Luft und Winden“, wie es so schön in einem Lied heißt, das ich immer gerne gesungen habe.

„Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege, des, der den Himmel lenkt. Der Wolken Luft und Winden gibt Wege Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ Paul Gerhard hat dieses Lied gedichtet… in einer Zeit, die von größten Nöten und Heimsuchungen in der Folge des Dreißigjährigen Krieges  geprägt war.

Wer heute sich diesem „Befiehl du deine Wege“ anvertraut, wird leicht eines Fatalismus beschuldigt, der jede eigene Anstrengung zur Lösung schwieriger Problem zugunsten des Eingreifens des Allmächtigen unterlässt. Doch ist nicht das Vertrauen auf Gott, das Loslassen des Drangs, alles selbst in die Hand nehmen zu müssen, eine der schwersten und anstrengendsten Übungen überhaupt, dieses Eingestehen der eigenen Ohnmacht gegenüber dem, was unabänderlich erscheint und vielfach auch tatsächlich ist – jedenfalls nicht zu meinem Machtbereich gehört?

Ich kann dem Wetter trotzen, aber ich kann es nicht ändern. Ich kann „nur“ reagieren.

Das ist das Gute am Wetter, ich bin nicht verantwortlich zu machen, dass es regnet, friert, schneit oder eben ein trockener Sommer die Dürre mit sich bringt.

Ich bin aber dafür verantwortlich entsprechende Kleidung bereit und  das Dach dicht zu halten, Fenster und Türen bei Sturm und Kälte zu schließen und die Vorsorge vor den Unbillen des Wetters  zu treffen, die tatsächlich in meiner Macht steht.

 

 

(Ein Gewitter zieht auf…. Tiers am Rosengarten)

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Regensturm an der Nordsee…

 

„Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht….“

Was ist der Mensch, dass er dieser Zusage Gottes an den Fortbestand der Erde  etwas entgegensetzen könnte….

 

 

Heute nur das Gärtchen…. 7. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell.
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Es gibt so viele Themen – ich sagte es sicher schon an anderer Stelle – und mir schwirrt der Kopf von den vielen Argumenten, Thesen, Theorien, Behauptungen und seltsamen Meldungen, die möglicherweise sogar falsch sind.

Unsichere Zeiten bringen viele Propheten hervor und jeder dieser Propheten versammelt seine Jüngerschar um sich, die machtvoll die Worte des Meisters verteidigen.

Man (ich müsste es heißen, aber vermutlich geht es nicht nur mir so) kann unmöglich alle Meldungen daraufhin überprüfen, ob sie einem wissenschaftlichen oder vielleicht auch nur pseudowissenschaftlichen Anspruch auf überprüfbare Tatsachen standhalten können oder nicht.

 

Mein Gärtchen aber, das liefert mir in diesen Tagen ganz unmissverständlich den Beweis, dass der Frühling auch bei uns angekommen ist und sich das Leben in jeder wunderbar großartigen oder unscheinbar kleinen Weise Bahn bricht. Wie schön…

 

 

 

 

 

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