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Mein Herz für Schüler und Lehrer…. 12. Dezember, 2020

Posted by Rika in aktuell.
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Neben dem medizinischen Personal – im weitesten Sinne – gehört meine ganze und herzliche Anteilnahme den Schülern und Lehrern.

Schon im Frühjahr, als wir alle noch nicht so genau wissen konnten wie das mit dem tückischen Virus weitergehen würde und was man am besten gegen seine zügige Ausbreitung unternehmen müsse, waren „Schulen“ ein Streitpunkt der diversen Landesfürsten – soll man Schulen schließen und wann? Wie kann man Unterricht in Corona-Zeiten und bei löchrigem „Netz“ ermöglichen oder gar sicherstellen? Was spricht für eine rasche Schließung, was dagegen? Wie können Eltern die Betreuung der Schüler, die nicht zur Schule gehen können, organisieren, wenn sie selbst arbeiten müssen? Sind Schulen systemrelevant?

Und nun, nach den Erfahrungen des Frühjahrs mit den angeordneten Schulschließungen, dem später verordneten Blockunterricht und einem langen Sommer und schon bedrohlich aufflackerndem Corona-Herbstleuchten stehen wir wieder vor der gleichen Frage.

Und ich frage mich einigermaßen irritiert, ob denn niemand in den Landesschulbehörden und den Ministerien für Gesundheit und Zivilschutz irgendetwas aus eben diesen Erfahrungen des Frühjahres gelernt hat. Welche Notfallpläne liegen in den Schubladen bereit? Wer veranlasst ihre Umsetzung? Gibt das Kanzleramt vor, einigen sich die Ministerpräsidenten der Länder auf gemeinsame Maßnahmen oder findet wieder der Wettstreit um den schnellsten Start und das beste Vorgehen statt?

Hat man energisch genug die Vernetzung von Schule und Schülern via Internet vorangetrieben? Welche Hilfen werden den finanzschwachen Familien angeboten? Wo ist immer noch Dunkeldeutschland was das Internet angeht und was macht man da?

Auch wenn ich schon seit 10 Jahren nicht mehr im aktiven Schuldienst bin, so interessiert es mich doch, wie diese verschiedenen Probleme angegangen und gelöst werden. Natürlich leuchtet es mir ein, dass in den Ballungsgebieten rings um die großen Städte und Industriezentren andere Bedingungen herrschen als auf dem berühmten platten Land. Aber dennoch muss es doch irgendwie vergleichbare Standards geben, beispielsweise in der Frage, ob und unter welchen Bedingungen die Arbeiten in den Abschlussklassen geschrieben werden, welcher Stoff unbedingt noch in diesem Schuljahr vermittelt werden muss und an welchen Stellen man zur Not auch streichen kann.

Wer ungefähr so alt ist wie ich (71) + / – 8 wird sich sicherlich noch an die Jahre 1966 /67 erinnern, als der Schuljahresbeginn einheitlich auf die Woche nach den jeweiligen großen Sommerferien verlegt wurde. Damals begann das Schuljahr in den meisten Bundesländern nach den Osterferien. Die Angleichung passierte entweder mit einem Langschuljahr oder mit 2 Kurzschuljahren. In NRW gab man den Kurzschuljahren den Vorrang, d.h. in der Zeit von Ostern 1966 bis zum Sommer 67 gab es zwei „Schuljahre“. Die Versetzungen und Abschlüsse nach dem ersten Kurzschuljahr waren Ende November 1966 – und am 1. Dezember begann damit auch das zweite Kurzschuljahr, das dann im Sommer 67 endete.

Jeder kann sich vermutlich mühelos vorstellen, dass man nicht den Stoff eines kompletten Schuljahres in ein „Kurzschuljahr“ stopfen kann, Streichungen am Curriculum waren also notwendig. Hat es uns „Kurzschülern“ damals geschadet? Vermutlich kaum. Für mich war es damals lediglich schwierig, weil meine Eltern Wohn- und Arbeitsplatz wechselten und wir aus Nordrhein-Westfalen nach Hessen zogen. Für diejenigen, die nach dem ersten Kurzschuljahr in eine Berufsausbildung wechselten oder ein Studium anstrebten, gab es allerdings ein kleines Problem, da ja auch Semesterbeginn und der Beginn einer Lehre bisher an den Rhythmus des Schuljahres gekoppelt war.

