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DAS ist mir dann doch zu bunt! 23. Juli, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/07/bundestag-reichstag-regenbogenflagge-berlin-csd.html

Zitat: „

Der Bundestag hat erstmals die Regenbogenflagge gehisst, die mit ihren sechs bunten Streifen als Symbol der queeren Community gilt. Seit Samstagmorgen weht eine solche Flagge auf dem Südwestturm des Berliner Reichstagsgebäudes, dem Sitz des deutschen Parlaments. Zwei weitere wurden vor dem Ost- und dem Westportal des Gebäudes aufgezogen.

Anlass ist die ab Mittag in Berlin geplante große Demonstration anlässlich des Christopher Street Day (CSD), zu der die Veranstalter Hunderttausende Teilnehmer erwarten.

Bin ich einfach nur alt oder nur ewiggestrig, verbohrt oder intolerant?

Ich jedenfalls finde, dass es sich für das Gebäude, in dem das Parlament wichtige und wichtigste Beschlüsse fasst, nicht gehört, mit der Regenbogenfahne der queeren Community geschmückt und dekoriert zu werden und damit sichtbar (nur) eine Gruppe der Gesellschaft besonders hervorzuheben.

Von mir aus kann man vor dem Reichstag so eine Fahne aufziehen, aber auf dem Gebäude hat sie definitiv nichts zu suchen.

Vielleicht, so denke ich, haben diejenigen, die das angeordnet haben, noch nie etwas über die Geschichte „unserer“ Flagge und Fahne gehört und haben darum kein Problem damit, das Symbol unseres Staates mit dem der CSD-Sympathisanten auf dem Reichstagsgebäude gleichzustellen.

Die Innenministerin, die die Anordnung gesetzlich ermöglichte und die Bundestagspräsidentin, die sie vornahm, haben meiner Meinung nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft damit keinen Dienst erwiesen.

Erst im April dieses Jahres hatte das Innenministerium offiziell die Genehmigung erteilt, dass die Regenbogenflagge zu bestimmten Anlässen vor oder auf Dienstgebäuden des Bundes gehisst werden darf. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hatte die Flaggenhissung am Reichstag im Juni angekündigt und erklärt, das werde die Sichtbarkeit des Bekenntnisses zu Vielfalt und Diversität noch einmal deutlich erhöhen.“

Ich finde mich in dieser Auslegung des Regenbogensymbols nicht wieder.

Für mich ist der Regenbogen untrennbar mit der Verheißung Gottes verbunden, die Erde nicht wieder durch eine Wasserflut wegen des gotteslästerlichen Verhaltens der Menschen vernichten zu wollen. Man kann das gut in der Bibel nachlesen: 1. Mose 6 – 9, 17

Meiner Wahrnehmung nach ist aber der CSD genau das, ein Aufbegehren gegen die göttliche Ordnung und eben kein Zeichen für die Anerkennung der von Gott geschaffenen und gewollten Vielfalt der Schöpfung.

Zitat: „Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise solche, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Das, sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren zu wollen, ist im ganz privaten Bereich doch ohne jedes Problem möglich, entscheidender ist, dass es der queeren Community gar nicht um Identität geht, sondern darum, die bewusste Ablehnung der bisher üblichen Rollen und Normen deutlich, schrill und laut öffentlich kund zu tun und für diese Ablehnung die gesellschaftliche Anerkennung durch die Mehrheit einzufordern.

So weit meine rein nüchtern-politische Betrachtung .

Darüber hinaus – und ich ließ es ja bereits anklingen – gibt es für mich auch die religiöse Dimension, die ich nicht außer Acht lassen kann und will.

Wer Gott als seinen Schöpfer anerkennt, findet sich auch in Gottes Schöpfung wieder, ganz egal welcher Ethnie er angehört oder welche sexuelle Prägung sein Leben bestimmt.

Es bedarf – meinem Verständnis nach – nicht eines speziellen Aufzugs oder Umzugs oder Tages, um diese göttliche Vielfalt in der Art und Weise des CSD zum Ausdruck zu bringen, was zudem Gott in jeder Hinsicht spottet! Denn das ist es, was ich bisher bei allen Berichten über ähnliche Veranstaltungen wahrgenommen habe: die bewusste und demonstrative Abkehr von Gott und christlichen Überzeugungen und Werten.

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NACHKLAPP

So wie für mich der Regenbogen untrennbar mit Gottes Verheißung und Zusage verbunden ist, so ist die Flagge unseres Bundes ebenso untrennbar mit dem Text der Nationalhymne verknüpft:

„Einigkeit und Recht und Freiheit!“

Das gilt laut dem GG allen Menschen, OHNE dass eine bestimmt Gruppe gesondert und ausdrücklich erwähnt werden müsste oder erwähnt werden muss.

Die Aufsplitterung der Gesellschaft in Gruppierungen mit hervorgehobenem Sonderstatus (queer) trägt darum nicht zur Einheit bei.

NACHKLAPP II

Wie normal inzwischen andere Lebensentwürfe sind – als die der noch vor 40 Jahren üblichen und ausschließlich offiziell anerkannt und gesetzlich beglaubigten heterosexuellen Partnerschaften – zeigen doch die Eheschließungen zwischen zwei Frauen oder zwei Männern, die ganz ohne rechtliche Probleme geschlossen werden.

Dafür braucht es keine Beflaggung des Reichstages und auch keinen CSD in Deutschland.

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