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Oktober – so golden… 25. Oktober, 2020

Posted by Rika in aktuell.
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An diesem letzten Sonntag im Oktober 2020  sitze ich an meinem Schreibtisch und lese, lese verschiedene Beiträge in den sozialen Medien. Manche erinnern mich an eigene Berichte, die ich in früheren Jahren hier im Blog  geschrieben habe… manche stimmen mich nachdenklich, über andere muss ich schmunzeln und wieder andere machen mir auf bedenklich stimmende Weise klar, dass  meine zahlreichen Einlassungen zum Thema Islam heute nichts an ihrer Aktualität verloren haben, eher ist mein Erschrecken über  die Reaktionen auf die Forderungen muslimischer Verbände, vor allem aber auf die mit dem Koran begründeten  Gewalttaten noch größer geworden.

Ich könnte daran verzweifeln – oder, wie ich es in einem Kommentar bei Facebook schrieb, beinahe verstummen.

Aber das soll heute nicht mein Thema sein.  Ich sitze nämlich nicht nur an meinem Schreibtisch vor dem Fenster und lese oder schreibe, nein, ich schaue auch aus dem Fenster, in den wunderschönen, herbstlich-golden gefärbten Garten des Nachbarn.  Das Bild wirkt etwas verschwommen, was vermutlich dem Umstand geschuldet ist, dass ich es durch das geschlossene Fenster aufgenommen habe und sich eine leichte Spiegelung des Innenraums nicht verhindern ließ…

Als im letzten Jahr meine wunderbare Eberesche gefällt werden musste, weil sie einer unheilbaren Pilzerkrankung zum Opfer gefallen war, empfand ich tiefe Trauer über diesen großen Verlust, war mir der Baum doch so lieb geworden, den ich vor 40 Jahren als kleines Pflänzchen durch Ausbuddeln und Eintopfen „gerettet“ hatte, als es unter dem Zaun eines Spielplatzes seine ersten kleinen Triebe zeigte und mit Sicherheit von den Gärtnern irgendwann als unerwünschter Wildwuchs entfernt worden wäre.

Heute nun denke ich zwar immer noch wehmütig an die wunderschöne Eberesche früherer Jahre, aber zugleich erfreue ich mich an dem großartigen Anblick, der sich mir nun durch die freie Sicht auf Nachbars Garten bietet.

Der Herbst ist ohnehin meine Lieblingsjahreszeit – wobei ich gestehen muss, dass ihm, in den letzten Jahren, der Frühling fast den Rang abgelaufen hat.

Hinter der Mauer, die unseren kleinen Garten von dem großen des Nachbarn trennt, vollzieht sich der Wechsel der Farben von den verschiedenen Grüntönen zu leuchtendem Gelborange, das man beinahe Golden nennen kann. Dazwischen noch einige grüne Blätter, die das Laub der Birken flirrend erscheinen lassen, obwohl kein Wind geht.

Nicht mehr lange, und er Blättervorhang verschwindet – sehr zum Missfallen des Nachbarn, der dann die Unmengen von Laub auffegen muss, die jetzt noch den Blick auf das Nachbarhaus verhindern…

Es ist in jedem Jahr das gleiche großartige Schauspiel, das der Herbst uns bietet und selbst an trüben Tagen ein Leuchten hervorzaubert, wie es sonst nur strahlender Sonnenschein vermag.

Das Blockflötenspiel reicht nicht …. 19. Oktober, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, hass, integration, islam, medien, migration, mohammed, mord, politik, presse, sharia, terrorismus.
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In Solidarität mit meinem ermordeten Lehrerkollegen zeige ich diese Karikatur hier bei himmel und erde.

Bei Facebook schrieb ich diesen Text dazu:

Sind wir wirklich „mehr“, wie es ein Slogan vor einiger Zeit in der Entgegnung auf rechtsradikale Verbrechen behauptete?

Die Reaktionen auf den Mord an dem französischen Geschichtslehrer machen doch klar, dass wir mehrheitlich erbärmlich feige sind im Umgang mit radikalen An- und Absichten gewisser Zeitgenossen. Da gibt es keinen Aufschrei in der Presse, kein Solidaritätskonzert feiner Sahnefilets oder Toten Hosen, keine gemeinsame Aktion aller deutschen Lehrer – Schweigeminuten in der Aula, Unterweisung zum Thema Meinungsfreiheit und religiöse Vielfalt, Darbietung von Karikaturen umstrittener Propheten usw, usw

Nein, das alles findet nicht statt. Stattdessen müssen wir zum hundertsten Mal unsägliche Kommentare über uns ergehen lassen. Dabei wären wir doch mehr, viel mehr. Würden allein alle Facebook-Nutzer die Karikaturen veröffentlichen, die der Mörder zum Anlass nahm, einen Geschichtslehrer auf offener Straße zu enthaupten, kämen die Fanatiker doch mit dem Morden gar nicht mehr hinterher (ACHTUNG: Sarkasmus) , wieviel weniger, würden alle europäischen Lehrer in Solidarität mit dem ermordeten Kollegen die Karikaturen zum Gegenstand einer Unterrichtsstunde machen, und noch viel weniger müsste die feige und schweigende Mehrheit befürchten, würden alle Tageszeitungen auf Seite eins ausschließlich den Schlächter Mohammed in seiner ganzen Hässlichkeit zeigen, nicht um Muslime zu beleidigen, sondern klar zu stellen, dass es unser gutes Recht ist, einen erbarmungslosen Mann der Geschichte anzuklagen, ihn bloß zu stellen, ihn zu karikieren und sich über ihn zu empören, so wie wir es mit allen andern Fieslingen der Weltgeschichte auch tun. Und wenn es einen furchtbaren Aufschrei der Beleidigten dazu gäbe, was dann?

Glaubt denn irgendjemand von uns, dass Schweigen wirklich das richtige Mittel der Wahl ist, um in diesem Kampf – und nichts anderes ist es – auch nur einen Fußbreit unserer Werte verteidigen zu können?

Liebe Leute, Blockflötenspiel und das Absingen christlicher Lieder, wie es die Kanzlerin dereinst zur Stärkung unserer Identität empfahl, reicht längst nicht mehr aus.

Wir müssen für unsere Freiheit einstehen, wollen wir sie nicht verlieren.

Denn noch sind wir doch tatsächlich „mehr“…. oder vielleicht doch nicht?

Dies ist KEIN Aufruf zur Gewalt, egal in welcher Form.

Dies ist ein Aufruf, den Mund aufzumachen und dem Deutungs- und Allmachtsanspruch des Islam und seiner streitlustigen und gewaltbereiten Vertreter einfach nur zu widersprechen.

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Nochmals und ausdrücklich:

Dies ist kein Aufruf zur Gewalt, in welcher Form auch immer.

Dies ist ein Aufruf, den Mund aufzumachen und dem Deutungs- und Allmachtsanspruch des Islam und seiner streitlustigen und gewaltbereiten Vertreter einfach nur zu widersprechen.

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