Warum ich dies alles schreibe?

Weil ich davon überzeugt bin, dass auch ein „Corona-Schuljahr“ von den meisten Schülern relativ gut bewältigt werden kann und die Schulen sicherlich mit Rücksicht auf die fehlende „Vollzeit“ auch entsprechend bei der Notenvergabe und den Hilfen für ohnehin schwache Schüler reagieren werden.

Nicht die mangelnde Unterrichtszeit im Präsenzmodus ist das Problem für Schüler und Lehrer, sondern dieses tagelange Abwägen, die Uneinigkeit der Kultusminister der Länder, die Uneindeutigkeit der Landesschulbehörde, wie man sie gerade in Niedersachsen beobachten kann, bei der die Regelung den Schulleitern überlassen bleibt, was aber wiederum negative Auswirkungen auf die Familien hat, die mehr als ein Kind zur Schule schicken, also ein Grundschulkind und eines auf der weiter führenden Schule haben und dadurch mit der Situation konfrontiert sind, dass der eine Schulleiter schließt und in den Hausmodus geht, der andere aber bei dem Präsenzmodus bleibt. Noch komplizierter wird es, wenn zusätzlich der Blockmodus angeboten wird: Montag, Mittwoch und Freitag für Gruppe A Präsenzmodus, für Gruppe B aber Hausmodus, Dienstag und Donnerstag für Gruppe A Hausmodus und für Gruppe B Präsenzmodus, gewechselt wird dann in der folgenden Woche, damit beide Gruppe jeweils gleich behandelt werden…

Den Lehrern obliegt es, den Stoff jeweils für Haus- und Präsenzmodus vorzubereiten und entsprechend auch nachzuarbeiten, sprich, die im Hausmodus eigenständig erledigten Lernaufgaben zu überprüfen und zu korrigieren. So wurde ja bereits im Frühjahr nach der kompletten Schließung der Schulen verfahren. Ich hörte von Betroffenen, dass alle Eltern sich via Internet täglich neu über mögliche Abweichungen informieren mussten – und auch seit dem Sommer so verfahren müssen. Und natürlich bedeutet das für etliche Familie und die betroffenen Kinder, dass sie allein durch diese Maßnahme benachteiligt sind.

Meine ganz unmaßgebliche Empfehlung lautet daher: Die Weihnachtsferien JETZT vorzuziehen und bis zum 15 Januar zu verlängern. Für die eigentlichen Schultage können Arbeitsblätter ausgegeben werden, die von den Lehrern entsprechend auch kontrolliert werden. Den betreuenden Eltern sollte unbürokratisch eine bezahlte Freistellung vom Arbeitsplatz ermöglicht werden. Dem Arbeitgeber wird der finanzielle Aufwand durch den Staat entschädigt.

Kein Geld! Höre ich da die Amtsschimmel wiehern.

Stimmt. Dafür will der Staat kein Geld locker machen. Aber dem TUI-Konzern mal eben eine Hilfe in Milliardenhöhe zukommen lassen, ist kein Problem. Da geht es ja um „die Wirtschaft“, Kinder stören da eher, jedenfalls solange sie noch Kinder sind und nicht als Arbeitskräfte gebraucht werden.

Mir war es schon immer unverständlich, dass mit dem Slogan „Kinder sind unsere Zukunft“ geworben wurde und wird, aber zur Sicherung dieser Zukunft der Kinder in Form von vernünftiger Bildungspolitik leider allzu wenig getan wird, sprich, die Bereitschaft fehlt, dafür sehr, sehr viel Geld locker zu machen.

Und den schönen Spruch „Kinder brauchen eine Struktur“, der zwar ganz sicher stimmt, der aber als Ausrede dafür herhalten muss, dass man die Schulen nicht komplett schließen will, den können sich die verantwortlichen Politiker gerne an die Mütze stecken. Ja, Kinder brauchen eine Struktur, wer aber sagt, dass die Hausschule nicht auch eine Struktur bieten kann, eine, die auch die Eigenverantwortung der (älteren) Schüler stärkt.

Und noch etwas fällt mir ein: Leute, die man heute gerne als fachfremde Aushilfskräfte in die Schulen steckt, die aber keine pädagogische Ausbildung haben und darum für den Präsenzunterricht vielleicht nicht unbedingt geeignet sind, könnten aber die Lehrer bei der Kontrolle der Arbeitsblätter unterstützen… sozusagen als „fachfremde Lehrpersonen in Heimarbeit“.

Ich weiß, ich habe gerade die letzten Sätze ein wenig ins Blaue hinein geschrieben – und den Weihnachtsmann, der solche Wünsche erfüllen könnte, den gibt es nicht.

Darum, liebe Kollegen und Kolleginnen an der Front, bleibt gesund, unerschrocken, wacker, mutig und erhaltet Euch Euren Idealismus, der Euch einmal diesen wunderbaren Beruf erwählen ließ….

Einfach so…. 8. Dezember, 2020

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, familie, gesellschaft, Kinder - Famile.
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3 comments

„Einfach so“ will ich schreiben…. oder, wie es eine meiner Tanten vermutlich formuliert hätte, würde sie noch leben: Frei von der Leber weg.

Draußen zaubert die Nachmittagssonne goldenes Licht und die Krähen sitzen in den Bäumen und krächzen, dass man sich fürchten könnte, würde man, wie die Menschen in früheren Jahrhunderten, dieses Krächzen als böses Omen ansehen – Krankheit und sogar Tod verkündend. Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind in denen Menschen auf die Zeichen der Natur besonders acht gaben und in ihnen Botschaften des Himmels oder der Hölle sahen, je nachdem….

Aber sind diese Zeiten wirklich vorbei?

Haben wir Menschen wirklich aufgehört auf seltsame Zeichen zu achten, uns vor böswilligen Verheißungen in Form von Messages aller Art zu fürchten und sie abzuwehren mit – einem Gegenzauber nicht unähnlichen – Beschwörungsformeln, meist ausgedrückt in wirklich üblen Beschuldigungen, verleumderischen Zuweisungen, seltsamen Theorien, die mehr aus dem Bereich der Fiktion, denn aus gut begründeten Forschungsergebnissen stammen…. ?

Draußen ist das Licht golden und lässt die letzten Blätter an den Bäumen leuchten und den Himmel noch strahlender aussehen als zu sonstigen Tageszeiten.

Am Vogelhäuschen holen sich Meisen und Amseln ihre tägliche Futterration ab, noch ist es nicht kalt, noch liegt kein Schnee, so sehr ich mir auch beides wünsche…. klirrende Kälte, tiefblauen Himmel über einem schneebedeckten Land…. „Übers schneebedeckte Feld wandern wir…“ heißt es in einem Weihnachtslied, das, wenn ich mich nicht irre, auf das Bestreben der Nationalsozialisten zurück geht, christliche Weihnachtslieder durch nicht christliche Winterlieder abzulösen… Ich habe das Lied früher gerne gesungen, es hat eine melancholische, leicht eingängige Melodie und den Text kann man in den Wochen vor Weihnachten auch auf das christliche Fest beziehen…. „Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud..“

Wer würde sich nicht auf das Weihnachtsfest freuen, selbst dann, wenn er es aus religiösen Gründen gar nicht feiern würde, sondern nur der schönen kulturellen Begleiterscheinungen wegen, Zusammensein mit der Familie, Kerzenschimmer (früher wohl auch Duft, aber der ist in vielen Häusern den nicht duftenden „Elektrischen“ gewichen), feines Essen und natürlich die Geschenke, die wahlweise unter oder neben dem Tannenbaum liegen oder auch ganz ohne Baum weitergereicht werden und Freude bringen. „Man“ braucht den biblisch- religiösen Bezug doch gar nicht, um all das genießen zu können.

Nach Frau Kässmann, so war es unlängst in einem sozialen Medium zu lesen, gibt es ohnehin „kein Recht auf Weihnachten“. Manno, da hat sie wieder einen Satz rausgehauen, würde ich es mal etwas flapsig beschreiben. Kein Recht auf Weihnachten. Ich habe, muss ich gestehen, nur diesen Kernsatz gelesen und ihre vermutlich erhellenden weiteren Ausführungen dazu nicht auch noch… die wurden nämlich nicht mitgeteilt, ich könnte sie natürlich mit dem Suchmaschinchen finden. Aber auch das ist doch heute in den s.M. (sozialen Medien) so üblich. Jemand schreibt eine provokante Überschrift und schon springt das Kommentatoren-Roulette an und ein vielstimmiger Chor zumeist kritischer Stimmen erhebt sich, ohne dass auch nur einer der Choristen den eigentlichen Text gelesen hätte… (Mir passiert das auch ganz oft, dass ich auf die Titelzeile bereits reagiere… ) Es ist wie das Krähengeschrei da draußen, jeder versucht noch ein bisschen lauter, noch ein bisschen bissiger, noch ein bisschen böswilliger zu schreiben…. Selten nur finden sich ruhige und sachliche Stimmen….

Was könnte Frau Kässmann also gemeint haben mit ihrer provozierenden Feststellung? Es gibt so viele „Rechte“, die wir gedankenlos für uns in Anspruch nehmen, einfordern, als selbstverständlich erachten, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob so ein „Recht“ auch wirklich zu Recht besteht. Manches, was wir als „Recht“ ansehen, ist einfach nur eine lieb gewordene Gewohnheit – und erst wenn sie infrage gestellt oder etwa durch Maßnahmen, wie sie jetzt wegen „Corona“ erforderlich werden, bedroht sind, merken wir, dass diese Selbstverständlichkeiten gar nicht so selbstverständlich sind.

Treffen zu Weihnachten mit der gesamten Familie? Geht das überhaupt? Und wollen wir das auch riskieren, wenn die Zahlen, die jeden Tag veröffentlicht werden, eher wie der mittelalterliche Fluch und „Gottseibeiuns“ anmuten, Unheil verheißend wie der Krähengesang, vor dem sich die Leute fürchteten? In unserer Familie kämen immerhin fünf verschiedene Haushalte aus vier verschiedenen Orten zusammen, dazu die Enkelkinder, die in Schulen und Kita gehen…. Da kann bei einem Treffen eigentlich nicht mehr von „social distancing“ die Rede sein, da wird unser Haus und Gärtchen eher zum Spreader.

Aber die Sehnsucht ist doch da, sich zu treffen, einander zu begegnen, miteinander zu klönen, zu singen, zu essen, zu spielen…

Wie können wir es trotz aller Corona-Besorgnisse organisieren?

Wir denken darüber nach, haben sogar schon einen Plan gemacht, der, sollten die Zahlen nicht weiter steigen, auch funktionieren könnte. Und natürlich gibt es einen Plan B und einen Plan C und auch die Einsicht, dass wir vielleicht genötigt sind am 22. Dezember zu sagen: Ihr Lieben alle, es hat keinen Sinn und es ist unfassbar traurig, aber wir – jeder der fünf Haushalte – müssen zu Hause bleiben und im eigenen Haushalt Weihnachten feiern und allenfalls die moderne Technik nutzen, uns zuwinken und per Skype Weihnachtslieder gemeinsam singen ….

Ja, das könnte Frau Kässmann gemeint haben. Es gibt eigentlich kein verbrieftes Recht, „Weihnachten wie immer“ zu feiern, so traurig und bitter das auch immer sein mag.

Aber es gibt natürlich ein Recht auf Weihnachten, darauf, sich an den Ursprung für das Feiern dieses Festes zu erinnern, daran, dass wir der Geburt Jesu gedenken, sein Kommen in die Welt feiern … „uns zum Heil erkoren, ward er heut geboren“…. wobei es theologisch ja nicht ganz richtig ist auf den Zusatz zu verzichten „vor gut 2000 Jahren“, aber das ließe sich nun wirklich schlecht singen und müsste überdies alle Jahre neu berechnet werden….

Also auf dieses „Weihnachten“ und seine wunderbare Botschaft habe ich jedes Recht der Welt… und ich bin unsagbar dankbar dafür in einem Teil der Welt zu leben, in dem ich die Inanspruchnahme dieses Rechts nicht heimlich erleben muss und ich nicht dafür bestraft werde, wenn ich es öffentlich singend verkünde:

„Freu dich Erd und Sternenzelt, Halleluja, Gottes Sohn kam in die Welt, Halleluja. Uns zum Heil erkoren, ward er heut geboren…“ Noch ist der Stichtag, den wir als „Geburtstag“ annehmen, nicht gekommen, aber er kündigt sich an…. drum sei noch an das andere Lied erinnert: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit….“

 

Draußen wird das Licht weniger …. und die Krähen haben ihr Gekrächze auch eingestellt .

 

 

Advent im Duftladen…. 2. Dezember, 2020

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, migration, muslimische frauen, politik, sharia.
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Vermutlich werden die meisten Menschen es kaum bemerken und selbst wenn, die meisten Menschen werden sich einfach gar nichts dabei denken.

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Was soll man sich schon denken bei diesem hübschen Bild?

Jemand lächelt freundlich in die Kamera und weist ganz offensichtlich auf einen Geschenkkarton hin, auf dem „Merry Christmas around the World“ steht.

Das ist doch wirklich eine nette Geste des großen weltbekannten Duftladens… Düfte und Cremes around the world….und Damen, denen man Merry Christmas wünscht.

Das Seltsame ist nur, dass diese Dame ganz sicher keine Christin ist, die Christmas feiert. Diese nette Dame gehört nicht nur einer anderen religiösen Fraktion an, sie macht diese Zugehörigkeit ausgerechnet durch die Sharia konforme Kopfbedeckung – um die in diesem Land gehörig gestritten wird – auch mehr als deutlich, sie demonstriert ihre Religion geradezu. Diese freundliche Frau gehört einer religiösen Fraktion an, die die Berichte über die Geburt eines Kindes in Bethlehem zwar nicht generell leugnet, aber ganz entschieden abstreitet, dass dieses Kind „Gottes Sohn“ war oder ist. Das aber, die Geburt des „Gottessohns“ ist es, die uns überhaupt merry an Christmas sein lässt oder nach dem Glauben der Christen lassen sollte.

Zu Christmas feiern wir die Geburt Jesu. Nichts anderes ist der Grund für dieses Fest, das man in Deutschland allerdings Weihnachten nennt…. in Süddeutschland und den deutsch sprechenden Alpenländern vermutlich auch „Christfest“.

Aber, mögen manche jetzt einwenden, die weniger islamkritisch sind als ich, es ist doch sehr nett, dass Muslime den Christen „Merry Christmas“ wünschen…

Und das ist es ja auch auf der ganz persönlichen Ebene, wenn muslimische Freunde „Frohe Weihnachten“ wünschen und sich damit über eine Regel hinwegsetzen, nach der Muslime eben nicht die Gewohnheiten der Nichtmuslime annehmen sollen. Und auch wenn unser kurdischer Friseur im Dorf seinen Kundinnen „frohe Weihnachten“ wünscht, so ist das ein Zeichen seiner persönlichen Wertschätzung für die Kundin und gleichzeitig auch gut fürs Geschäft und das freundliche Miteinander in unserem Dorf.

Wenn aber ein Weltkonzern mit einer Muslima „Merry Christmas“ wünscht, so ist das in meinen Augen nur ein billiges Andienen an die Kundschaft, die eigentlich weder mit Christmas noch mit Christentum irgendetwas im Sinn hat. Und es ist einmal mehr ein Zeichen dafür, wie nach und nach der Islam alle Bereiche unseres ursprünglich christlich ausgerichteten Lebens bestimmt… es mag freundlich beginnen…. aber wenn man in muslimisch geprägte Staaten schaut, wird es nicht freundlich enden. Dort hat das Christentum, haben Christen nämlich einen schweren Stand, wenn sie überhaupt auch nur geduldet sind…

Und deshalb finde ich die Werbung des Duftladens zumindest fragwürdig, wenn nicht gar vollkommen trügerisch und falsch.

Ich wünsche aber trotzdem allen, die hier lesen, eine ruhige und besinnliche Zeit – und denen die es betrifft, einen gesegneten Advent.

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